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„The Year of Real“: Xiaomi und Rebecca Mir begeistern sich für echte Fotografie – ohne KI


Model und Moderatorin Rebecca Mir legt als Kampagnengesicht von Xiaomi Wert auf Echtheit statt KI

KI-Content ist allgegenwärtig – gerade in der Werbung. Auf Plakaten, im Fernsehen, in Social Media: Überall kommen KI-generierte Inhalte zum Einsatz. Umso wertvoller werden echte Bilder von echten Menschen, wie der Unterhaltungselektronik-Hersteller Xiaomi und die Agentur Buddybrand in einer neuen Kampagne zeigen.

Zum Launch der Xiaomi-17-Serie rückt die chinesische Marke in Deutschland werblich nicht etwa die technischen Details des Smartphones, sondern dessen Kamera und ihre Bildqualität in den Mittelpunkt. Dafür hat sich Xiaomi ein prominentes Testimonial an Bord geholt: Rebecca Mir, vielen bekannt durch ihre Teilnahme bei der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ im Jahr 2011, bei der sie damals den zweiten Platz belegte. Als Model und Moderatorin steht Mir auch heute noch viel vor der Kamera und ist daher Profi in puncto Selbstinszenierung. Statt kühler Perfektion geht es ihr dabei allerdings um Nahbarkeit und echte Emotionen, wie sie im Spot sagt, passend zum Kampagnenmotto „The Year of Real“.

Denn auch wenn inzwischen jeder Smartphone-Besitzer im Alltag gerne mal zum Hobby-Fotograf wird, steckt hinter professioneller Fotografie immer noch echtes Handwerk mit künstlerischem Anspruch. Und so tritt als zweiter Protganonist der Fotograf und Filmemacher Philipp Reinhard auf. Die Zuschauer begleiten die beiden zunächst beim Shooting an einem professionellen Set und teilen ihre Haltung zu ihren Jobs. „Echte Fotografie bedeutet für mich, authentisch zu sein“, sagt Mir und Reinhard ergänzt: „Echte Fotografie bedeutet für mich, Erinnerungen zu schaffen, die bleiben.“ Erst nach der Hälfte des gut einminütigen Spots, in dem bis dahin eine Leica-Kamera verwendet wurde, wechseln die beiden das Setting und setzen ihr Shooting draußen im nächtlichen Berlin fort. Dabei kommt dann auch das eigentlich beworbene Produkt zum Einsatz, nämlich das Xiaomi 17, dessen Kameratechnik wiederum von der deutschen Marke Leica stammt.
Die Kampagne markiert die nächste Zusammenarbeit zwischen Xiaomi Deutschland und Buddybrand. Die Berliner Social-First-Agentur zeichnet seit mehreren Jahren für Social-Media-Strategie, Influencer-Marketing und Kampagnenumsetzung der Marke verantwortlich. Mit dem aktuellen Auftritt bildet Xiaomi ein Gegengewicht zu der zunehmend von KI geprägten Bildkultur unserer Zeit. Schon der erste Satz von Rebecca Mir im Kampagnenspot lautet: „Ich bin echt – keine KI“ und auch das finale Key Visual wurde laut Buddybrand vollständig mit dem Xiaomi 17 umgesetzt.

Zu sehen ist die Kampagne ab sofort auf Instagram, TikTok und YouTube sowie bei Netflix und Amazon Prime. Begleitend zum Hero-Film verlängern ausgewählte Creators die Kampagnenidee in eigenen Social-Formaten. Dabei greifen sie die Leitfrage „Was bedeutet echt sein?“ auf und zeigen, wie das Smartphone ihren kreativen Alltag unterstützt.

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Frederick Lau und Elyas M’Barek bekämpfen für Xiaomi den Winterfrust

Xiaomi geht hierzulande in die Werbeoffensive – und holt sich als Markenbotschafter zwei prominente deutsche Schauspieler ins Haus: Elyas M’Barek und Frederick Lau sind die Stars der neuen Markenkampagne des chinesischen Smartphone-Herstellers.

