Künstliche Intelligenz
Proxmox Backup Server 4.2 mit Linux-Kernel 7.0 und S3-Storage-Support
Die in Wien ansässige Proxmox Server Solutions GmbH hat den Proxmox Backup Server 4.2 freigegeben. Die Open-Source-Backuplösung basiert wie auch die Virtualisierungsplattform PVE 9.1 auf Debian GNU/Linux „Trixie“. Der Backup Server verwendet Trixie 13.4 mit einem Linux-Kernel 7.0 sowie ZFS 2.4.1.
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Backup-Gruppen und Namespaces können nun an andere Speicherorte innerhalb desselben Datastores verschoben werden. Dadurch können Benutzer bestehende Backups neu organisieren und gleichzeitig die Datenkonsistenz gewährleisten. Das optionale Sperren von Gruppen hilft dabei, die Datenkonsistenz während des gesamten Vorgangs sicherzustellen.
Mehrere Pull- und Push-Aufträge parallel
Push-Synchronisierungsaufträge können nun so konfiguriert werden, dass Snapshots vor dem Senden an Remote-Datenspeicher verschlüsselt werden. Dies kann beispielsweise genutzt werden, um Snapshots an Proxmox Backup Server-Instanzen an weniger vertrauenswürdigen Standorten außerhalb des Unternehmens zu übertragen – wobei Vorsicht gelten sollte. Pull-Synchronisierungsaufträge können so konfiguriert werden, dass sie auf dem Remote-Server verschlüsselte Snapshots automatisch entschlüsseln. Pull- und Push-Synchronisierungsaufträge können über die neue Eigenschaft „worker-threads“ parallel verarbeitet werden.
S3-kompatible Objektspeicher nun offizielles Backup-Storage-Backend
Die Verwendung von S3-kompatiblen Objektspeichern als Backend für den Backup-Speicher hat die Technologie-Vorschau-Phase abgeschlossen und wird nun offiziell einschließlich „request statistics“ und „notification thresholds“ unterstützt.
S3-basierte Datenspeicher können die Anzahl der „request counts“ und den Datenverkehr erfassen, um tiefere Einblicke in den Betrieb und eine bessere Überwachung zu ermöglichen. Das ist wichtig, um benachrichtigt zu werden, wenn der Datenverkehr Schwellenwerte überschreitet.
Zusätzlich gibt es viele kleine Verbesserungen im Web-GUI, aktualisierte Übersetzungen, eine Unterstützung für bis zu 256 Bandlaufwerke pro Wechsler und die Möglichkeit, PXE- und iPXE-kompatible ISO-Images für eine automatische Installation zu erstellen.
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Verfügbarkeit, Preise und Support
Alle Änderungen des Proxmox Backup Servers 4.2 finden sich in der Roadmap, ein ISO-Image für die Installation steht kostenlos auf der Download-Seite des Herstellers zur Verfügung.
Für Unternehmen stellt die Proxmox Server Solutions GmbH Enterprise-Support in Form von Abonnement-Modellen bereit. Die Abonnements sind ab 560 Euro pro Server und Jahr erhältlich und beinhalten unbegrenzten Backup-Speicher sowie eine uneingeschränkte Anzahl an Backup-Clients. Darüber hinaus umfasst ein Abonnement den Zugang zum stabilen Enterprise-Repository mit regelmäßigen Updates über das Webinterface sowie zertifizierten technischen Support.
(axk)
Künstliche Intelligenz
Israelischer Rüstungskonzern zeigt Interesse an VW-Werk Osnabrück
Im kommenden Jahr endet wohl die Fahrzeugproduktion im Osnabrücker VW-Werk – und dann? Rheinmetall und auch MAN hatten für ihre Rüstungsproduktion bereits Interesse an dem Werk gezeigt, sind aber nicht mit Volkswagen ins Geschäft gekommen. Nun könnte eine andere Rüstungsfirma zugreifen: Der israelische Rüstungskonzern Rafael möchte das Osnabrücker Volkswagen-Werk übernehmen.
