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Künstliche Intelligenz

WhatsApp führt „Inkognito-Chat“ für komplett private Gespräche mit Meta-KI ein


Meta Platforms hat geschlossene und komplett private Konversationen mit dem eigenen KI-Chatbot innerhalb von WhatsApp und der eigenen Meta-AI-App angekündigt. Ein sogenannter „Inkognito-Chat“ wird laut Unternehmensangaben nicht protokolliert und nach Beendigung auch auf dem Endgerät gelöscht. Die wie üblich verschlüsselten Chats sind demnach auch vom Betreiber selbst nicht einsehbar. Inkognito-Chats sollen in den nächsten Monaten in WhatsApp und der separaten Meta-AI-App verfügbar werden.

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Wie die bereits letztes Jahr zuerst in den USA eingeführten KI-Zusammenfassungen von WhatsApp-Chats basieren auch die Inkognito-Chats auf der vom Konzern selbst entwickelten „Private Processing Technologie“. Diese ermögliche es der Meta-KI, „eine Antwort zu generieren, ohne dass Meta oder WhatsApp jemals Ihre Nachrichten oder die privaten Zusammenfassungen sehen“, wie der Datenkonzern verspricht.

Zusätzlich zur Geheimhaltung werden die Gespräche mit dem KI-Chatbot bei WhatsApp oder in der Meta-AI-App nicht gespeichert, weder auf dem Endgerät noch in der Cloud. Die Nachrichten verschwinden zudem umgehend, wenn die Chats geschlossen werden. Das gilt auch beim Schließen der Apps oder wenn die Bildschirmsperre aktiviert wird. Damit kann der KI-Chatbot in neuen Gesprächen auch nicht auf vergangene Konversationen Bezug nehmen.


Screenshots des Inkognito-Chat bei WhatsApp

Screenshots des Inkognito-Chat bei WhatsApp

Inkognito-Chat bei WhatsApp

(Bild: Meta Platforms)

Der Datenkonzern begründet die Einführung dieser Funktion mit der zunehmenden Beliebtheit von KI-Chats. Nutzer würden sich immer öfter bei KI-Chatbots als über Suchmaschinen informieren. Häufig würde es dabei aber auch um sensible Themen gehen, sodass „Menschen private Angaben zu Finanzen, persönlichen Angelegenheiten, Gesundheit oder Beruf teilen“, heißt es im offiziellen WhatsApp-Blog. Mit dem Inkognito-Chat würden diese Daten und die Privatsphäre geschützt.

Bislang nutzt Meta Platforms kleinere KI-Modelle für Funktionen dieser Art, erklärt Alice Newton-Rex, Produkt-Vizepräsidentin bei WhatsApp, gegenüber TechCrunch. Der neue Inkognito-Chat wird aber das erst letzten Monat präsentierte KI-Modell Muse Spark verwenden, Metas neues Flaggschiff-KI-Modell. Zunächst treibt das neue KI-Modell bereits die Meta-KI-App und -Website an, aber Muse Spark wurde auch für WhatsApp, Instagram, Facebook, Messenger und KI-Brillen versprochen.

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Neben dem Inkognito-Chat plant WhatsApp auch geschützte und private „Nebenchats“. Bislang kann jeder Chat-Teilnehmer sehen, wenn ein anderer Teilnehmer die Meta-KI befragt. Künftig sollen die sogenannten Nebenchats getrennt bleiben und nicht im eigentlichen Chat auftauchen, wenn jemand KI-Unterstützung sucht. Das erübrigt das Herauskopieren von Nachrichten zur Recherche in einer anderen App oder einem getrennten Chat. Die Nebenchats sollen ebenfalls in den kommenden Monaten eingeführt werden.


(fds)



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Künstliche Intelligenz

Lapdock für Maker: CrowView Note mit Arduino UNO Q


Lapdocks für Smartphones, Raspberry Pis und andere Einplatinenrechner gibt es schon seit Jahren. Die Idee dahinter ist simpel: Bildschirm, Tastatur, Touchpad und Akku werden in ein Notebook-ähnliches Gehäuse gepackt, während die eigentliche Rechenarbeit ein über USB-C angeschlossenes Gerät übernimmt. Mit dem CrowView Note versucht Elecrow nun allerdings, das Prinzip stärker auf Maker zuzuschneiden.

