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»Mit AI bin ich plötzlich selbst zum Film- und Fotoproduzenten geworden.« › PAGE online


Axel Schilling ist Freelance Creative Director aus Hamburg – mit Cannes-Löwen in der Schublade und einem KI-Kurzfilm, der international Festivals aufmischt. Was ihn antreibt, was ihn beunruhigt, und warum er beim HAICA dabei ist.

»Mit AI bin ich plötzlich selbst zum Film- und Fotoproduzenten geworden.« › PAGE online
Eine hundertjährige Frau am Rand einer Klippe — ihr letzter Blick aufs Meer, ihr einziger Wunsch: dass wir nicht wegschauen. Ein Film über Erinnerung, Haltung und das Durchhalten bis zum Ende. Bild: Idee, AI, Sound & Schnitt Axel Schilling

Du bist wettbewerbserfahren – deine Einreichung »Before my Silence« wurde letztes Jahr neben HAICA mehrfach ausgezeichnet, und auch andere Arbeiten finden starke Resonanz. Was bedeuten Wettbewerbe für dich – Ansporn, Spiegel, Bestätigung?

Axel: Wettbewerbe sind ein Teil meines Lebens. Schon als Kind gab es Malwettbewerbe, beim Sport ging es eh immer darum, sich zu vergleichen, und mit meinen Bands habe ich bei zahlreichen Bandwettbewerben teilgenommen. Noch im Studium habe ich meine erste Agenturerfahrung bei Philipp & Keuntje gemacht und das erste Mal von Kreativwettbewerben in der Werbung erfahren. Noch als Junior konnte ich dann mit Scholz & Friends meine ersten zwei Cannes Löwen gewinnen. All diese Wettbewerbe haben etwas gemeinsam: sie haben mir eine Plattform gegeben, mich und meine beste Leistung zu präsentieren, und mich immer einen Schritt weitergebracht. Die Teilnahme an AI-Awards ist dafür das aktuelle Beispiel. Ich denke nicht, dass meine Arbeiten ohne sie so sichtbar gewesen wären und so viel Resonanz erzeugt hätten.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten echten AI-Moment? Was hat dich damals dazu gebracht, ein Tool auszuprobieren – und was hat das Ergebnis mit dir gemacht?

Meinen ersten AI-Moment hatte ich noch vor generativer AI, als ich bei LA RED in Hamburg eine digitale Innovationsabteilung geleitet habe. Ich hatte die Idee für ein Tool, das die Kreation bei ihren Recherche- und Ideenfindungsprozessen unterstützen sollte, hatte aber keine Ahnung, wie wir das umsetzen sollten. Dann kam plötzlich Midjourney und ich habe meine ersten visuellen Versuche gemacht. Ich habe weder gedacht, dass das die Welt verändern wird, noch habe ich mich über die teils wirren Ergebnisse beschwert. Stattdessen direkt darüber nachgedacht, wie man die Ergebnisse kreativ für unsere Kunden nutzen konnte.

Spielt AI auch in deiner Arbeit als Creative Director eine Rolle? Wie fließt das in deinen kreativen Prozess ein?

Ja. AI steckt in vielen Prozessen. Aber besonders bei kreativen Herausforderungen lege ich mehr Wert auf frische Luft und mein Notizbuch. AI kommt für mich erst ins Spiel, wenn ich meine Gedanken sortieren und meine Notizen sauber formulieren will. Für Moodboards und Lookentwicklung greife ich auch nicht direkt auf AI zurück, sondern klassisch auf Filme, Bücher oder Inspiration aus dem echten Leben. AI kann mir dann helfen, meine Inspiration zu erweitern oder konkreter für das jeweilige Briefing zu interpretieren.

Was für mich ganz neu ist: Mit AI bin ich plötzlich selbst zum Film- und Fotoproduzenten geworden. Was ich zuvor nur als Mood oder Mockup umsetzen konnte, kann ich inzwischen selbst finalisieren. Eine sehr wertvolle Ergänzung zu meinem Angebot – für mich und meine Kund:innen.

