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X vor dem größten Update der Plattformgeschichte


Larissa Ceccio
| 26.03.26

Nach Aus von OpenAIs Sora will Elon Musk Grok noch stärker ausbauen und die bereits steigende Nutzung weiter skalieren. Er kündigte an, sein Engagement für das umstrittene KI-Tool zu verdoppeln, während Kritiker:innen vor den Folgen warnen. Zudem steht ein umfassendes Algorithmus-Update für die Plattform an.

Nur Stunden, nachdem OpenAI das Video-KI-Tool Sora überraschend eingestellt hatte, kündigte Elon Musk auf X an, den umstrittenen KI-Bild- und Videogenerator Grok Imagine massiv auszubauen. Er spricht von einer Verdoppelung seines Engagements, bezeichnet die nächste Version als „episch“ und stellt weitere Updates in Aussicht.

Und es geht noch weiter: Nikita Bier, Head of Product bei X, kündigt zudem an, dass die „full power of Grok“ direkt in den Algorithmus integriert werden soll. Das würde die Funktionsweise der Plattform grundlegend verändern – laut Bier handelt es sich um das bislang wichtigste Update seit Bestehen von X. Die Ankündigung reiht sich in ein bereits angekündigtes, umfassendes Algorithmus-Update von Elon Musk ein.

Etwa zeitgleich bewarb Musk ein Grok-Abomodell für rund zehn US-Dollar im Monat, mit dem Nutzer:innen Bilder und kurze Videos generieren können.


Hype vorbei, Milliarden futsch:
OpenAI stellt KI-Video-App Sora ein

Blaues Sora App Icon mit Wolkenform und funkelnden Augen auf violett-blauem Farbverlaufshintergrund, Symbolbild für OpenAIs neue Video-App.
© Sora App Icon via Canva

Grok zieht in den Algorithmus ein

Künstliche Intelligenz erstellt nicht nur Inhalte, sondern beeinflusst maßgeblich, welche Inhalte auf Social-Plattformen und dergleichen sichtbar werden. Noch mehr AI Features in Grok dürften diese Entwicklung weiter antreiben. Inhalte lassen sich schneller produzieren, personalisieren und an Trends anpassen. Für Marketer entstehen neue Möglichkeiten für Skalierung, Testing und Performance-Optimierung. User erhalten damit eine Social Experience, die noch stärker auf individuelle Interessen zugeschnitten ist, gleichzeitig aber auch ein höheres Suchtpotenzial aufweist.

Im Kontext des Grok-Ausbaus verweist Nikita Bier auf Auswertungen zur Plattformaktivität, die eine steigende Verweildauer auf X zeigen. Nach einem Rückgang im Frühjahr und Sommer 2025 zieht die durchschnittliche Verweildauer seit Herbst deutlich an und erreicht zum Jahreswechsel 2025/2026 ein neues Hoch.

Deepfake-Skandale zeigen: Grok und Co. sind ein echtes Problem

Viele sehen erhebliche Risiken durch AI Content und algorithmische Steuerung, die über Fragen von Social-Media-Sucht hinausgehen. Besonders X steht im Fokus der Debatte: Grok Imagine wurde und wird immer noch zur Erstellung und Verbreitung sexualisierter, nicht einvernehmlicher Deepfakes genutzt. Betroffen sind vor allem Frauen und sogar Minderjährige. Die Problematik liegt nicht nur in einzelnen Vorfällen, sondern in der technischen Leichtigkeit, mit der solche Inhalte erzeugt und verbreitet werden können – und darin, dass es in vielen Ländern noch keine klaren gesetzlichen Regelungen gibt, die solche Taten wirksam ahnden. Konkrete, umfassende Gegenmaßnahmen bleiben bislang aus. Zwar wurden Funktionen eingeschränkt und Anpassungen angekündigt, doch die Kritik an unzureichenden Schutzmaßnahmen bleibt bestehen. In Deutschland könnte sich die Lage nun verändern.