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Das CrowView Note ist ein 14-Zoll-Lapdock mit IPS-Panel und einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln und 60 Hz bei 100 % sRGB-Abdeckung. Das Gerät integriert Tastatur, Touchpad, Lautsprecher, Mikrofon und einen Akku mit 5000 beziehungsweise 6000 mAh, je nach Angabe im Datenblatt. Angeschlossen werden kompatible Geräte über USB-C. Darüber laufen gleichzeitig Stromversorgung, Audio, Video und Eingaben.

Speziell wird das CrowView Note durch das Bundle mit dem Arduino UNO Q. Dabei handelt es sich nicht um ein klassisches Arduino-Board mit kleinem Mikrocontroller allein, sondern um eine Kombination aus Qualcomm Dragonwing QRB2210 und STM32U585. Das System setzt also auf zwei getrennte Recheneinheiten. Der Qualcomm-Chip übernimmt Linux, Netzwerkfunktionen, Videoverarbeitung und KI-Anwendungen, während sich der STM32-Mikrocontroller um Echtzeitaufgaben kümmert.

Der Linux-Teil läuft mit einem Quad-Core-Prozessor mit bis zu 2 GHz, Adreno-GPU und 4 GByte RAM. Dazu kommen zwei ISPs für Kameraverarbeitung. Laut Hersteller eignet sich das Board dadurch für lokale KI-Anwendungen wie Objekterkennung oder Gestensteuerung. Das ist für Maker interessant, weil viele KI-Projekte sonst schnell bei Cloud-Diensten landen oder zusätzliche Hardware benötigen. Hier läuft die Verarbeitung direkt auf dem Gerät.

Zum Bundle gehört außerdem eine USB-Kamera mit 640 × 480 Pixeln. Die Auflösung wirkt im Jahr 2026 zwar eher wie Steinzeit, reicht aber für einfache Computer-Vision-Projekte oder Objekterkennung aus.

Das CrowView Note selbst besitzt neben mehreren USB-C-Anschlüssen auch Mini-HDMI sowie zwei USB-A-Ports. Unterstützt werden neben dem Arduino UNO Q auch Raspberry Pi 5, Raspberry Pi Zero, Jetson Nano, Orange Pi, Rock Pi oder LattePanda. Damit eignet sich das Gerät im Prinzip als universeller Entwicklungsmonitor für viele SBC-Projekte.

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Interessant ist auch die Smartphone-Unterstützung. Android-Geräte mit Desktop-Modus lassen sich direkt anschließen und auf dem 14-Zoll-Display nutzen. Unterstützt werden im Apple-Bereich nur iPhones mit USB-3-fähigem Anschluss, also die Pro-Modelle neuerer Generationen. Die normalen iPhone-Varianten mit USB 2.0 bleiben außen vor.

Für Maker könnte das CrowView Note vor allem bei mobilen Projekten spannend werden. Wer beispielsweise an einem Roboter arbeitet, ein KI-Projekt auf Basis eines Jetson Nano testet oder unterwegs Sensorik debuggen möchte, bekommt mit dem Gerät eine kompakte Entwicklungsumgebung. Gerade bei Workshops, Messen oder Feldtests spart das zusätzliche Monitore und Eingabegeräte. Auch als portables Dashboard für Home-Assistant- oder Raspberry-Pi-Projekte wäre das Gerät denkbar.

Das Bundle mit Arduino UNO Q und Kamera wird für 259,90 US-Dollar angeboten. Für Maker könnte das Gerät weniger ein Notebook-Ersatz sein, sondern eher eine Art universeller „Werkstatt-Bildschirm zum Zusammenklappen“.

Wer mehr über den UNO Q erfahren will, findet alles dazu in unserem Test.


(das)



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Neue Canon-Videokamera EOS R6 V und Hybridzoom RF 20-50mm F4 vorgestellt


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Der Kamera- und Objektivhersteller Canon hat eine Vollformat-Spiegellose für Videoproducer vorgestellt. Die Canon EOS R6 V (V steht hier für Video) wird zudem vom Zoomobjektiv RF 20‑50mm F4 L IS USM PZ begleitet, das besondere Merkmale für den Videobereich mitbringt.

Die EOS R6 V ist als Hybridkamera zwar in der Lage, Fotos zu erstellen, allerdings hat der Hersteller Technik und Design speziell an Videos angepasst. Sie ist zwischen der EOS R6 Mark III, die beide Anwendungszwecke umfangreich bedient, und der EOS C50 zu verorten, einer handlichen Cinema-Kamera. Diese lässt sich in einem hochprofessionellen Umfeld mit Multikamerasystemen einsetzen, wo etwa mehrere Geräte über Timecodes synchronisiert werden.

