Apps & Mobile Entwicklung
RAM-Preise fallen: Wird Speicher wirklich wieder (deutlich) günstiger?
„Die Aktienkurse der Speicher-Hersteller brechen ein, weil OpenAI doch nicht 40 Prozent der weltweiten DRAM-Produktion abnimmt und Google gezeigt hat, dass AI in Zukunft kaum noch Speicher braucht“ – so oder so ähnlich lassen sich aktuelle Schlagzeilen zu fallenden Speicherpreisen zusammenfassen. Aber fallen sie überhaupt?
Speicherpreise im Handel im Check
Eigentlich erst in zwei Wochen geplant, hat ComputerBase schon etwas früher den monatlichen Speicher-Preis-Überblick aktualisiert. Herangezogen wurden die gleichen Speicher-Kits, die seit Mitte September monatlich in die Analyse einfließen. Berücksichtigt wurde Lagerware ohne Angebote über eBay und den Amazon Marketplace.
Gegenüber der letzten Erhebung vom 15. März ist in der Tat im Durchschnitt ein weiterer Preisrückgang um 12 Prozentpunkte zu verzeichnen, doch nicht alle Produkte zeigen diesen Trend. Teurer geworden ist indes kein einziges Produkt.
Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)
Im deutschen Einzelhandel hält der seit Februar zu beobachtende Trend, dass Arbeitsspeicher – wird allein der niedrigste Preis betrachtet – wieder im Preis fällt, auch die letzten Tage an. Doch ein „Preisrutsch“ ist nicht zu beobachten, nicht einmal alle beobachteten Produkte sind betroffen.
Was steckt hinter den Meldungen?
Das Ergebnis mag überraschen, vermitteln die Schlagzeilen seit dem Wochenende doch stellenweise ein ganz anderes Bild. Doch worum geht es aktuell überhaupt?
Richtig ist, dass die Aktienkurse von dedizierten Speicher-Herstellern zuletzt deutlich nachgelassen haben: 20 Prozent innerhalb der letzten Woche. Bei SK Hynix waren es im gleichen Zeitraum minus 15 Prozent. (Dass die Börsen zuletzt weltweit zum Teil generell zweistellig gefallen sind und dafür der Krieg im Nahen Osten verantwortlich ist, wird bei der ganzen Betrachtung derzeit komplett außen vor gelassen.)
Hintergrund bei den Speicherherstellern soll sein, dass OpenAI das zusammen mit Broadcom ausgelobte 500-Milliarden-USD-Stargate-Projekt nicht in Angriff nehmen und daher nicht – wie im Oktober 2025 vermeldet – Speicher in der Größenordnung von über 100 Milliarden US-Dollar kaufen wird. Broadcom hat das Projekt-Aus bisher dementiert.
Dass es sich bei den Verträgen mit Micron, SK Hynix und Samsung nur um eine Absichtserklärung gehandelt hat, wird dieser Tage als Anlass für Hohn und Spott heran gezogen – Micron habe allein, weil OpenAI vielleicht etwas kaufen wird, die Consumer-Sparte Crucial dicht gemacht, heißt es unter anderem.
Sofern der Preisanstieg die (übertriebene) Folge der Absichtserklärungen zu Project Stargate gewesen ist und das Project wirklich nicht mehr kommt, währen deutliche Kurs- und Preiskorrekturen nur konsequent. Doch ein klares Bild ergibt sich in diesem Punkt noch nicht.
Auch der zweite kolportierte Einflussfaktor auf den Speichermarkt muss derzeit noch hinterfragt werden: TurboQuant von Google Research, das den Speicherbedarf von AI-Anwendungen durch Kompression drastisch reduzieren soll. Doch Google selbst will diese Fortschritte auch nutzen, um KI noch schneller skalieren zu können – und dafür wird es weiterhin mehr Speicher benötigen als aktuell in Rechenzentren zum Einsatz kommt.
Fazit: Kein klares Bild
Für die Industrie, aber gerade auch für Kunden wäre es zu begrüßen, wenn die Speicherpreise kurzfristig wieder deutlich fallen. Und wenn der Grund dafür ist, dass die für den Anstieg verantwortliche, erwartete Mangellage jetzt nicht eintritt, wäre das nur recht. Ebenso recht wäre es, wenn Google TurboQuant und die vielen anderen Optimierungen weniger Speicher für AI-Rechenzentren aus den Speicherfabriken notwendig machen würde.
Dass mehr dahinter steckt als Hoffnung, wird sich aber noch beweisen müssen – und selbst dann wäre es wohl noch ein weiter Weg, bis auch die Preise im Handel wieder deutlich fallen.
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Microsoft Xbox: Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor historischer Entlassungswelle

Der Spieleproduzent und Duke-Nukem-Schöpfer George Broussard warnt vor der „größten Entlassungswelle in der Geschichte der Spielebranche“ bei Microsoft Xbox. Mehrere Studios sollen sogar ganz geschlossen werden und bei anderen werde die Zahl der Mitarbeiter reduziert.