Luca Weinrauch, Brand Lead Xiaomi Deutschland, sagt: „‚The Year of Real‘ markiert für uns einen Meilenstein in der mobilen Fotografie. Durch die Verbindung von Xiaomis innovativer Technologie und Leicas optischer Expertise schaffen wir eine Symbiose, die über rein digitale Effekte hinausgeht. Es geht uns darum, das volle Potenzial echter Optik auszuschöpfen und Bilder zu kreieren, die durch ihre natürliche Qualität und handwerkliche Tiefe überzeugen.“
„Mit ‚The Year of Real‘ verbinden wir technologische Innovation mit einer klaren Markenhaltung. Authentizität ist kein Trend, sondern ein relevanter Faktor moderner Markenkommunikation – besonders im Kontext KI-generierter Inhalte“, ergänzt Jan-Niklas Schmidt, Geschäftsführer Kreation bei Buddybrand.



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Möbelriese mit neuer Agentur: Segmüller schließt Pitch ab und startet mit neuem Markenauftritt durch


Dieser Segmüller-Spot wurde von einer neuen Agentur entwickelt

Vor knapp sechs Jahren hatte sich Überground den Werbeetat von Segmüller gesichert. Doch die Kreativagentur musste den Möbelriesen inzwischen von ihrer Kundenliste streichen. Segmüller hat eine neue Agentur an Bord geholt, die ziemlich gewirbelt hat, wie der runderneuerte Markenauftritt und die erste Kampagne zeigen.

Mit dem mehrstufigen Pitch, der bereits 2025 über die Bühne ging und zum Jahresende entschieden wurde, waren große Erwartungen verk

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Familien-Ranking: Für Familien ist dm der Maßstab


dm ist bei Familien angesagt

Die Drogeriekette dm dominiert die Wahrnehmung junger Familien: Im YouGov-Ranking „Beste Familien-Marken“ sichert sich das Unternehmen nicht nur den ersten Platz der Gesamtwertung, sondern dominiert auch drei weitere Kategorien.

Damit ist dm aus Sicht von Familien in Deutschland nicht nur die sympathischste Marke – mit einem Sympathie-Score von 56,6 Prozent liegt dm deut

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Meta möchte Content-Moderation der KI überlassen


Der Konzern setzt bei der Moderation von organischen Inhalten und Ads schon seit langer Zeit auf eine Mischung aus Automatisierungen und menschlicher Übersicht. Bis dato hat Meta laut Financial Times bereits 50 Prozent der Review- oder Prüfanfragen, die zu beanstandeten Inhalten oder Anzeigen eingegangen sind, an KI-Systeme ausgelagert. Bis Ende des Jahres sollen 90 Prozent dieser Prüfanfragen von der KI bearbeitet werden. Auch 90 Prozent der Risikobewertungen für Plattform-Features sollen über kurz oder lang von der KI kommen. Von entsprechenden Plänen berichtete NPR bereits im Vorjahr, nachdem der Publisher interne Dokumente Metas gesichtet hatte.

Die großteilige Auslagerung der Content-Moderation an die KI ist von Meta zwar nicht offiziell bestätigt worden, folgt aber einem klaren Muster. Der Konzern möchte die menschliche Prüfung minimieren. Eine solche Entwicklung begann schon Anfang 2025. CEO Mark Zuckerberg kündigte seinerzeit an, unabhängige Faktenchecks auf den eigenen Plattformen durch Community Notes zu ersetzen, neue Richtlinien einzuführen und eine Lockerung der Durchsetzungsmaßnahmen zu erwirken. Dass die Trust and Safety und Content Moderation Teams von Florida nach Texas umgesiedelt wurden, klingt im Grunde irrelevant, doch die Erklärung nicht. Es geschehe, so Zuckerberg im vorigen Jahr, weil in Texas weniger Bedenken bezüglich der Voreingenommenheit der Teams bestünden als in Kalifornien.

