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Instagram: Bessere Produkt-Verlinkung in Reels und Stories
Meta orientiert sich an TikTok Shop und ermöglicht Produkt-Verlinkungen in Reels, Stories und Posts, die direkt zu spezifischen Markenprodukten führen. Außerdem soll mit Buy Now der Kauf aus Ads direkt in den Meta Apps ermöglicht werden.
Auf Instagram und Facebook halten ganz neue Shopping-Dimensionen Einzug. Meta erweitert die Produktintegration für Creator, zeigt KI-basiert mehr Produktinformationen für User an und baut das Affiliate Marketing massiv aus.
Meta möchte noch mehr Creator Content auf den eigenen Plattformen, vor allem Facebook. Dafür werden sogar TikToker und YouTuber mit Geld gelockt.
Bis zu 3.000 Dollar garantiert:
Meta will Top Creator von TikTok und Co. zu Facebook holen

Von spezifischen Produkthinweisen in Reels bis zu Affiliate Links für mehr Einnahmen
Meta hat im Rahmen der Shoptalk-Messe neue Features vorgestellt, die das Shopping und Affiliate Marketing auf den eigenen Plattformen deutlich verändern sollen. Neu ist ein Affiliate-Partnership-Programm auf Facebook, mit dem Creator mehr Geld verdienen können. Wenn sie Produkte der Affiliate-Partner:innen verlinken und promoten, erhalten sie eine Provision. Dabei startet Meta das Programm mit Amazon in den USA und Shopee in Singapur, Malaysia, Vietnam, Indonesien, auf den Philippinen, Thailand, Brasilien und Taiwan. Dazu kommen demnächst Mercado Libre in Brasilien und Mexiko sowie Temu und eBay in den USA; weitere Märkte sollen folgen. Auch für Instagram soll die Verknüpfungsoption der Konten folgen. Wer eigene Accounts mit den Kooperationsunternehmen verknüpft, kann sogar ein klickbares Affiliate Banner erhalten.

User können einfach auf vorgeschlagene Inhalte tippen, um zu den verknüpften Apps der Affiliate-Unternehmen oder deren Websites mit Checkout zu gelangen. Doch Meta rüstet bei der Produktanzeige noch weiter auf. Denn das Unternehmen ermöglicht Creatorn auf Facebook und Instagram neuerdings auch das Tagging spezifischer Produkte in Posts, Reels und Stories. Damit soll ein nahtloser Übergang von der Entdeckung im Content-Kontext zum Kauf geschaffen werden. Und Meta gibt an, dass Advertiser damit eine Brücke vom Influencer Marketing zu Conversion Response schlagen. Denn sie können Einkünfte noch besser attribuieren und so ihre Ausgaben im Rahmen der Creator Partnerships anpassen. Die Creator wiederum können sich auf diesem Wege Provisionen verdienen. Diese neue Tagging-Option soll in 22 Märkten ausgerollt werden, auch in Deutschland.

Beim Tagging können die Creator auf die Brand-Kataloge der verknüpften Marken nutzen oder eine URL; das Produkt muss aber für Metas Partnership-Programm freigegeben werden. Marken können Links in Creator-Inhalten auch ausstellen, falls gewünscht. Von Vorteil ist für Brands und Creator insbesondere, dass die Kompromisslösungen wie „Link in Bio“ minimiert werden. Zuletzt hat Instagram sogar ersten Creatorn Links in Captions erlaubt, aber nur in einem limitierten Bezahlkontext.
Erfahre mehr über aktuelle Influencer-Marketing-Trends, die dir auf Metas Plattformen und darüber hinaus helfen können.
Neu ist zudem eine optimierte Checkout Experience, die Meta für das Shopping via Instagram und Facebook einführen will. Dabei sollen User über einen Buy Now Button aus einer Ad heraus Produkte direkt in der App kaufen können, ohne sie zu verlassen und auf die Shop Website wechseln zu müssen. Und wer sich noch weiter informieren möchte, kann in KI-gestützten Artikelübersichten samt Details, Rabattanzeigen und Bewertungen noch mehr Informationen über das Produkt einholen, wie Adweek berichtet.
Vor allem aber die zusätzlichen Funktionen zur Produktplatzierung in reichweitenstarken Inhalten dürfte das Bild auf Facebook und Instagram verändern und noch mehr Influencer und Affiliate Marketing fördern – und langfristig wohl ebenso den Social Commerce. Als Schaufenster bieten sich Creator-Inhalte auf den Plattformen mit je über drei Milliarden monatlich aktiven Usern durchaus an. Und gerade in einer Zeit, in der der Vertrieb über Drittplattformen an Gewicht gewinnt, seien das Social Media, AI Chats oder Retailer, kann sich diese Entwicklung für Marken und Creator, nicht zuletzt aber für Meta auszahlen.
Aktuell erfreut Instagram die Creator mit der lang ersehnten Funktion, Carousels auch nach der Veröffentlichung noch neu sortieren zu können.
Instagram:
Fotos und Videos im Karussell nach Veröffentlichung neu ordnen

