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chromax.black: Schwarze Noctua NF-A12x25 G2 PWM sind zum Greifen nahe

Noctuas G2-Lüfter gibt es bis dato nur als 140 mm messende NF-A14x25 G2 PWM auch in Schwarz („chromax.black“). Jetzt steht die Veröffentlichung der schwarzen Variante des NF-A12x25 G2 PWM mit 120 mm aber offensichtlich kurz bevor.
„Wir sind so nahe…“
Darauf deuten von Noctua auf Social-Media-Plattformen veröffentlichte Bilder hin, die schwarze Lüfter zeigen.
Die
schwarzen NF-A14x25(r) G2 chromax.black waren den typisch braunen im November 2025 mit über einem Jahr Abstand gefolgt. Parallel erschien auch eine schwarze Version des Noctua NH-D15 G2.
Sofern die schwarzen 120-mm-Lüfter wirklich in Kürze den Markt erreichen, hätte es beim NF-A12x25 G2 damit nicht ganz so lange gedauert, denn sie wurden in Braun erst zur Computex 2025 vor knapp einem Jahr präsentiert.
Darum braucht chromax.black immer so lange
Warum die schwarzen Varianten immer mit deutlichem Zeitversatz erscheinen, hatte Noctua in der Vergangenheit bereits wiederholt erklärt, zuletzt im April per Blog-Post noch einmal über die eigene Webseite.
Zusammengefasst: Die schwarzen Farbpigmente im flüssigen Kunststoff verhalten sich in der Produktion gänzlich anders als die braunen, was die Viskosität, Wärmeleitfähigkeit und Kristallisation des Kunststoffs beeinflusst. Um den Lüftern 1:1 dieselben Eigenschaften wie den braunen Varianten zu verpassen, muss also auch Entwicklungsarbeit geleistet, statt nur schwarze Farbpigmente zugegeben werden.
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TerraMaster F4-425 Pro OpenClaw-NAS im Test
Das TerraMaster F4-425 Pro NAS setzt auf einen hybriden Ansatz mit HDDs und M.2-SSDs und geht mit OpenClaw und der Steuerung per AI-Agenten einen anderen Weg bei der KI als andere NAS. Mit zwei 5-Gigabit-LAN-Ports und einem Core 3 N350 und 16 GB RAM überzeugt auch die Leistung.
Auch bei den NAS-Systemen von TerraMaster steht AI künftig im Fokus. Das F4-425 Pro ist das neue Flaggschiff unter den AI-optimierten NAS und setzt bereits auf das neue Betriebssystem TOS 7, das der Hersteller als erstes AI-natives NAS-Betriebssystem mit AI-Integration vom Kernel bis zum Web-Interface bezeichnet. Funktionen des NAS lassen sich so auch über einen KI-Agenten steuern – ein Ansatz, den Synology in Teilen so auch mit dem Update auf DSM 7.4 angekündigt und vorgenommen hat. Als Hybrid-NAS setzt das F4-425 Pro zudem auf ein 4+3-Bay-Design, bei dem vier klassische HDDs und drei M.2-SSDs im NAS genutzt werden können. Auch die drei M.2-SSDs können als RAID-5-Verbund konfiguriert werden und sind nicht auf den Einsatz als reiner Cache für HDDs beschränkt.
Mit Intel Core 3 N350 Prozessor, 16 Gigabyte DDR5-RAM und 8K-Video-Transcoding möchte das F4-425 Pro aber auch abseits von AI anspruchsvollen Aufgaben als Home-Server gewachsen sein. Für eine schnelle Datenübertragung bietet es auch zwei 5-Gigabit-LAN-Anschlüsse. Im Test muss es somit nicht nur seine Qualitäten in Sachen AI unter Beweis stellen, sondern sich auch den Geschwindigkeitstests stellen.
Das TerraMaster F4-425 Pro mit N350 ist ab heute zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 839,99 Euro im Handel erhältlich*. TerraMaster bietet das F4-425 Pro unter derselben Bezeichnung auch mit einem Intel Core 3 N305 an. Dieses Modell, das ebenfalls heute startet, kostet 739,99 Euro*.
