Apps & Mobile Entwicklung
Neuer Name & kein Scherz: Microsofts Xbox heißt künftig XBOX

Unter neuer Führung bekommt Microsofts Xbox-Sparte einen brandneuen Namen. Sie heißt künftig – Trommelwirbel – „XBOX“. Damit macht der Konzern auf dem Papier eine nostalgische Rolle Rückwärts. Ob das auch ein Fingerzeig für die zukünftige Strategie sein wird, steht in den Sternen.
Diese Meldung braucht Kontext
Ist eine derartig minimale Nennung überhaupt eine Nachricht wert? Das kommt drauf an. Für sich genommen nicht. Sie steht aber im Kontext des Machtwechsels bei Microsofts Gaming-Abteilung. Phil Spencer musste gehen, nachbesetzt wurde mit einer „frischen“ Personalie.
Asha Sharma kommt aus der KI-Sparte des Konzerns, ist für den Spielebereich ein unbeschriebenes Blatt. Das ist eine Zäsur, kein Zeichen für Kontinuität in einer Phase, in der Xbox vom klassischen Geschäftsmodell hin zu einem plattformunabhängigen Angebot umgebaut wurde. Skepsis sorgten auch begleitende Kommentare: Langfristiges Wachstum, die Streichung kleinerer Spieleprojekte unter Phil Spencer und ein (gewinnträchtiger) Fokus auf große Marken im Rahmen einer großen Umstrukturierung und nun KI, die bei Publishern als nächstes großes Ding der Branche für die Entwicklung von Spielen gilt, von Spielern aber extrem kritisch gesehen wird.
Ein Signal für die Zukunft
Insofern stellt sich nachdrücklicher die Frage, was Xbox eigentlich ist und was Xbox in Zukunft sein soll. Letzteres ist zwischen all den Äußerungen aus dem BWL-Handbuch noch immer eine Frage des Abwartens und Schauens. Bis dahin stehen die Zeichen aber auf Rückversicherung der Käuferschaft: Xbox bleibt eine Spielemarke, lautet die Botschaft der symbolischen Handlungen, so wie man das erwarten würde.
In diese Richtung gehen Überlegungen, die vollständige Multiplattform-Strategie wieder differenzierter und von Fall zu Fall zu betrachten. Auch das neue Xbox-Logo wirkt in diese Richtung. Es zeigt das traditionelle Grün der Xbox und der Xbox 360.
Das wirkt vertraut und bekannt, das sorgt dafür, dass man wieder etwas, wenn auch bloß auf emotionaler Ebene, mit Xbox verbinden kann. Man „weiß“ wieder, was Xbox ist. Hier knüpft die Namensänderung an, denn auch sie knüpft an die „gute alte Zeit“ der ersten Xbox-Konsole an, die mit Großbuchstaben-Namen startete. Die Umbenennung setzt aber noch ein zweites Signal, das aus einer Community-Umfrage erwächst. Diese hatte sich die neue Schreibweise gewünscht. Die Botschaft lautet also „wir hören auf euch“.
Für die nähere Zukunft scheint das der Weg für Xbox zu sein. Dass der Fokus zumindest zunächst wieder auf der Kernzielgruppe liegt, darauf deuten auch interne Aussagen Sharmas hin. Bislang gibt es davon von außen aber nur Symbolpolitik zu sehen. Was daraus erwächst, bleibt abzuwarten.
Apps & Mobile Entwicklung
Stimme ab!: Die Foto-Challenge „Spiegelungen“ ist gestartet

Die Community-Foto-Challenge zum Thema „Spiegelungen“ ist gestartet. Aus rekordverdächtigen 37 Einsendungen könnt ihr eigene Favoriten wählen. Von Makroaufnahmen bis zum Stadtpanorama ist dieses Mal alles vertreten.
Vorgeschlagen wurde das Thema vom ComputerBase-User S.a.M., einem alten Hasen aus der Community. Die Community war am Ende dafür.
Da das Thema sehr breit gefasst ist, sollte sich für jeden Geschmack ein Favorit finden lassen. Mit drei Stimmen muss sich dann auch keiner auf ein einzelnes Bild festlegen, sondern kann auch andere Fotos entsprechend würdigen. Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!
Der altbekannte CB-Fotowettbewerb läuft weiterhin parallel und hat keinen Einfluss auf diese Challenge. Betreut werden beide vom User lowrider20.
Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch direkt an ihn wenden, oder euch im unten verlinkten Thread melden.
Links zu dem Thema
- [CBFFC] Juni/Juli 2026 – „Spiegelungen“ – Einsendungen und Abstimmung
- [CBFFC] ComputerBase Forum Foto Challenge – Eure Themen, eure Bilder – Thementhread
Apps & Mobile Entwicklung
Cyberangriff: Hacker griffen offenbar Zulieferer für Militär-IT an
Eine Tochtergesellschaft von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Nach übereinstimmenden Berichten deutet vieles darauf hin, dass es sich um Atlas Elektronik handelt. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens steht jedoch bislang aus.
Hinweise verdichten sich auf Atlas Elektronik
Ausgelöst wurde die Berichterstattung durch einen Bericht der Wirtschaftswoche, die von einem erfolgreichen Hackerangriff auf eine TKMS-Tochter berichtet. Den Namen des Unternehmens nennt das Magazin jedoch nicht. Inzwischen sprechen allerdings mehrere Indizien dafür, dass Atlas Elektronik betroffen ist.