Wie würdest du deine ganz persönliche Haltung zu AI beschreiben? Was bedeutet diese Technologie für dich – jenseits der Arbeit?

Trotz aller Möglichkeiten, die AI auch mir bringt, könnte man sie meinetwegen auch wieder abschalten. Besonders für künstlerische Berufe hätte es sie meiner Ansicht gar nicht so geben dürfen, wie wir sie heute kennen. Wir wissen alle, dass die besten Modelle ungefragt mit Daten anderer Artists trainiert wurden. Das ist und bleibt ein Problem. Zudem sehe ich in meinem Umfeld handwerklich talentierte und begeisterte Designer und Illustratoren, deren Leidenschaft das Handwerk ist. Weder Prompting noch reines Directing machen sie glücklich. Ich befürchte nur, dass handwerkliche Illustration, Fotografie und Gestaltung langfristig nur noch in besonderen Einzelfällen benötigt werden.

Ich persönlich nutze AI für meine Arbeit und Projekte und achte immer nach bestem Wissen und Gewissen darauf, dass ich keine Persönlichkeitsrechte oder andere Rechte verletze und dass mein Output immer eine gewisse Relevanz hat.

Was AI z.B. Gutes für die Forschung tun kann, weiß ich nicht. Da stecke ich nicht tief genug drin. Auch nicht, wie gefährlich AI wirklich sein kann. Die Technologie macht so vieles einfacher, schneller und überhaupt möglich. Aber eben auch so vieles ungewiss, kaputt – und ist in den falschen Händen sogar sehr gefährlich. Leider sind derzeit sehr viele von diesen falschen Händen an der Macht.

Du bewegst dich zwischen eigenen Projekten und Kundenaufträgen. Wo liegen die größten Unterschiede – und wo überraschenderweise die Gemeinsamkeiten?

Es macht schon einen deutlichen Unterschied, ob man für sich allein entscheidet, was gut ist, oder viele andere das für einen tun und man sie erst überzeugen muss. Aber das ist in meinem Beruf ja immer so. Da ich bei Briefings gut aufpasse, entwickle ich die Arbeiten natürlich eh schon so, dass sie den Anforderungen der Marke gerecht werden und meine Handschrift tragen.

Gemeinsamkeiten gibt es generell in den Workflows. Meist teste ich zunächst nur für mich und nutze die neuen Workflows oder Tools dann auch bei Auftragsarbeiten. Zudem haben beide meinen hohen Qualitätsanspruch gemeinsam.

Was nimmst du von HAICA mit? Gibt es einen Gedanken oder eine Begegnung, die dich besonders beschäftigt?

Meine AI-Film-Community ist auf der ganzen Welt verteilt und das hauptsächlich online. Bei HAICA freut mich, dass eine lokale Community aufgebaut wird, zu der man eigentlich immer real life Zugriff hat.

Woran arbeitest du gerade? Was treibt dich bei deinem aktuellen Projekt an?

Derzeit arbeite ich an einer Vertical-Drama-Serie für eine große europäische Einzelhandelskette. Details kann ich nicht nennen, aber mich treibt besonders an, etwas zu schaffen, das die User sich gerne und freiwillig anschauen. Ich will die Chance nutzen, Content für Marken zu schaffen, der für die jeweiligen Zielgruppen wirklich relevant und unterhaltsam ist.

Parallel bin ich in den letzten Zügen für die neue BIDETLITY-Kampagne. Es wird einen 40 Sekunden langen Hauptfilm geben und diverse kürzere Social Assets. Das Projekt habe ich gemeinsam mit Marco Obermann und LE BERG Creative Studio konzipiert und schließlich Full-AI produziert.