Endlich erhält die Debatte durch einen aktuellen Deepfake-Skandal rund um Collien Fernandes und Christian Ulmen, der durch eine Recherche des Spiegel öffentlich wurde, die nötige Aufmerksamkeit. Fernandes hat Strafanzeige gegen ihren Ex-Ehemann gestellt und wirft ihm unter anderem vor, täuschend echte Fake-Profile von ihr in sozialen Netzwerken erstellt und darüber zahlreiche Männer kontaktiert zu haben. Dabei soll er sich als sie ausgegeben, sexuelle Gespräche geführt und intime Bilder sowie Videos verschickt haben, die den Eindruck erwecken sollten, es handle sich um authentische Aufnahmen von ihr. Die Bundesregierung arbeitet inzwischen verstärkt an einem Gesetz gegen digitale Gewalt, so ein Bericht auf tageschau.de, das unter anderem die Erstellung und Verbreitung pornografischer Deepfakes strafbar machen soll.


ChatGPT zitiert Grokipedia:
Vertrauensbruch im Wissens-Stack





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Servicegedanken ausbauen: Wenn bei BMW alles schiefgeht – und es trotzdem egal ist


Der digitale Service von BMW kümmert sich – auch, wenn der Kunde in der absurdesten Situation ist

Für den Automobilmarkt werden Aftersales und Service immer wichtiger. Entsprechend setzt BMW seine Serviceversprechen on- und offline neu in Szene. Denn: Service ist ein Teil der Markenerfahrung.

Die beiden Kampagnen gehören zum Serviceversprechen „Relax. We Care.“, mit dem BWM schon seit längerem die Rolle von Wartung, Reparatur und

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Björn Gulden: Adidas-Chef Gulden rechnet bei Deutschland-Trikots mit Rekordabsatz


Die Adidas-Trikots gehen weg wie warme Semmeln

Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleiben ein Verkaufsschlager. Wie groß die Nachfrage ist, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York.

Gulden schätzt, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft werden. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noc

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YouTube Shorts erhalten ein Mega-Update


Bye, Dislike: YouTube setzt auf präzisere Signale

Nach mehreren Tests verschwindet der Dislike Button nun endgültig aus YouTube Shorts. Wer ein Video künftig nicht sehen möchte, soll stattdessen auf „Not Interested“ oder „Don’t recommend this channel“ tippen.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen die neue Funktion „Kein Interesse“, mit der Nutzer:innen ihren Feed einfacher personalisieren können.
Der Dislike Button wird durch präzisere Optionen zur Feed-Steuerung ersetzt, © YouTube

Nach Angaben von YouTube liefern diese Funktionen deutlich präzisere Signale für den Empfehlungsalgorithmus. Ein Dislike könne schließlich vieles bedeuten – von schlechter Tonqualität bis hin dazu, dass ein Video einfach nicht den eigenen Geschmack trifft. Mit den neuen Funktionen können auch Creator besser verstehen, welche Inhalte Nutzer:innen tatsächlich sehen oder künftig nicht mehr angezeigt bekommen möchten.

Herz statt Daumen hoch

Der Daumen nach oben hat ausgedient. Künftig zeigt ein Herz, dass dir ein Short gefällt. Das wirkt nicht nur moderner, sondern soll auch stärker ausdrücken, wenn ein Video wirklich überzeugt. Zudem fügt es sich in das insgesamt aufgeräumtere Design der Shorts-Oberfläche ein.

YouTube Short mit neuem Herz-Button als Ersatz für den bisherigen Daumen-hoch-Button in der Shorts-Oberfläche.
YouTube ersetzt den Daumen-hoch-Button in Shorts durch ein Herz, © YouTube

Schluss mit störenden Overlays

Wer einfach nur ein Short schauen möchte, kann mit dem neuen Clear-Screen-Modus sämtliche Bedienelemente ausblenden. Likes, Kommentare und weitere Icons verschwinden per Fingertipp vom Bildschirm. So soll der Fokus wieder auf dem Video liegen – und nicht auf allem, was darüber eingeblendet wird.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen den neuen Clear-Screen-Modus, mit dem Bedienelemente und Overlays während der Wiedergabe ausgeblendet werden.
Der neue Clear-Screen-Modus blendet Bedienelemente aus und rückt den Videoinhalt in den Mittelpunkt, © YouTube

Endlich doppelte Geschwindigkeit

Darauf haben viele Nutzer:innen gewartet: Shorts lassen sich künftig mit doppelter Geschwindigkeit abspielen. Nach Angaben von YouTube gehörte die Funktion zu den meistgewünschten Features der Community.

Vor allem bei längeren Storytimes, Rezepten, Tutorials oder News Updates dürfte das für viele zum Standard werden. Wer eine bestimmte Stelle sucht oder Informationen schneller aufnehmen möchte, kommt jetzt deutlich schneller ans Ziel.


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