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Toshiba Canvio Flex: Externe HDD erhält in EMEA exklusiven Farbton

Als externe Datenträger leben 2,5″-Festplatten weiter. Toshibas Portable-HDD-Serie Canvio Flex gibt es nur in der EMEA-Region künftig auch in Metallic Blue. Analog zu den bisherigen Modellen in Silber stehen Speicherkapazitäten von 1 TB, 2 TB und 4 TB zur Auswahl.
Die Serie Toshiba Canvio Flex ist zwar schon seit über fünf Jahren am Markt, hat aber erst im Januar 2025 ein Design-Upgrade erfahren. Dem Gehäuse im „warmen Silberton“ folgt jetzt „Metallic Blue“, doch gibt es diese Farbe nicht weltweit, sondern ausschließlich in der Region EMEA – also in Europa, dem Nahen Osten und in Afrika.
„Mit der neuen metallblauen Variante bieten wir Interessenten mehr Farbauswahl – etwas, das sich gerade die jüngeren Zielgruppen wünschen“, erklärt Larry Martinez-Palomo, Vice President der Storage Products Division von Toshiba Electronics Europe.
Bis auf den Farbton ändert sich offenbar nichts. Somit gibt es laut dem bisherigen Datenblatt 1 TB und 2 TB in einem 109 × 78 × 14,3 mm großen Gehäuse bei Gewichten von 130 Gramm, respektive 155 Gramm. Das 4-TB-Modell mit noch mehr Scheiben bringt es auf 109 × 78 × 19,5 mm bei 212 Gramm. Die Datenübertragung erfolgt extern über USB mit 5 Gbit/s. Während Toshiba selbst keine Angaben zur Transferleistung macht, bescheinigen Tests der externen HDD in der Spitze (4 TB) rund 140 MB/s beim Lesen und 130 MB/s beim Schreiben.
Ab Werk ist das Laufwerk mit exFAT für eine breite Kompatibilität mit diversen Betriebssystemen formatiert. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Anschluss. Kabel für den Anschluss an USB-A oder USB-C gehören zum Lieferumfang.
Aktuell kostet die Canvio Flex (in Silber) rund 90 Euro (1 TB) bis 160 Euro (4 TB). Die neuen Modelle in Metallic Blue sollen im Laufe des zweiten Quartals 2026 den Handel erreichen.
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Pure Base 803 & Light Wings Pro: Show-Case und passende Lichtlüfter mit 124 LEDs

Auf der Computex zeigt be quiet! ein neues Show-Gehäuse mit viel Platz. Passende Lüfter dazu gibt es in Form der neuen Light Wings Pro IO. Sie kommen in verschieden großen Modulen und besitzen 124 LEDs – pro Lüfter.
Beim Pure Base 803 handelt es sich um ein sehr geräumiges Glaskasten-Gehäuse mit großem Sockel, der als Lufteinlass dient. Es kann bis zu drei 420-mm-Radiatoren oder in der LX-Version maximal je drei 140-mm-Lüfter an Ober-, Unter- und der rechten Seite unterbringen. Lüfter an der Unterseite schließen zudem mit einer Blende sauber ab.
Eine Besonderheit des Pure Base 803 ist die Möglichkeit, das IO-Panel vom Boden an die Oberseite zu versetzen. Zudem gibt es das Modell auch als Workstation-Version, die ohne den Zusatz LX firmiert. Sie streicht die Glaspanele und setzt Mesh sowie Lüfter an die Front. Dafür entfallen die seitlichen Ventilatoren. Zum Preis hat sich be quiet! nicht geäußert, die Einordnung in der Pure-Base-Serie spricht aber für einen relativ günstigen Kurs unterhalb der Premium-Modelle wie dem Light Base 900 (Test).
Bei Light Wings Pro zählt das Äußere
Bei den neuen Light Wings Pro mit FDB-Lager legt be quiet! besonderen Wert auf das Äußere. 124 in 4 Zonen konfigurierbare LEDs pro Lüfter ermöglichen zahlreiche Leuchteffekte, die über die IO-Center-Software gesteuert werden.
Die Lüfter werden dabei als Set gedacht: Es gibt sie in Dreier-Kassetten mit Größen von 420 × 140 mm und 360 × 120 mm sowie als Einzelmodul mit einem Lüfter. Ein ähnliches Konzept präsentierte NZXT mit seinen Single-Frame-Lüftern bereits 2024 und erweitere diese Serie erst kürzlich zur aktuellen Computex.