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Nächster Schritt der Markenevolution – Chelsea FC modifiziert Clublogo – Design Tagebuch


Der Chelsea FC hat sein Clublogo modifiziert. Eine offizielle Ankündigung oder Erläuterung zum Redesign gab es bislang nicht. Die dezent veränderte Bildmarke erschien zunächst auf den Social-Media-Kanälen des Clubs und weist eine Reihe subtiler gestalterischer Anpassungen auf. Auch am zentralen Symbol des Clublogos, dem Löwe, wurde Hand angelegt.

Der Chelsea Football Club, kurz Chelsea FC, wurde 1905 in London gegründet und gehört zu den traditionsreichsten englischen Fußballvereinen. Zu den größten Erfolgen zählen sechs englische Meistertitel, zwei Champions-League-Siege (2012, 2021), zwei Europa-League-Titel sowie zahlreiche FA-Cup- und Ligapokal-Gewinne. Für die Saison 2026/27 wurde der Spanier Xabi Alonso als Trainer verpflichtet.

In einem vor wenigen Tagen vom Chelsea FC veröffentlichten Statement geht die Clubführung auf die Hintergründe zum Rücktritt seines ehemaligen Cheftrainers, Enzo Maresca, im Januar 2026 ein. Maresca tritt bei Manchester City die Nachfolge von Pep Guardiola an. Gleichzeitig blickt der Club mit seinem neuen Manager Xabi Alonso auf die kommende Saison.

Auf die Anpassung des Clublogos wird weder in dem Statement eingegangen, noch wurde im Rahmen der Vorstellung der Spielertrikots für die Saison 2026/2027 näher darauf eingegangen. Anfang Juni hatte der Club neue Trikots präsentiert. Die Einführungs-Kampagne wurde durch die Agentur TILL DAWN begleitet, mit strategischer Unterstützung durch die Markenberatung ICONIC.

Als Flock bzw. Stickerei auf der Brust der Trikots dient einzig der aus dem kreisrunden Clublogo herausgelöste Löwe. Hier fungiert der Löwe im Sinne eines Sekundärlogos. Beim offiziellen Clublogo, dem Primärlogo, wurden verschiedene grafische Änderungen vorgenommen.

Chelsea FC Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Chelsea FC, Bildmontage: dt
Chelsea FC Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Chelsea FC, Bildmontage: dt

Die Einführung des bisherigen Clublogos erfolgte 2005 unter dem früheren Eigentümer Roman Abramovich. Die letzte Anpassung liegt also bereits 21 Jahre zurück. Im Zuge des nun vorgenommenen Redesigns wurde die Darstellung vereinfacht. Der Schattenwurf beim Löwen wurde entfernt, ebenso der gelbe Binnenring und die weiße Outline der Ball- und Blumen-Symbole. Bei genauer Betrachtung wird auch eine veränderte Linienführung beim aufbäumenden Löwen (Rampant Lion) deutlich: Die Hinterbeine des Löwen stehen näher beieinander; die Öffnung des Mauls ist rund statt oval. Die Clubfarbe Blau wurde ebenfalls verändert: der Farbton ist gesättigter und einen Tick heller.

Auch die Typo wurde verändert. Die umlaufende Schrift „Chelsea Football Club“ ist statt in serifenlosen Lettern nun in der Serifenschrift CFC Flared gesetzt. Die CFC Flared ist Teil einer aus insgesamt vier Schriften bestehenden Schriftfamilie, die eigens für den Club entwickelt wurde: CFC Sans, CFC Flared, CFC Serif und CFC X-Sharp. Für die Kreation der Schrift verantwortlich zeichnet die Typefoundry F37.

CFC Type Family, Quelle: F37
CFC Type Family, Quelle: F37

Schon vor geraumer Zeit hatte der Club damit begonnen, Medienanwendungen mit den neuen Schriften und dem kräftigen Blauton auszustatten, analog wie digital. Der Onlineshop des Clubs unter store.chelseafc.com wurde im letzten Sommer relauncht und auf die neue visuelle Markenidentität umgestellt. Dabei wurde auch die überarbeitete Version des Löwen integriert. Allerdings blieb die Anpassung damals weitestgehend unbemerkt.

