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SpaceX nach Börsengang: Nur Elon Musk wird Elon Musk feuern können


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Wenn das Weltraum-, KI- und Social-Media-Unternehmen SpaceX wahrscheinlich im Sommer seinen Börsengang absolviert hat, kann CEO Elon Musk sich lediglich selbst entlassen, der Vorstand ist dazu nicht mehr befugt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf weitere Dokumente, die die Firma potenziellen Investoren habe zukommen lassen. Darin heißt es demnach, dass es bei SpaceX zwei verschiedene Arten von Aktien geben wird und nur mit einer Mehrheit jener der Klasse B könne der CEO von seinem Posten entfernt werden. Von denen werde er aber nach der Ausgabe eine Mehrheit halten und solange er die nicht verkauft, könne er effektiv nicht entlassen werden.

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Reuters weist darauf hin, dass der Rückgriff auf zzwei verschiedene Klassen von Aktien inzwischen nicht mehr ungewöhnlich ist. Popularisiert wurde das Vorgehen unter anderem von Meta-Chef Mark Zuckerberg, der mit seiner Mehrheit an Anteilen mit dem zehnfachen Stimmrecht seine Kontrolle über den Social-Media-Konzern abgesichert hat. Aber normalerweise behalte der Vorstand zumindest die nominelle Macht, einen CEO zu entlassen. SpaceX warnt potenzielle Investorinnen und Investoren demnach jetzt, dass die Maßnahme deren „Möglichkeiten, Einfluss auf Unternehmensangelegenheiten und die Wahl unserer Verwaltungsratsmitglieder zu nehmen, einschränken oder komplett unmöglich machen“ würden.

Die Dokumente, aus denen Reuters jetzt zitiert, hat SpaceX für den Börsengang vorbereitet, der historisch werden soll. Es wird davon ausgegangen, dass der Konzern dabei mit etwa zwei Billionen US-Dollar bewertet wird, es wäre der größte der Geschichte. SpaceX hat dafür xAI übernommen, die KI-Firma gehört ebenfalls Elon Musk. Zu ihr gehört der umstrittene Chatbot Grok sowie das soziale Netzwerk X, das früher als Twitter bekannt war. Zuletzt wurden teils abenteuerliche Aspekte des Börsengangs publik, insbesondere ein Vergütungspaket für Elon Musk, das an die Errichtung einer Kolonie auf dem Mars mit einer Million Bewohnerinnen und Bewohnern geknüpft wurde. Zudem behauptet SpaceX, dass der Markt für die eigenen Produkte einem Viertel des globalen Bruttoinlandsprodukts entsprechen würde.


(mho)



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Iran: KI-generierte Lego-Clips als Instrument der psychologischen Kriegsführung


US-Präsident Donald Trump beugt sich über die Epstein-Akten. Auf seiner Stirn stehen Schweißperlen. Neben ihm steht Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, beide als Lego-Figuren, mit starrem Lachen. Hinter ihnen ein roter Teufel mit einem Kelch in der Hand. Kurz darauf hebt eine Rakete mit US-amerikanischer Flagge ab. Die Szene soll vom Beginn des Iran-Krieges erzählen.

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Explosionen folgen, Städte brennen. Eine Hand drückt einen roten Knopf. In einer Kommandozentrale stehen iranische Offiziere um eine Karte. Dann kippt das Geschehen. Raketen und Drohnen schlagen in Städten am Golf und in Israel ein. Die Ölpreise steigen. US-Soldaten kehren in Särgen zurück.

Die Botschaft dieser Videos ist eindeutig. Wer den Iran angreift, wird verlieren. Die Clips verbreiten sich rasant im Netz und erreichen ein Millionenpublikum. Seit Wochen kursieren sie in sozialen Medien, oft unterlegt mit eingängigen Rap-Songs. Auch regierungsnahe iranische Medien teilen die Videos. Sie wirken spielerisch und unwirklich. Tatsächlich sind sie Teil einer gezielten Erzählung.

„Die politischen Botschaften in den Videos sind ebenso unverblümt und karikaturhaft wie die kantigen Lego-Figuren“, schreibt das Magazin The New Yorker. In einem Artikel rekonstruiert das Blatt, wie ein Animationsstudio die Videos mit Hilfe von KI erstellt hat. Unter dem Namen „Explosive Media“ veröffentlichte der Kanal auf YouTube schon vor dem Krieg politische Clips mit antiwestlicher Stoßrichtung. Kaum jemand sah sie. Erst mit den Lego-Figuren erreicht die Gruppe ein Massenpublikum.