Die einzelnen Lüfter versteht be quiet! indes nur als Erweiterungsoption, da ihnen der nötige IO-Controller, der mehrere Lüfter bündelt, fehlt um sie ansteuern zu können. Im Regelfall ist eine Dreiereinheit der Grundstock eines mit IO-Lüftern bestückten Systems.
Wie bei anderen Lüftern des Unternehmens kann per Schiebeschalter zwischen „Performance“- und „Quiet“-Modus gewechselt werden. Er verändert die maximale Drehzahl. In beiden Modi kann zusätzlich auf semi-passiven Betrieb gewechselt werden. Die Lüfter stellen dann unterhalb eines gewissen PWM-Signals den Betrieb ein. Genutzt wird dieses Konzept bereits im neuen Dark Rock 6 (Test). Eine Rahmendicke von 28 Millimeter soll darüber hinaus die Leistung steigern. Angaben zum Preis der Lüfter gibt es noch nicht.
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Corsair AXi, HXi und RMe: Netzteile schützen 12V-2×6-Anschluss

Mangels Schutzfunktionen des 12V-2×6-Anschlusses auf Seiten der Grafikkarte (insbesondere der RTX-5000-Generation) rüsten Hersteller zunehmend Netzteile mit einem solchen Mechanismus nach. So auch Corsair mit „PinProtect+“ und „ThermalProtect“, mit dem ein Überstrom-, beziehungsweise Übertemperaturschutz umgesetzt wurde.
Das langjährige Flaggschiff-Netzteil AX1600i bekommt einen Nachfolger, der mit dem Suffix „SHIFT“ getauft ist und wie seine Shift-Derivate die seitlichen Ausgänge nach dem Typ-5-Kabelstandard bereithält. Mit dem erneuten Einsatz von Galliumnitrid- (GaN) Leistungshalbleitern ist es sowohl gelungen die Effizienz nach Cybenetics Titanium als auch eine Schrumpfung auf eine Tiefe von nur 170 mm zu erreichen.
Die beiden 12V-2×6-Anschlüsse ermöglichen Multi-GPU-Setups. Steuerungs- und Echtzeitüberwachungsfunktionen werden über iCUE Link sowie den USB-Anschluss bereitgestellt. Gekühlt wird das Netzteil über einen 140-mm-FDB-Lüfter mit Zero-RPM-Modus. Exklusivität soll sich außerdem wieder durch den beiliegenden Kabelsatz mit Einzel-Sleeve-Adern mit Paracord ausdrücken.
HX1000i Shift Crystal – ein Netzteil für Showcase-Systeme
Einblick in das Innenleben des HX1000i Shift Crystal soll eine transparente Seitenabdeckung geben – ein Schritt der nur selten gewagt wird, weil dies die elektromagnetische Verträglichkeit verschlechtert und zu ungewünschtem Verhalten anderer Geräte führen kann, sofern Grenzwerte nicht eingehalten werden. Sicherheit gegenüber einer unerwünschten Überlastung des 12V-2×6-Steckers wird über die „PinProtect+“ Funktion versprochen, über die jeder einzelne Pin überwacht wird. Zudem wird über den 90°-Winkelstecker eine verbesserte Kompatibilität erwirkt.
Mit dem 140-mm-RGB-Magnetschwebe-Lüfter wird das Innenleben zudem stilvoll zur Show gemacht. Mit an Board sind des Weiteren ein integrierter iCUE LINK System-Hub, eine Wirkungsgrad-Zertifizierung nach Cybenetics Platinum und seitlich angebrachte Shift-Anschlüsse.
RMe-Serie mit erweitertem Schutzniveau
Das RM1200e erweitert die RMe-Serie mit einem 1200-Watt-Modell nach oben hin, bei dem erstmals der PinProtect-Schutz und ein sogenanntes 3D-Y-Lüftergitter umgesetzt wurde, wobei sich Corsair von Letzterem eine verbesserte Kühlung verspricht. Aufgewertet wird die Ausstattung mit geprägten Kabeln mit flachen Kabelkämmen und der Option auf eine weiße Gehäuselackierung. Der Wirkungsgrad wird nach Cybenetics Platinum spezifiziert und wie das HX1000i Shift Crystal beträgt die Garantiedauer 10 Jahre.