Die vor wenigen Tagen erfolgte Umstellung des Clublogos ist also bei weitem nicht die einzige Veränderung, die der Chelsea FC in letzter Zeit in Bezug auf sein visuelles Erscheinungsbild vorgenommen hat. Ein grundlegend verändertes Schriftbild, ein dezent angepasstes Farbschema und das vereinfachte Clublogo geben der Markenidentität eine neue Richtung. Der Wechsel erfolgt nicht abrupt, sondern über einen längeren Zeitraum.

Es ist davon auszugehen, dass der Designprozess bereits Anfang 2025 begonnen hat, wenn nicht schon Mitte/Ende 2024. Die jüngere Entwicklung rund um den neuen Trainer/Manager Xabi Alonso steht mit dem Redesign also nur insofern in Zusammenhang, als im Vorfeld zur Saison 2026/2027 auch das Clublogo auf jene Designsprache umgestellt wird, welche vom Chelsea FC bereits seit gut einem Jahr propagiert wird.

Englische Medien berichten, die Überarbeitung des Clublogos sei in Abstimmung mit Fangruppen vorgenommen worden. Seitens des Clubs wird diese Angabe jedoch nicht bestätigt.

Kommentar

Die neue Designsprache des Chelsea FC ist maßgeblich von der herausragenden CFC-Schriftfamilie geprägt. Dem Club ermöglicht die neue Schriftfamilie eine enorme Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten – je nach Anwendungsfall und -kontext von sachlich, über nobel bis extravagant. In CFC Serif und CFC Sharp gesetzte Überschriften und Bezeichnungen artikulieren weniger spießige Noblesse, als vielmehr traditionsbewusste Eleganz. 36 gewonnene Titel finden hier einen visuellen Ausdruck. Ein Erscheinungsbild, das Selbstbewusstsein und Souveränität kommuniziert.

Den Löwen aus dem Club-Badge herauszulösen und als Sekundärlogo zu nutzen (Trikots, Merchandising u.a.), ist eine kluge Entscheidung. Denn die Variabilität wird so verbessert, dennoch bleibt das Markendesign konsistent.

Eine Clubmarke ist heutzutage auch eine Fashionmarke. Die veränderte Markenidentität trägt diesem Umstand Rechnung. Die Anpassung des Clublogos sollte nicht einzeln betrachtet werden – es ist der nächste (logische) Schritt der Evolution der Markenidentität des Chelsea FC.

 

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Ressorcenschonend & mit tollem Twist: Redesign der Universität Augsburg › PAGE online


Zeichen & Wunder hat die Universität Augsburg mit einem neuen Auftritt versehen, der ordnet und gleichzeitig Raum für Vielfalt bietet – und ganz auf eine flexible Anwendung ausgerichtet ist.

Ressorcenschonend & mit tollem Twist: Redesign der Universität Augsburg › PAGE online
Credits: Zeichen & Wunder

»Eine Universität wird zur Marke«, so beschreibt die Münchner Branding Agentur Zeichen & Wunder ihre Neugestaltung des Auftritts der Universität Augsburg.

»Scientia et Conscientia«, »Wissen und Gewissen« heißt der Leitsatz der Universität, der betont, dass Wissen immer mit Verantwortung einhergeht.

Wie facettenreich das Wissensspektrum ist, das dort gelehrt wird, drückt das neue Erscheinungsbild aus. Und das in einem Designsystem, das ordnet und Übersicht schafft, aber gleichzeitig genug Raum für die Vielfalt bietet.

Im Mittelpunkt steht das überarbeitete Wortlogo. Das behält das Spielerische des alten Logos bei, das sich aus einem kleinen uni und einem versalen A zusammensetzt.

Gleichzeitig aber haben die Kreativen den Linksdrall der Buchstaben entfernt, ihre Kanten abgerundet und den Punkt des i über den Buchstaben geschoben.

Vor allem aber haben sie es mit einem besonderen typografischen Twist versehen, der das u und n miteinander verbindet.