Technische Daten des F4-425 Pro im Vergleich
Stellt man das F4-425 Pro dem Vorgänger, dem F4-424 Pro (Test), gegenüber, zeigen sich die Unterschiede beim Prozessor, Speicher und Netzwerk. Wohl auch aufgrund der Speicherkrise setzt TerraMaster auf 16 statt 32 GB RAM im neuen Modell. Beim Prozessor gibt es mit dem Core 3 N350 anstelle des Core i3-N305 ein neueres Modell, das weniger verbraucht, bei der Leistung aber kaum Unterschiede machen sollte. Der in Intel-7-Lithographie gefertigte Prozessor verfügt über eine TDP von nur 7 Watt, was potenziell halb so wenig ist wie beim N305, der jedoch auf bis zu 9 Watt runtergedreht werden konnte. Der Turbotakt fällt mit bis zu 3,9 GHz minimal höher aus als die 3,8 GHz des N305. 8 Kerne und 8 Threads bieten beide. Mehr gibt es beim neuen Pro-Modell dafür beim Netzwerk und den M.2-Steckplätzen. Mit drei M.2-Slots ist das neue Modell beim Einsatz von SSDs flexibler und erlaubt auch dort den Einsatz eines RAID-Verbundes. Beim LAN kommen mit zwei 5-Gigabit-Anschlüssen doppelt so schnelle Ports zum Einsatz wie beim F4-424 Pro, das auf zwei Mal 2,5 Gbit/s setzt.
Im Vergleich zum aktuellen F4-425 Plus mit Intel N150 von TerraMaster erhält das F4-425 Pro mit dem N350 hingegen doppelt so viele CPU-Kerne.
Ein Vergleich zum neuen Ugreen DXP4800 GT (Test) zeigt dessen Stärke bei den Anschlüssen. Mit zwei 10-Gigabit-LAN-Anschlüssen sind diese noch einmal doppelt so schnell wie beim F4-425 Pro und mit einem SD-Kartenleser erhält man bei Ugreen eine Schnittstelle, die TerraMaster nicht bedient. Zudem ist das DXP4800 GT günstiger als das F4-425 Pro. Drei M.2-Steckplätze bietet es jedoch nicht, die beiden Ports, die es bietet, lassen sich jedoch ebenfalls für ein SSD-Volume oder einen SSD-Cache nutzen.
Intel-CPU mit iGPU sorgt für HDMI
Der Intel-Prozessor im F4-425 Pro integriert eine Intel Graphics als iGPU, wovon TerraMaster auch Gebrauch macht, indem das NAS wieder mit einem HDMI-2.1-Ausgang ausgestattet ist. Er unterstützt UHD mit bis zu 60 Hz. Schließt man das NAS an einen Monitor an, kann man theoretisch mit verbundener Tastatur auf die Konsole des Linux-Systems zugreifen.
Mit Hardware Encryption und Hardware Transcoding Engine sind CPU und GPU von Intel für NAS-Aufgaben bestens gerüstet. Beim Hardware Transcoding werden H.264, H.265, MPEG-4 und VC-1 mit maximal 4K-Auflösung und bis zu 60 FPS unterstützt.
RAM lässt sich erweitern
Bei den 16 GB RAM handelt es sich erneut um DDR5-SODIMM ohne ECC. Da nur ein Modul in der Intel-Plattform verbaut werden kann, lässt sich der RAM nur erweitern, indem man das vorhandene Modul ersetzt. Offiziell werden maximal 32 GB RAM durch den Intel-Prozessor unterstützt.
Um den RAM zu tauschen, muss das NAS geöffnet werden. Da TerraMaster auf ein massives Aluminium-Gehäuse setzt, das vorne und hinten für die Laufwerke und Anschlüsse durch Kunststoff ergänzt wird, muss man an der Unterseite vier Schrauben lösen und dann das gesamte Metallgehäuse nach hinten abziehen. Ugreen hat dies mit einer zusätzlichen Revisionsklappe etwas handlicher gelöst.
