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Mähroboter Sunseeker X5 Gen2 im Test: Allrad-Mähroboter mit gutem Kantenschnitt


Mit dem X5 Gen2 liefert Sunseeker einen Allrad-Mähroboter mit zusätzlichem Randschnittmesser. Wie praxistauglich der RTK-Mäher ist, zeigt der Test.

Mit dem X5 Gen2 stellt Sunseeker eine weiterentwickelte Version seines für Flächen bis 2000 m² konzipierten Allrad-Mähroboters vor. Die wesentliche Neuerung betrifft den Randschnitt: Eine zusätzlich am Gehäuserand angebrachte Messerscheibe soll bei festen Begrenzungen wie Randsteinen einen Schnittabstand von bis zu 2 cm ermöglichen. In anderen Punkten gleicht der Mäher dem Vorgängermodell – die Schnittbreite bleibt unverändert bei 22 cm, ebenso setzt Sunseeker weiterhin auf RTK-gestützte Navigation. Im Unterschied zum Vorgänger benötigt der X5 Gen2 jedoch keine eigene RTK-Antenne mehr, sondern bezieht die Korrekturdaten aus der Cloud. Dafür ist eine kontinuierliche Internetverbindung erforderlich; der Mäher unterstützt neben WLAN, das im Garten oft nicht flächendeckend verfügbar ist, auch Mobilfunk.

Die Praxisprüfung des Sunseeker X5 Gen2 fand in einem anspruchsvollen Garten mit drei Rasenzonen und einer Gesamtfläche von knapp 500 m² statt. Eine Zone weist eine Neigung von etwa 30° auf und ist nur über 4 bis 5 cm hohe Randsteine erreichbar; eine weitere Zone ist über eine 70 cm breite Engstelle zugänglich. Die Messungen der Mähgeschwindigkeit wurden aus Vergleichbarkeitsgründen auf einem flachen 240 m² großen Teilbereich durchgeführt, den auch andere Testgeräte problemlos erreichen konnten.

Design und Verarbeitung

Der Sunseeker X5 Gen2 fällt mit Abmessungen von 68,0 × 43,8 × 26 cm und einem Gewicht von 13,1 kg relativ kompakt und leicht aus. Das Gehäuse entspricht in großen Teilen dem des Vorgängers, nur an der Seite wird mit dem Schriftzug PreciseEdge signalisiert, dass sich dahinter das für den Kantenschnitt vorgesehene Randschnittmesser befindet.

Praktisch ist der hohe Abstand der vorderen Abdeckung zum Gras, sodass dieses beim Mähvorgang nicht niedergedrückt wird und der Sunseeker X5 Gen2 im Test auch unsere Rasenzone erreicht, die von 4 bis 5 cm hohen Randsteinen umgeben ist.

Mit nur einem Rad an der Hinterachse sind Richtungsänderungen auf engstem Raum kein Problem. Auch wird der Rasen beim Manövrieren nicht stark belastet. Ähnlich wie bei Mährobotern mit einem Zwei-Rad-Antrieb.

Sunseeker X5 Gen2: Die Schnitthöhe wird manuell eingestellt.

Auf der Oberseite gibt es ein kleines Display mit vier Bedienknöpfen. Damit wird der X5 Gen2 ein- und ausgeschaltet, zurück zur Ladestation geschickt oder der Mähvorgang gestartet. Zudem dienen die Bedientasten zur Eingabe der vierstelligen PIN, die man bei der Inbetriebnahme vergibt. Display und Bedientasten verdienen sich zwar keinen Schönheitspreis, erfüllen aber ihren Zweck. Hinter dem Display befindet sich der obligatorische Stopp-Schalter, und davor sitzt die RTK-Antenne des Mähers. Vor dieser, an der Gehäusevorderseite, haben die Binokular- und die iToF-Kamera zur Erkennung von Hindernissen ihren Platz gefunden.

In puncto Design gibt es schönere Mähroboter als den Sunseeker X5 Gen2. An der Verarbeitung des Dunkelgrau-Silber lackierten Gehäuses gibt es hingegen nichts auszusetzen.

Der Mähroboter ist nach IPX5 geschützt: Er hält einem Wasserstrahl stand und kann daher mit einem Gartenschlauch gereinigt werden. Die Ladestation erfüllt die Schutzart IPX4 (spritzwassergeschützt). Einen Hochdruckreiniger sollte man bei beiden Komponenten nicht verwenden, da das Wasser in Dichtungen eindringen und elektronische Teile beschädigen kann.

Der Sunseeker X5 Gen2 ist mit einer zusätzlichen Mähscheibe ausgestattet, die einen guten Randschnitt ermöglicht. Bei optimalen Bedingungen bleiben nur zwei Zentimeter Rasen ungemäht.

