Apps & Mobile Entwicklung
OpenAI überholt: Anthropic ist nach neuer Finanzrunde 900 Mrd. Dollar wert

Anthropic hat sich mit Finanzinvestoren auf die Konditionen für die nächste Finanzierungsrunde geeinigt, berichtet die Financial Times. Das KI-Unternehmen könnte damit 30 Milliarden US-Dollar erhalten und die Bewertung auf 900 Milliarden US-Dollar steigern. Mit einer enormen Wachstumsrate würde man damit auch vor OpenAI liegen.
Angeführt wird die Finanzierungsrunde von den Investoren Dragoneer, Greenoaks, Sequoia Capital und Altimeter Capital. Alle sollen jeweils 2 Milliarden US-Dollar oder mehr investieren, erklären Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Gespräche mit weiteren Interessierten laufen derzeit noch.
Big-Tech-Konzerne sind voraussichtlich nicht Teil dieser Finanzierungsrunde. Anthropic hat aber erst vor kurzem größere Summen von Amazon und Google erhalten.
Anthropic liefert sich harten Konkurrenzkampf mit OpenAI
Wenn die Finanzrunde abgeschlossen wird und Anthropic damit eine Bewertung von 900 Milliarden US-Dollar erhält, wäre das fast eine Verdreifachung des Werts von Januar. Damals stand Anthropic noch bei 350 Milliarden US-Dollar. im Oktober waren es rund 180 Milliarden US-Dollar.
Es ist ein Rekordwachstum für Anthropic, das maßgeblich von dem Erfolg des Coding-Assistenten Claude Code vorangetrieben wird. Dieser bestimmt die Schlagzeilen und sorgt dafür, dass Anthropic zu dem Rivalen OpenAI aufholen konnte. Nach der letzten Finanzrunde, die im März abgeschlossen wurde, kommt der Wert des ChatGPT-Entwicklers auf 852 Milliarden US-Dollar.
Bei den Nutzungszahlen im Privatkundengeschäft liegt Anthropic noch klar zurück. Laut den Zahlen von SimilarWeb kommt der KI-Assistent Claude beim Traffic-Marktanteil auf 7,95 Prozent, während ChatGPT mit 53,7 Prozent noch klar in Führung liegt. Allerdings lag ChatGPT vor einem Jahr auch noch bei rund 80 Prozent.
- Die Ratatouille-KI: Claude Code im Langzeittest – wo es vibed und wo es hakt
- Interview mit Manuel „HonkHase“ Atug: Wie gefährlich sind KI-Modelle wie Claude Mythos?
Wesentlich relevanter ist für Anthropic aber ohnehin der Geschäftskundenbereich. Dort gelten die Claude-Agenten als führend. Das Wachstum erfolgte in den letzten Monaten so schnell, dass Anthropic Probleme hatte, ausreichend Computing-Kapazitäten zu beschaffen. Nutzungsgrenzen konnte man aber wieder erweitern, nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass Anthropic das komplette Colossus-1-Rechenzentrum mit über 200.000 Nvidia-GPUs von Elon Musks KI-Firma SpaceX AI mietet.
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Schnellere App-Starts: CPU-Boost für Windows 11 steht kurz vor allgemeinem Release

Mit den Low Latency Profile will Microsoft App-Starts in Windows 11 beschleunigen, indem kurzzeitig die CPU hochtaktet. Der Performance-Boost befindet sich bereits in der aktuellen Release Preview. Das heißt: Innerhalb von wenigen Wochen sollte es auch für sämtliche Nutzer freigeschaltet werden.
Die Mitteilung zur aktuellen Release-Preview-Version von Windows 11 (Builds 26100.8514 und 26200.8514) ist damit so etwas wie die offizielle Ankündigung für die Funktion. Konkret heißt es in der Dokumentation: „This update accelerates app launch and core shell experiences such as Start menu, Search, and Action Center.“
CPU-Boost könnte bereits mit dem optionalen Mai-Update erscheinen
Gemeint sind damit die Low Latency Profile, berichtet Windows Central. Dass Microsoft einen Performance-Boost für Windows 11 plant, sorgte für Aufsehen. Das Prinzip ist einfach und von anderen Betriebssystemen bekannt: Wenn Apps starten, taktet die CPU für ein bis drei Sekunden hoch. Auf diese Weise soll sich die Startzeit deutlich beschleunigen.