Credits: Zeichen & Wunder

Vielfalt & Ordnung

So entsteht ein Wortlogo mit einer völlig neuen Ausdruckskraft: klarer, weicher, prägnanter.

Und das mit einer »Welle«, einer besonderen Bewegung und Verbindung, die sich durch das gesamte Erscheinungsbild zieht: als Signet, Muster und flächiges Gestaltungselement im Hintergrund, das darüber hinaus durch Farbverläufe oder 3D-Effekte akzentuiert wird.

Gleichzeitig kann das überarbeitete Logo mit den verschiedenen Fakultäten, Zentren und Initiativen kombiniert werden, es kann als Signet für sich stehen, im Hochformat verwendet werden oder in einer englischen Variante genutzt.

Wie das gesamte Corporate Design ist das Logo ganz auf eine flexible Anwendung ausgerichtet, verbindet das Spielerische des uniA mit klaren Zuschreibungen, betont die Vielfalt und fügt sie gleichzeitig in ein konsistentes System ein.

Credits: Zeichen & Wunder

Ressourcenschonend umgesetzt

In einem digitalen Markenportal steht das neue Designsystem allen Mitwirkenden zur Verfügung und kann durch alle Medien hindurch – analog und digital, von Social Media über Merchandise, Print bis hin zu Flaggen und anderen Großflächenbespielungen angewendet werden.

Um ressourcenschonend zu arbeiten und auch, um in der gestalterischen Weiterentwicklung flexibel zu bleiben, wurde entschieden, das neue Erscheinungsbild schrittweise umzusetzen.

Noch vorhandene Materialien werden weiterhin genutzt, nach und nach wird das neue Design implementiert.

Credits: Zeichen & Wunder
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Credits: Zeichen & Wunder
Credits: Zeichen & Wunder
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New York City Opera erneuert Corporate Design – Design Tagebuch


Die New York City Opera präsentiert sich mit einer neuen visuellen Identität samt überarbeitetem Webauftritt. Das Rebranding soll laut Eigenaussage Innovation, Zugänglichkeit und künstlerische Exzellenz verkörpern.

Die New York City Opera (NYCO) wurde 1943 von Bürgermeister Fiorello LaGuardia als „The People’s Opera” gegründet – mit dem Ziel, Oper durch günstige Eintrittspreise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Opernhaus war das erste, das afroamerikanische Sänger in Hauptrollen besetzte (1945/46) und einen afroamerikanischen Dirigenten einsetzte (1955). Nach einer Insolvenz 2013 wiederauferstanden, präsentiert die NYCO seitdem wieder Produktionen in New York. Seit 2021 ist Constantine Orbelian Music Director und Principal Conductor der New York City Opera.

Innovation, Zugänglichkeit und künstlerische Exzellenz seien seit je her im Selbstverständnis der „The People’s Opera” verankert, wie es in einer Meldung des Hauses anlässlich der Einführung des neuen Erscheinungsbildes heißt. Der neue Markenauftritt soll historische Verwurzelung und globale Ausrichtung verbinden. Angaben zur beauftragten Agentur oder zu konkreten gestalterischen Entscheidungen wurden bislang nicht öffentlich.

New York City Opera Logo – vorher und nachher, Bildquelle: New York City Opera, Bildmontage: dt

In der jüngeren Vergangenheit wurde das Logo des Opernhauses bereits mehrfach verändert (dt-berichtete 2009 und 2016). Das neue Logo greift die bisher verwendete Hochhaussilhouette als Grundidee auf, interpretiert diese, indem sie mit Musiknoten kombiniert werden, jedoch völlig neu. Auch das Farbschema – dunkelrot statt blau-orange – und die Typo – Serifenschrift (PT Serif) statt Groteske (Brandon Grotesque) – unterscheiden sich stark vom bisherigen Auftritt.

Während die Website bereits im Herbst letzten Jahres relauncht wurde, hat das Opernhaus das Logo im Umfeld von Social Media erst vor Kurzem ausgetauscht.

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