Ausstattung und Lieferumfang

Zur Navigation setzt Sunseeker auf eine Kombination aus Net-RTK – einer cloudbasierten Korrekturdatenquelle ohne separate RTK-Antenne – und visueller VSLAM-2.0-Technologie (Visual Simultaneous Localization and Mapping; visuelle simultane Ortung und Kartierung). Zwei Kameras unterstützen die Hinderniserkennung: eine binokulare Kamera für KI-gestützte Objekterkennung sowie eine iToF-Kamera zur Abstandsmessung mittels Infrarot. Ein Stoßfänger dient als mechanischer Kollisionssensor, ein Regensensor kann den Mäher bei Feuchtigkeit zur Ladestation zurückschicken.

Die Schnitthöhe ist manuell von 20 bis 60 mm einstellbar; die Schnittbreite liegt bei 22 cm. Das Hauptschneidwerk arbeitet mit sechs Klingen bei einer Drehzahl von 2300 U/min. Zusätzlich verfügt der Mäher über eine separate Messerscheibe am Gehäuserand für den Randschnitt, die den Abstand zu festen Begrenzungen wie Randsteinen auf bis zu zwei cm reduziert. Ist diese Trimm-Messerscheibe aktiv, steigt der Schallleistungspegel von 60 dB(A) auf 75 dB(A). Dennoch bleibt der X5 Gen2 selbst mit aktiviertem Randmesser relativ leise – zum Vergleich: Die Trimmeinheit des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro erreicht 82 dB(A) und ist damit deutlich lauter.

Der Sunseeker X5 Gen2 arbeitet mit einer Schnittbreite von 22 Zentimetern. Eine zusätzliche Mähscheibe sorgt unter optimalen Bedingungen für einen sauberen Randschnitt, bei dem nur zwei Zentimeter Rasen stehen bleiben. Der dreirädrige Allradantrieb macht den Mäher wendig und belastet den Rasen vergleichsweise wenig.

Der 5-Ah-Akku wird über ein 3-A-Ladegerät geladen. Die maximale Schnittgeschwindigkeit beträgt 0,45 m/s. Der X5 Gen2 unterstützt individuelles Schneiden in mehreren Winkeln, flächenbasiertes Mähen, einen Effizienzmodus, eine unbegrenzte Anzahl von Multizonen sowie einen Nachtmodus mit LED-Scheinwerfern. Zur Konnektivität stehen WLAN, Bluetooth und 4G bereit. Der Net-RTK-Dienst sowie die Diebstahlschutzfunktion über das integrierte Mobilfunkmodul (S-Connect) sind für zwei Jahre kostenlos enthalten; eine jährliche Verlängerung kostet 49 Euro.

Zum Lieferumfang gehören der Mähroboter, die Ladestation, eine Reinigungsbürste, ein Ladegerät für die Ladestation, acht Nägel aus Plastik zur Befestigung der Ladestation sowie zwölf Ersatzmesser inklusive Schrauben.

Inbetriebnahme, App, Kartierung

Die Inbetriebnahme des X5 Gen2 erfolgt mit der Sunseeker-App. Hierfür ist, wie bei allen bislang von uns getesteten Mährobotern, eine Registrierung erforderlich. Die Koppelung mit der App und dem heimischen WLAN erfolgt wie üblich Schritt-für-Schritt und ist nach wenigen Minuten erledigt (siehe Bildergalerie).

Die Sunseeker-App ist anders als das Mammotion-Pendant zwar nicht für Tablets optimiert, bietet aber sehr viele Einstellmöglichkeiten und informiert umfangreich über Betriebsparameter wie Abdeckung von RTK, WLAN und Mobilfunk.

Die unterschiedlichen Kartierungsmethoden beschreibt die Sunseeker-App sehr gut.

Der Sunseeker X5 Gen2 unterstützt zwei Verfahren zur Kartierung der Rasenfläche. Bei der manuellen Methode steuert der Anwender den Roboter über Richtungstasten in der App entlang der Rasengrenzen. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine präzise Erfassung der Mähfläche, da der Mensch Hindernisse und Grenzverläufe gezielter berücksichtigen kann als der Mähroboter bei einer automatischen Kartierung. Letztere – ein selbsttätiges Abfahren der Rasengrenzen durch den Mäher – liefert nur dann brauchbare Ergebnisse, wenn der Rasen klar abgegrenzt ist, beispielsweise durch Wege, Mauern oder scharfe Vegetationskanten. In offenen Gartenbereichen ohne eindeutige Begrenzungen, wie im vorliegenden Testgarten, ist die automatische Kartierung überfordert. Daher wurde in diesem Test manuell kartiert.

Nach der Erstellung der Grundkarte können nachträglich Zonen eingerichtet werden. Diese Funktion ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Rasenflächen mit unterschiedlichen Ausrichtungen vorliegen. Für jede Zone lässt sich eine eigenständige Mährichtung definieren, wodurch Richtungswechsel minimiert und eine effizientere Arbeitsweise erreicht werden können. Neben der Mährichtung (Schnittrichtung) können Anwender pro Zone noch Mähgeschwindigkeit und Schnittabstand pro Zone definieren.