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Möbelriese mit neuer Agentur: Segmüller schließt Pitch ab und startet mit neuem Markenauftritt durch
Dieser Segmüller-Spot wurde von einer neuen Agentur entwickelt
Vor knapp sechs Jahren hatte sich Überground den Werbeetat von Segmüller gesichert. Doch die Kreativagentur musste den Möbelriesen inzwischen von ihrer Kundenliste streichen. Segmüller hat eine neue Agentur an Bord geholt, die ziemlich gewirbelt hat, wie der runderneuerte Markenauftritt und die erste Kampagne zeigen.
Mit dem mehrstufigen Pitch, der bereits 2025 über die Bühne ging und zum Jahresende entschieden wurde, waren große Erwartungen verk
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Familien-Ranking: Für Familien ist dm der Maßstab
dm ist bei Familien angesagt
Die Drogeriekette dm dominiert die Wahrnehmung junger Familien: Im YouGov-Ranking „Beste Familien-Marken“ sichert sich das Unternehmen nicht nur den ersten Platz der Gesamtwertung, sondern dominiert auch drei weitere Kategorien.
Damit ist dm aus Sicht von Familien in Deutschland nicht nur die sympathischste Marke – mit einem Sympathie-Score von 56,6 Prozent liegt dm deut
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Meta möchte Content-Moderation der KI überlassen
Der Konzern setzt bei der Moderation von organischen Inhalten und Ads schon seit langer Zeit auf eine Mischung aus Automatisierungen und menschlicher Übersicht. Bis dato hat Meta laut Financial Times bereits 50 Prozent der Review- oder Prüfanfragen, die zu beanstandeten Inhalten oder Anzeigen eingegangen sind, an KI-Systeme ausgelagert. Bis Ende des Jahres sollen 90 Prozent dieser Prüfanfragen von der KI bearbeitet werden. Auch 90 Prozent der Risikobewertungen für Plattform-Features sollen über kurz oder lang von der KI kommen. Von entsprechenden Plänen berichtete NPR bereits im Vorjahr, nachdem der Publisher interne Dokumente Metas gesichtet hatte.
Die großteilige Auslagerung der Content-Moderation an die KI ist von Meta zwar nicht offiziell bestätigt worden, folgt aber einem klaren Muster. Der Konzern möchte die menschliche Prüfung minimieren. Eine solche Entwicklung begann schon Anfang 2025. CEO Mark Zuckerberg kündigte seinerzeit an, unabhängige Faktenchecks auf den eigenen Plattformen durch Community Notes zu ersetzen, neue Richtlinien einzuführen und eine Lockerung der Durchsetzungsmaßnahmen zu erwirken. Dass die Trust and Safety und Content Moderation Teams von Florida nach Texas umgesiedelt wurden, klingt im Grunde irrelevant, doch die Erklärung nicht. Es geschehe, so Zuckerberg im vorigen Jahr, weil in Texas weniger Bedenken bezüglich der Voreingenommenheit der Teams bestünden als in Kalifornien.
Zudem sollen nur noch illegale Handlungen und hochgradige Verstöße gegen die Richtlinien von Metas eigenen Filtern verfolgt werden. Kleinere Verstöße aber nicht, dabei verlässt sich der Konzern dann darauf, dass Dritte solche im Zweifelsfall melden. Das heißt aber auch, dass kleinere Verstöße oft ungeahndet bleiben. Und dazu dürften Fake News, Beleidigungen, rassistische oder misogyne Äußerungen zählen. Schließlich möchte der Konzern auch die Hürden für eine Content-Entfernung erhöhen. Das war eine Reaktion auf die eigene Erkenntnis, dass man zu viele Inhalte fälschlicherweise gesperrt hat.