Drei M.2-Steckplätze
Mit drei M.2-Steckplätzen für NVMe-SSDs geht TerraMaster mit der diesjährigen NAS-Generation neue Wege. Bislang sind bei quasi allen Herstellern abseits von reinen SSD-NAS zwei Steckplätze gesetzt, die als SSD-Cache und bei manchen Herstellern auch als SSD-Volume eingesetzt werden können. Bei TerraMaster können die M.2-SSDs nicht nur als SSD-Cache konfiguriert werden, um Schreib- und Lesezugriffe auf häufig verwendete Dateien zu beschleunigen, sondern sie lassen sich auch direkt als Speicherpool konfigurieren, um auf ihnen selbst das Volume einzurichten. So lässt sich das NAS auch ganz ohne SATA-Laufwerke betreiben.
Was allerdings nicht möglich ist: Einen RAID-Verbund aus HDDs und M.2-SSDs zu erstellen. Ein RAID kann immer nur aus einer Kategorie erstellt werden, also entweder den M.2-SSDs oder den SATA-Laufwerken. Eine Mischung ist nicht möglich. Es können aber parallel mehrere RAIDs auf Basis von M.2-SSDs und SATA-HDDs erstellt werden.
Die drei Steckplätze für M.2-2280-SSDs sind jeweils nach PCIe 3.0 x1 angebunden, was netto zu einer maximalen Übertragungsrate je SSD von rund 875 MB/s (985 MB/s brutto) führt. Die neueste PCIe-5.0-SSD muss es in diesen Ports rein aus Sicht der Übertragungsrate deshalb nicht sein. Um die SSDs einzusetzen, muss wie beim RAM-Upgrade das Gehäuse geöffnet werden. Die SSD-Ports liegen wie der RAM-Steckplatz dann frei zugänglich auf der Rückseite der Hauptplatine. Dabei lassen sich auch SSDs mit Kühler nutzen, was TerraMaster beim Einsatz als Speicherpool sogar empfiehlt. Die maximale Höhe der SSD mit Kühlkörper liegt bei 7 mm, damit man das Gehäuse noch schließen kann.
Im Test werden die SSDs maximal 53 °C warm, bewegen sich also im unkritischen Bereich, obwohl sie keinem direkten Luftstrom ausgesetzt sind.
Andere Upgrades abseits von RAM und M.2-SSD, beispielsweise über einen PCIe-Steckplatz, sind bei dem F4-425 Pro nicht möglich.
Zwei LAN-Ports mit 5 Gigabit/s
Wie eingangs bereits erwähnt bietet das TerraMaster F4-425 Pro zwei LAN-Anschlüsse, die beide eine Geschwindigkeit von bis zu 5 Gbit/s unterstützen. Der Vorgänger besitzt zwei Anschlüsse mit 2,5 Gbit/s. Allein dies sollte die Übertragungsrate in der Praxis, sofern das Netzwerk die Geschwindigkeit ebenfalls unterstützt, deutlich erhöhen. 10 GbE wie bei den neuen Ugreen-NAS bietet das TerraMaster-NAS aber nicht. Mangels PCIe-Port lassen sich auch keine Erweiterungskarten einsetzen, die diesen Standard nachrüsten.
Mehr USB-Anschlüsse
Im Vergleich zum Vorgänger hat TerraMaster bei der F4-425 Pro auch die Anzahl der USB-Anschlüsse erhöht. An der Vorder- und Rückseite ist jeweils ein USB-A-Anschluss hinzugekommen, so dass nun insgesamt drei USB-A-Anschlüsse nach USB 3.2 Gen 2 mit bis zu 10 Gbit/s geboten werden. Darüber hinaus ist ein USB-C-Anschluss mit bis zu 10 Gbit/s an der Rückseite verbaut. Anders als beim Vorgänger ist so wenigstens ein USB-Anschluss wieder über die Vorderseite und somit einfacher zugänglich. Öffnet man das NAS, ist sogar noch ein weiterer USB-Anschluss direkt auf dem Mainboard zu finden, der sich jedoch aufgrund seiner Platzierung am Rand kaum für USB-Sticks eignet, ohne dass diese mit dem Gehäuse kollidieren.
90-Watt-Netzteil und wieder Alu-Gehäuse
Dort befindet sich auch der Ein-/Ausschalter, den TerraMaster bei manchen Systemen auch schon an der Rückseite platziert hatte. Die Status-LEDs an der Front geben wie üblich Aufschluss über den Zustand des Systems und der Laufwerke. 3,5-Zoll-Laufwerke lassen sich wie gewohnt werkzeug- und schraubenlos auf dem Kunststoffrahmen befestigen. 2,5-Zoll-Laufwerke werden hingegen wieder verschraubt.