Die Kartenbearbeitung des Sunseeker X5 Gen2 ist gut gelöst. Nach der Kartierung lässt sich die Fläche in Zonen unterteilen. Zudem können sichere Zonen definiert werden, in denen die visuelle Hinderniserkennung deaktiviert ist. Diese Funktion ist beispielsweise dann nützlich, wenn der Mähroboter unter Ästen oder Sträuchern mähen soll – Bereiche, die er andernfalls als Hindernis erkennen und umfahren würde.

Ferner gibt es noch Einstellungen, die generell gelten. Darunter fallen unter anderem Kantenschnittfrequenz (Immer, Jedes zweite Mal, Jedes dritte Mal), Mähpräferenz (Zuerst Fläche, Zuerst Kante), Kantenabstand (Nah, Weit), Strategie zur Hindernisvermeidung (Kein Kontakt, Langsamer Kontakt) und Regenverzögerung. Vorbildlich ist, dass die App zu vielen Konfigurationsparametern Erklärungen in Form von Texten, Bildern und teilweise auch anhand von Videos liefert.

Für ein optimales Mäherlebnis bietet die App außerdem noch Optionen im Abschnitt Kartenbearbeitung. Dazu gehört das Einrichten sicherer Zonen, in denen die Kameras für die Hinderniserkennung deaktiviert werden. Diese Funktion ist dann hilfreich, wenn Pflanzenteile – etwa herabhängende Äste – in die Rasenfläche ragen und vom KI-System als Hindernis eingestuft werden. In einem solchen Fall würde der Mähroboter das vermeintliche Hindernis umfahren, was die Effizienz des Mähvorgangs verringern kann. Durch die Definition einer sicheren Zone lässt sich dieses Verhalten unterdrücken.

Die App des Sunseeker X5 Gen2 ermöglicht das Erstellen von Zeitplänen sowie das Konfigurieren wesentlicher Mähparameter – einschließlich der Mährichtung pro Zone.

Praxis: Navigation, Hindernisvermeidung, Schnittbild und Kantenschnitt

RTK-basierte Mähroboter haben die im Testgarten vorhandene, nur 70 cm breite Engstelle bislang nicht passieren können. Dieses Nadelöhr bewältigten bisher ausschließlich LiDAR-gestützte Modelle – und auch nicht alle davon. Entsprechend gering waren die Erwartungen an den Sunseeker X5 Gen2. Auch dieser RTK-Roboter schaffte die Durchfahrt durch die Engstelle nicht. Die in der App dargestellte Satellitenabdeckung bestätigte die Annahme, dass der RTK-Empfang in diesem Bereich nicht optimal ist. Die Navigation durch den Engpass erfolgte entsprechend ungenau, wodurch die Passage letztlich nicht möglich war.

Ein unzureichender Empfang von RTK-Daten beeinträchtigt die Navigation des Sunseeker X5 Gen2 spürbar. Im Testgarten passierte der Roboter die nur 70 Zentimeter breite Engstelle nicht, überfuhr gesetzte Grenzen und fuhr an den Rändern unpräzise. In diesen Bereichen blieb das Randmesser folglich wirkungslos. Bei optimalem Satellitenempfang funktioniert der X5 Gen2 hingegen tadellos.

Der Satellitenempfang erwies sich im Testgarten auch an weiteren Stellen als nicht ideal. In diesen Bereichen blieb das zusätzliche Randmesser wirkungslos: Der X5 Gen2 ließ hier mehr Abstand zur Kante als technisch möglich gewesen wäre. Anders verhielt es sich in Zonen mit optimalem RTK-Datenempfang. Dort sorgte das zusätzliche Randmesser dafür, dass nur wenige cm ungemäht blieben.

Das Schnittbild des X5 Gen2 gibt ansonsten keinen Anlass zur Kritik. Der Roboter fährt in geraden Bahnen und erzeugt ein gleichmäßiges Erscheinungsbild des Rasens. Seine Leistungen im steilen Gelände sind beachtlich. Der dreirädrige Antrieb erweist sich hier als rasenschonend und hinterließ im Test praktisch keine Beschädigungen. Dies unterscheidet ihn von Mährobotern mit Vierrad-Antrieb, etwa von Mammotion oder Dreame.

Die Hinderniserkennung funktionierte bei mittelgroßen und großen Objekten tadellos. Kleinere Gegenstände wie ein Tennisball oder ein Gartenschlauch wurden hingegen nicht immer erkannt.

Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.

