Apps & Mobile Entwicklung
3D-NAND: Samsung erreicht im Versuch bereits 900 Layer

Samsung ist dem schon vor 5 Jahren ausgewiesenen Fernziel von 3D-NAND mit 1.000 Layern ein Stück näher gekommen. Laut einem Bericht aus Südkorea ist es Samsung gelungen, zwei 450-Layer-Wafer zu einem potenziell funktionierenden 900-Layer-Speicher zu vereinen.
Vor fast genau fünf Jahren hatte Samsung angekündigt, in der Zukunft 3D-NAND mit über 1.000 Layern entwickeln zu wollen. Aktuell fertigt Samsung rund 290 Layer in Serie und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr seinen V10 mit über 400 Layern in die Massenfertigung heben. Die höchste Anzahl an Speicherebenen in einem Serienprodukt bietet derzeit SK Hynix mit 321 Layern.
900 Layer im Forschungsversuch
Wie ET News berichtet, hat Samsung nun zumindest in einem Experiment die Marke von 900 Layern erreicht. Dafür seien zwei Wafer mit je 450 Layern zusammengefügt worden. Das Verfahren nennt Samsung Cell Multi-Bonding (CMB). Es dürfte letztlich ähnlich funktionieren, wie das erstmals von YMTC genutzte „Xtacking“ oder die „CBA“-Technik (CMOS directly Bonded to Array) von Kioxia und Sandisk, bei beiden handelt es sich um ein sogenanntes Waferbonden, also ein Verfahren zur vollflächigen Verbindung von Wafern. Bei YMTC und Kioxia/Sandisk wird es allerdings dafür genutzt, dass auf einem Wafer die Speicherzellen und auf dem anderen die I/O-Schaltkreise produziert werden. Das hat inzwischen wirtschaftliche Vorteile.
Bei Samsungs Forschungsprojekt mit insgesamt 900 Layern wurden wiederum beide Wafer mit Speicherzellen bestückt. Das muss wirtschaftlich noch lange nicht sinnvoll sein, zeigt aber bereits, was möglich ist. Der Versuch gilt als erfolgreiche Machbarkeitsstudie, denn die Zellen sollen zumindest „normale Betriebseigenschaften“ gezeigt haben.
Zukunftsmusik, erst einmal kommen 400+ Layer
Das Resultat soll vermutlich zeigen, dass Samsung beim Waferbonden vorankommt. Die Technik wird von Samsung erstmals überhaupt bei der für das zweite Halbjahr 2026 in Serie erwarteten 10. Generation 3D-NAND (V-NAND V10) eingesetzt. Offiziell spricht Samsung von „4xx Layer“, in jüngsten Berichten aus Asien war von 430 Layern die Rede.
Layer sind aber nicht alles, denn zum Beispiel haben Kioxia und Sandisk gezeigt, dass sich mit deutlich weniger Layern eine vergleichbare, wenn nicht sogar höhere Flächendichte erzielen lässt. Aktuell ist davon auszugehen, dass der ebenfalls bald erwartete BiCS10-NAND von Kioxia/Sandisk trotz „nur“ 332 Layern mit Samsungs V10 bei der Speicherdichte in Gbit/mm² mindestens mithalten wird.
Spannend wird aber auch, was Microns G10 zu bieten hat, zu der es öffentlich fast noch gar keine Informationen gibt. Derweil soll YMTC noch in diesem Jahr seine nächste Generation mit voraussichtlich mehr als 300 Layern herausbringen.
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Ubuntu 26.10: Dank Kernel 7.2 soll HDMI 2.1 für AMD einziehen
Für das kommende Ubuntu 26.10 gibt es Pläne, den Linux Kernel 7.2 auszuliefern. Dadurch würde die nächste Ubuntu-Version voraussichtlich die Unterstützung für wesentliche HDMI-2.1-Features für AMD-Grafikkarten erhalten. Daneben gibt es weitere Hardware-Unterstützung.
Ubuntu 26.10 kommt (voraussichtlich) mit Kernel 7.2
Die Ubuntu-Entwickler haben über ihre Pläne (Diskussions-Thread) zum anstehenden Release der Version 26.10 gesprochen. Dieser wird voraussichtlich mit dem Kernel 7.2 erscheinen. Die Entwicklung der Distribution ist darauf ausgerichtet, den jeweils aktuellen Kernel bei Erscheinen einer neuen Hauptversion mit auszuliefern. Dadurch dürfte im Oktober der Linux Kernel 7.2 der realistischste Kandidat für das Betriebssystem sein.
