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Linux-News der Woche: Ubuntu 26.04, Fedora 44 und der neue Ryzen unter Linux


Linux-News der Woche: Ubuntu 26.04, Fedora 44 und der neue Ryzen unter Linux

Bild: AMD

Ubuntu 26.04 Resolute Raccoon ist erschienen und setzt auf Wayland. Auch das Erscheinen von Fedora 44 steht nach Verschiebungen für kommende Woche fest. Benchmarks zum Ryzen 9 9950X3D unter Linux offenbaren reale Zugewinne in der Leistung.

Ubuntu 26.04 Resolute Raccoon

Mit Ubuntu 26.04 ist die neue LTS-Variante des Betriebssystems erschienen. Mit an Bord befindet sich der Linux Kernel 7.0, zudem setzt das Betriebssystem dank Gnome 50 nun konsequent auf Wayland. Die neue Ubuntu Version setzt auch auf AMDs ROCm, welches sich nun in den Paketquellen findet. Auch Hardwarebeschleunigung für AMD und Intel wird nun standardmäßig angeboten. Systemsoftware hat ebenfalls Updates erhalten, wie GCC 15.2, Python 3.14, Rust 1.93 und OpenJDK 25.

Fedora 44 erscheint am 28. April

Nach Schwierigkeiten und dem damit verbundenen Nicht-Erscheinen von Fedora 44 zum ursprünglich angedachten Release-Tag, steht nun der neue Veröffentlichungstag fest: Am 28. April erscheint Fedora 44. Die neue Version setzt auf Gnome 50 respektive Plasma 6.6. Ebenfalls an Bord der KDE-Variante wird der neue Plasma Login Manager sein, als Ersatz für SDDM.
Der Beschluss zur Veröffentlichung in der kommenden Woche ist dem Online-Meeting des Entwicklerteams zu entnehmen.

Linux Benchmarks für den Ryzen 9 9950X3D2

Von Phoronix erstellte Benchmarks zum neuen AMD Ryzen 9 9950X3D2 sehen das Cache-Monster 10 Prozent vor den anderen 9950-Varianten. Im Speziellen erhalten Käufer des neuen Prozessors 7 Prozent mehr bei Kompilier-Aufgaben und bis zu 36 Prozent mehr in Fortran – hier dominierte bisher Intels Core-Ultra-200-Serie. Im High-Performance-Computing ermittelt Phoronix einen Leistungszuwachs von 12 Prozent. Auch im Machine Learning kann sich der neue X3D2 um 10 Prozent vom einfachen X3D absetzen.

Russisch-Chinesische LoongArch-CPU spielt Witcher 3

Wie Videocardz.com unter Berufung auf ein YouTube-Video des Kanals PRO Hi-Tech berichtet, schafft die russisch-chinesische CPU in Verbindung mit einer AMD Radeon RX 9060 XT in Witcher 3 je nach Grafikeinstellung 25-38 FPS in Low-Settings und 22-32 FPS in Ultra-Settings zu rendern. Konkret handelt es sich um die C632 CPU von Irtysh, einem noch recht jungen Unternehmen. Die 32-Kerne und 64-Threads basieren auf der LoongArch-Architektur, einer MIPS-Architektur des chinesischen Technologiekonzerns Loongson. Konkretes zum Prozessor findet sich nicht, doch es scheint sich um eine für Russland angepasste CPU mit speziellen Funktionsblöcken zu handeln.

Gespielt wurde unter Linux unter Zuhilfenahme von Proton, Wine und vermutlich Box64 zur Ausführung von x86-Code in anderen Architekturen.

Downloads

  • Ubuntu

    4,5 Sterne

    Ubuntu ist die bekannteste Linux-Distribution, der Fokus liegt auf einfacher Bedienung.

    • Version 26.04 „Resolute Raccoon“ LTS Deutsch
    • Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch



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Fanatec Podium Pedals: Qualitätsprobleme des Kupplungspedals verzögern Release


Fanatec Podium Pedals: Qualitätsprobleme des Kupplungspedals verzögern Release

Bild: Fanatec

Fanatec hat via Blogbeitrag verkündet, dass sich der Release der Drei-Pedal-Konfiguration der Podium-Pedale auf das 3. Quartal 2026 verschiebt. Als Grund für die Verschiebung nennt der Hersteller Qualitätsprobleme mit dem Kupplungspedal. Das Zwei-Pedal-Set Fanatec Podium Pedals Formula erscheint früher zum Preis von 700 Euro.