Mähleistung & Akku

Der Sunseeker X5 Gen2 mäht mit einer vollen Batterieladung 1 Stunde und 54 Minuten lang und bearbeitet dabei eine Fläche von 164 m². Der Akku kann übrigens durch den Anwender getauscht werden. Das bietet nicht jeder Mähroboter. Bei einem Restakku von 15 % kehrt der Mäher selbstständig zur Ladestation zurück; der Ladevorgang von 15 auf 100 % dauert 1 Stunde und 18 Minuten. Ein vollständiger Arbeitszyklus aus Mähen und Laden umfasst somit 3 Stunden und 12 Minuten. Hochgerechnet auf 24 Stunden errechnet sich daraus eine gemähte Fläche von etwa 1230 m². Die reine Mähleistung während der Fahrt beträgt rund 86 m² pro Stunde. Bezieht man die notwendigen Ladepausen mit ein, sinkt die durchschnittliche Flächenleistung auf etwa 51 m² pro Stunde.

Damit bleibt der Sunseeker X5 Gen2 unter seiner werksseitigen Maximalangabe von 2000 m² pro Tag. Herstellerangaben zur Flächenleistung beziehen sich stets auf optimale Bedingungen wie ebenes Gelände ohne Hindernisse und die maximal mögliche Fahrgeschwindigkeit. In der Praxis ist in den Apps der Hersteller standardmäßig eine niedrigere Geschwindigkeit voreingestellt, da dies eine höhere Präzision beim Mähen und eine bessere Hinderniserkennung ermöglicht. Diese Abweichung zwischen Theorie und Praxis ist daher kein produktspezifisches Defizit, sondern betrifft alle Mähroboter gleichermaßen.

Die Community-Integration für Home Assistant bietet interessante Einblicke und eine Vielzahl an Steuerungsmöglichkeiten.

Smart Home

Herausragend ist die Community-Integration für Home Assistant. Diese stellt sogar mehr Betriebsparameter als die App bereit. Auch die Darstellung von Live-Karten bezüglich Mähfortschritt und Signalabdeckung ist gelungen.

Außerdem unterstützt der Sunseeker noch eine Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant.

Der Sunseeker X5 Gen2 überwindet 4–5 cm hohe Randsteine problemlos, sodass er unsere abgelegene Rasenzone erreicht.

Preis & Garantie

Der Sunseeker X5 Gen2 kostet regulär 2099 Euro. Aktuell gibt es leider kein günstigeres Angebot. Die Garantie gilt für 24 Monate und kann per Produktregistrierung innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf auf sunseekerelite.com auf 36 Monate ausgedehnt werden.

Fazit

Sunseeker bietet mit dem X5 Gen2 eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells aus dem Jahr 2025 an. Die zusätzliche Mähscheibe soll ein besseres Ergebnis beim Kantenmähen ermöglichen. Damit der Roboter möglichst nah an festen Begrenzungen wie Randsteinen fahren kann, ist jedoch ein exzellenter Satellitenempfang erforderlich. In der Praxis – etwa in unserem Testgarten, der von einem vierstöckigen Gebäude begrenzt wird – ist dies nicht immer gegeben. In solchen Fällen bleibt das zusätzliche Randmesser wirkungslos. Bei optimalen Satellitensignalen lässt der Mäher am Rand nur etwa 2 cm Rasen ungemäht, was als sehr guter Wert einzustufen ist.

Aufgrund des teilweise schlechten RTK-Empfangs meistert der X5 Gen2 die 70 cm breite Engstelle im Testgarten nicht – anders als das LiDAR-basierte Modell Sunseeker S4. Randsteine mit einer Höhe von 4 bis 5 cm kann der Roboter überwinden, wodurch er eine abgelegene Rasenzone erreicht. Bei einem Gefälle von mehr als 30 Grad stellte er dort seine Steigfähigkeit unter Beweis. Der Antrieb mit zwei Vorderrädern und einem lenkenden Hinterrad ermöglicht Richtungsänderungen, die den Rasen im Vergleich zu anderen Antriebskonzepten weniger belasten.

Die Integration in die Smart-Home-Plattform Home Assistant ist gelungen. Sie stellt teilweise mehr Betriebsparameter bereit als die Hersteller-App. Auch die Darstellung von Live-Karten mit Informationen zum Mähfortschritt und zur Signalabdeckung überzeugt.

Insgesamt liefert der Mähroboter eine gute Gesamtleistung. Er ist jedoch nur für Gärten empfehlenswert, die von Satelliten optimal abgedeckt werden – was in engen Stadtgärten häufig nicht der Fall ist. Für solche Umgebungen sind LiDAR-basierte Mähroboter wie der Sunseeker S4 oder der Dreame A3 deutlich besser geeignet.



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Schwedisches Gericht verurteilt Google zu Milliardenzahlung


Google soll der schwedischen Klarna-Tochter Pricerunner umgerechnet knapp 1,3 Milliarden Euro Schadenersatz zahlen. Das schwedische Wettbewerbsgericht verurteilte den US-Konzern zu dieser Maßnahme. Laut Urteil hat Google seine eigene Preisvergleichsseite über viele Jahre hinweg in unzulässiger Weise bevorzugt. Dadurch habe das seit 2022 zum schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna gehörende Unternehmen einen Schaden erlitten.