Die EOS R6 V richtet sich an einzelne Kreative oder kleine Teams von zwei bis drei Personen, die mit einer einzelnen Kamera arbeiten und ihren kompletten Workflow selbst in der Hand halten möchten. Das können etwa Hochzeitsvideografen sein, genauso wie Content Creator, die hauptsächlich auf Social Media oder YouTube publizieren, oder die ihre selbst erstellten Inhalte professioneller gestalten wollen. Sie finden hier ein einfach zu bedienendes, flexibles System, mit dem man frei aus der Hand arbeiten kann und das auch lange Aufnahmezeiten durchhält.

Der bereits aus der C50 und der R6 Mark III bekannte Sensor liefert 32,5 Megapixel und einen ISO-Umfang bis 64.000. Fotografisch sind durch den ausschließlich elektronischen Verschluss bis zu 40 Bilder pro Sekunde für Serien möglich, auch die Voraufnahme vor der Auslösung soll sich aktivieren lassen.

Videoformate: Die EOS R6 V bietet laut Datenblatt Aufnahmen bis 7K Raw mit 60 Bildern pro Sekunde, oversampeltes 4K bis 60p, 2K bis 180p und für Zeitlupen 4K 120p ohne Crop. Open-Gate-Aufnahmen sind abhängig vom gewählten Videoformat etwa in 7K 30p möglich. Auch Canon Log 2/3 und Livestream per UVC in bis zu 4K 60p sollen an Bord sein. Proxy-Aufnahmen in einem zweiten Format erlaubt die Kamera in Raw mit 7K 30p, entweder intern über die beiden Speicherkartenslots (CFexpress und SD UHS-II) oder auch bei einer HDMI-Ausgabe auf geeignete externe Recorder wie den Ninja TX.

Audio, Bildprofile, besondere Funktionen: Wieder dabei sollen auch die Custom Picture Profiles sein, die es ermöglichen, sowohl Farben durch Filter als auch erweiterte Einstellungen an die Aufnahmeumgebung oder die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Das 4-Kanal-Audio mit dem Waveform-Monitor sowie das Pre-Recording unterstützen die Videografen.

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Die Canon EOS R6 V soll zudem VR-Aufnahmen mit dem RF 5.2mm F2.8L Dual Fisheye unterstützen. HDR-Aufnahmen beherrscht sie dagegen nicht.

Die Kamera lässt sich mit dem EOS Digital Software Development Kit (EDSDK) nutzen, mit dem eine eigene Anwendungsumgebung geschaffen werden kann. In dieser ist es möglich, die Kamera fernzusteuern, das Livebild zu überwachen, Bilder zu übertragen und Kameraeinstellungen vorzunehmen, jedoch mit Zugriff auf Programmierschnittstellen.

Bildstabilisator: Der IBIS stabilisiert den Sensor auf den gängigen fünf Achsen und soll Verwacklungen bis zu 7,5 Belichtungsstufen ausgleichen, um ruhige Videoaufnahmen auch aus der Hand zu ermöglichen. Laut Canon entspricht er dem der R6 Mark III. Ein Movie Digital IS, der digital über die Verschiebung des Bildausschnitts auf dem Sensor arbeitet, soll zusätzlich für ruhige Videoaufnahmen sorgen. Er ist jedoch abhängig vom genutzten Aufnahmeformat.



Der seitliche Lüftungsschlitz der aktiven Kühlung liegt neben den Abdeckkappen für die Anschlüsse, die unter anderem einen HDMI Typ A enthalten. Das Display lässt sich seitlich schwenken und dort drehen. Bei angeschlossen Kabeln oder in einem Rig ist die Bewegungsfreiheit jedoch eingeschränkt.

(Bild: Canon)

Aktive Kühlung: Besonders interessant für Filmer dürfte die aktive Kühlung der Kamera mit einem Lüfter sein, die beliebig lange Aufnahmezeiten bei fast allen Videoformaten ermöglicht. Diese sind damit nur durch die Stromversorgung und Speicherkapazität begrenzt. Die wenigen rechenintensiven Ausnahmen wie 4K 60p Raw mit einer 2K-Proxy-Ausgabe auf der zweiten Speicherkarte erlauben noch eine Aufnahmezeit von 120 Minuten, was für viele Anwendungsfälle ausreichen dürfte.

