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Künstliche Intelligenz

Passiv-PC Arctic senza AI 370 im Test: Schnell, lautlos, unsichtbar


Viel Power, wenig Platzbedarf, kein Lärm – auf diese Formel ließe sich der ideale Büro-PC reduzieren. Doch während viele Hersteller mehr oder weniger erfolgreich versuchen, dieses Anforderungsdreieck mit Mini-PCs im Quaderformat abzudecken, geht Arctic einen anderen Weg: Der Rechner verschwindet samt Kabeln unter dem Schreibtisch. Dort stört er nicht – und das Gehäuse hat plötzlich Platz, den klassische Mini-PCs nicht haben. Voraussetzung ist allerdings eine stabile Holzplatte; Pappe, Metall, Stein und Glas scheiden laut Hersteller aus.

Den zusätzlichen Platz investiert Arctic in die Kühlung: Das eigentliche Mainboard sitzt kompakt zentral in einem nur etwa 15 × 16 Zentimeter großen Bereich. Der Rest des fast 54 Zentimeter breiten Gehäuses ist ein massiver Passivkühler mit Lamellen und Heatpipes. Lüfter braucht der Senza daher nicht – und bleibt auch unter Last lautlos.

Im Inneren arbeitet aktuelle Notebooktechnik mit NPU (Neural Processing Unit, KI-Beschleuniger) und deutlich stärkerer Grafikeinheit als beim Vorgänger. Der neue Senza rechnet damit nicht nur schneller, sondern auch deutlich effizienter als die erste Generation. Der Fortschritt hat allerdings seinen Preis: 1200 Euro verlangt Arctic für den lautlosen Rechner.


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Punkt MC03: Google-freies Smartphone kommt ohne Abo zum höheren Preis


Das Schweizer Unternehmen Punkt. hat sein im Zuge der CES 2026 vorgestelltes Modell MC03 in den Verkauf gegeben. Das Smartphone kommt ohne Google-Dienste, besitzt einen austauschbaren Akku und soll in Europa hergestellt werden. Zunächst verlangte das Unternehmen für das 700 Euro teure Gerät monatliche Gebühren für das Betriebssystem AphyOS. Diese fallen weg, jedoch ist das Smartphone nun noch teurer geworden.

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Laut der Ankündigung vom Januar 2026 enthielt der ursprüngliche Verkaufspreis von 699 Euro die 12-monatige Nutzungsgebühr für das Betriebssystem AphyOS des Entwicklers Apostrophy. Danach sollten Käuferinnen und Käufer für die weitere Nutzung ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen, das jederzeit vor Ablauf gekündigt werden könne. Entschieden sich Nutzer für ein monatlich kündbares Modell, hätte es mit 9,99 Euro im Monat zu Buche geschlagen. Im Abo-Bundle hätte es für 3 Jahre 129 Euro und für 5 Jahre 199 Euro gekostet.


Das Punkt. MC03 von vorn und hinten.

Das Punkt. MC03 von vorn und hinten.

Das Punkt. MC03 von vorn und hinten.

(Bild: Punkt.)

Von diesem Modell hat Punkt. sich aber offenbar verabschiedet. Stattdessen hat der Hersteller den einmaligen Kaufpreis um 50 Euro auf 745 Euro angehoben. So erklärt das Unternehmen es auch auf der Produktseite: „Keine laufenden Abonnementgebühren – ein einmaliger Kaufpreis für den vollständigen Funktionsumfang.“

Der Hersteller beschreibt sein Modell MC03 mit dem Betriebssystem AphyOS als „eine echte technologische Alternative zu Big Tech“. AphyOS basiert zurzeit auf Android 15 (Android Open Source Project, AOSP) und setzt „auf höchste Datenhoheit und -sicherheit“. Bestandteile des Betriebssystems sind dem Hersteller zufolge Funktionen, „die Tracking- und Profiling-Technologien, Bloatware, versteckte Apps und unhandliche Hintergrunddienste“ herausfiltern. Ferner verhindere es „Spionageversuche und nutzt gehärteten Code zur Abwehr von Angriffen, unterstützt durch ein Secure Element auf Bankenniveau“. Der Hersteller verspricht 5 Jahre Sicherheitsupdates und 3 Jahre Funktionsupdates, also neue, große Android-Versionen.

Auf Seiten der Hardware ähnelt das MC03 stark dem Gigaset-Modell GS6 Pro (Test), das der Hersteller für knapp 450 Euro anbietet. Es ist in der unteren Mittelklasse angesiedelt. Als Prozessor setzt der Hersteller auf einen Dimensity 7300 von MediaTek, der auch im 250 Euro günstigen CMF Phone 2 Pro verbaut ist. Der Arbeitsspeicher ist 8 GByte groß, der Flashspeicher 256 GByte. Immerhin kann der Speicher per MicroSD-Karte erweitert werden, was mittlerweile Seltenheitswert hat.

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Der OLED-Bildschirm des MC03 hat eine Diagonale von 6,67 Zoll und unterstützt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz. Der austauschbare Akku ist mit 5200 mAh (GS6 Pro 5300 mAh) angegeben. Er kann kabelgebunden mit 30 W (PD 3.0) und kabellos mit 15 W geladen werden. Das 240 g schwere Smartphone ist trotz seines auswechselbaren Akkus nach Schutzart IP68 gegen Eindringen von Staub und Wasser geschützt.