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Das Preisvergleichsportal Pricerunner hat der Nachrichtenagentur TT zufolge ursprünglich umgerechnet knapp sieben Milliarden Euro (78 Milliarden schwedische Kronen) gefordert. Das Patent- und Marktgericht in Stockholm, das am Mittwoch das Urteil fällte, wies jedoch den Großteil der Klage ab. Der nun zugeteilte Schadenersatz sei dennoch der höchste, der in einem schwedischen Wettbewerbsverfahren je zugesprochen wurde, sagte Richterin Linda Kullberg laut einer Mitteilung. Die Klarna-Aktie legte im vorbörslichen Handel nach der Entscheidung um rund 7,5 Prozent zu.

„Wenn Märkte gut funktionieren, profitieren alle davon. Verbraucher erhalten höhere Qualität zu niedrigeren Kosten, Unternehmen konzentrieren sich darauf, ihre Kunden zu bedienen, anstatt ihre Marktposition zu verteidigen, und die Gesellschaft geht daraus gestärkt hervor“, sagte Dan Greaves, Leiter für Kommunikation und Politik bei Klarna.

Ein Google-Sprecher erklärte unter anderem der Nachrichtenagentur Reuters, das Unternehmen habe seit 2017 Änderungen an seinen Shopping-Anzeigen vorgenommen, die gut funktionierten und Arbeitsplätze sowie Wachstum im Bereich der Preisvergleichsdienste förderten.„Wir sind mit der Entscheidung des Gerichts nicht einverstanden, prüfen den Fall derzeit und werden unsere rechtlichen Möglichkeiten abwägen“, sagte der Sprecher.

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Der Rechtsstreit steht im Zusammenhang mit einer Entscheidung der EU-Kommission von 2017. Damals verhängte die Kommission gegen Google ein Bußgeld von 2,4 Milliarden Euro, weil der Konzern seine Marktdominanz bei der Websuche missbrauchte, um seinen eigenen Preisvergleichsdienst zu bevorzugen. In seiner Klage argumentierte Pricerunner laut TT, dass dieser Missbrauch bis Ende 2023 weitergegangen war. Google bestritt das. Google kann gegen das Urteil Berufung einlegen.


(afl)



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Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im Juli 2026


Auch im Juli starten wieder zahlreiche Film- und Serien-Highlights bei Disney+, Amazon Prime Video und Netflix. Dazu zählen unter anderem die Comedyserie „The Hawk“, der Thriller „Der Spion“ sowie die Horror-Komödie „Ready Or Not 2“.

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Ab dem 16. Juli 2026 läuft bei Netflix die erste Staffel der Sportkomödie „The Hawk“, in der Will Ferrell erstmals eine Serienhauptrolle übernimmt, während er gleichzeitig als Autor und Produzent agiert. Im Mittelpunkt steht der ehemalige Golf-Superstar Lonnie „The Hawk“ Hawkins, der 2004 als bester Spieler der Welt galt, inzwischen jedoch nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Obwohl sein Körper längst signalisiert, dass seine Karriere vorbei sein sollte, weigert sich Lonnie aufzugeben und setzt alles auf ein letztes großes PGA-Turnier, mit dem er seine Karriere vollenden und das wohl spektakulärste Comeback der Golfgeschichte feiern möchte.

Während sein ehrgeiziger Sohn Lance bereits als neuer Star des Golfsports gefeiert wird und auch seine Ex-Frau Stacy längst nicht mehr an seinen Erfolg glaubt, kämpft Lonnie gleichermaßen gegen sportliche Rückschläge, familiäre Konflikte und seinen eigenen Stolz. Neben Will Ferrell gehören Jimmy Tatro als Lance, Molly Shannon als Stacy, Fortune Feimster als Sam sowie Luke Wilson und Chris Parnell zur Besetzung. Entwickelt wurde die Serie von Will Ferrell selbst, der damit seine erste große Netflix-Comedyserie realisiert und sportliche Rivalitäten mit seinem gewohnt absurden Humor kombiniert.

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Trailer zu „The Hawk“

Bei Amazon startet im Juli der Spionagethriller „Der Spion“ aus dem Jahr 2020 mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film von dem britischen Geschäftsmann Greville Wynne, der während des Kalten Krieges vom MI6 und der CIA als unauffälliger Kurier angeworben wird. Unter dem Deckmantel seiner Geschäftsreisen soll er geheime Informationen des sowjetischen GRU-Offiziers Oleg Penkowski in den Westen schmuggeln. Während sich die weltpolitischen Spannungen im Zuge der Kubakrise zuspitzen, entwickelt sich zwischen Wynne und Penkowski eine enge Freundschaft, die beide Männer zunehmend in Lebensgefahr bringt.