Dass diese Clips so schnell ein Publikum finden, hat auch mit der Art zu tun, wie Kriege heute erzählt werden. Konflikte lassen sich nahezu in Echtzeit verfolgen. Auch der KI-Einsatz zur Produktion von Videos gehört längst zur psychologischen Kriegsführung.

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„Menschen wenden sich teilweise von einigen der realen Konfliktinhalte ab und suchen nach etwas, das das Geschehen schnell verdichten kann“, sagt der Experte Moustafa Ayad dem US-Magazin Wired. „Genau das leisten diese Lego-Videos.“ Sie zeigen die iranische Perspektive und greifen zugleich die politische Unzufriedenheit in den USA auf. Dem Magazin zufolge hat „Explosive Media“ ein tiefes Verständnis amerikanischer Popkultur.

Verbreitet werden die Clips auch durch offizielle Kanäle, etwa von Irans diplomatischen Vertretungen. Auch staatsnahe Medien teilen sie, ebenso Influencer mit Verbindungen zu den mächtigen Revolutionsgarden und großer Reichweite. Dennoch beteuert die im Iran ansässige Gruppe in mehreren Interviews, nicht mit der Führung in Teheran verbunden zu sein.

Experte Ayad vom britischen Institut für strategischen Dialog sieht dafür jedoch Hinweise. Er verweist auf den Internetzugang der Gruppe. „Angesichts der Tatsache, dass das Regime im Iran das Internet für praktisch alle anderen effektiv abgeschaltet hat, denke ich, dass man der Regierung ziemlich nahestehen müsste, um Zugang zum Internet zu haben“, sagt Ayad.

Die Verbreitung ruft auch Gegenmaßnahmen hervor. YouTube hat den Kanal der Gruppe gesperrt. Seither verbreiten sie ihre Videos vor allem über X und Telegram. Irans Außenamtssprecher Esmaeil Baqaei kritisierte den Schritt daraufhin scharf. Er sei erfolgt, „um die Wahrheit über ihren „illegalen Krieg“ gegen den Iran zu verschleiern und die falsche Darstellung der amerikanischen Regierung vor jeglicher Gegenstimme zu schützen“, schrieb er auf X.

Die Lego-Videos von „Explosive Media“ gehören inzwischen zu den bekanntesten Clips, die regierungsfreundliche Narrative aus Teheran verbreiten. Sie sind Teil einer Entwicklung, die iranische Diplomaten und Regierungsvertreter seit Beginn des Krieges vorantreiben.

Experten ordnen die Clips in eine breitere Entwicklung ein. Das Institut für strategischen Dialog spricht in diesem Zusammenhang von „Shitposting“, das klassische Kommunikationsstrategien zunehmend verdrängt. Gemeint sind provokante, absurde oder humorvolle Inhalte, die gezielt Reaktionen auslösen und Reichweite erzeugen.

Die Denkfabrik mit Sitz in London schreibt in einem Bericht, dass Beiträge iranischer Auslandsvertretungen seit Kriegsbeginn rund 900 Millionen Aufrufe und 22 Millionen Likes erzielt haben. Das entspricht einem Anstieg um das Dreißigfache im Vergleich zu den 50 Tagen vor dem Krieg.

Die hohen Reichweiten ließen sich nicht allein durch den Krieg erklären. „Der Erfolg von Irans neuer Kommunikationsstrategie wirft daher Fragen über die Zukunft diplomatischer Kommunikation selbst auf, insbesondere im Hinblick auf autoritäre Staaten“, heißt es in der Analyse. Zwar sei es nicht neu, dass Diplomaten soziale Medien nutzen, um gezielt zu provozieren. Neu sei jedoch die breite Zustimmung und hohe Interaktion.

Laut der Analyse hat sich vor allem die Darstellung im Netz verschoben. Iran erscheint dort zunehmend nicht mehr als Bösewicht, sondern als „Underdog“ im Widerstand gegen die USA. Frühere Menschenrechtsverletzungen treten dabei eher in den Hintergrund oder finden weniger Beachtung.