Autofokus: Auch bei der R6 V setzt Canon auf den Dual Pixel CMOS AF II mit intelligenter Motiverkennung. So sollen wie bei bisherigen Modellen wieder Programme für Menschen-, Tier-, Fahrzeug- sowie Augenerkennung vorhanden sein. Über Personenpriorität können bis zu zehn Personen mit Gesichtern registriert werden, die der AF dann bevorzugt fokussiert. Zwei Produkt-Demo-Modi (Automatik oder Menüeinstellung) unterstützen Content Creator dabei, dass der Fokus an der richtigen Stelle bleibt. Dafür kann auch der Schärfebereich im Bild begrenzt werden, damit der Autofokus nicht versehentlich auf ein anderes Objekt im Raum springt.

Gehäuse und Bedienelemente: Das 688 Gramm schwere Gehäuse ähnelt dem der C50, ist jedoch aufgrund der weniger leistungsstarken Kühlung etwas flacher. Es kommt ausschließlich mit Display (dreh- und schwenkbar) ohne Sucher. Ein Zoomhebel sitzt am gewohnten Auslöser, einen zweiten Auslöser platziert der Hersteller auf der Vorderseite, erreichbar für die linke Hand. Das Displaybild dreht sich mit der Kamera, was bei der R6 III und der C50 bisher nicht der Fall ist. Wird sie im Hochformat gehalten, zeigt es die Bedienelemente sowie das Menü passend an. Auf dem Gehäuse sitzen zwölf frei belegbare Tasten, sieben davon versieht Canon mit Nummern. Ein zweites Stativgewinde für Hochformat-Aufnahmen ist neben dem Speicherkartenfach zu finden. Die Anschlüsse auf der linken Seite des Bodys umfassen unter anderem einen HDMI-Anschluss vom Typ A. Der Multifunktions-Schuh eignet sich für Video-Standardzubehör wie Mikrofone, nicht jedoch für solches wie Blitzgeräte, die klassisch der Fotografie zugeordnet werden. Auch der Handgriff, den die EOS C50 mitbringt, passt nur mechanisch und kann über die Anschlüsse nicht bedient werden.



In den Zubehörschuh passt Videozubehör. Blitzgeräte können nicht bedient werden.

(Bild: Canon)

Speicher und Stromversorgung: Für die Stromversorgung setzt Canon auf den Akku LP-E6P. Ältere Akkus sollen nicht mehr funktionieren oder beschränken, wie im Fall der NH- und N-Modelle, den Funktionsumfang der Kamera, etwa das WLAN.

Die EOS R6 V soll ab dem 24. Juni 2026 für 2500 Euro auf den Markt kommen. Sie konkurriert in erster Linie mit der EOS R6 Mark III (2900 Euro Straßenpreis), mit der sie neben der Bildstabilisierung auch das Videomenü sowie den Staub- und Spritzwasserschutz verbindet. Von der C50 (3500 Euro Straßenpreis) hat sie die aktive Kühlung sowie die 2. Rec-Taste und den Zoom-Hebel am Auslöser übernommen. Jedoch bringt die R6 Mark III noch typische Fotofunktionen mit, wie den mechanischen Verschluss, die Anschlüsse für Blitzgeräte oder einen elektronischen Sucher. Die EOS C50 ist dagegen mit weiteren professionellen Videofunktionen ausgestattet, wie mit einem Handgriff, der sowohl das Filmen erleichtern soll als auch bei der Bedienung unterstützt. Sie bietet auch Anamorphoten-Unterstützung oder etwa eine Timecode-Schnittstelle.

Doch die beiden Canon-Schwestermodelle sind nicht die einzigen am Markt, gegen die sich die EOS R6 V behaupten muss. Starke Konkurrenz kommt auch von Panasonic, Nikon und Sony.

Die etablierte Panasonic Lumix S1 II bringt eine etwas geringere Auflösung von 24 Megapixeln auf dem teilweise gestapelten Vollformat-Sensor mit. Sie bietet beispielsweise 6K bei 30p mit Open Gate, 5,1K 60p, 4K 120p und internes ProRes Raw. Der interne Bildstabilisator schafft bis zu acht Blendenstufen. Eine zweite Aufnahmetaste ist vorhanden. An Bord sind auch eine aktive Kühlung und der HDMI-Typ-A-Ausgang für externe Recorder. Bei einem günstigen Angebot ist sie inzwischen für 2200 Euro zu haben, ansonsten 2800 Euro.