This is a trade-off. It means that we’re going to chat less bad stuff, but we’ll also reduce the number of innocent people’s posts and accounts that we accidentally take down.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch fast unweigerlich einen Zuwachs problematischer Inhalte auf Facebook und Instagram, die nicht geahndet werden und die Plattformkultur sowie den digitalgesellschaftlichen Umgang beeinträchtigen. Dass nunmehr noch weniger menschliche Überprüfung als Gegengewicht eingeplant ist, mag das Problem nur verstärken. Zwar kann auch Metas hochintelligente KI Probleme identifizieren – und das sicher schneller als Menschen – und Maßnahmen prüfen oder einsetzen. Doch die KI basiert auf Metas Daten und Trainingsmaterial, an ihrer unparteiischen oder gar differenzierten Einschätzung von Einzelfällen kann es zumindest Zweifel geben.
Meta trainiert(e) die KI mit dem Input der Mitarbeiter:innen
Die Entwicklung, dass Meta mehr und mehr Aufgaben im Konzern von der KI übernehmen lassen möchte, ist nicht neu. Zuletzt fiel der Konzern damit auf, dass Mitarbeiter:innen quasi zur Datenquelle wurden. Meta ließ ihre Arbeit überwachen, um KI-Systeme zu trainieren, die genau solche Tätigkeiten künftig eigenständig übernehmen können. Anders gesagt: Die tägliche Arbeit der Mitarbeiter:innen dient als Blaupause für automatisierte Prozesse. Laut der Financial Times arbeitet Meta sogar an einer Art digitalem Avatar des Gründers Mark Zuckerberg. Dieser soll mit Mitarbeiter:innen interagieren, seine Stimme und Mimik imitieren und sogar typische Argumentationsmuster übernehmen. Dass Meta zuletzt auch tausende Mitarbeiter:innen entließ, um effizienter zu werden, schürt die Angst, dass zukünftig noch deutlich mehr Arbeitsstellen durch KI-Prozesse ersetzt werden.
Die Software zum Tracking der Mitarbeiter:innen ist unterdessen pausiert worden, weil es einen etwaigen internen Daten-Leak gab. Einige Trainingsdaten könnten für manche Mitglieder des Konzerns einsehbar gewesen sein, schreibt etwa die BBC. Ob sie bald wieder eingesetzt wird, ist unklar. Die Belegschaft jedenfalls zeigte sich frustriert über die Methode, muss womöglich aber in den kommenden Monaten und Jahren mit weiteren Maßnahmen rechnen, die die KI-Kontrolle über Prozesse vorantreiben sollen.
Die Content- und Ads-Moderation steht dabei 2026 im Fokus. Gerade dieser Bereich steht unter besonderer Beobachtung. Immerhin wächst die Zahl der Inhalte auf Metas Plattformen enorm – und immer mehr KI-generierter Content kommt dazu, mehr und mehr nebenbei aufgenommene Videos oder Fotos könnten mit Wearables wie den neuen Smart Glasses folgen. Die Moderation all dessen ist schlicht und einfach Aufgabe von Meta. Der Konzern legt den Großteil der Kontrolle in die Technologie der KI. Doch die Kontrolle könnte auch entgleiten, wenn die Modelle dem menschlichen Anspruch an Einordnung nicht gerecht werden können. Ob Meta das schert, steht auf einem anderen Blatt.
Das sind die neuen Meta Glasses von Meta mit Kylie Jenner, Muse Spark und 26 Styles

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