Laut den internen Tests, von denen Windows Central berichtete, sollen Microsoft-Apps wie Outlook und Edge um bis zu 40 Prozent schneller starten. Bei Windows-Elementen wie dem Startmenü sind es bis zu 70 Prozent. Auch Drittanbieter-Apps sollen bald profitieren. Energieverbrauch und Akkulaufzeiten soll es nur minimal beeinflussen.
In ersten Analysten bestätigten Tester, dass der CPU-Boost funktioniert. Vor allem schwächere Systeme könnten deutlich profitieren, heißt es etwa bei Windows Latest.
Bislang musste man die Low Latency Profile mit Apps wie ViVeTool manuell aktivieren. Über den Release-Preview-Kanal wird es nun aber schrittweise an Nutzer verteilt. Eine allgemeine Veröffentlichung steht damit bevor. Laut den Quellen von Windows Central soll die Funktion nach Microsofts internen Zeitplan bereits Bestandteil des optionalen Mai-Updates.
Schnellere App-Starts ergänzen Optimierungen beim Datei-Explorer
Eine gesteigerte Windows-11-Performance ist Teil der Runderneuerung, die bei Microsoft intern unter dem Codenamen K2 läuft. Die Liste an Verbesserungen fasst auch einen optimierten Datei-Explorer. Indem etwa App-Starts und die alltäglichen Benutzeroberflächen beschleunigt werden, soll sich das Betriebssystem insgesamt wieder geschmeidiger anfühlen.
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Windows 11 besser anpassen: Taskleiste verschiebbar, Startmenü-Größe einstellbar
Ein Versprechen bei der Rundumerneuerung von Windows 11 ist, dass Nutzer das Design stärker an die eigenen Vorstellungen anpassen können. Microsoft meldet nun Fortschritte: Die bewegliche Taskleiste erreicht das Insider Program. Ebenso kann man die Größe der Taskleisten-Symbole sowie des Startmenüs anpassen.
Zuerst verfügbar sind die Neuerungen im Experimental-Kanal des Windows Insider Program. Dort werden sie mit der aktuellen Build 26300.8493 für erste Nutzerkreise freigeschaltet. Weitere sollen in den nächsten Wochen kommen.
Taskleiste an den linken, rechten oder oberen Rand des Bildschirms packen
Die verschiebbare Taskleiste steht im Fokus der Ankündigung. Nutzer können diese bald auf die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms verschieben. Je nachdem, wo sich die Taskleiste befindet, lässt sich dann auch auswählen, wo die einzelnen Taskleisten-Symbole ausgerichtet sind.
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Taskleiste befindet sich an der linken Seite. Angezeigt werden nur die Symbole der Schaltflächen. (Bild: Microsoft)
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Ausgehend von der Taskleisten-Position entscheidet sich auch, von welcher Seite aus sich ausklappbare Menüs wie Start oder die Suche öffnen. Ist die Taskleiste vertikal an der linken oder rechten Seite ausgerichtet, kann man zudem auswählen, ob die Beschriftung für die Symbole angezeigt werden soll. So entsteht wahlweise ein schlankeres oder übersichtlicheres Design.
Bei der vertikalen Taskleiste bietet Microsoft jetzt den „Nie-kombinieren“-Modus. Damit werden mehrere geöffnete Browser-Fenster oder Word-Dokumente einzeln dargestellt. Ist die Beschriftung aktiviert, erscheint auch der jeweilige Fenstertitel.
Dass die Taskleiste bewegbar ist, war über Jahrzehnte eine Standardoption in Windows-Betriebssystemen. Mit dem Umbau der Benutzeroberfläche verschwand diese aber zunächst. Nun bessert Microsoft wieder nach. Einige Punkte sind aber noch offen. Dazu zählt etwa das automatische Ausblenden der Taskleiste, wenn diese links, rechts oder oben positioniert wird.
Anpassen lässt sich die Taskleisten-Position in den Einstellungen im Bereich Personalisierung. Dort findet sich unter „Taskleiste“ die Auswahl „Verhalten der Taskleiste“ mit den einzelnen Optionen.
Größe der Taskleiste anpassen
Neben der Position lässt sich auch die Größe der Taskleiste künftig anpassen. Wenn man in den Einstellungen unter „Kleine Taskleisten-Schaltflächen“ die Option „Immer“ auswählt, sind die Symbole kleiner und die Taskleiste halbiert sich etwa in der Höhe.