Die Nikon ZR ist die erste gemeinsame Kamera von Nikon und RED. Eine interne 6K-Raw-Aufzeichnung (R3D NE, 12 Bit, 59,94p), der Dual-Base-ISO bei nativen Werten von ISO 800 und ISO 6400 sowie 32-Bit-Float-Audio sind im Paket. Sie wiegt gerade einmal 540 Gramm, bringt dafür aber auch keine aktive Kühlung mit. Der Preis liegt derzeit bei 2350 Euro.

Etwas anders aufgestellt, aber dennoch interessant, ist die Sony FX30. Mit 26 Megapixeln für Foto- und 20 Megapixeln für Videoaufnahmen auf einem APS-C-Sensor ist sie kompakt und handlich. Sie bietet 4K bei 120p und 10 Bit, einen 5-Achsen-Bildstabilisator für 5,5 Belichtungsstufen, eine Raw- und Timecode-Ausgabe und kostet derzeit etwa 2000 Euro.

Im gleichen Zug präsentiert Canon das neue Standardzoom-Objektiv RF 20-50mm F4 L IS USM PZ. Das Hybrid-Modell gehört zur L-Serie des Anbieters, ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet und mit etlichen Eigenschaften versehen, die Videografen benötigen, beispielsweise mit einer Kompensation gegen Focus Breathing. Die durchgehende Lichtstärke von f/4.0 erlaubt Zoomen ohne Helligkeitssprünge. Auch Makroaufnahmen sollen bis zu einem Maßstab von 1:3 möglich sein. Die Naheinstellgrenze liegt bei 24 Millimetern. Es gibt neun Blendenlamellen.



Das neue RF 20-50mm F4 L IS USM PZ gehört zu Canons Hybridserie für Objektive, die sowohl für das Fotografieren, als auch für Videoaufzeichnungen geeignet sind.

(Bild: Canon)

Das RF 20-50mm F4 wiegt nur 420 Gramm. Dennoch ist die Konstruktion mit 13 Linsen in elf Gruppen aufwendig. Dazu gehören zwei asphärische Linsen und drei UD-Elemente. Die Optik ist ASC-vergütet. Ein Bildstabilisator soll eigenständig bis zu sechs Blendenstufen korrigieren, mit passender Kamera und IBIS bis zu acht Blendenstufen.



Das Objektiv enthält 13 Linsen in 11 Gruppen.

(Bild: Canon)

Das Objektiv nutzt einen Innenzoom, verändert sich also nicht in der Länge. Drei Nano-USM-Motoren arbeiten für Zoom (Zoom-by-Wire) und Fokus. Die Zoomgeschwindigkeiten können im Menü eingestellt werden. Zum Zoomen dient der Zoomring oder -hebel, es ist aber auch per App oder Fernbedienung möglich.

Das RF 20-50mm F4 L IS USM PZ soll ebenfalls am 24. Juni 2026 in den Handel kommen und 1500 Euro kosten. Das Kit mit der EOS R6 Mark III kostet insgesamt 3700 Euro.


(cbr)



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Künstliche Intelligenz

KI-Update kompakt: Gemini Intelligence, digitale Täuschung, Israel, Purview


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Google hat auf der Android Show die nächste Stufe seines KI-Assistenten vorgestellt: Gemini Intelligence. Der Assistent soll mehrstufige Aufgaben übernehmen, etwa einen Sportkurs buchen, Bücher in den Warenkorb legen oder eine Einkaufsliste aus der Notizen-App vorbereiten. Ein langer Druck auf den Power-Button startet die Aktion. Vor Käufen oder Bestellungen verlangt das System eine Bestätigung.

Die Funktion Rambler räumt nuschelnde Spracheingaben auf und erkennt mehrere Sprachen in einer Nachricht. Mit Create My Widget lassen sich Widgets per Sprachbefehl bauen. Die Einführung beginnt im Sommer auf Samsung Galaxy und Google Pixel, später folgen Smartwatches, Autos, smarte Brillen und Laptops. Google bestätigte, dass Deutschland berücksichtigt wird, ohne einen Termin zu nennen.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Google hat in Chrome ein lokales KI-Modell integriert, das Funktionen wie Betrugserkennung datenschutzfreundlich ausführen soll. In den KI-Einstellungen der neuesten Chrome-Version fehlt jedoch der Halbsatz „ohne deine Daten an Google-Server zu senden“, der zuvor noch vorhanden war. Den Grund nennt Google nicht.