Der ursprünglicher Plan war umgedreht

Die neuen Podium Pedals wurden auf der SimRacing Expo 2025 vorgestellt. Fanatec hatte angekündigt, dass die beiden Varianten des neuen Pedal-Topmodells im ersten Quartal 2026 erscheinen sollen. Doch bereits ein paar Monate später wurde mitgeteilt, dass dieser Releasetermin nicht gehalten werden kann und das Drei-Pedal-Set der Podium Pedals im zweiten Quartal 2026 erscheint, die Formula-Variante sollte folgen. Nun wird dieser Plan erneut über den Haufen geworfen und der Release-Zeitplan umgedreht. Erst erscheint das Zwei-Pedal-Set und die Variante inklusive Kupplungspedal folgt irgendwann im dritten Quartal 2026 und damit spätestens Ende September.

Podium Pedals Formula wird im Juni versendet

In ihrem neuen Blogbeitrag teilt Fanatec mit, dass das Kupplungspedal der Grund für die Verzögerung und den geänderten Zeitplan sei. Allerdings wird nun das Podium-Pedals-Formula-Set vorgezogen, die erste Charge der Zwei-Pedal-Konfiguration soll am 25. Juni versendet werden. Dieses Set enthält ein Brems- und Gaspedal sowie die beiden Karbonfrontplatten und -fersenschalen. Im Shop von Fanatec ist bisher noch keine Produktseite für die Pedale eingerichtet und so ist auch keine Vorbestellung möglich. In dem Beitrag wird auch keine Möglichkeit der Vorbestellung erwähnt, daher kann zurzeit nur davon ausgegangen werden, dass der Verkauf auch am 25. Juni startet.

Podium Pedals Formula Edition
Podium Pedals Formula Edition (Bild: Fanatec)

Warten auf 3er-Set lohnt sich – Umrüsten wird teuer

Beide Varianten der Podium-Pedale werden rund 700 Euro kosten. Zu Beginn verkauft Fanatec das Formula-Set ohne Aufpreis inklusive der beiden Aluminium-Frontplatten aus dem 3er-Set. Somit können hier rund 75 Euro gespart werden. Doch das zusätzliche Kupplungspedal lässt sich Fanatec mit 200 Euro vergüten und die passende Frontplatte kommt noch dazu, somit werden insgesamt sogar circa 935 Euro fällig. Wer daher gerne ein Kupplungspedal verwenden möchte, dem sei empfohlen, bis zum Release des 3er-Sets zu warten.

Podium Pedals 3 Pedalset mit Kupplung
Podium Pedals 3 Pedalset mit Kupplung (Bild: Fanatec)

Beide Pedalvarianten lassen sich mit dem Kauf der passenden Frontplatten und Fersenschalen entsprechend umrüsten, sodass fließend zwischen Formel- und GT-Design gewechselt werden kann. Wer nach dem Kauf des 3er-Sets auch das Formel-Layout verwenden will muss dann allerdings stolze 300 Euro investieren, während der umgekehrte Weg sogar mit 310 Euro zu Buche schlägt.

Preise der Podium Pedale und des Zubehörs
Billboard März 2026



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Anthropic Claude Fable 5: Quellcode in mobiler App deutet weitere Funktionen an


Anthropic Claude Fable 5: Quellcode in mobiler App deutet weitere Funktionen an

Bild: Anthropic

Hinweise in einer aktuellen iOS-Version der Claude-App deuten auf mehrere geplante, aktuell aber noch inaktive Funktionen hin. Im Code finden sich Fragmente für eine automatische Modellweiterleitung bei Fable-Sperren, eine Modellauswahl im Voice Mode sowie die Einbindung von Managed Agents in Claude Code.

Anthropic scheint noch einige Funktionen zu planen

Bereits wenige Stunden nach der offiziellen Veröffentlichung der neuen KI-Modelle von Anthropic ist TestingCatalog bei einer genaueren Analyse der iOS-App auf bislang nicht aktivierte Funktionen gestoßen.

Claude Fable 5 ist das erste öffentlich verfügbare Modell der neuen Mythos-Klasse und soll in mehreren Benchmarks mehr als zehn Prozent mehr Leistung als Opus bieten. Gleichzeitig unterliegt es deutlich strengeren Sicherheitsvorgaben als seine Vorgänger. Anfragen zu Themen wie Cyber-Sicherheit, Biologie, Chemie oder Model Distillation werden daher durch Sicherheitsfilter blockiert.

Weiterleitung an bestimmte KI-Modelle

Derzeit werden solche Anfragen in Fable 5 automatisch an das schwächere Modell Opus 4.8 weitergeleitet. Testing Catalog hat jedoch in der mobilen iOS-App einen bislang noch inaktiven Schalter entdeckt, über den sich die Anfrage an ein anderes KI-Modell weiterreichen lassen soll. Dies entspräche zwar dem von Anthropic auf API-Ebene beschriebenen Fallback-Verhalten, würde jedoch als benutzerseitige Steuerungsmöglichkeit das Klassifizierungssystem für Abonnenten deutlich weniger störend wirken lassen, wenn sie bei ihrer regulären Arbeit an diese Grenzen stoßen.