Aus der zunächst unscheinbaren Mission wird ein riskantes Katz-und-Maus-Spiel mit dem sowjetischen Geheimdienst, bei dem Loyalität, Mut und persönliche Opferbereitschaft über das Schicksal der Beteiligten entscheiden. Zum hochkarätigen Ensemble des Films gehören außerdem Merab Ninidze als Oleg Penkowski, Rachel Brosnahan als CIA-Agentin Emily Donovan sowie Jessie Buckley als Wynnes Ehefrau Sheila. „Der Spion“ ist ab dem 1. Juli 2026 bei Amazon Prime Video im Programm.

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Trailer zu „Der Spion“

Am 2. Juli 2026 erscheint mit „Ready Or Not 2“ die Fortsetzung der gefeierten Horror-Komödie von 2019 bei Disney+. Die Handlung setzt unmittelbar nach den Ereignissen des ersten Films an und begleitet erneut Grace, die das tödliche Versteckspiel der Le-Domas-Familie nur knapp überlebt hat. Doch der Albtraum ist noch lange nicht vorbei: Gemeinsam mit ihrer entfremdeten Schwester Faith gerät sie ins Visier mehrerer mächtiger Familien, die in einem grausamen Ritual um die Kontrolle eines geheimen Zirkels kämpfen.

Grace muss nicht nur erneut ums Überleben kämpfen, sondern gleichzeitig ihre Schwester beschützen und verhindern, dass ihre Verfolger den sagenumwobenen „Hohen Sitz“ des Rates übernehmen. Wie schon der Vorgänger verbindet auch die Fortsetzung schwarzen Humor, blutige Horrorelemente und bissige Gesellschaftssatire. Samara Weaving kehrt in ihrer Paraderolle als Grace zurück, während Kathryn Newton als Faith sowie Sarah Michelle Gellar, Shawn Hatosy, Néstor Carbonell, David Cronenberg, Elijah Wood, Kevin Durand und Olivia Cheng das Star-Aufgebot ergänzen.