Zugleich sagen die Autoren, dass diese Entwicklung nicht allein auf Irans Kommunikation zurückgeht. Auch die Politik der USA hat Zweifel an etablierten Deutungen verstärkt. Teheran hat diese Dynamik aufgegriffen und für sich genutzt. „Dieses Rebranding ist wohl Irans bislang bemerkenswertester Erfolg in diesem Krieg.“


(mho)



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Genforschungs-Pionier Craig Venter ist tot


Der US-amerikanische Genforschungs-Pionier Craig Venter ist tot. Der Wissenschaftler starb am Mittwoch (Ortszeit) im Alter von 79 Jahren in San Diego nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt, wie das von ihm gegründete J. Craig Venter Institute (JCVI) mitteilte. Venter war im Krankenhaus, weil bei der Therapie gegen eine kürzlich diagnostizierte Krebserkrankung unerwartete Nebenwirkungen aufgetreten seien, hieß es weiter.

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Venter hatte das menschliche Erbgut entschlüsselt und das erste Bakterium mit künstlichem Erbgut geschaffen. Er habe dazu beigetragen, sein Forschungsfeld von einer langsam voranschreitenden Grundlagenforschung zu einer skalierbaren, datengestützten Wissenschaft zu entwickeln, hieß es von seinem Institut. Zudem habe er immer darauf bestanden, dass Forschung einen Mehrwert für die echte Welt haben müsse.

„Craig war davon überzeugt, dass die Wissenschaft nur dann vorankommt, wenn Menschen bereit sind, über den Tellerrand hinauszuschauen, entschlossen zu handeln und Dinge zu schaffen, die es noch nicht gibt“, sagte der Präsident des Instituts, Anders Dale, laut der Mitteilung. Man wolle Venters Mission nach seinem Tod fortsetzen und die Genforschung weiter voranbringen – unter anderem durch breit gefächerte Partnerschaften. Auch Venter habe sich immer für interdisziplinäre Teams und schnelle, effiziente Methoden eingesetzt.

Der am 14. Oktober 1946 in Salt Lake City als Sohn eines deutschstämmigen Buchhalters geborene Forscher war auch umstritten. Er und sein Team kündigten während seiner Karriere in enormem Takt immer neue, teils unrealistische Entdeckungen und Vorhaben an. Viele Kollegen warfen Venter immer wieder Größenwahn, Narzissmus und einen zu stark ausgeprägten Geschäftssinn vor. Der Forscher wurde jedoch auch mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


(mho)



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Chinesische Behörden stellen vorerst keine neuen Lizenzen für Robotaxis aus


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Ende März blieben in Wuhan Dutzende Robotaxis stehen. Das hat Folgen für die gesamte Branche, wie drei chinesische Ministerien beschlossen haben.

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So sollen keine neuen Lizenzen für autonome Fahrzeuge ausgestellt werden. Das sei nach einer Videokonferenz von Vertretern des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie, des Ministeriums für öffentliche Sicherheit und des Verkehrsministeriums mit Vertretern von Städten, in denen autonome Fahrzeuge unterwegs seien, beschlossen worden, berichtet die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Bei der Videokonferenz Mitte April forderten die Ministerien die Kommunen auf, „Selbstkontrollen und Korrekturmaßnahmen zu veranlassen und die Sicherheitsaufsicht zu verstärken“, wie aus einem Post des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weixin hervorgeht. Es solle sichergestellt werden, „dass die Test- und Demonstrationsaktivitäten sicher und geordnet durchgeführt werden.“

Die zuständigen Behörden wollen ihrerseits die Vorschriften für autonomes Fahren verbessern. Dazu gehört unter anderem, „ein dreistufiges Bewertungssystem für technische Reife und Sicherheit auf nationaler, lokaler und unternehmerischer Ebene“ einzuführen.

Laut Bloomberg ist es das zweite Mal, dass nach einem Vorfall mit Baidu die Erteilung von Lizenzen ausgesetzt wird. Wie lange diese Regelung gelte, lasse sich demnach nicht abschätzen, sagten die Informanten der Nachrichtenagentur. Für die Unternehmen bedeute das, dass sie vorerst ihre Flotten an autonomen Fahrzeugen nicht vergrößern, ihre Dienste nicht in neuen Städten anbieten oder neue Pilotprojekte starten könnten.

Bei dem Vorfall am 31. März blieben in Wuhan rund 100 autonome Taxis von Baidu mitten auf der Straße und ließen sich nicht mehr bewegen. Grund war mutmaßlich ein Systemausfall bei Baidu.

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Der Internetkonzern Baidu, der unter anderem die größte Suchmaschine in China betreibt, ist einer der größten Anbieter von autonomen Taxidiensten in dem Land, neben den Konkurrenten Pony.ai und WeRide. Die Fahrzeuge von Baidu sind in verschiedenen Städten im Einsatz, die Flotte in Wuhan ist die größte und umfasst über 1000 Fahrzeuge.


(wpl)



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