Modellwahl für Sprachmodus

Auch der Voice Mode soll zusätzliche Funktionen erhalten. Hinweise im iOS-Code deuten auf eine Modellauswahl zwischen den Modellen Opus, Sonnet, Haiku und möglicherweise Fable hin. Das gewählte KI-Modell würde dabei nicht nur die Sprachsynthese steuern, sondern auch Tool-Aufrufe und weitere Aufgaben innerhalb der Sprachfunktion übernehmen. Da der aktuelle Voice Mode auf Haiku 4.5 basiert und seit längerer Zeit keine größeren Aktualisierungen mehr erhalten hat, könnte diese Änderung die Leistungsfähigkeit der Funktion deutlich steigern und Nutzern zugleich mehr Flexibilität bieten.

Spezialagenten direkt im Coding-Assistenten auswählbar

Eine weitere entdeckte Neuerung betrifft die Verknüpfung von Claude Code mit den Anthropic Managed Agents. Anwender sollen künftig die Möglichkeit erhalten, über die Managed-Agents-Plattform konfigurierte Cloud-basierte Spezialagenten direkt in Claude Code auszuwählen und ihnen bestimmte Aufgaben zuweisen können. Der technischen Integration zufolge soll die Umsetzung derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen sein, bei einer Aktivierung würde sie den Einsatz spezialisierter Agenten auf Mobilgeräten jedoch erheblich erweitern und die Richtung weiter fortsetzen, die Anthropic mit Claude Code im Web und der Aufgabenvergabe von Cowork eingeschlagen hat.

Keine dieser Funktionen wurde bislang allerdings offiziell von Anthropic angekündigt oder gar bestätigt. Entsprechend bleibt offen, ob und wann sie tatsächlich eingeführt werden.



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Quo vadis, Xbox-Exklusivität?: Microsofts Strategie bleibt erst einmal vage


Quo vadis, Xbox-Exklusivität?: Microsofts Strategie bleibt erst einmal vage

Bild: Microsoft

Mehr Spiele bleiben auf der Xbox, das war die Nachricht des Summer Game Fest 2026. Oder nicht? Die Strategie dahinter bleibt bemerkenswert unkonkret. Entschieden wird, so wirkt es zumindest von außen, nach Gutdünken.

Dass Microsoft die Multiplattformstrategie wieder zurückfährt, war klar. Auf dem Summer Game Fest 2026 war davon aber nur in Ansätzen etwas zu sehen. Lediglich das Steampunk-RPG Clockwork Revolution und Gears of War: E-Day wurden als „Xbox Console Exclusive“ angekündigt und erscheinen nur auf dem PC und der Xbox.

Für beide Spiele wurde die Entscheidung vor gut einem Monat gefallen, aber gut unter Verschluss gehalten – so gut, dass Walmart das neue Gears auch für die PlayStation 5 gelistet hatte. Laut Jeff Grubb von Giant Bomb existiert bereits ein im Grunde fertiger Port des Spiels, der nun eingestampft wird.

Andere kommende Spiele wie das nächste Fable oder das Halo-Remake Campaign Evolved kommen auf die PlayStation 5. Für State of Decay 3 und Senua gilt das gleiche.

Was heißt das?

Chief Content Officer Matt Booty versuchte die Verwirrung im Gespräch mit Gamertag Radio (YouTube) aufzuklären. Ziel sei es Spielern einen Grund für den Kauf einer Xbox zu geben und bisherige Fans zu belohnen. Multiplayer-Titel und Live-Service-Angebote sollen aber auf allen Plattformen erscheinen, genau wie bereits für andere Plattformen angekündigte Spiele. Welche Spiele wo erscheinen, werde parallel zum Erscheinungstermin angekündigt.

Ähnlich äußerte sich Chief Strategy Officer Matthew Ball bei The Game Business (via X). Es gebe ein „internes Regelwerk und eine Strategie“ für den Umgang mit Exklusivspielen. Spieler sollen künftig eine „verlässliche Pipeline“ erwarten können, die „ihre vorherigen Investments in die Xbox-Plattform bestätigt, sie in der Zukunft auf der Xbox hält“.

Besonders konkret sind die Aussagen nicht. Das deutet auf eine immer noch nicht endgültig in Stein gemeißelte Strategie hin. Booty selbst sprach von Einzelfallentscheidungen. Portierungen sind zwar ökonomisch pro Titel betrachtet oft sinnvoll, Exklusivität treibt allerdings Hardware-Verkäufe – und wird von Fans gewünscht.

Diese Zielgruppe umwirbt Microsoft in Anbetracht einer etwas schwächelnden Plattform gerade unter anderem mit der Umbenennung von Xbox in XBOX. Eine mögliche Antwort liegt auch darin: Ein paar Exklusivspiele wird es in regelmäßigen Abständen zur Beruhigung der Hardcore-Nutzerbasis geben, der Rest kommt weiter überall.



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