Künstliche Intelligenz
Gmail: Erneut Probleme mit Exchange ActiveSync
Im Dezember vergangenen Jahres wurden Probleme der Gmail-App von Google beim Verarbeiten von E-Mails mit dem Exchange-ActiveSync-Protokoll bekannt. Das schien Mitte Januar gefixt. Nun beschweren sich erneut viele Nutzer, dass ihre Gmail-App keine E-Mails mehr von Exchange-Online-Konten abholen kann.
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Im sozialen Netzwerk Reddit startete vor knapp zwei Wochen ein neuer Thread, in dem sich zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer über erneute Schwierigkeiten der Gmail-App austauschen. Demnach gelingt das Login in den Microsoft-365-Exchange-Online-Zugang nicht mehr. Eine Fehlermeldung deutet in die Richtung, die Konto-Informationen zu prüfen oder eine moderne Authentifizierung zu nutzen.
Lösungen wie das Löschen von App-Caches und -Daten sowie Zugängen und erneutem Anlegen sind teils nur von kurzer Dauer und helfen oftmals auch gar nicht. Manche kommen auch nicht mehr in das Konto danach, trotz korrektem Passwort und zweiten Faktor in der App. Auch wenn der Effekt ähnlich klingt wie die Ende April aufgetretenen Probleme unter iOS auf den Maildienst Outlook respektive Hotmail, scheint das nicht miteinander zusammenzuhängen.
Google erhält viele Problemmeldungen
Aber auch bei Google selbst melden sich viele im Issue Tracker, dem Bug-Tracking-System des Unternehmens. Dort findet sich auch ein Beitrag, dem zufolge auch ein Unternehmensnetz mit 150 MDM-verwalteten XCover-Geräten von dem Problem betroffen ist. Da ist der Switch zu Outlook als (temporäre) Gegenmaßnahme nicht so einfach umzusetzen wie für Einzelpersonen.
Als Ursache vermuten einige User, dass das Erzwingen des Exchange-ActiveSync-Protokolls in Version 16.1 seit dem 1. März 2026 Auslöser der Probleme sein könnte. Gmail unterstützt demnach die Protokollversion noch nicht. Es ist völlig unklar, ob das tatsächlich die Ursache für die beobachteten Probleme ist. Google hat sich noch nicht öffentlich dazu geäußert.
Derzeit gibt es noch keine allgemeingültige Lösung für das Problem. Auf Anfrage von heise online reagierte Google nicht umgehend. Wir reichen hilfreiche Hinweise nach, wenn sie eintreffen.
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(dmk)
Künstliche Intelligenz
Amazon-Bestseller am Prime Day 2026: Welche Deals lohnen sich?
Nicht jeder Rabatt beim Prime Day ist ein echtes Schnäppchen. Wir analysieren die Bestseller bei Amazon und verraten, wo sich der Kauf wirklich lohnt.
Was sind die beliebtesten Produkte am Amazon Prime Day 2026 – und sind die Rabatte wirklich so gut, wie Amazon verspricht? In diesem Ratgeber zeigen wir jeweils die Top 10 der Bestseller aus verschiedenen Kategorien und prüfen jeden Deal mit unserem Preisvergleich. Bereits ausverkaufte Produkte ersetzen wir durch den jeweils nächsten Verkaufsrang. So sehen Sie auf einen Blick, wo Sie echte Schnäppchen machen – und wo Amazon nur mit hohen Streichpreisen lockt.
Haushalt
In der Kategorie Haushalt dreht sich bei den beliebtesten Artikeln alles um das Thema Kühlen. Der Preis und eine große Ersparnis zum Prime Day scheinen hier weniger wichtig als die reine Verfügbarkeit. Einen echten Rabatt gibt es hier nur beim Warmco Camping-Ventilator.
Küche
Auch in der Kategorie Küche sind Kaffeevollautomaten, Heißluftfritteusen und Bodenstaubsauger zu finden.
Computer
- Fritz Powerline 1260/1220 WLAN-Set für 134 Euro statt 151 Euro. Hier gibt es 11 Prozent Rabatt.
- Fritzbox 7530 AX | DSL-Router mit Wi-Fi 6 für 126 Euro statt 142 Euro. Hier gibt es 11 Prozent Rabatt.
- Sandisk Extreme Portable SSD 1 TB (tragbare NVMe SSD, USB-C, Wasser- und staubbeständig) für 143 Euro statt 149 Euro. Ein Rabatt von immerhin 5 Prozent.