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Trailer zu „Ready Or Not 2“

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im Juli bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
Dirty Dancing 01.07.
Paper & Glue 01.07.
Sir Alex Ferguson: Nie aufgeben 01.07.
The Sparks Brothers 01.07.
Weiße Haie vor Kanada 03.07.
Hammerhaie hautnah mit Bertie Gregory 05.07.
Charlotte Link – Die Betrogene 15.07.
Monsieur Blake zu Diensten 15.07.
Giant Little Ones 15.07.
Jesus Rolls – Niemand verarscht Jesus 15.07.
So ist das Leben – Life Itself 15.07.
Liebe ist… 15.07.
Die Macht des Bösen 15.07.
Mr. Holmes 15.07.
Rebel in the Rye 15.07.
Romance & Cigarettes 15.07.
A United Kingdom – Ihre Liebe verändert die Welt 15.07.
Immer Ärger mit Grandpa 15.07.
Die Frau in Gold 15.07.
Descendants: Wicked Wonderland 17.07.
Pompeji mit Tom Hiddleston 23.07.
Serien
X-Men 97: Staffel 2 01.07.
Flex X Cop: Staffel 1 01.07.
Abandonados: Im Stich gelassen: Staffel 1 01.07.
Would you marry me: Staffel 1 01.07.
The Simpsons: Simpsley 03.07.
The Husband: Staffel 1 04.07.
Haiangriffen auf der Spur: Staffel 1 08.07.
Naruto: Staffel 3 08.07.
Sofia die Erste: Königliche Zauberschule: Staffel 1 08.07.
Sofia die Erste: Magische Freunde (Kurzgeschichten): Staffel 1 08.07.
Shifting Gears: Staffel 2 08.07.
Squatters: Get the F*** out of my House: Staffel 1 08.07.
Bluey Sammlung: Staffel 1 08.07.
R.J. Decker: Staffel 1 14.07.
Grey’s Anatomy: Staffel 22 15.07.
The Cult of NatureBoy: Staffel 1 15.07.
Schwarzmärkte hautnah mit Mariana van Zeller: Staffel 5 15.07.
Waustelle – Alle Pfoten packen an: Staffel 2 15.07.
SuperKitties: Staffel 3 15.07.
Liar: Staffel 1 15.07.
Beyblade X – Staffel 2 20.07.
King of the Hill: Staffel 15 20.07.
Die Bergretter: Staffel 17 22.07.
Crystal Wall: Staffel 1 22.07.
9-1-1: Notruf L.A.: Staffel 9 22.07.
Furious: Staffel 1 27.07.
Amazon Release
Filme
X 01.07.
1984 01.07.
Am Strand 01.07.
Anatevka 01.07.
Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe 01.07.
Booksmart 01.07.
Bottoms 01.07.
Bones and All 01.07.
Capote 01.07.
Das Urteil von Nürnberg 01.07.
Der Mann im Mond 01.07.
Der Spion 01.07.
Die Geschichte der Dienerin 01.07.
Die glorreichen Sieben (1960) 01.07.
Die glorreichen Sieben (2016) 01.07.
Drei Amigos! 01.07.
Ein Fisch namens Wanda 01.07.
Fuze 01.07.
Jeepers Creepers: Reborn 01.07.
Jujutsu Kaisen 0 01.07.
Königin der Wüste 01.07.
Landschaft mit unsichtbarer Hand 01.07.
Latigo 01.07.
Memory – Sein letzter Auftrag 01.07.
Queen Bees 01.07.
Road House 01.07.
Ronin 01.07.
Umzingelt 01.07.
Leben und Sterben in L.A. 01.07.
Viel Lärm um nichts 01.07.
Von Löwen und Lämmern 01.07.
Zwei Glorreiche Halunken 01.07.
Life After Fighting 02.07.
Underwater – Es ist erwacht 02.07.
Lottergeist Beetlejuice 03.07.
Don’t Worry Darling 04.07.
Bagman 05.07.
Acid – Tödlicher Regen 05.07.
Nosferatu – Der Untote 05.07.
Vacation Friends 06.07.
Vacation Friends 2 06.07.
The Nun II 06.07.
Johnny English 06.07.
Trolls World Tour 06.07.
Control Room 06.07.
Dunkirk 07.07.
Tenet 09.07.
The Last Duel 09.07.
Interstellar 10.07.
Boulevard 10.07.
Der Marsianer – Rettet Mark Watney 11.07.
Ewig Dein 11.07.
Angst und Schrecken in Las Vegas 12.07.
Ein Fest fürs Leben 12.07.
They See You 13.07.
Silent Zone 13.07.
Evil Dead Rise 15.07.
Final Destination 15.07.
Conjuring: Die Heimsuchung 15.07.
Meg 15.07.
Im Schatten der Angst – Du sollst nicht lügen 15.07.
Rio 1+2 16.07.
Troja 16.07.
Landkrimi: Endabrechnung 17.07.
Focus 17.07.
Get Away 17.07.
Wildcat 17.07.
Vultures 19.07.
Der Weiße Hai 1-4 19.07.
The Cut 20.07.
Greenland 1+2 20.07.
Game Night 20.07.
Heretic 20.07.
Der Große Gatsby 22.07.
Mindcage 23.07.
Honey 23.07.
Er steht einfach nicht auf Dich 25.07.
Die Farbe Lila 26.07.
I Am Legend 28.07.
Atomic Blonde 29.07.
The Devil’s Mouth 29.07.
Alice, Darling 30.07.
Serien
Elle, Staffel 1 01.07.
Poker Face: Staffel 2 01.07.
Isakapatnam: Staffel 1 02.07.
Loyalty Game: Staffel 1 03.07.
Absentia: Staffel 1-3 06.07.
Biester: Staffel 1-2 06.07.
Superman & Lois: Staffel 1-3 06.07.
Vorstadtweiber:Staffel 3-6 06.07.
The Westies: Staffel 1 12.07.
Braunschlag: Staffel 1 13.07.
Murder 101: Staffel 1 13.07.
Ride or Die, Staffel 1 15.07.
Young Farts Trailer Parts: Staffel 1 17.07.
Jesy Nelson: Life Changing: Staffel 2 17.07.
Suits: Staffel 1-9 18.07.
Person Of Interest: Staffel 1-5 20.07.
Batman: Caped Crusader, Staffel 2 31.07.
The Way Out, Staffel 3 31.07.
Netflix Release
Filme
Enola Holmes 3 01.07.
Das Boot – The Director’s Cut 01.07.
22 Bahnen 05.07.
Mortdecai – Der Teilzeitgauner 07.07.
Jeff Arcuri: Nice to Meet You 07.07.
Bis zum Ende 08.07.
Costa Concordia: Albtraum auf See 10.07.
Ikka 10.07.
Miguel Ángel Blanco: 48 Stunden, die Spanien veränderten 10.07.
RoboCop 10.07.
Golden Kamuy -The Abashiri Prison Raid- 13.07.
MLB Home Run Derby 2026 14.07.
Tod auf dem Nil 15.07.
Love You So Bad 16.07.
Me Before Me 16.07.
23 000 Leben 17.07.
Heartstopper Forever 17.07.
Deseo – Verlangen 17.07.
Bill Maher: The Kennedy Center Mark Twain Prize for American Humor 21.07.
A Toxic Love Story 22.07.
The Debt Collector 23.07.
72 HOURS 24.07.
Eine verworrene Wahrheit 24.07.
Mary Beth Barone: Galaxy Brain 28.07.
Serien
Sommer ’36 01.07.
Worst Neighbor Ever – Tödliche Nachbarschaft 01.07.
TESTO: Staffel 1 01.07.
Super Subbu 02.07.
Survival of the Thickest: Staffel 3 02.07.
Human Vapor 02.07.
Sparks of Tomorrow 05.07.
Better Late Than Single: Staffel 2 07.07.
Salcedo, Leather, and Boogaloo 08.07.
Thunder 3 08.07.
Ich habe keine Angst 08.07.
Unsere kleine Farm 09.07.
The Apartment Job 11.07.
Love Is Blind: UK – After the Altar 12.07.
Hot Ones: Extra Heat 13.07.
Quarterback: Staffel 3 14.07.
The Ultimatum: Marry or Move On: Staffel 4 15.07.
The Hawk 16.07.
WWE: Unreal: Staffel 3 17.07.
Die Karte der Sehnsüchte 17.07.
The East Palace 17.07.
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(sem)