Das externe Netzteil liefert wie beim Vorgänger maximal 90 Watt. Für die Kühlung der Laufwerke und der Plattform sorgt ein einzelner 120 × 120 × 25 mm großer Lüfter an der Rückseite. Anders als bei den neuen GT-NAS von Ugreen ist eine zusätzliche aktive Kühlung des Prozessors nicht nötig.
Das Gewicht von nunmehr 2,90 kg bei Abmessungen von 150,0 × 181,0 × 219,0 mm macht deutlich, dass TerraMaster mit dem neuen Modell wieder auf ein Aluminiumgehäuse setzt, nachdem das F4-424 Pro auf ein Gehäuse aus Kunststoff gesetzt hat, weshalb es nur auf ein Gewicht von 2,20 kg kommt. Die Verarbeitung ist tadellos und gibt keinen Anlass zu Kritik. Die Kritik am Vorgänger, dass man für den Zugriff auf die SSDs die in Kunststoff gefassten Schrauben lösen muss, hat sich mit dem F4-425 Pro demzufolge auch wieder erledigt. Die Garantie auf das NAS beträgt 2 Jahre.
Einfache, schnelle Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des F4-425 Pro ist erneut einfach und schnell erledigt: Laufwerke einsetzen, Netzteil und LAN verbinden, NAS starten und per Web-Interface einrichten. Dies funktioniert über die URL tnas.local auch im Browser, ohne dass man die IP kennen muss.
Wie üblich wird zunächst ein Benutzerkonto erstellt, bevor man die Art des Speicherpools und gegebenenfalls RAID-Verbunds festlegt. Neben RAID 0, RAID 1 und RAID 5 können auch RAID 5 + Hot Spare, RAID 6 oder RAID 10 gewählt werden. Als Dateisystem kann man sich für ext4 oder btrfs entscheiden, wobei letzteres der Standard ist. Möchte man Daten zusätzlich sichern, kann man geteilte Ordner verschlüsseln oder WORM-Ordner („write once, read many“) erstellen, die Daten vor Manipulation schützen, indem sie für einen festgelegten Zeitraum nicht geändert oder gelöscht, sondern nur gelesen werden können.
Wie bei den bekannten Systemen von Synology und QNAP kann der Funktionsumfang durch zusätzliche App-Pakete erweitert werden. Neben einem Docker-Manager für Container zählen hierzu Pakete wie der Plex Media Server, der Multimedia-Server, die Fotoverwaltung Terra Photos, ein VPN-Server, der Surveillance Manager, MariaDB, PHP, Git, Python oder zahlreiche Backup-Apps zum Synchronisieren der NAS-Inhalte mit externen Clouds. Mit VirtualBox lässt sich auf dem NAS auch wieder eine Virtualisierung anderer Betriebssysteme einrichten, etwa um Tests unter Linux und Windows durchführen zu können.
Das neue AI-Betriebssystem TOS 7
OpenClaw als Grundlage
TerraMaster vermarktet das F4-425 Pro aber auch als AI-NAS und setzt hierbei auf eine tiefe Integration der Open-Source-Software OpenClaw, die als Grundlage für persönliche KI-Agenten dient. Um OpenClaw nutzen zu können, muss man im System einen API-Zugriff auf ein LLM wie ChatGPT von OpenAI konfigurieren. Ein LLM bringt das Betriebssystem von TerraMaster nicht mit. Das Betriebssystem ist in diesem Fall TOS 7.0, denn TerraMaster bringt auch eine neue Version seines NAS-Betriebssystems. Derzeit befindet sich diese noch in der offenen Betaphase, alle Tests des F4-425 Pro wurden aber bereits mit dieser Version durchgeführt.
Viele tiefgreifende Befehle möglich
KI im NAS soll neben einer Bedienung per natürlicher Sprache auch Aufgaben automatisieren – darunter die Sicherung und Organisation umfangreicher Fotoalben, den Abruf von 4K-Medien, die automatische Erstellung von Zusammenfassungen und Ausführung von Aufgaben sowie eine proaktive, KI-gestützte Sicherheitsüberwachung des Systems. Beispielsweise Befehle wie „Erstelle einen freigegebenen Ordner namens „Familie“ und gewähre Familienmitgliedern Lese- und Schreibzugriff“ sind so möglich.