So führt die Ransomware-Gruppe „The Gentlemen“ auf ihrer Leak-Seite ausdrücklich „TKMS / Atlas Elektronik“ als mutmaßliches Opfer auf. Auch weitere Berichte aus dem Finanz- und IT-Sicherheitsumfeld kommen zu diesem Schluss. Weder TKMS noch Atlas Elektronik haben den Vorfall bislang offiziell bestätigt oder den betroffenen Unternehmensnamen genannt.
Marineelektronik gehört zur kritischen Infrastruktur
Atlas Elektronik zählt zu den wichtigsten deutschen Entwicklern von Marineelektronik. Das Unternehmen liefert unter anderem Sonarsysteme, Führungs- und Waffeneinsatzsysteme sowie Unterwassertechnik für U-Boote und Überwasserschiffe. Zu den Kunden gehören neben der Deutschen Marine auch zahlreiche internationale Streitkräfte. Das Unternehmen soll unter anderem das moderne Schleppsonar für die geplanten MEKO-Fregatten F128 der deutschen Marine bereitstellen.
Sollte sich der Angriff auf Atlas Elektronik bestätigen, wäre damit nicht nur ein klassischer Industriebetrieb betroffen, sondern ein Unternehmen, das eine zentrale Rolle bei militärischer Hochtechnologie spielt. Gerade solche Unternehmen gelten seit Jahren als bevorzugte Ziele von Erpressungsgruppen und staatlich unterstützten Cyberangreifern.
Ausmaß des Angriffs bleibt unklar
Welche Daten die Angreifer tatsächlich erbeutet haben und ob interne Systeme verschlüsselt wurden, ist derzeit nicht bekannt. Ebenso unklar ist, ob es sich ausschließlich um einen Erpressungsangriff handelt oder ob auch ein möglicher Spionagehintergrund besteht.
Bis zu einer offiziellen Stellungnahme bleibt deshalb offen, ob Atlas Elektronik tatsächlich das betroffene Unternehmen ist. Die bislang bekannten Informationen und die Einträge der Angreifer sprechen jedoch deutlich in diese Richtung.
Apps & Mobile Entwicklung
Splatoon Raiders: Spieler erwarten Salmoniden und Tinten-Kämpfe
Am 23. Juli bekommt Splatoon den ersten Einzelspieler-Titel. Was Spieler in Raiders erwartet, hat Nintendo auf der jüngsten Direct gezeigt: Einen linearen Third-Person-Shooter mit Vier-Spieler-Koop-Modus, der auf Bildern eine Menge typischen Nintendo-Charm versprüht.
In Raiders geht es auf den Spiralit-Inseln in verschiedenen Biomen auf Schatzjagd. Die läuft natürlich nicht wie geplant: Beim Anflug stürzt der Trupp Abenteuer, ein Musiker-Trio, mit dem Hubschrauber ab. Spieler übernehmen hiernach als Mechanikerin die Suche nach Wertvollem und basteln im McGyver-Stil neue Ausrüstung.
Schätze mit Wächtern
Ganz so einfach gestaltet sich das Erlangen der Schätze nicht. Auf den Inseln wohnen Salmoniden, die Wertvolles horten und verteidigen. Standard-Salmoniden tun dies, indem sie Pfannen schwingen, explodieren oder weit springen um dann zuzuschlagen. Daneben warten besondere Varianten. Der Boss Pfanndit ist frontal unverwundbar, Pfanndit, Boss , frontal unverwundbar, Happsa, sein stärkerer Kollege Happsschnappsa oder Schlabbar machen etwa das, was der Name verspricht – genau wie beim Räucherlax, der Giftwolken einsetzt. Hochstapla wiederum tritt als Turm auf, der mit Lasern schießt.
Salmoniden verlieren zudem Energie-Eier. Mit ihnen kann der Erkundungs-Robo, der Spieler begleitet, betrieben werden um tiefer in die Erde zu bohren. Dort lagern Salmoniden größere, stärker bewachte Schätze, die von „Salzmoniden“ beschützt werden – in Salz gehüllte, mächtigere Kreaturen. Sie zu besiegen, liefert spezielle Artefakte, die neue Fähigkeiten freischalten.
Ausrüstung ist die Klasse
Zwischen Kämpfen können Spieler im Basiscamp Ausrüstung verbessern, etwa die über 100 Waffen mit elf Typen, deren Stärke über ihr Level bestimmt wird. Geschossen wird – es ist schließlich Splatoon – mit Tinte aus einem Tank, den die Protagonistin auf dem Rücken trägt. Hier gibt es drei Varianten, die quasi als Charakterklasse den Spielstil und die Auswahl von Gadgets, im Endeffekt Fertigkeiten, definieren. Welche Gadgets ausgewählt wurden, zeigt das Spiel direkt an: Sie hängen am Tank. Über Amiibos aus der Splatoon-Serie kann außerdem das Aussehen der Hauptfigur geändert werden.
Splatoon Raiders wird am 23. Juli für rund 50 Euro exklusiv auf der Nintendo Switch 2 erscheinen.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMega-GPUs für Nvidia, AMD & Co: TSMC zeigt CoWoS-Package mit >11.600 mm² & 24 × HBM5E
-
Social Mediavor 2 MonatenMetas neuer Creative Setup Workflow: Was sich wirklich ändert – und warum das nicht nur eine UI-Frage ist!
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenApple‑Geräte mit Microsoft Intune verwalten – zweiteiliges Live-Webinar