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Tesla Cybercab: Tests in Austin ohne Lenkrad und Pedale


Der Elektroautobauer Tesla hat in der texanischen Großstadt Austin mit der Erprobung einer Serienversion seines Cybercab begonnen. Das zweisitzige elektrische Fahrzeug soll ohne Lenkrad und Pedale auskommen und mit dem Tesla Autopilot vollständig autonom fahren. Die Testfahrten finden derweil noch mit einem Fahrer auf dem Beifahrersitz statt, wie aus einem von Tesla auf der Plattform X geposteten Kurzvideo hervorgeht. Der 26-sekündige Clip zeigt Teslas Cybercab bei der Fahrt auf einer Landstraße mit Gegenverkehr.

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Der Test erfolgt fast zwei Jahre nach der Vorstellung des Designs des Cybercab. Vor rund einem Jahr startete Tesla, ebenfalls in Austin sowie San Francisco, testweise einen Robotaxi-Dienst mit Einschränkungen. Bei den dort verwendeten Model-Y-Fahrzeugen von Tesla musste aus Sicherheitsgründen ein Aufpasser im Beifahrersitz mitfahren, der notfalls eingreifen kann. In den vergangenen Wochen hat Tesla laut dem US-Techportal TechCrunch in verschiedenen US-Städten Prototypen des Cybercab getestet, die noch mit Lenkrad und Pedalen ausgestattet waren.

Ob das Unternehmen endlich ein Robotaxi-Netzwerk im großen Stil startet, dürfte sich bald entscheiden. In der vergangenen Woche stellte die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) einen Vorschlag vor, der für ausschließlich autonom fahrende Fahrzeuge kein Bremspedal mehr vorschreiben würde. Dieser Vorschlag werde voraussichtlich im Laufe dieses Jahres verabschiedet, so TechCrunch. Damit entfiele eine wichtige Hürde für Teslas Robotaxi-Dienst.

Im Januar versprach Tesla-Chef Elon Musk, dass sein Unternehmen in den Vereinigten Staaten bis Ende dieses Jahres ein breites Netz fahrerloser Robotaxis anbieten wird. In Austin nahm Tesla den Betrieb vollautonom fahrender Taxis auf. Dieser ist allerdings auf eine begrenzte Zahl von Autos beschränkt. Es gibt zudem Zweifel, wie zuverlässig Teslas Robotaxis fahren können, denn anders als etwa die autonomen Taxis von Marktführer Waymo orientieren sich die von Tesla eingesetzten Fahrzeuge lediglich mit Kameras in ihrer Umgebung. An Bord gibt es keine teureren Laser-Radare.

Sollte Teslas Vorhaben aber aufgehen, hätte der Konzern einen erheblichen Kostenvorteil gegenüber Waymo und anderen Anbietern. Zumal Tesla im Gegensatz zu Waymo, das bei der Fahrzeugbeschaffung auf Partnerschaften mit Marken wie Jaguar und der chinesischen Geely-Tochter Zeekr setzt, seine Fahrzeuge und die Fahrsoftware selbst entwickelt, was ebenfalls eine bessere Kostenkontrolle ermöglichen dürfte.

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Teslas Konkurrent Waymo ist schon weiter und hat angekündigt, in diesem Jahr in 20 Städten in den USA und im Ausland zu expandieren, darunter Dallas, Orlando, Nashville und London. Bislang fahren Waymos autonome Taxis in einem halben Dutzend US-Städten. Im Januar wurde das Netz um Miami erweitert. Zudem sammelte Waymo Anfang des Jahres in einer Finanzierungsrunde mehr als 16 Milliarden US-Dollar ein. Das frische Kapital soll eingesetzt werden, um den Ausbau seines Robotaxi-Dienstes in den USA sowie den Eintritt in globale Märkte zu befeuern. In New York erhielten die Expansionspläne zuletzt allerdings einen Dämpfer.

Im vergangenen Jahr verdreifachte Waymo sein jährliches Volumen auf 15 Millionen Fahrten und knackte die Marke von insgesamt 20 Millionen Fahrten. Wöchentlich absolviert das Unternehmen mittlerweile mehr als 400.000 bezahlte Fahrten und strebt laut Medienberichten bis Ende dieses Jahres mehr als eine Million bezahlte Robotaxi-Fahrten pro Woche in den USA an. Tesla ist von alldem noch ein ganzes Stück entfernt.


(akn)



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