Wer das lokale Modell deaktiviert, verliert KI-Funktionen wie Schreibhilfen, Betrugswarnungen, Tab-Organisation oder Webseitenzusammenfassungen. Die Änderung wirft Fragen zum tatsächlichen Datenschutz der als lokal beworbenen Funktionen auf.

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Die Threat Intelligence Group von Google hat nach eigenen Angaben einen Cyberangriff abgewehrt, der auf einer mit KI-Hilfe gefundenen Sicherheitslücke beruhte. Betroffen war ein quelloffenes, webbasiertes Werkzeug zur Systemadministration. Die Lückenbeschreibung enthielt typische KI-Hinweise, etwa Verweise auf nicht existierende Dokumente. Google informierte den Hersteller, der die Zero-Day-Lücke schloss.

Der Bericht ist relevant, weil seit Wochen über die Fähigkeit moderner KI-Modelle diskutiert wird, Sicherheitslücken eigenständig zu finden und auszunutzen. Anthropics Claude Mythos Preview gilt als besonders leistungsfähig und wird daher nur ausgewählten Unternehmen zur Verfügung gestellt. Ob Angreifer diese Werkzeuge bereits großflächig einsetzen, lässt der Google-Bericht offen.

Daniel Stenberg, Maintainer des Download-Tools curl, hat Anthropics Claude Mythos Preview zur Schwachstellensuche getestet. Das überrascht, da Stenberg in der Vergangenheit über die schlechte Qualität KI-generierter Bug-Reports geklagt hatte. Mythos meldete fünf potenzielle Probleme. Nur eines war eine echte Sicherheitslücke mit niedrigem Schweregrad, drei Meldungen waren falsch-positiv, eine stellte sich als gewöhnlicher Bug heraus.

Stenberg betont, dass KI-Werkzeuge deutlich besser geworden seien und menschliche Code-Reviews sinnvoll ergänzen, sie aber nicht ersetzen.

Die EU-Kommission hat einen Leitlinienentwurf zu Artikel 50 des AI-Acts vorgelegt. Ab dem 2. August gelten Transparenzpflichten für KI-Tools. Bürger sollen erkennen, wenn sie mit einer Maschine sprechen oder ein Bild von einer KI stammt. Der Entwurf gliedert sich in vier Bereiche: interaktive KI-Systeme, KI-generierte Inhalte mit maschinenlesbarer Kennzeichnung, Emotionserkennung und biometrische Kategorisierung sowie Deepfakes und KI-Texte von öffentlichem Interesse. Für künstlerische und satirische Zwecke sind Ausnahmen geplant.

Private Nutzung bleibt weitgehend frei. Wer ein KI-Bild im Chat mit Freunden teilt, muss es nicht kennzeichnen. Automatische Grammatikkorrekturen sind ausgenommen. Inhalte auf Social Media müssen jedoch markiert werden, sobald sie politische Meinungen beeinflussen können. Wie Verstöße sanktioniert werden, bleibt offen.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

Microsofts geplantes Rechenzentrum in Kenia verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Die Verhandlungen zwischen Microsoft, dem KI-Unternehmen G42 aus Abu Dhabi und der kenianischen Regierung stocken. Microsoft fordert eine garantierte jährliche Mindestabnahme von Serverkapazitäten, die Kenia nicht in gewünschter Höhe zusichern kann.

Ursprünglich war eine Kapazität von bis zu einem Gigawatt geplant, betrieben mit Geothermie. Präsident William Ruto erklärte, der Energiebedarf übersteige die verfügbaren Ressourcen. Derzeit wird über eine verkleinerte Version mit 60 statt 1000 Megawatt verhandelt.

Microsoft zieht Konsequenzen aus einem Skandal um die Zusammenarbeit mit dem israelischen Militär. Landeschef Alon Haimovich verlässt nach vier Jahren seinen Posten, auch mehrere Manager der internen Kontrollabteilung gehen. Microsoft Israel wird vorerst von der französischen Tochter geführt.