Die Bedienung per Sprache kann dabei auch auf Aufgaben wie die Speicherverwaltung und Systemkonfiguration zugreifen, so dass sich Änderungen hieran vornehmen lassen, ohne sich mit den Einstellungen im Einzelnen auseinandersetzen zu müssen.
Dafür stellt TOS 7 nicht nur APIs auf Anwendungsebene bereit, sondern öffnet auch Schnittstellen auf Kernebene des Systems. Diese Funktionen sind in über 500 standardisierte „Atomic APIs“ unterteilt, die speziell für KI-Agenten konzipiert wurden. Sie unterstützen die Verarbeitung natürlicher Sprache sowie automatisierte Aufrufe und sollen so eine nahtlose Ausführung durch intelligente Agenten (wie OpenClaw) ohne zusätzlichen Anpassungsaufwand ermöglichen.
Darüber hinaus verfügt TOS 7 über CLI-Tools (Kommandozeilenwerkzeuge), die mit maschinenlesbaren, strukturierten Dokumentationen und Parameterbeschreibungen ausgestattet sind. KI-Agenten können diese Systemwerkzeuge analysieren und für Aufgaben nutzen, beispielsweise für die Dateiverwaltung, Speicherkonfiguration, Netzwerkkonfiguration und das Starten und Stoppen von Diensten.
Zudem werden KI-Aufgaben automatisch zerlegt und geplant. Wenn ein Benutzer beispielsweise einen Befehl erteilt wie „Erstelle ein Remote-Backup der Bürodateien und gib sie für das Team frei“, zerlegt das System diesen automatisch in folgende Schritte:
- Abruf der Dateien
- Komprimierung und Verschlüsselung
- Speicherung des Backups
- Erstellung eines Freigabelinks
- Konfiguration der Zugriffsrechte
Die Koordination der verschiedenen Module, die dafür nötig sind, erfolgt automatisch im Hintergrund, ohne dass man als Nutzer eingreifen muss.
Für die Bedienung per Sprache hat TerraMaster OpenClaw nativ integriert. Hier gilt allerdings: Es kann genutzt werden, muss aber nicht genutzt werden. Wer keinen AI-Agenten einrichten möchte, muss dies auch nicht. Ohne Einrichtung läuft er nicht.
Allerdings muss man grundsätzlich auch bei der Eingabe per Sprache wissen, wovon man redet. Denn Befehle wie „Installiere Docker und stelle einen Nginx-Dienst bereit, wobei Port 80 für den LAN-Zugriff freigegeben wird“ sind zwar möglich, aber das Wissen, um diesen Befehl zu geben, muss man trotzdem selbst haben. Gibt man nur vage Anweisungen, versucht das System aber durch Nachfragen die Aufgabe dennoch zu lösen, denn im Befehl steckt noch nicht, auf welchem Volume Docker installiert werden soll und wie der Nginx-Dienst danach genau eingerichtet werden soll. Das kann nämlich auch der KI-Agent nicht einfach so über einen TOS-Befehl lösen.
Über die KI lassen sich auch Automatisierungen einrichten, etwa um Backups zu planen. Der Befehl „Sichere täglich um 23:00 Uhr Fotos vom Smartphone auf dem NAS, komprimiere sie und lösche Backups, die älter als 30 Tage sind.“ funktioniert ebenso wie „Starte bei einer Netzwerkanomalie den Netzwerkadapter neu und sende eine Benachrichtigung.“.
Auf die KI lässt sich auch von unterwegs zugreifen, wahlweise über den Browser oder mobile Apps, um Aufgaben von überall aus anstoßen zu können.
TOS 7 unterstützt auch die Integration intelligenter Agenten von Drittanbietern sowie die Veröffentlichung von Skills. Entwickler können eigene Skills bereitstellen. Ob dies in der Praxis passieren wird, bleibt jedoch abzuwarten.