Aus Insider-Kreisen will George Broussard eine Liste erhalten haben, die Informationen zu den Schließungen von Xbox-Studios enthält. Wenn diese auch nur annähernd stimmen, sei mit der größten Einzelentlassungswelle in der Gaming-Geschichte zu rechnen, so Broussard. „Xbox wird für sehr lange Zeit äußerst unbeliebt sein, und die Auswirkungen werden so verheerend sein wie der Meteorit, der die Dinosaurier ausgelöscht hat“, heißt es in dem Post des Spieledesigners weiter. Obendrein werde es auch in den verbleibenden Studios Entlassungen geben.
Völlig überraschend kommt diese Warnung nicht, denn der Gaming-Journalist Jason Schreier hatte schon vor Wochen vor „erheblichen Entlassungen“ gewarnt, die im Zuge einer Generalüberholung der Xbox-Sparte durch die neue Chefin Asha Sharma vollzogen werden sollen.
Alles weist nun darauf hin, dass die Entlassungen am heutigen 30. Juni 2026 mit dem Ende des Fiskaljahres von Microsoft endgültig beschlossen werden sollen. Anfang Juli, voraussichtlich am kommenden Montag, soll mit den Stellenstreichungen begonnen werden.
Diese Studios könnten geschlossen werden
Welche Studios geschlossen werden könnten, ist ebenso wenig öffentlich bekannt wie das genaue Ausmaß der Entlassungswelle. Es gab aber bereits Gerüchte, dass die vier Studios Double Fine Productions (Kiln, Keeper), Undead Labs (State of Decay), Compulsion (South of Midnight) und Ninja Theory (Hellblade/Senua) zu den Opfern zählen. Wie Games Beat berichtet hat, versuche Microsoft allerdings Käufer für diese Studios zu finden. Eine mögliche Übernahme könnte somit das Studio und seine Mitarbeiter retten.
Auch Bloomberg hatte geschrieben, dass Ninja Theory, Compulsion Games und Double Fine vor dem Aus stehen.
Während bei den genannten Studios etwa 435 Jobs bedroht seien, dürfte es insgesamt beim Stellenabbau in die Tausende gehen, wenn die Warnungen Recht behalten. Entlassungen werden nämlich auch bei den größten Studios im Microsoft-Portfolio wie Blizzard und Bethesda erwartet.
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Adrenalin 26.6.4 für Radeon: Neuer Treiber behebt Abstürze mit FSR 4.1 auf RX-7000-GPUs

AMD hat den Adrenalin-Treiber 26.6.4 zum Download bereitgestellt. Es werden Spielabstürze behoben, die zuvor bei Verwendung von FSR 4.1 unter Radeon-RX-7000-GPUs (Test) auftraten. Allerdings bestehen weiterhin gleich mehrere Probleme mit dem Multiplayer-Shooter Battlefield 6.
Eigentlich sollte die FSR-4.1-Unterstützung für Radeon-RX-7000-Grafikkarten auf Basis der RDNA3-Architektur erst im Juli erscheinen, doch der vor rund einer Woche veröffentlichte Adrenalin-Treiber 26.6.2 brachte den Support dafür überraschenderweise bereits mit. Jetzt hat AMD die Adrenalin Edition 26.6.4 für Windows 11 und Windows 10 freigegeben, die zwar einige Fehler behebt, aber auch einige noch bestehende Probleme auflistet.
Diese Fehler behebt der neue Adrenalin-Treiber
Demnach traten bei der Vorgängerversion Adrenalin 26.6.2 unter bestimmten Umständen Installationsprobleme unter Windows 10 auf, wenn eine Grafikkarte der RX-7000-Reihe im eigenen Rechner steckte. Das jüngste Adrenalin-Treiber-Update in Version 26.6.4 behebt diesen Fehler jedoch, sodass Installationen bei der zuvor genannten Systemkonfiguration nun reibungslos ablaufen sollten.
Außerdem kam es zuvor zu Abstürzen in „einigen Spielen“, wenn das erst kürzlich veröffentlichte AMD FSR Upscaling 4.1 auf Radeon-Grafikkarten der RX-7000-Reihe zum Einsatz kam. Welche Spiele hierbei im Detail betroffen waren oder ob die Abstürze nur bestimmte, oder sämtliche RDNA-3-GPUs der RX-7000-Serie betrafen, schreibt AMD in den Patchnotes der Adrenalin Edition 26.6.4 jedoch nicht.
6 Probleme bleiben bestehen
Allerdings nennt AMD darüber hinaus insgesamt sechs bekannte Probleme, die auch nach Installation des Adrenalin-Treibers 26.6.4 weiterhin ungelöst sind. Drei davon betreffen Battlefield 6 und reichen von Spielabstürzen sowie Treiber-Timeouts bei Nutzung eines mobilen Ryzen AI 9 HX 370 mit Radeon 890M, über flackernden oder fehlenden Texturen bei Verwendung von der Adrenalin-internen Aufnahme- und Streaming-Software bei „einigen AMD-Grafikkarten“ bis hin zu als inaktiv dargestellten FSR Upscaling- und Frame-Gen-Optionen in der Adrenalin-Software.
