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Blind-Shooter Blindfire: „Lights Out“ spielt im Dunkeln und lässt die Lichter an

Im Dunkeln spielen, das steckt hinter dem Multiplayer-Shooter Blindfire. Der wurde zwar eingestellt, ist mit dem jüngsten und letzten Update dafür aber kostenlos geworden und bleibt spielbar. Die „Lights Out“-Version lässt die Lichter an.
Ein wenig erinnert die Idee von Blindfire an Superhot, wo die Zeit läuft nur, wenn man sich selbst bewegt. Bei diesem Multiplayer-Titel bleiben die Karten allerdings dunkel. Lichtfallen beleuchten das Geschehen nur kurz, ansonsten gilt es, sich auf Mündungsfeuer und die Akustik zu verlassen, um andere Spieler zu orten. Die Spielgeschwindigkeit ist deshalb recht langsam, die Magazine klein. Beides legt bewusstes Vorgehen nahe.
Laut Entwicklern, die sich dabei auf Spieler berufen, eignet sich Blindfire damit tatsächlich auch für Spieler ohne Sehvermögen. Sie bekommen mit dem letzten Update akustische Hinweise zur Orientierung in Levels und als Zielhilfe, der „Audio Aim Assist“. Zusätzlich gibt es zwei neue Waffen, neue Skins – für ein Spiel, in dem man andere Spieler kaum sieht – und Achievements.
So spielt sich Blindfire
Mit diesem Konzept steckt hinter Blindfire eine definitiv ungewöhnliche Idee. Wie spielt sich das? Der Titel ist sicherlich nicht der nächste Megahit, aber durchaus frisch. Für ein paar Partien unterhält das Konzept durch seinen Neuigkeitswert – auch ohne sich groß darauf einzulassen. So hell wie auf dem Teaser-Bild ist Blindfire eigentlich nur in der MVP-Sequenz am Ende eines Matches, ansonsten bleibt es stockdüster.
Für ein paar Runden lohnt es sich einmal hineinzuschauen, zumal der Titel wirklich kostenlos und nicht bloß Free to Play angeboten wird. Die Mühe ist gering: Systemanforderungen sind extrem niedrig, die Downloadgröße mit 3 Gigabyte überschaubar.
Spiele sollen leben
Grund für die kostenlose Veröffentlichung ist laut den Entwicklern der Wunsch, das Spiel zu erhalten. Geplant sei, die Server ohne zeitliche Begrenzung am Laufen zu halten. „Wir weigern uns, unser Werk zu begraben, nur weil die Dinge nicht perfekt gelaufen sind“, schreiben die Entwickler, „wir halten es am Leben, weil wir stolz darauf sind“.
Blindfire was a flash in the dark. It was weird, loud and ours. It is staying online for anyone who wants to play it today, tomorrow or years from now. Thanks for being part of the journey.
Double Eleven
Spiele seien „Kunst und sie verdienen es bewahrt zu werden“. Damit knüpfen sie an die Stop-Killing-Games-Initiative an, hinter der der selbe Grundgedanke steckt. Und das ist alles: Werbung oder Marketing-Kampagnen für Blindfire werde es nicht geben, die „Lights Out“-Version verstehe sich als „ein Geschenk für alle, die sehen wollen, was wir erschaffen haben“. Und das ist verdammt cool.
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SteamOS × GeForce: Valve arbeitet mit Nvidia am Hardware-Support

Im Zuge der Steam-Maschine-Veröffentlichung werden auch die Rufe nach ausgeweitetem Hardware-Support für SteamOS lauter. Aktuell stehen Nutzer noch vor dem Problem, dass Valves Betriebssystem keine GeForce-Karten unterstützt. Gegenüber The Verge offenbart Valve nun die Zusammenarbeit mit Nvidia.
SteamOS ist bislang auf AMD und Intel begrenzt
Valves Steam Deck ist ein großer Erfolg, nicht zuletzt auch wegen SteamOS. Das Linux-System ist entsprechend auch von Anfang an auf Valves eigene Hardware ausgelegt. Doch mit der Zeit wurde schnell klar: Das Betriebssystem soll auf weitere Hardware laufen und so steht SteamOS auch auf anderen Handhelds zur Verfügung. Durch seine Linux-Basis war es auch von Anfang an möglich, das System auf dem Steam-Deck-verwandter Hardware zu nutzen. In der Praxis bedeutet das im Grunde AMD – und durch die Nutzung des gleichen Grafiktreibers auch Intel.