- Fritzbox 5530 Fiber | Router für einen Glasfaseranschluss mit 2×2 Wi-Fi 6 (WLAN AX) für 156 Euro statt 178 Euro. Hier gibt es 12 Prozent Rabatt.
- Fritz Repeater 6000, Wi-Fi 6 Repeater mit drei Funkeinheiten für 190 Euro statt 225 Euro. Hier gibt es 16 Prozent Rabatt.
- Seagate Expansion Desktop 16 TB, Externe Festplatte, 3.5 Zoll, USB 3.0, inkl. Data Rescue Service für 318 Euro statt 397 Euro. Hier spart man 20 Prozent.
- Fritz Repeater 1200 AX, Wi-Fi 6 Repeater mit zwei Funkeinheiten für 70 Euro statt 75 Euro. Ein Rabatt von immerhin 7 Prozent.
- Fritzbox 6690 Cable | Router für einen Kabelanschluss, 4×4 Wi-Fi 6 (WLAN AX) für 260 Euro statt 280 Euro. Ein Rabatt von immerhin 7 Prozent.
- Fritzbox 5590 Fiber | Router für einen Glasfaseranschluss, Wi-Fi 6 für 200 Euro statt 240 Euro. Hier gibt es 17 Prozent Rabatt.
- Seagate Expansion Desktop 20 TB, Externe Festplatte, 3.5 Zoll, USB 3.0, inkl. Data Rescue Service für 390 Euro statt 513 Euro. Hier spart man ordentlich mit 24 Prozent.
In der Kategorie Computer dominieren die Produkte rund um die Fritzbox, die mit echten Rabatten von zwischen 7 und 17 Prozent punkten. Ansonsten sind hier noch drei externe Festplatten zu finden, wovon sich die beiden teuren Modelle tatsächlich als richtig gute Deals herauskristallisieren. Die Seagate Expansion Desktop 16 TB ist 20 Prozent günstiger als bei anderen Shops. Bei der Seagate Expansion Desktop 20 TB spart man sogar satte 24 Prozent.
Garten
- Intex Frame Pool 450 × 220 × 84 cm für 158 Euro statt 180 Euro – gute 12 Prozent Rabatt.
- Bayzid Chlor Multitabs, Chlortabletten für Pool, 5 kg für 39 Euro statt 36 Euro. Hier zahlt man mehr als nötig.
- Arebos Aufblasbarer Spa Pool, Whirlpool für vier Personen, 154 × 154 cm, 600 Liter für 363 Euro statt 450 Euro. Hier gibt es 19 Prozent Rabatt.
- Turbogrün Rasendünger für den Sommer, 20 kg für 45 Euro statt 53 Euro. Hier gibt es 15 Prozent Rabatt.
- Gardena Akku-Wand-Schlauchbox PowerRoll XXL (18645-20), automatischer Schlauchaufroller mit 40 m Gartenschlauch für 236 Euro statt 333 Euro. Hier spart man 29 Prozent.
- Gardena Wand-Schlauchbox Rollup XL inkl. Qualitätsschlauch mit Brause & Reinigungsspritze (18632-60) für 186 Euro statt 166 Euro (ebenfalls bei Amazon). Hier zahlt man mehr als nötig.
- Aiper SE Poolroboter, mit Akku, 90 Minuten Reinigungszeit für 129 Euro statt 138 Euro. Ein Rabatt von immerhin 6 Prozent.
- Agualeve Poolklar 1 l, Mittel für perfektes Poolwasser für 21 Euro statt 22 Euro. Ein Rabatt von immerhin knapp 5 Prozent.
- Ninja Woodfire Pro Connect XL, elektrischer BBQ Smoker Grill mit App-Steuerung für 380 Euro und somit den normalen Straßenpreis.
- Schneider Sonnenschirm Rhodos Grande ca. 400 × 300 cm anthrazit für 360 Euro statt 390 Euro. Ein Rabatt von immerhin knapp 8 Prozent.
In der Kategorie Garten geht es zwar ebenfalls sommerlich, aber insgesamt gemischt zu. Neben Pool, Whirlpool, Chlortabletten und Poolroboter werden Rasendünger, BBQ-Smoker und Schlauchaufroller gekauft. Den höchsten Rabatt gibt es beim Gardena Akku-Wand-Schlauchbox PowerRoll XXL. Der zweite Schlauchaufroller von Gardena und die Chlortabletten sind hingegen Mogelpackungen – diese Produkte gibt es sogar günstiger.