Zudem sollen nur noch illegale Handlungen und hochgradige Verstöße gegen die Richtlinien von Metas eigenen Filtern verfolgt werden. Kleinere Verstöße aber nicht, dabei verlässt sich der Konzern dann darauf, dass Dritte solche im Zweifelsfall melden. Das heißt aber auch, dass kleinere Verstöße oft ungeahndet bleiben. Und dazu dürften Fake News, Beleidigungen, rassistische oder misogyne Äußerungen zählen. Schließlich möchte der Konzern auch die Hürden für eine Content-Entfernung erhöhen. Das war eine Reaktion auf die eigene Erkenntnis, dass man zu viele Inhalte fälschlicherweise gesperrt hat.

This is a trade-off. It means that we’re going to chat less bad stuff, but we’ll also reduce the number of innocent people’s posts and accounts that we accidentally take down.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch fast unweigerlich einen Zuwachs problematischer Inhalte auf Facebook und Instagram, die nicht geahndet werden und die Plattformkultur sowie den digitalgesellschaftlichen Umgang beeinträchtigen. Dass nunmehr noch weniger menschliche Überprüfung als Gegengewicht eingeplant ist, mag das Problem nur verstärken. Zwar kann auch Metas hochintelligente KI Probleme identifizieren – und das sicher schneller als Menschen – und Maßnahmen prüfen oder einsetzen. Doch die KI basiert auf Metas Daten und Trainingsmaterial, an ihrer unparteiischen oder gar differenzierten Einschätzung von Einzelfällen kann es zumindest Zweifel geben.

Meta trainiert(e) die KI mit dem Input der Mitarbeiter:innen

Die Entwicklung, dass Meta mehr und mehr Aufgaben im Konzern von der KI übernehmen lassen möchte, ist nicht neu. Zuletzt fiel der Konzern damit auf, dass Mitarbeiter:innen quasi zur Datenquelle wurden. Meta ließ ihre Arbeit überwachen, um KI-Systeme zu trainieren, die genau solche Tätigkeiten künftig eigenständig übernehmen können. Anders gesagt: Die tägliche Arbeit der Mitarbeiter:innen dient als Blaupause für automatisierte Prozesse. Laut der Financial Times arbeitet Meta sogar an einer Art digitalem Avatar des Gründers Mark Zuckerberg. Dieser soll mit Mitarbeiter:innen interagieren, seine Stimme und Mimik imitieren und sogar typische Argumentationsmuster übernehmen. Dass Meta zuletzt auch tausende Mitarbeiter:innen entließ, um effizienter zu werden, schürt die Angst, dass zukünftig noch deutlich mehr Arbeitsstellen durch KI-Prozesse ersetzt werden.

Die Software zum Tracking der Mitarbeiter:innen ist unterdessen pausiert worden, weil es einen etwaigen internen Daten-Leak gab. Einige Trainingsdaten könnten für manche Mitglieder des Konzerns einsehbar gewesen sein, schreibt etwa die BBC. Ob sie bald wieder eingesetzt wird, ist unklar. Die Belegschaft jedenfalls zeigte sich frustriert über die Methode, muss womöglich aber in den kommenden Monaten und Jahren mit weiteren Maßnahmen rechnen, die die KI-Kontrolle über Prozesse vorantreiben sollen.

Die Content- und Ads-Moderation steht dabei 2026 im Fokus. Gerade dieser Bereich steht unter besonderer Beobachtung. Immerhin wächst die Zahl der Inhalte auf Metas Plattformen enorm – und immer mehr KI-generierter Content kommt dazu, mehr und mehr nebenbei aufgenommene Videos oder Fotos könnten mit Wearables wie den neuen Smart Glasses folgen. Die Moderation all dessen ist schlicht und einfach Aufgabe von Meta. Der Konzern legt den Großteil der Kontrolle in die Technologie der KI. Doch die Kontrolle könnte auch entgleiten, wenn die Modelle dem menschlichen Anspruch an Einordnung nicht gerecht werden können. Ob Meta das schert, steht auf einem anderen Blatt.


Das sind die neuen Meta Glasses von Meta mit Kylie Jenner, Muse Spark und 26 Styles

Meta setzt zum Launch der neuen Meta Glasses auf die Reichweite von Kylie Jenner. Die Unternehmerin und Social-Media-Ikone steht im Mittelpunkt einer groß angelegten Kampagne für die gemeinsam entwickelte Starfire Edition.
© Meta via Canva

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