Auch die nun erschienene Steam Machine baut voll auf AMD. Was potenziellen Selbstbauern somit im Wege steht, sind die nötigen Treiber für Nvidia, denn ohne diese läuft SteamOS nicht mit GeForce-Karten.
Valve kooperiert mit Nvidia
Das soll sich nun ändern und SteamOS weiter auf den Kurs bringen, frei von Nutzern und anderen Hardware-Herstellern installiert zu werden – unabhängig von der Hardware.
Gegenüber The Verge erklärt Pierre-Loup Griffais, dass sein Team mit Nvidia kooperiert, um den Support von Nvidia-Hardware in SteamOS zu integrieren.
So gut das auch im ersten Moment klingen mag, so schnell folgt auch die Ernüchterung: Griffais fügte an, dass dieses Jahr nicht damit zu rechnen ist. Grundsätzlich läuft die Integration der Nvidia-Kompatibilität im Hintergrund ab.
SteamOS 3.8 erhält bereits Verbesserungen für andere Plattformen
Der Blick in die Patchnotes von SteamOS 3.8.10 zeigt bereits zahlreiche Arbeiten abseits von Valves eigenen Plattformen. Neben der Verbesserung der Kompatibilität von neueren Intel- und AMD-Plattformen gibt es auch Controller-Unterstützung für diverse GPD-, Anbernic-, OrangePI- und OnexPlayer-Geräte. Auch Lenovos Legion-GO-Handhelds befinden sich darunter, ebenso wie die ASUS-ROG-Xbox-Ally-Serie.
Hervorzuheben ist auch die anfängliche Firmware für kommende Intel-Handheld-Geräte, welche von Valve noch nicht näher benannt werden.
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„Scam Machine“?: Valves Steam Machines sind nicht alle gleich schnell

Bei Valves Steam Machine wird nicht nur die Möglichkeit zum Kauf des Geräts selbst gelost. Auch die Speicherausstattung selbst ist eine Lottorie, bei der es um eine Leistungsdifferenz von mehreren Prozent geht. Was Kunden kriegen, wissen sie nicht.
Den Unterschied machen nicht etwa Menge, Taktraten oder Timings aus, sondern die Anzahl der RAM-Module. Valve produziert die Steam Machine mit entweder einem 16-GB-Riegel oder zwei 8-GB-Modulen Arbeitsspeicher. Davon abhängig läuft der Speicher entweder im Single- oder Dual-Channel-Modus, der die Bandbreite deutlich erhöht.
Grund für die uneinheitliche Ausstattung ist schlicht die Speicherknappheit, hieß es von Seiten Valve gegenüber Gamers Nexus (YouTube). Gekauft wird, was verfügbar ist, „wir müssen die Angebote nehmen, die reinkommen“. Die Lage sei dergestalt, dass es jeden Monat ein Angebot mit Menge und Preis gebe, dem Valve nur zustimmen könne. „Wenn wir nein sagen, hören wir nie wieder von ihnen“, lautet die Bilanz.
(K)ein Unterschied
Auf der Produktseite geht Valve über die Möglichkeit unterschiedlicher Bestückung der Steam Machine allerdings hinweg. Angegeben wird nur die Gesamtspeichermenge von 16 Gigabyte. Das begründete Valve mit „vergleichbarer Geschwindigkeit“, die Anzahl der Riegel mache „keinen großen Unterschied“ beim Gaming aus. Beides habe Vor- und Nachteile, zum Nachrüsten von mehr RAM sei ein einzelner Riegel praktischer.
Wie groß der Unterschied tatsächlich ist, müssen Benchmarks erst noch exakt zeigen. Bereits jetzt lässt sich die Differenz aber abschätzen, denn Vergleiche zwischen Single- und Dual-Channel-Speicherbetrieb hat ComputerBase in den vergangenen Jahren und Monaten immer wieder durchgeführt. Ein Ryzen 5 9600X läuft in Spielen im Durchschnitt elf Prozent schneller, wenn zwei Module im Rechner stecken, die Frametimes steigen um 12 Prozent. Die Extreme liegen bei 0 im besten und 20 Prozent Unterschied im schlechtesten Fall. Bei einer X3D-CPU fällt der Unterschied hingegen im Schnitt bei 5 Prozent geringer aus, in der Steam Machine steckt allerdings eher der Ryzen 5 9600X.