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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst bestätigt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Es gibt Gespräche zwischen Rafael und Volkswagen“. Ernst war bis 2025 in führender Funktion für den Panzerfaust-Hersteller Dynamit Nobel Defence (DND) tätig, dann wechselte er in den Bundestag. DND ist die Deutschlandtochter von Rafael, sie würde nach aktuellem Stand auch den Volkswagen-Standort übernehmen. Informierte Kreise bestätigten die Information, über die auch die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet hatte.
Komponenten für israelisches Flugabwehr-System
In Osnabrück sollen künftig wohl keine Panzerfäuste hergestellt werden, sondern Komponenten für das Flugabwehr-System „Iron Dome“, das Rafael in Israel fertigt. Das könnten schwere Lastwagen und Abschussvorrichtungen sein, vermutet der frühere Rüstungsmanager Ernst. DND ließ eine Anfrage unbeantwortet. Volkswagen teilte mit, man prüfe weiterhin tragfähige Perspektiven für den Standort Osnabrück nach dem Auslauf der aktuellen Fertigung im Jahr 2027. Man stehe „im Austausch mit unterschiedlichen Marktakteuren“. Der Panzer- und Munitionsfabrikant Rheinmetall hatte zunächst ebenfalls Interesse an dem Standort bekundet. Laut der Branchenzeitschrift Automobilwoche war auch MAN für eine Rüstungsproduktion in diesem Werk bereits im Gespräch.
Ernst wertet die mögliche Übernahme des VW-Standorts durch Rafael und DND positiv. „Das ist eine Win-win-Situation“, sagt der Christdemokrat. „Wir hätten israelisches Know-how in Deutschland und der israelische Staatskonzern hat eine Produktion, die nicht bedroht ist vom Krieg.“ Gut sei zudem, dass wohl zumindest ein Teil der Osnabrücker Belegschaft übernommen werden könne.
Das Werk wird im Herbst 2027 frei
DND hat seinen Firmensitz in Burbach (Nordrhein-Westfalen). Die Folgen des Ukraine-Krieges gaben der Firma einen starken Wachstumsschub, die Nachfrage nach Panzerfäusten schnellte nach Beginn des russischen Angriffs in die Höhe. 2024 kam die Firma mit rund 400 Mitarbeitern eigenen Angaben zufolge auf einen Umsatz von 146 Millionen Euro und damit zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn verdoppelte sich auf 6,5 Millionen Euro. Aktuellere Zahlen sind bislang nicht veröffentlicht. Inzwischen hat die Firma ihr Produkt-Portfolio erweitert und baut einen Standort in Kiel, wo Militärfunkgeräte gefertigt und die dafür nötige Software entwickelt werden sollen.
VW hatte das Osnabrücker Werk 2009 vom insolventen Auftragsfertiger Karmann übernommen. Volkswagen gehörte lange zu den wichtigsten Kunden des Cabriospezialisten. In der Fabrik arbeiten derzeit rund 2300 Menschen. Im kommenden Jahr läuft die Produktion des VW T-Roc-Cabrio aus. Einen Folgeauftrag aus dem VW-Konzern gibt es bislang nicht.
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Mehr über VW
(fpi)
Künstliche Intelligenz
PC-Maus-Formen im direkten 3D-Vergleich | heise online
Eloshapes erweitert seinen PC-Maus-Vergleich um 3D-Scans vieler Modelle. Interessierte können dort nachschauen, wie sich die Gehäuseformen verschiedener Mäuse unterscheiden. Das ist vor allem dann nützlich, wenn man eine Lieblingsform hat und ein Neukauf ansteht. Nutzer können etwa ihre bisherige Maus mit neueren Alternativen vergleichen.
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Bisher bot Eloshapes auf seiner Webseite ausschließlich 2D-Silhouetten von oben und der Seite für knapp 1500 Mäuse an. Die Silhouetten verraten allerdings nicht, wie stark zum Beispiel das Gehäuse seitlich abfällt. Die 3D-Modelle kommen jetzt für immer mehr Mäuse. Nutzer können zwischen den verschiedenen Ansichten hin und her schalten. Mäuse lassen sich über die Suche oben hinzufügen.