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Görliwood erleben: Fototour zu den berühmtesten Filmkulissen von Görlitz
Sie sind im beschaulichen Görlitz keine Unbekannten: Filmgrößen wie Kate Winslet, Moritz Bleibtreu oder Wes Anderson. Das sächsische Städtchen mit gerade mal 55.000 Einwohnern liegt am östlichen Rand der Bundesrepublik. Nimmt man es ganz genau, dann wird die Kleinstadt von der Lausitzer Neiße sogar in einen deutschen und einen polnischen Teil mit dem Namen Zgorzelec geteilt. Aber vielleicht liegt das Geheimnis des Erfolgs, das seit Jahren Locationscouts und Regisseure begeistert, in Görlitz’ außergewöhnlicher Lage: Der Ort verfügt über eine fast vollständig intakte Altstadt, ohne die Bausünden der Nachkriegsjahre, die jedes Straßenbild ruinieren.
Die Stadt hat den Krieg fast unbeschadet überstanden. In der Altstadt entdeckt man überall kopfsteingepflasterte Straßen, historisch restaurierte Fassaden, große und kleine Plätze, Türme, Kirchen, Bogengänge und diverse andere Augenfreuden. Rund 4000 Baudenkmäler aus 500 Jahren Architekturgeschichte sollen in Görlitz zu finden sein. Und so kommt es, dass die Einwohner Kamerakräne oder straßenfüllende Greenscreens in schöner Regelmäßigkeit beim Spazierengehen oder Einkaufen zu Gesicht bekommen.
Sicher, wer ein echter Filmfan ist und sich auch mit Drehorten beschäftigt, hat von Görliwood, wie die Stadt sich mit einem Augenzwinkern und einer guten Portion Stolz selbst vermarktet, schon gehört. Doch für alle, die Filmdrehs bisher eher in Großstädte wie Berlin oder Köln verortet haben, hat die sächsische Kleinstadt eine Menge zu offenbaren. Die Liste der Produktionen ist mit mehr als 120 ansehnlich. Sie reicht von modernen Kinderfilmen wie Die Schule der magischen Tiere 3 über Klassiker wie Grand Budapest Hotel bis hin zu Filmen über die NS-Zeit wie Die Bücherdiebin oder Inglourious Basterds. Auch verschiedene Fernsehproduktionen, beispielsweise die Reihe Wolfsland mit Yvonne Catterfeld als Kommissarin, haben hier ihre Hauptdrehorte. Eingefleischte Cineasten entdecken sogar die genauen Blickwinkel aus ihrem Lieblingsfilm und können sich so zum Spaß einmal selbst dort inszenieren.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Görliwood erleben: Fototour zu den berühmtesten Filmkulissen von Görlitz“.
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Leica SL3-P: Neue Vollformatkamera mit 44 Megapixeln für 6.000 Euro
Die Leica SL3-P übernimmt die Technik der SL3 und kombiniert einen hochauflösenden Vollformatsensor mit schnellen Serienbildern und umfangreichen Videofunktionen. In ihrem Inneren steckt nach Leica-Angaben ein rückwärtig belichteter Vollformatsensor (BSI) mit 44 Megapixeln, der einen Dynamikumfang von bis zu 14 Blendenstufen schaffen soll. Wer mehr Auflösung braucht, kann den Multishot-Modus nutzen: Er kombiniert mehrere Aufnahmen zu Bildern mit bis zu 176 Megapixeln. Der ISO-Bereich reicht laut Hersteller von ISO 50 bis 200.000.
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(Bild: heise )
Auch beim Autofokus hat sich etwas getan. Leica setzt hier auf drei Technologien gleichzeitig – Phasendetektion, Tiefenkarte und Kontrasterkennung. Insgesamt 819 AF-Punkte stehen zur Verfügung, Motive erkennt das System automatisch. Bis zu 40 Bilder pro Sekunde sind möglich, und das mit durchgehender Autofokus-Nachführung, wie Leica angibt.
Videoaufnahmen bis 8K
Beim Video filmt die SL3-P nach Herstellerangaben in bis zu 8K. Im sogenannten Open-Gate-Modus im 3:2-Format schafft sie 8,1K bei 24 Bildern pro Sekunde und nutzt dabei die komplette Sensorfläche. Daneben gibt es 8K bei 30p, 5,9K bei 60p sowie Zeitlupen in 4K bei 120 Bildern pro Sekunde. Der Apple-ProRes-Codec ist mit bis zu 5,8K integriert. Für den L-Log-Farbraum hat Leica zwei neue kamerainterne Farbprofile spendiert, „Leica Pure“ und „Leica Cine“.