Festhalten lässt sich damit, dass in vielen Spielen ein Unterschied in alltagsnahen Settings kaum spürbar sein sollte, zumal die GPU eher öfter als seltener der eigentlich limitierende Faktor sein wird. Zehn Prozent FPS-Unterschied können in Grenzsituationen aber schon den Unterschied zur Spielbarkeit ausmachen – und es ist nicht so, als hätte die Steam Machine riesige Leistungsreserven. Zehn Prozent mehr oder weniger Bilder pro Sekunde können zudem in der einen oder anderen Detailstufe einen Unterschied bedeuten. Sehen und spüren muss der Spieler davon nichts, einen eindeutigen, nicht gekennzeichneten und nicht kleinzuredenden Unterschied gibt es aber.
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tado° Smart Charging: Heizen, Kühlen und nun auch das E-Auto zu günstigen Zeiten laden

tado° integriert Smart Charging für Elektroautos in seine App und ermöglicht es E-Auto-Besitzern so, das Fahrzeug dann aufzuladen, wenn die stündlichen Strompreise am niedrigsten sind. tado° erweitert den Funktionsumfang der eignen App so erneut, nachdem das Unternehmen zunächst mit smarten Heizsystemen gestartet war.
15 E-Auto-Marken werden unterstützt
Die Integration der Lademanagement-Lösung für Elektroautos in die tado°-App soll nach Angaben des Herstellers mit mehr als 15 E-Auto-Marken kompatibel sein – unter anderem Audi, BMW/Mini, Mercedes, Tesla und Volkswagen. Durch das Meiden teurer Stunden in dynamischen Stromtarifen sollen Nutzer durchschnittlich 30 Prozent ihrer Ladekosten zu Hause einsparen können. Das Einsparpotenzial basiert darauf, dass das automatische Laden des Elektroautos in Stunden gelegt wird, in denen der dynamische Strompreis etwa aufgrund von hoher Wind- oder Solarenergie am günstigsten ist. Ein solcher Tarif ist deshalb Voraussetzung. tado° Smart Charging automatisiert die Planung und das Laden dann vollständig.
Nutzer wählen dafür in der tado°-App ihre Fahrzeugmarke aus und legen eine gewünschte
Abfahrtszeit fest. Ein Algorithmus analysiert die Preise der kommenden Tage und plant den Ladevorgang automatisch während der günstigsten Zeitfenster. Die neue Funktion der App umfasst außerdem einen Ladeplan, so dass der Nutzer im Voraus Einblick erhält, wann das Auto geladen wird.
Ein reines Überschussladen über PV unterstützt tado° aktuell nicht, ist aber grundsätzlich für die Zukunft denkbar. Momentan wird der Ladevorgang primär anhand des Energiepreises
optimiert. Zusätzlich wird berücksichtigt, ob aktuell PV-Eigenproduktion verfügbar ist, was sich im Sommer häufig überschneidet.
Nicht an Hersteller, Wallbox oder Tarif gebunden
Im Gegensatz zu vielen Lademanagement-Lösungen, die an eine bestimmte Fahrzeugmarke,
einen Wallbox-Hersteller oder einen Energieanbieter gebunden sind, ist tado° Smart Charging unabhängig von diesen einsetzbar, so tado°. Die Funktion arbeitet mit unterschiedlichsten Fahrzeugen, Wallboxen und dynamischen Stromtarifen zusammen und ist nicht an ein Ökosystem oder einen Anbieter gebunden.
tado° will All-in-One-Energiemanagement anbieten
Die neue Funktion zeigt einmal mehr, wie tado° sich vom Anbieter intelligenter Heizsysteme zu einer Plattform für das Energiemanagement wandeln möchte. Heizen, Kühlen, EV-Laden und das Angebot passender dynamischer Stromtarife nach dem Zukauf von aWATTar zeigen in den letzten Jahren diese Strategie deutlich auf. Zuletzt hat das Unternehmen die eigene AC-Steuerung mit der beliebten Midea PortaSplit Klimaanlage gebündelt.
Preis und Verfügbarkeit
Die neue Ladefunktion ist für 2,99 Euro pro Monat (inklusive einer 6-monatigen kostenlosen Testphase) verfügbar. Für Kunden von tado° Energy und aWATTar ist die Funktion bereits kostenlos enthalten.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von tado° unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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