Eloshapes
)
Einstellungsmöglichkeiten
Bei den 3D-Scans ist eine Rundumsicht möglich. Die Navigationsleiste enthält sechs Standardperspektiven. Nutzer können einstellen, ob die verschiedenen Mäuse nebeneinander dargestellt werden sollen („Split“) oder übereinandergelegt („Stack“). In letzterem Fall sind standardmäßig nur die äußersten Gehäuseteile sichtbar. Kleine Mäuse verschwinden in den Modellen größerer Varianten.
Man kann zwar auf eine Ansicht nur mit den Umrissen wechseln, dann fehlt aber die räumliche Perspektive. Der Punkt an der Unterseite signalisiert, wo sich der Maussensor befindet.
Der Betreiber fügt immer mehr 3D-Modelle ein; von einigen Mäusen gibt es bislang nur 2D-Silhouetten. Die meisten Modelle entstehen mit einem Creality CR-Scan Raptor (ab 959 €). Eloshapes ist seit der Gründung im Jahr 2022 so populär geworden, dass viele Hersteller ihre Mäuse für die Scans einschicken oder eigene 3D-Daten bereitstellen. Die Nutzung ist kostenlos.
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(mma)
Künstliche Intelligenz
iPhone Air 2, Ultra & Co.: Apple mitten in der „iPhone-Neuerfindung“
Über die kommenden Jahre stehen größere Änderungen bei Apples Smartphones an. Der Konzern werde die im vergangenen Herbst mit dem iPhone Air begonnenen Formfaktor-Änderungen fortsetzen, glauben Marktbeobachter. Nächster Schritt ist demnach das erste faltbare Handy des Unternehmens, das iPhone Ultra – doch dabei wird es nicht bleiben.
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Kamera-Plattform, Air, Foldable, rahmenloses iPhone 20
Ein sich über mindestens drei Jahre erstreckender Plan, das iPhone neu zu erfinden, sei bei Apple gestartet worden, glaubt etwa Bloomberg-Reporter Mark Gurman. Das Air und das (zumindest auf der Rückseite dank Kamera-Plattform) neu entwickelte iPhone 17 Pro gelten als Anfang, das erwähnte Ultra als Fortsetzung, das große Finale wäre dann ein Spezial-iPhone zum 20. Jubiläum der Apple-Smartphones im Herbst 2027.
Zuletzt hieß es hier, Apple plane für das „iPhone 20“ ein nahezu rahmenloses Display mit leichten Abrundungen. Die Idee, ein Gerät quasi vollständig aus Glas zu bauen, geistert schon seit vielen Jahren durch Apples Designabteilung. Wie beeindruckend dieses tatsächlich wird, bleibt unklar. Screens, wie sie etwa Samsung offeriert, deuten die Rahmenlosigkeit eher an.
Neue Terminplanung für Verkäufe über das gesamte Jahr
Mit dem Umbau des Formfaktors wandern konventionellere iPhone-Modelle vermutlich zu einem neuen Vorstellungstermin. Ab 2027 soll Apple planen, im Frühjahr ein weiteres Event zu veranstalten – mehr als die aktuelle Vorstellung der e-Modelle aus den vergangenen zwei Jahren. So könnte bereits das iPhone 18 vom September in den März rutschen, zusammen mit einem iPhone Air 2 und einem 18e. Zwei Pro-Varianten, also 18 Pro und 18 Pro Max, werden weiterhin zusammen mit dem neuen Ultra erwartet.
Für Apple wäre eine Abkehr von der Konzentration auf den Herbst (und damit das Weihnachtsgeschäft) sicher sinnvoll, um Umsätze besser zu verteilen. Nutzer müssten sich allerdings zunächst daran gewöhnen, dass es im Frühjahr nicht nur die e-Modelle gibt, sondern eben noch mehr neue iPhones. Das iPhone 18 könnte, sagte ein Leaker kürzlich, deutlicher von den Pro-Modellen abgesetzt werden. Das wiederum würde dann allerdings mit den e-Modellen kollidieren, die traditionell an Einsteiger und Firmenkunden verkauft werden. Die Pro-Modelle sollen auch bessere Kameras erhalten, darunter erstmals 200-Megapixel-Periskop-Teleobjektive.
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(bsc)
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