Seitens der Kameras sind rückseitig ein 64-MP-Weitwinkel mit Phasenerkennungs-Autofokus (PDAF), ein 8-MP-Ultraweitwinkel mit Festfokus und eine 2-MP-Makrokamera mit Festfokus an Bord. Die Selfiekamera hat einen 32-MP-Sensor mit Festfokus.

Wie das MC03 wird das GS6 Pro mit Android 15 ausgeliefert, verfügt aber über Google-Dienste. Hinsichtlich der Updates verspricht Gigaset lediglich Android 16 und 17 sowie 7 Jahre Sicherheitspatches. Also ein Android-Update weniger, aber zwei Jahre Patches mehr.

Gigaset hat übrigens eine weitere Partnerschaft für das GS6 Pro: Murena, der französische Entwickler der Google-freien Android-Version /e/OS, bietet das Smartphone mit bis zu acht Jahren Softwaresupport temporär für 399 Euro statt 450 Euro an. Das Murena-Modell hat /e/OS 4.0 vorinstalliert, das auf Android 16 basiert.


(afl)



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Die Klimaanlage für unterwegs: Kühlende Kleidung im Test


Bei extremer Hitze wird unterwegs schnell jeder Ort zur Belastungsprobe: die Wohnung von Freunden ohne Klimaanlage, der überhitzte Zug mit defekter Kühlung oder die sengende Sonne vor der Festivalbühne. Elektrisch kühlende Kleidung soll hier Abhilfe schaffen. Manche aktiven Wearables setzen auf Peltier-Elemente. Lüfterwesten hingegen blasen so viel Luft ins Kleidungsstück, dass der Träger zeitweise an ein Michelin-Männchen erinnert.

Wir haben drei dieser Geräte unter Extrembedingungen getestet: bei bis zu 39 Grad in der prallen Sonne und im aufgeheizten Büro. Im Vergleich treten an: die „Kühlweste für Elektrische Ventilatoren“ von Odorkle für 34 Euro, die „LABEWVI Peltier Weste“ mit zwei Kühlmodulen für 120 Euro und Sonys aktuelles Nackenkühlgerät „Reon Pocket Pro Plus“ für 229 Euro. Ein biegsames Halsband hält beim letztgenannten Modell alles an Ort und Stelle.

  • Kühlkleidung soll unterwegs dort helfen, wo keine Klimaanlage erreichbar ist: im überhitzten Zug, auf Festivals oder im aufgeheizten Büro.
  • Wir haben eine günstige Lüfterweste, eine Peltier-Weste und einen Nackenkühler von Sony bei bis zu 39 Grad ausprobiert.
  • Der Test zeigt, wie unterschiedlich die Konzepte kühlen – und warum Lautstärke, Sitzkomfort und Stromverbrauch mindestens so wichtig sind wie der erste Kältereiz.

Unser Test klärt, ob die Kälte tatsächlich dort ankommt, wo sie helfen soll – und ob man bei Hitze wieder klarer denken kann. Außerdem haben wir geprüft, ob sich die Kühlung unangenehm auf einzelne Körperstellen konzentriert, ob der Luftzug auf Dauer einen steifen Nacken verursacht und wie bequem sich die Geräte tragen lassen. Ebenfalls wichtig sind Stromverbrauch und Laufzeit. Manche Modelle benötigen eine extern angeschlossene Powerbank.


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Identitäten als Grundlage der IT-Sicherheit: Beiträge für neue Konferenz gesucht


In Zeiten von Cloud, Homeoffice und KI-Agenten zielen Angriffe auf Unternehmen zunehmend auf Benutzerkonten statt auf Netzwerkgrenzen. Konsequentes Identity and Accress Management (IAM) und eine identitätszentrierte Sicherheitsstrategie werden so zur Grundlage für eine resiliente IT.

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heise conferences und das auf IAM und Cybersecurity spezialisierte Analystenhaus KuppingerCole veranstalten daher am 25. und 26. November in München eine neue Konferenz zum Thema identitätszentrierte Sicherheit. Der ICC Summit (Identity-Centric Cybersecurity Summit) bietet Sicherheitsverantwortlichen und IT-Experten direkt anwendbares Know-how, Fallstudien aus der Praxis und Diskussionsrunden, wie sie die IT-Sicherheit durch den Fokus auf Identitäten stärken können.

Der ICC Summit hat sechs thematische Schwerpunkte:

  • Identität ist der neue Sicherheitsperimeter: Wie man eine netzwerkzentrierte durch eine identitätszentrierte Sicherheitsstrategie ergänzt und ersetzt.
  • Identity Security Operations: Identity Threat Detection and Response (ITDR) – Benutzer- und Systemidentitäten sowie Zugriffsrechte kontinuierlich überwachen, Angriffe erkennen und abwehren.
  • Privileged Access Management (PAM): überdauernde Zugriffsrechte eliminieren, Governance, privilegierte Zugriffsrechte in der Cloud.
  • Continuous Trust and Authorization als moderne Variante von Zero Trust.
  • Identity Governance neu gedacht: Moderne Identity Governance and Administration (IGA).
  • Die Zukunft der Identitätsarchitektur: Identity Fabrics, Identitätsdaten-Plattformen und die Konvergenz von IAM und Cybersicherheit.

Für diese Themen suchen wir noch interessante Vorträge. Wenn Sie mit Ihrem fachlichen Know-how oder Ihren Erfahrungen aus der Praxis beitragen wollen, reichen Sie Ihren Vortrag bis zum 15. September auf der Website des ICC Summit ein. Die Konferenzsprache ist Englisch.


(odi)



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