Gehäuse ohne roten Punkt
Gefertigt wird die SL3-P in Deutschland – typisch für Leicas Fotografie-Philosophie der Handwerkskunst. Auffällig: Das Metallgehäuse kommt ohne das rote Markenlogo aus, auch die Bedienelemente sind durchgehend schwarz. In den Fotonews der Woche 45/2025 hatten wir bereits die SL3 Reporter vorgestellt, die auf derselben technischen Basis aufbaut und ebenfalls auf den roten Punkt verzichtet. Gegen Staub und Spritzwasser ist die Kamera nach IP54 geschützt. Sie nutzt das L-Mount-Bajonett und versteht sich damit auch mit Objektiven der L-Mount-Allianzpartner.

Das Display unterscheidet mittels Farbcode zwischen Foto- und Videoaufnahmen. Der Bildschirm lässt sich nach oben und unten klappen, etwa für Aufnahmen über Kopf oder in bodennähe.
(Bild: Leica)
Foto- und Videomodus hält die Bedienoberfläche strikt getrennt. Ein Farbcode hilft bei der Unterscheidung – Rot steht für Foto, Gelb für Video. Der neigbare Monitor passt seine Anzeige automatisch an die jeweilige Kameraausrichtung an, so der Hersteller.
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Anschlüsse und Cloud-Anbindung
Für die Verbindung zu anderen Geräten stehen WLAN, Bluetooth und USB-C bereit. Über die hauseigene Leica-Fotos-App lassen sich Bilder und Videos herunterladen, auch fernsteuern kann man die Kamera damit. Tethering läuft nativ mit Lightroom Classic und Capture One, und per Adobe Frame.io wandern Dateien direkt aus der Kamera in die Cloud.
Dazu kommt die Content-Credentials-Technologie, die dem Standard der Content Authenticity Initiative (CAI) folgt. Fotografen können ihre Aufnahmen so mit manipulationssicheren Metadaten versehen, um die Urheberschaft nachzuweisen. Auch die Leica Q3 Monochrom setzt auf diese Technologie – sie war das erste Modell der Q-Serie mit Content-Credentials-Unterstützung.
Zwei neue Objektive

Das neue 50 mm f/1.4 ist laut Leica eines der kompaktesten Objektive seiner Klasse, der Preis ist – typisch Leica – hoch.
(Bild: Leica)
Neben der Kamera zeigt Leica zwei neue Objektive. Das Summilux-SL 1:1,4/50 ASPH. ist laut Hersteller das weltweit kompakteste Autofokus-Objektiv mit 50 Millimetern Brennweite bei einer Lichtstärke von 1:1,4. Mit 74 Millimetern Durchmesser, 75,5 Millimetern Länge und 584 Gramm Gewicht bleibt es handlich. Verbaut sind zwei asphärische Linsenelemente und elf Blendenlamellen, die Naheinstellgrenze liegt bei 50 Zentimetern. Gefertigt wird auch dieses Objektiv in Deutschland; den Preis gibt Leica mit 4.500 Euro an.
Das zweite Objektiv ist das APO-Macro-Elmarit-SL 1:2,8/100 und nach Leicas Worten der Nachfolger des 1987 vorgestellten APO-Macro-Elmarit-R. Es bringt eine apochromatische Korrektur, eine Naheinstellgrenze von 30 Zentimetern und einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1 mit. Die Blende hat neun Lamellen. Mit Gegenlichtblende wiegt es 862 Gramm und misst 137,6 Millimeter in der Länge. Dafür ruft Leica 2.450 Euro auf. Beide Objektive sollen ab Ende 2026 erhältlich sein.
Preise und Kit-Angebote
Allein kostet die SL3-P 6.000 Euro. Zum Start gibt es außerdem drei Kits: mit dem Vario-Elmarit-SL 28-70 für 7.000 Euro, mit dem Vario-Elmarit-SL 24-70 für 7.500 Euro und mit den beiden Zooms – 24-70 sowie 70-200 – für 9.800 Euro. Verkaufsstart ist der 25. Juni 2026 in Leica Stores, im Online-Shop sowie bei autorisierten Händlern.
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