Festhalten lässt sich jedoch, dass AI im F4-425 Pro von TerraMaster mehr ist als einfach nur eine KI-Suche mit natürlicher Sprache, wie es andere Anbieter bisher bieten. Der Ansatz ist weit umfassender als die punktuelle Integration bei anderen Anbietern. Dennoch ist das System auch von der kontinuierlichen Pflege und Erweiterung von TerraMaster abhängig. Nur wenn die Systemfunktionen dauerhaft verfügbar und auch mit Updates integriert bleiben, ohne dass beispielsweise Automatisierungen neu eingerichtet werden, ergibt die KI-Agenten-Integration Sinn.
Im Test noch viel zu langsam und umständlich
Im Test ist die Integration an vielen Stellen zudem zu langsam und zu aufwendig. Einerseits stößt man auch bei einfachen Anfragen immer wieder auf Rückfragen, die beantwortet werden müssen, andererseits dauert schon das einfache Ändern eines Benutzerpassworts im Test 16 Minuten, da sich der Agent erst durch die Möglichkeiten wühlen muss, wie er das Passwort ändern kann. Dies erzeugt über 100 Zwischenschritte in der Konsole, bis er den richtigen Weg gefunden hat. Dabei wird in der Konsole zwar alles dokumentiert, mitunter ist aber nicht ersichtlich, ob im Hintergrund noch etwas getan wird.
Die Installation von Docker und des Nginx-Dienstes wurde hingegen mit zwei Rückfragen innerhalb von wenigen Minuten erledigt und somit schneller als gedacht.
Manche Anfragen sind im Test aber auch einfach ohne Antwort geblieben und nicht ausgeführt worden. Wer weiß, was er zu tun hat, ist manuell meist deutlich schneller am Ziel.
Die Integration von OpenClaw läuft derzeit noch als Beta. Wie man den KI-Assistenten vorab im Early Access einrichtet, dazu hat TerraMaster einen Guide in seinem Forum veröffentlicht. Inzwischen muss die Konfiguration aber nicht mehr über das Terminal erfolgen, sondern kann bequemer über Menüs durchlaufen werden.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Green500: Bei den effizientesten Supercomputern liegt Europa ganz vorn

Während China an der Spitze der Top500 für Wirbel sorgt, ist es bei den Green500 ruhig. In den Top10 ändert sich nämlich gar nichts. Somit bleibt das französische System KAIROS mit 73,28 GFLOPS/Watt der effizienteste Supercomputer. Nvidias Grace-Hopper-Kombi liefert also nach wie vor die höchste Leistung pro Watt.
Die vier effizientesten Systeme der Green500-Rangliste im Juni 2026 nutzen die Kombination aus Grace-CPU und Hopper-GPU, was auch als Nvidias GH200-Superchip (Titelbild) bezeichnet wird. Gegenüber den letzten Green500 aus dem November 2025 gibt es in den Top10 gar keine Veränderung.
Daher bleibt die Meldung an dieser Stelle erfrischend kurz und beschränkt sich auf die bestehende Tabelle aus der letzten Meldung, in der lediglich die Platzierungen der Systeme in den Top500 aktualisiert werden mussten. KAIROS befand sich bei der Rechenleistung zuvor zum Beispiel auf Rang 422 und fiel nun ab auf Rang 446.
Zur neuen Top500-Weltrangliste der schnellsten Supercomputer nach Rechenleistung hat ComputerBase parallel einen weiteren Artikel veröffentlicht.
- Supercomputer mit 2 ExaFLOPS: China feiert furioses Comeback in den Top500
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Top500.org unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühest mögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Supercomputer mit 2 ExaFLOPS: China feiert furioses Comeback in den Top500
Schon lange hatte China kein neues System mehr in der Supercomputer-Weltrangliste Top500 platziert. Doch jetzt gibt es ein furioses Comeback, denn LineShine am National Supercomputing Centre in Shenzhen (NSCS) stürmt mit mehr als 2 ExaFLOPS direkt an die Spitze. Statt GPU-Power gibt es mehr als 45.000 CPUs vom Typ LX2.