Auslöser ist eine Untersuchung der Konzernführung, ob die israelische Niederlassung offen genug über die Nutzung von Microsoft-Systemen durch das Verteidigungsministerium berichtet hat.

Thinking Machines Lab, das Anfang 2025 von Mira Murati gegründete Start-up, hat sein erstes KI-Modell vorgestellt. Die sogenannten Interaction Models sollen Sprachassistenten flüssiger machen. Heutige Systeme wie ChatGPT oder Gemini Live arbeiten mit festen Wechseln zwischen Mensch und KI. Eine vorgeschaltete Software entscheidet, wann ein Satz endet.

Das neue Modell verarbeitet Bild, Ton und Text parallel in Häppchen von 200 Millisekunden und entscheidet selbst, wann es spricht oder schweigt. Damit soll es echten Gesprächen näherkommen, in denen Menschen einwerfen oder gleichzeitig sprechen. Für komplexe Fragen wird ein zweites, langsameres Modell zugeschaltet.

Die Deutsche Bank schloss bereits 2020 eine strategische Partnerschaft mit Google Cloud und experimentiert seither mit maschinellem Lernen und generativer KI. Die Research-Abteilung nutzt eine Assistenzlösung, die große Dokumentenmengen verarbeitet. Insgesamt steht ein digitales Assistenzsystem 50.000 Mitarbeitern zur Verfügung.

Strategiechef Christoph Rabenseifner sagt, die Bank arbeite modellagnostisch. Eine Enterprise Agent Plattform erlaubt, Angebote verschiedener Firmen einzubinden. Sprachassistenten würden Call-Center nicht ersetzen, solange sie die Kundenerfahrung nicht messbar verbessern.

Anthropic erweitert Claude um zwölf neue Erweiterungen und mehr als 20 Schnittstellen zu externen Diensten wie DocuSign, Box oder dem Rechtsassistenten Harvey. Die Module sind auf Vertragsrecht, Arbeitsrecht und Prozessführung zugeschnitten.

Laut Chefjurist Mark Pike nutzen Anwälte Claude inzwischen häufiger als fast jede andere Berufsgruppe. Über 20.000 Juristen meldeten sich für ein einziges Webinar an. Sicherheitslücken wie Prompt-Injections bleiben bei agentischen Systemen ein ungelöstes Problem.

Microsoft erweitert die Überwachungsfunktionen seines Tools Purview. Mit Insider Risk Management können Analysten künftig KI-Prompts und die zugehörigen Antworten einsehen, um Datenlecks oder Verstöße gegen Sicherheitsrichtlinien zu erkennen. Nutzerdaten sind standardmäßig pseudonymisiert.

Autorisierte Analysten dürfen die Anonymisierung jedoch aufheben. Microsoft spricht von einem Verfahren „unter Beibehaltung des Privatsphärenschutzes“. Die Funktion wird ab Mai weltweit verteilt und ist Mitte Juni allgemein verfügbar. Da sie standardmäßig aktiv ist, müssen Administratoren nichts tun.

Ein Vorschlag des südkoreanischen Präsidentenberaters Kim Yong-beom hat Turbulenzen an der Börse ausgelöst. Bürger sollten eine Dividende aus Steuern auf KI-Gewinne erhalten, da KI-Erfolge auf dem industriellen Fundament der Nation beruhten. Kim verwies auf Norwegens Modell, wo Öleinnahmen über einen Staatsfonds an die Gesellschaft fließen.

Der südkoreanische Börsenindex KOSPI stürzte um über fünf Prozent ab, erholte sich aber, als Kim klarstellte, es gehe nur um Steuermehreinnahmen. Südkoreas Wirtschaft profitiert stark vom KI-Boom, vor allem Samsung und SK Hynix, die zwei Drittel des weltweiten Arbeitsspeichermarktes dominieren.

Das schwedische Unternehmen Flox Intelligence entwickelt ein KI-basiertes Kamerasystem, das Wildtiere von Bahnstrecken fernhalten soll. Die Kameras erkennen verschiedene Tierarten und verscheuchen sie mit akustischen Signalen, sobald sie sich den Gleisen nähern.

In Schweden gibt es jährlich rund 5000 Tierkollisionen im Bahnverkehr. Diese verursachen Tierleid, Zugverspätungen, Fahrzeugschäden und belasten Lokführer emotional. Das System soll zusätzlich Daten über das Verhalten von Wildtieren in Gleisnähe liefern.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

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(igr)



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