Zudem kann es weiterhin zu Fehlern von KI-Bundle-Bestandteilen unter bestimmten Umständen kommen. Zusätzlich kann es zu Renderfehlern oder Flackern bei Nutzung von Cinema 4D oder Blender kommen, wenn Radeon-RX-7000-Grafikkarten verwendet. Bei Anwendern dieser Grafikkarten-Generation ist es außerdem möglich, dass Blender zeitweise abstürzen kann. In diesen Fällen empfiehlt AMD die Installation der des älteren Adrenalin-Treibers in der Version 26.3.1.
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Black Flag Resynced: Ubisoft gibt Ausblick auf die technischen Verbesserungen
Kurz vor dem Start von Assassin’s Creed Black Flag Resynced rückt Ubisoft die technischen Verbesserungen des Remakes in das Rampenlicht. Auf PS5 und PS5 Pro sollen vor allem Wasser, Licht, Wetter deutlich Verbesserungen erfahren. Auch die Performance soll sich verbessern.
Die Karibik wird neu berechnet
Assassin’s Creed IV: Black Flag erschien ursprünglich 2013 und zählt bis heute zu den bekanntesten Teilen der Reihe. Mit Black Flag Resynced legt Ubisoft den Piratenableger nun nicht nur neu auf, sondern baut ihn technisch deutlich um. Der Fokus liegt dabei auf der karibischen Inselwelt, die für das Spiel nicht nur Kulisse, sondern ein zentraler Teil der Spielerfahrung ist.
Besonders viel Arbeit steckt laut Ubisoft im Wasser. Black Flag Resynced nutzt ein modernisiertes Wassersystem auf Basis physikalisch basierter Darstellung. Neue Tessellation, volumetrischer Schaum und dynamische Blasen sollen dafür sorgen, dass sich die Meeresoberfläche natürlicher verhält. Wind, Wetter und Schiffsbewegungen sollen sichtbarer auf das Wasser einwirken.
Mehr Licht, mehr Wetter, mehr Dichte
Auch die Beleuchtung wurde überarbeitet. Ubisoft spricht von Raytracing für globale Beleuchtung und Reflexionen. Dadurch sollen Innenräume, Dschungel, Städte und Hafenszenen natürlicher wirken. Ergänzt wird das durch neue volumetrische Effekte für Nebel, Wolken und Wetter. Die tropische Spielwelt soll dadurch dichter und dynamischer erscheinen.
Auf der PS5 Pro setzt Ubisoft zusätzlich auf das verbesserte PSSR-Upscaling. PSSR steht für PlayStation Spectral Super Resolution und ist Sonys KI-gestütztes Verfahren, um Bilder intern niedriger zu berechnen und anschließend hochzuskalieren. Ubisoft nennt für die PS5 Pro erweiterte Reflexionen, höhere Sichtweiten und zusätzliche Detailverbesserungen. Zusätzlich losgibt es eine 60 FPS-Optionen, HDR-Unterstützung sowie Dolby Atmos und DualSense-Haptik-Feedback.
Nicht nur hübscher, sondern neu aufgebaut
Black Flag Resynced ist laut Ubisoft kein einfaches Remaster mit höherer Auflösung. Das Spiel basiert auf einer aktuellen Version der Anvil-Engine und wurde in vielen Bereichen neu aufgebaut. Neben Grafik und Technik betrifft das auch Animationen, Steuerung und Kampfsystem. Der Grundaufbau des Abenteuers bleibt erhalten: Spieler übernehmen erneut die Rolle des Piraten Edward Kenway und erkunden die Karibik per Schiff und zu Fuß.
Gleichzeitig soll sich das Remake moderner spielen. Frühere Informationen von Ubisoft nannten bereits überarbeitete Parkour-Mechaniken, angepassten Nahkampf, verbesserte Stealth-Optionen und weniger abrupte Fehlschläge in Schleichpassagen. Damit versucht Ubisoft, die Stärken des Originals zu erhalten, aber einige Eigenheiten aus dem Jahr 2013 zu glätten.
Start im Juli auf Konsole und PC
Assassin’s Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Auf dem PC wird das Spiel über Ubisoft Store, Steam und Epic Games Store angeboten werden. Im Mittelpunkt steht die Einzelspieler-Kampagne, während der frühere Mehrspielermodus des Originals nicht zurückkehrt.
Für Ubisoft ist das Remake auch ein Test, wie gut sich ältere Serienteile technisch neu aufstellen lassen. Black Flag gilt als einer der beliebtesten Ableger der Reihe, weil er die Assassin’s-Creed-Formel mit offener Seefahrt, Piraten-Setting und einer vergleichsweise eigenständigen Spielwelt verbunden hat.
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