Das Schutzniveau erweitert Corsair zudem für das RM1000e und RM850e mit einem neuen 12V-2×6-Kabelsatz mit ThermalProtect. Wie genau dieser Übertemperaturschutz funktioniert, lässt der Hersteller noch offen – die Pressefotos lassen nur einen etwa 3 cm entfernten Kabelkamm erkennen, in dem ein Sensor eingebettet sein könnte. Ob dieser dort auch tatsächlich wirksam ist, müssen Tests zeigen. Der Wirkungsgrad ist nun für beide Modelle nach Cybenetics Platinum angegeben. Die Garantiedauer beträgt 7 Jahre.
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Aorus Infinity Mainboards: Organische Kühlkörper aus dem 3D-Drucker treffen auf 11.400 MT/s

Gigabyte präsentiert im Rahmen der Computex zwei Oberklasse-Mainboards aus der neuen Infinity-Serie. Während das X870 Infinity den Fokus auf schnellen Speicher legt und an die Tachyon-Serie erinnert, fällt das X870E Infinity Next durch seine organische Formgebung der Kühlkörper aus dem Metall-3D-Druck auf.
Das X870 Aorus Infinity ist praktisch ein Tachyon
Das kleinere der beiden Boards ist das X870 Aorus Infinity, welches in vielerlei Hinsicht an die Overclocking-Serie von Gigabyte, Tachyon, erinnert. Bereits auf den ersten Blick fällt auf, dass Gigabyte hier den Sockel um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn rotiert hat und die RAM-Bänke, derer es nur zwei gibt, auf die Oberseite des Bretts wandern.
Auch bei früheren OC-Boards der Tachyon-Reihe auf Sockel AM5 oder LGA 1851 hat Gigabyte auf dieses Layout zurückgegriffen, um die Signalwege zu verkürzen und somit die Signalintegrität zu erhöhen. So soll das Board Speichergeschwindigkeiten von bis zu 11.400 MT/s unterstützen. Das Hauptziel der Entwicklung sei die Reduzierung von Latenzen gewesen, so Gigabyte. Die Ziel-Timings liegen bei CL24.
Mit dem „AI-enhanced X3D Turbo Mode 2.0“ soll das Board ganz oben in der Overclocking-Liga mitspielen. Dazu ist ein eigener Hardwarechip zur Überwachung des Lastverhaltens verbaut. In Kombination mit einer anhand von „Big Data“ trainierten, dynamischen OC-Engine soll so die perfekte Performanceoptimierung für jeden Prozessor erreicht werden.
Das X870E Aorus Infinity Next ist ein organisch anmutender Hingucker
Auch das Flaggschiff der neuen Infinity-Serie verfügt über den X3D Turbo Mode 2.0, muss jedoch ohne das optimierte Layout mit dem rotierten Sockel auskommen. Auch dieses Board verzichtet auf Dual-Rank und bietet lediglich zwei RAM-Slots, um optimale Stabilität zu gewährleisten. Gigabyte gibt auch hier 11.400 MT/s für den Arbeitsspeicher an.
Der eigentliche Eyecatcher liegt jedoch ohne Zweifel in den so noch nie gesehenen Kühlkörpern des Mainboards. Die „AI Gyroid“ getaufte Struktur für den M.2 Heatsink sowie weitere Kühlkörper auf dem Board stammen aus dem Metall-3D-Druck. Die Struktur wirkt außerordentlich organisch und erinnert beispielsweise an den inneren Aufbau von Knochen – oder aber bioorganische Technologie aus einem Sci-Fi-Universum. Gigabyte spricht von einer 44 Prozent größeren Kühlfläche durch diese Struktur verglichen mit konventionellen Kühlkörpern.
Auch die Vapor Chamber soll aus 3D-gedrucktem Metall gefertigt sein. In Kombination mit einer wabenförmigen Backplate soll eine nie dagewesene Kühlperformance erreicht werden. Gleichzeitig soll die Stromversorgung neue Maßstäbe setzen. Mit hochqualitativen MOSFETs von Infineon (OptiMOS), wie sie auch in Data Centern zum Einsatz kommen, und 64 Phasen sollen (in der Theorie) insgesamt bis zu 5.120 Ampere abrufbar sein.
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