Dem aktuellen Zeitplan nach ist der 15. Oktober als Releasedatum für Ubuntu 26.10 vorgesehen.
Linux Kernel 7.2 mit zahlreichen Neuerungen
Durch den Einsatz des Linux Kernel 7.2 erhält Ubuntu zahlreiche neue Features. Am interessantesten dürfte für viele die aktuell stattfindende Entwicklung rund um AMDs HDMI-2.1-Treiber sein.
Nachdem lange Zeit eine direkte Implementation seitens der HDMI-Rechteinhaber verhindert wurde, kamen jüngst zahlreiche Patches für den Kernel auf, welche grundlegende HDMI-2.1-Eigenschaften umsetzten. Spekulationen sprechen von zwei Möglichkeiten für die Umsetzung:
Entweder war AMD dazu imstande HDMI 2.1 umzusetzen, weil Drittentwickler über Reverse-Engineering eine freie Implementierung für HDMI 2.1 geschrieben haben – oder aber das HDMI-Forum ist durch HDMI 2.2 nicht mehr so restriktiv im Hinblick auf ältere Versionen.
Weitere Neuerungen mit dem Linux Kernel 7.2
Neben AMDs HDMI-Umsetzung bringt der Linux Kernel 7.2 auch Unterstützung für Intels Xe3P-Grafikarchitektur. Ebenso steht die Einführung des USB4STREAM-Protokolls an, wobei es sich um die Übertragung von Rohdatenpaketen handelt.
Introduce USB4STREAM protocol and Linux implementation. This allows two (or more) hosts to transfer data directly over Thunderbolt/USB4 cable through a character device without need to go through the network stack.
Auch Realteks RTL8159 10 Gbit Netzwerkchip zieht mit Kernel 7.2 in den Mainline-Zweig ein.
KI wird Teil von Ubuntu 26.10
Mit Ubuntu 26.10 kommen KI-Funktionen auf das System. Diese sind klar als Opt-In-Option ausgelegt. Außerdem beruhen diese auf Snap-Paketen und lassen sich dadurch jederzeit ganz entfernen.
Aufgrund der Größe der LLMs werden die KI-Funktionen auch nicht mit dem Installationsmedium ausgeliefert und sind daher ab Start gar nicht auf dem System.
Downloads
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4,5 Sterne
Ubuntu ist die bekannteste Linux-Distribution, der Fokus liegt auf einfacher Bedienung.
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ LTS Deutsch
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
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MagentaMobil Data: Telekom spendiert reinen Datentarifen mehr Datenvolumen

Die Deutsche Telekom überarbeitet zum 1. Juni ihr Angebot der reinen Datentarife und spendiert diesen mehr Datenvolumen zu unveränderten Preisen. Mit den Tarifen richtet sich der Anbieter an Nutzer von Tablets oder Notebooks mit Mobilfunk. Der kleinste Tarif MagentaMobil Data S enthält künftig 10 GB für 14,95 Euro monatlich.
Das noch aktuelle Angebot der MagentaMobil Data setzt sich aus den Tarifen S mit 5 GB für 14,95 Euro, M mit 10 GB für 19,95 Euro und L mit 25 GB für 29,95 Euro zusammen – jeweils pro Monat und zuzüglich einmaliger Anschlussgebühr in Höhe von 39,95 Euro.
Upgrade auf 10 GB, 40 GB und 80 GB Datenvolumen
Ab dem 1. Juni kommen diese Datentarife zu unveränderten Preisen mit 10 GB (S), 40 GB (M) und 80 GB (L) Datenvolumen. Die Tarifaufwertung betrifft dem Netzbetreiber zufolge neben Neukunden auch Bestandskunden, die Umstellung erfolge automatisch. Alle Tarife bieten Zugang zum 5G-Netz, EU-Roaming und eine Hotspot-Flat. Hinzu kommt weiterhin der MagentaEins-Vorteil für Kunden auch mit einem Festnetzanschluss bei der Deutschen Telekom. Damit erhalten Kunden zusätzlich 1 GB Datenvolumen im gewählten Datentarif sowie eine Flatrate für Telefonate vom Festnetz in alle deutschen Mobilfunknetze.
Die Datentarife lassen sich zudem mit Endgeräten vom Netzbetreiber kombinieren. In diesem Fall gibt es bei Abschluss eines Datentarifs einen einmaligen „Geräterabatt“ in Höhe von 50 Euro bei MagentaMobil M und 100 Euro bei MagentaMobil L.