Neue Optionen erhält auch das Startmenü, das Microsoft bereits im Herbst 2025 umgebaut hatte. Generell erhalten Nutzer mehr Kontrolle. Sie können künftig etwa einzeln auswählen, welche Sektion dargestellt werden soll. Neben den „Empfehlungen“ lässt sich damit etwa auch der Bereich mit den angepinnten Apps abschalten. Bislang hat das Abschalten der Empfehlungen auch die Vorschläge im Datei-Explorer deaktiviert. Künftig lässt sich das getrennt steuern.
Ebenso können Nutzer wählen, ob der Name und das Profilbild im Startmenü angezeigt werden. Wer etwa öfters Präsentationen hält und dabei den Bildschirm freigibt, kann so besser seine Privatsphäre schützen.
Verändern lässt sich mit dem erneuerten Startmenü auch die Größe. Bislang passt sie sich automatisch an das Display an. Künftig können Nutzer selbst wählen, wie groß das Startmenü erscheint.
Für Tester aus dem Insider Program, die den Experimental-Kanal abonniert haben, werden die Funktionen über die nächsten Wochen hinweg freigeschaltet. Wer nicht warten will, kann diese mit Apps wie ViVeTool manuell aktivieren. Als versteckte Funktion stecken die Neuerungen bei der Taskleiste und dem Startmenü bereits im Code. Die entsprechenden Feature-IDs nennt der bekannte Windows-Beobachter phantomofearth.
Runderneuerung von Windows 11 setzt sich fort
Die Neuerungen bei der Taskleiste und dem Startmenü sind ein Eckpfeiler, um die Benutzerführung von Windows 11 zu optimieren. Das Betriebssystem soll sich im Alltag komfortabler anfühlen. Das gilt etwa auch für die optimierte KI-Integration. So soll die Copilot-Schaltfläche nur noch in Bereichen erscheinen, in denen sie tatsächlich nützlich ist.
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Speicherpreise im Check: HDDs und SSDs noch teurer, RAM stabil kostspielig

ComputerBase blickt erneut auf die Preisentwicklung bei Speicherprodukten. Während die RAM-Preise auf hohem Niveau stagnieren, legten die Preise bei HDDs und SSDs im Durchschnitt erneut zu. Insbesondere HDDs mit viel Speicherkapazität haben sich stark verteuert.
Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend. Die RAM-Preise haben sich auf hohem Niveau stabilisiert, das gegenüber dem letzten Preischeck nahezu unverändert ist. Bei SSDs und HDDs ging es von Mitte April bis Mitte Mai hingegen weiter bergauf.
Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)
Aktuelle DRAM-Preise
Keine Entlastung, allerdings auch keine weiteren Preissteigerungen, gibt es bei Arbeitsspeicher. Das Dutzend Speicherkits, das seit dem vergangenen Oktober für die Stichproben dient, ist jetzt im Durchschnitt 282 Prozent teurer als letzten September, bevor die Speicherkrise an Fahrt aufnahm. Seit März 2026 ist das Preisniveau nahezu unverändert hoch.
Aktuelle HDD-Preise
Bei den Festplatten zeichnen sich weitere Preissteigerungen ab. Während Modelle mit weniger als 10 TB teils sogar günstiger geworden sind oder zumindest ähnlich viel wie noch Mitte April kosten, gingen die Preise der Modelle mit 16 TB und mehr deutlich hinauf. Toshibas MG09ACA mit 18 TB legte in nur einem Monat um über 30 Prozent zu und kostet jetzt mehr als 680 Euro. Die WD Red Plus mit 4 TB ist ein Gegenbeispiel und ist jetzt 10 Prozent günstiger als vor einem Monat.
Aktuelle SSD-Preise
Das Preisniveau bei den SSDs legte weitere knapp 5 Prozentpunkte zu und liegt nun 109 Prozent über dem Niveau vom letzten September. Am stärksten verteuert hat sich das 4-TB-Modell der Serie Samsung 990 Pro, das nun 15 Prozent mehr als Mitte April kostet. Der Preis der Lexar NM790 mit 4 TB ist wiederum leicht gesunken.
Hinweise zur Methodik
Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicherprodukte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.
Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.
Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.
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