LineShine aus China ist die neue Nummer 1
In der jüngsten Ausgabe der Top500 der schnellsten Supercomputer mit Stand Juni 2026 gibt es einen Thronwechsel. Das US-System El Capitan ist mit rund 1,8 ExaFLOPS nicht mehr schnell genug für die Spitze, da es der Neueinsteiger LineShine aus China auf ganze 2,2 ExaFLOPS bringt. Genau genommen liegt die im Linpack-Benchmark gemessene Spitzenleistung (Rmax) bei 2198,40 PetaFLOPS. Damit steht China nach genau zehn Jahren wieder an der Spitze: Im Juni 2016 war dies zuletzt dem System Sunway TaihuLight mit 93 PetaFLOPS gelungen.
Nur CPUs, keine GPUs
Die enorme Rechenleistung bezieht Chinas schnellster Supercomputer nicht aus GPU-basierten Rechenbeschleunigern – schließlich herrscht auch weiterhin ein Exportverbot für GPUs der US-Hersteller AMD und Nvidia nach China. Stattdessen nimmt man sich praktisch den japanischen Dauerbrenner Fugaku als Vorbild und setzt auf eine schiere Masse an CPUs. Dabei handelt es sich um den Typ LX2, der auf der Arm-v9-Architektur basiert und angeblich von Huawei entwickelt wurde.
Jeder der LX2-Prozessoren kommt auf 304 CPU-Kerne. Da laut Ranglisteneintrag insgesamt 13.789.440 Kerne vorhanden sind, würde das umgerechnet den Einsatz von 45.360 Prozessoren bedeuten. Allerdings war im Vorfeld von sogar rund 47.000 CPUs die Rede, die sich auf 92 Server-Schränke verteilen. Weitere Eckdaten liefert ein Bericht von HPC Wire aus dem April.
Italien legt noch etwas drauf
Ein weiterer Neuzugang in den Top10 ist HPC7 aus Italien, das mit 571,5 PetaFLOPS noch etwas schneller als das Schwestersystem HPC6 rechnet. Beide gehören zum römischen Energiekonzern Eni. HPC7 steigt direkt auf Platz 6 ein, verdrängt damit das US-System Eagle und steht hinter dem schnellsten Supercomputer Europas (Jupiter aus Deutschland).
Durch die Neuzugänge mussten wiederum zwei Systeme die Top10 verlassen. Das ist zum einen LUMI aus Finnland sowie Leonardo aus Italien.
Nationen
Erneut stellen die USA die meisten Systeme, doch sank die Zahl gegenüber der letzten Rangliste aus dem November 2025 um zehn. Dank dem neuen 2-ExaFLOPS-System bietet China die zweithöchste kombinierte Rechenleistung, liegt bei der Anzahl mit nur noch 30 Systemen, aber nur auf Rang vier. Davor liegen Deutschland und Japan, während Frankreich erneut den fünften Platz belegt.
AMD, Intel und Nvidia
Bei den Hauptprozessoren (CPU) ist der Hersteller Intel weiterhin am häufigsten vertreten. Allerdings setzt sich der Abwärtstrend weiter fort, sodass statt zuletzt noch 57 Prozent nur noch 53 Prozent der Systeme Intel-CPUs nutzen. Im Gegenzug legte AMD erneut zu: Statt 35,6 Prozent im vergangenen November sind es jetzt 38,4 Prozent. Andere Hersteller inklusive Nvidia, Fujitsu und IBM bringen es dementsprechend zusammen auf einen Anteil von 8,6 Prozent, das sind 1,2 Prozentpunkte mehr als vor gut einem halben Jahr.
Der Anteil von Systemen mit Co-Prozessoren (meist GPUs) steigt kontinuierlich, sodass nun mit 277 Systemen 55,4 Prozent der Supercomputer eine solche Architektur nutzen. Mehr als ein Fünftel davon setzen auf Nvidia Hopper und 62 auf Nvidia Ampere. Die Zahl der Systeme mit AMD Instinct steigt leicht von 29 auf nun 32. GPUs aus dem Hause Intel sind bei 4 Systemen zu finden.
Green500
Die nach Rechenleistung pro Watt geordnete Effizienzrangliste Green500 wurde ebenfalls aktualisiert und wird in einem zweiten Artikel auf ComputerBase separat behandelt.
- Green500: Bei den effizientesten Supercomputern liegt Europa ganz vorn
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Top500.org unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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