PlusKarte Data für bestehende Smartphone-Tarife
Wer hingegen bereits einen Smartphone-Tarif mit Telefonie bei der Telekom abgeschlossen hat, kann alternativ auch mit der „PlusKarte Data“ eine zusätzliche SIM-Karte nur mit Datenanbindung für Tablets oder Notebooks bestellen. Diese kostet mit 14,95 Euro pro Monat so viel wie der kleinste MagentaMobil Data, bietet aber dieselbe Höhe des Datenvolumens wie die Hauptkarte, also zum Beispiel 30 GB bei MagentaMobil S, in den anderen Mobilfunktarifen entsprechend mehr oder weniger.
Unlimitiertes Datenvolumen zur WM
Die Smartphone-Tarife will der Netzbetreiber aktuell mit einer WM-Aktion schmackhaft machen. Wer bis zum 8. Juni als Neukunde einen Tarif mit MagentaMobil M oder MagentaMobil L abschließt, erhält automatisch unlimitiertes Datenvolumen für 24 Monate und 240 Euro Cashback. Das unlimitierte Datenvolumen lässt sich auch auf Zweitgeräten nutzen. Im MagentaMobil M kann dafür eine Multi-SIM für 6,95 Euro monatlich gebucht werden. Im größeren MagentaMobil L ist die Multi-SIM bereits enthalten.
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Neuer Handheld-PC: Acer Predator Atlas 8 soll Intels Arc-G3-Chips nutzen

Acer soll an dem neuen Handheld-PC Predator Atlas 8 arbeiten, der mit einem 8-Zoll-Display ausgestattet ist. Zum Einsatz kommen sollen dabei die Intel-Arc-G3-Chips auf Basis der Panther-Lake-Architektur, wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht.
Die große IT-Fachmesse Computex 2026 beginnt in wenigen Tagen und im Vorfeld sind bereits Informationen zu einem neuen Gaming-Handheld von Acer durchgesickert. Demnach wird der taiwanische Hardware-Hersteller den Predator Atlas 8 vorstellen, wie es in einem aktuellen Bericht von Videocardz heißt.
Das ist zum Acer Predator Atlas 8 bekannt
Wie der Name erahnen lässt, könnte der Predator Atlas 8 ein Gaming-Handheld mit 8 Zoll großem Display sein. Bislang hat Acer lediglich den Nitro Blaze 7 veröffentlicht, während ein Nitro Blaze 8 und Blaze 11 ebenfalls vorgestellt wurden, die bislang aber nicht auf den Markt gekommen sind. Mit dem neuen Predator Atlas 8 würde Acer erstmals einen Handheld-PC unter der Premium-Marke „Predator“ veröffentlichen.
Acers kommender Predator Atlas 8 soll zudem Intels neue Arc-G3-Chips nutzen, die speziell für den Einsatz in Gaming-Handhelds gedacht sind. Hierbei wird erwartet, dass Intel zwei Varianten des Chips anbieten wird: den Arc G3 und den leistungsfähigeren Arc G3 Extreme mit höherem GPU-Takt. Informationen dazu, welcher der beiden Chips im Predator Atlas 8 zum Einsatz kommen wird, oder ob Acer sowohl den G3 als auch den G3 Extreme zur Wahl stellen wird, sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Details zu den Arc G3-Chips
Auch zu den neuen Arc-G3-Chips, die auf der Panther-Lake-Architektur basieren, sind bereits Details bekannt, die allerdings noch unbestätigt sind. Laut Videocardz sollen beide Chips insgesamt 14 CPU-Kerne haben, davon 2 Performance-, 8 Effizienz- und 4 Low-Power-Kerne.
Zudem soll im regulären G3-Chip eine Arc-B370-Grafikeinheit zum Einsatz kommen, die insgesamt 10 Xe3-GPU-Kerne besitzt, während der G3 Extreme eine Arc-B390-iGPU verwenden soll, die entsprechend 12 Xe3-Kerne bietet. Auch interessant: Die offizielle Vorstellung der Arc-G3-Plattform soll bereits am 28. Mai erfolgen.
Offizielle Vorstellung auf der Computex 2026?
Die offizielle Enthüllung des Predator Atlas 8 zur Computex 2026, die vom 2. bis 5. Juni stattfinden wird, wirkt dabei als wahrscheinlich. Damit würde Acer neben MSI zu den wenigen großen Herstellern gehören, die einen Gaming-Handheld mit Intel-Chip anbieten. Hinsichtlich eines möglichen Preises des Predator Atlas 8 lohnt sich ein Blick zum MSI Claw 8 AI+: Dieser Handheld mit Intel-Prozessoren der Lunar-Lake-Generation hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 999 Euro.
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