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Cherry Xtrfy K63W Pro: 70%-Layout und Design toppen optimierte 8.000 Hz


Cherry Xtrfy K63W Pro: 70%-Layout und Design toppen optimierte 8.000 Hz

Bild: Cherry

„Ultra-Wideband-Funk“ soll die Cherry Xtrfy K63W Pro spannend machen und Reaktionszeiten verbessern. Flache Tasten, ein schickes Design und das Layout der Kompakttastatur ziehen jedoch viel deutlicher Blicke auf sich.

Die Idee hinter dem 70%-Layout ist simpel: Maximalen Platz in der Breite sparen. Deshalb entfernt Cherry den Nummernblock sowie Pfeil- und Funktionstasten, lässt aber die F-Reihe auf der Tastatur. Damit entsteht ein 60%-Layout mit zusätzlichen F-Tasten und vor allem Tasten in normaler ISO-Größe, die sich damit leichter tauschen lassen. Pfeiltasten können alternativ über das rechte „Strg“ und Co genutzt werden. Wie schon bei der MX 8.3 TKL (Test) können Einstellungen über die Utility-Software des Unternehmens vorgenommen werden.

Zur Signalübertragung sitzen im eng umbauten Tastenfeld Cherry MX Low Profile 2.0, leichtgängige flache Taster. Sie sind fest verlötet, was bei dieser Art Taster tatsächlich der Normalfall ist. Auf den Tastern stecken ABS-Kappen mit Kreuzstempel. Den Aufbau der K63W Pro lässt Cherry offen, der Hersteller spricht lediglich von einer „Gasket-Mount-Konstruktion“, verliert jedoch kein Wort zur Geräuschdämpfung um das Versprechen „verfeinerter Akustik“ zu untermauern.

Cherry Xtrfy K63W (Bild: Cherry)

8.000 Hz – so what?

Die Entscheidung, die hohe Polling-Rate in den Mittelpunkt zu stellen, gehört im Gaming-Segment zum guten Ton. Spürbare Auswirkungen sind davon jedoch kaum zu erwarten, nicht einmal eine Millisekunde wird dadurch selbst im besten Fall von der Latenzkette gestrichen.

„Ultra-Wideband-Funk“, ein breiteres Frequenzband, soll bei der Umsetzung aber Vorteile bieten, verheißt die Produktbeschreibung, und zwar in Form von höherem Datendurchsatz, robusteren Verbindungen und besserer Energieeffizienz. Trotzdem werden 8.000 Hz an der Laufzeit nagen, darauf deuten der 6.000-mAh-Akku und die Angabe von bis zu 1.100 Stunden Betriebsdauer hin – „abhängig von den Einstellungen“. Heißt: Dieser Maximalwert wird mit günstigen Settings, also deaktivierter Beleuchtung und geringer Polling-Rate erzielt. Mit alltagsnahen oder gar ausgereizten Settings ist zu erwarten, dass davon wie anderswo ein Bruchteil, dank des großen Akkus aber immerhin mehr als bei vielen Konkurrenten, übrig bleibt.

Preis und Verfügbarkeit

In Europa plant Cherry die Markteinführung Anfang Juli, die Preisempfehlung liegt bei rund 180 Euro.



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Copilot Super-App: Scout ist Microsofts OpenClaw-Variante für Windows 11


Copilot Super-App: Scout ist Microsofts OpenClaw-Variante für Windows 11

Bild: Microsoft Build 2026

Wie im Vorfeld der Entwicklerkonferenz Build 2026 erwartet, hat Microsoft eine Copilot-Super-App vorgestellt, die Chat-Funktionen mit Coding-Assistenten und Agenten-Funktionen vereint. Die dauerhaft im Hintergrund laufenden Assistenten erscheinen unter dem Label Autopilots.

Der erste Autopilot-Agent, den Microsoft veröffentlicht, ist Scout. Es ist die Copilot-Version von OpenClaw, die über Desktop und Cloud arbeiten kann und direkt in Microsoft-365-Apps wie Outlook, OneDrive und Teams integriert wird. Im Vergleich zu den herkömmlichen Copilot-Assistenten hat dieser nochmals deutlich mehr Fähigkeiten und kann autonom im Auftrag der Nutzer handeln. Das funktioniert auch im Hintergrund, Nutzer müssen sich also etwa nicht am PC befinden.

Als Anwendungsszenarien beschreibt Microsoft Aufgaben aus dem Büroalltag. Demnach soll der Agent in der Lage sein, autonom den Kalender zu organisieren, Inhalte für Meetings vorzubereiten und Vorlagen für E-Mails oder weitere Texte zu erstellen.

Verfügbar ist Scout zunächst als experimentelle Variante für eine ausgewählte Gruppe von Nutzern, Organisationen sowie Teilnehmenden am Frontier-Programm.

Windows-App für OpenClaw

OpenClaw wird auch als native Windows-App erscheinen. Auf diese Weise soll der Betrieb des Open-Source-Agenten wesentlich intuitiver werden, als es bislang der Fall ist. So lässt sich etwa präzise steuern, auf welche Ordner OpenClaw zugreifen kann. Dabei kann man entscheiden, ob der Agent Schreibzugriff oder nur Lesezugriff hat. Nutzer können so verhindern, dass etwa komplette Ordner versehentlich gelöscht werden.

OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger, der mittlerweile bei OpenAI tätig ist, war ebenfalls auf der Bühne. Er bewarb unter anderem die neuen Sicherheitsfunktionen. Mit der Windows-App könne man OpenClaw auch in Unternehmen laufen lassen.

Microsoft veröffentlicht mit Microsoft Execution Containers (MXC) eine Sicherheitsumgebung, die ein Regelwerk etabliert („policy-driven Layer“), das den Betrieb von Agenten wie OpenClaw unter Windows absichern soll. Das erfolgt über Sandbox-Prozesse sowie eine vom Betriebssystem erzwungene Identität für einen Agenten, damit sich dessen Tätigkeiten immer nachvollziehen lassen.

GitHub Copilot als Konkurrent für Claude Code und Codex

Direkt für das Coding stellt Microsoft die GitHub Copilot App vor. Es ist die Plattform für den Coding-Assistenten, die auf GitHub Copilot CL basiert. Mit der App müssen die Agenten aber nicht mehr im Terminal ausgeführt werden.

Noch handelt es sich bei GitHub Copilot App um eine technische Preview. Verfügbar ist diese für Abonnenten von Copilot Pro, Pro+, Max, Business oder Enterprise.

Billboard März 2026



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US-Bundesstaat Florida: OpenAI we­gen irreführender Sicher­heits­versprechen ver­klagt


Für OpenAI spitzt sich die Lage in Florida zu. Nachdem der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates bereits im April Ermittlungen wegen des Amoklaufes an der Florida State University aufgenommen hatte, wurde nun Klage erhoben. Der Vorwurf umfasst irreführende Sicherheitsversprechen sowie problematische Auswirkungen von ChatGPT.

Bereits vor Monaten wurden Ermittlungen aufgenommen

Im April 2025 drang der mutmaßliche Schütze Phoenix Ikner auf das Gelände der Florida State University ein, tötete zwei Menschen und verletzte zudem sechs weitere Personen. Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin unter anderem auch Ermittlungen gegen OpenAI ein, nachdem Konversationen zwischen ChatGPT und dem mutmaßlichen Täter ausgewertet worden waren.

Generalstaatsanwalt James Uthmeier kam dabei zu dem Schluss, dass ChatGPT dem mutmaßlichen Täter unter anderem Hinweise zur Auswahl geeigneter Waffen und passender Munition gegeben habe sowie Informationen dazu, welche Waffen sich für bestimmte Distanzen besonders eignen würden. Auch Angaben darüber, welche Bereiche des Campus zu welchen Zeiten besonders stark frequentiert seien, sollen Teil der Konversationen gewesen sein. Ausschlaggebend für die Ermittlungen war zudem die Äußerung von Staatsanwälten, dass „wenn es eine Person am anderen Ende des Bildschirms gewesen wäre“, diese wegen Mordes angeklagt worden wäre.

Nicht die erste Klage gegen OpenAI

Darüber hinaus hatte zwischenzeitlich auch die Witwe eines der Opfer OpenAI beschuldigt, den mutmaßlichen Täter bei der Umsetzung der Tat unterstützt zu haben, und ebenfalls Klage gegen das Unternehmen eingereicht.

Florida reicht Klage gegen OpenAI ein

Jetzt sind die Ermittlungen einem Bericht von CNET zufolge zumindest vorläufig abgeschlossen worden, zudem hat Generalstaatsanwalt Uthmeier nun ebenfalls Klage gegen OpenAI erhoben. Dem KI-Spezialisten werden darin unter anderem irreführende Sicherheitsversprechen sowie problematische Auswirkungen von ChatGPT vorgeworfen.

Damit ist Florida der erste US-Bundesstaat, der OpenAI direkt wegen Sicherheits- und Design-Fragen rund um den Chatbot verklagt. Die Klageschrift richtet sich dabei nicht nur gegen das Unternehmen selbst, sondern auch gegen CEO Sam Altman. Bei der Auseinandersetzung handelt es sich zudem um ein Zivilverfahren, das zu Geldstrafen und gerichtlichen Anordnungen führen könnte, jedoch nicht zu Strafanzeigen.

In der am Montag vor dem Bezirksgericht des zehnten Gerichtsbezirks in Highlands County, Florida, eingereichten Klageschrift (PDF) wird OpenAI unter anderem vorgeworfen, falsche öffentliche Aussagen zur Sicherheit von ChatGPT gemacht zu haben. Auch Werbeaussagen wie „Built with safety in mind“ sollen irreführend gewesen sein. Darüber hinaus soll OpenAI ein „Netz aus Täuschung“ aufgebaut und Nutzer bewusst ausgebeutet haben. Ebenfalls im Raum steht der Vorwurf, zur Gewinn- und Marktwertmaximierung gegen Gesetze zu unfairen oder irreführenden Geschäftspraktiken verstoßen zu haben.

Schwerwiegende Anschuldigungen

Auch ein bereits im Rahmen der Ermittlungen erhobener Vorwurf gegen OpenAI findet sich in der Klageschrift wieder: So soll das Unternehmen sowohl interne als auch externe Warnungen über Risiken künstlicher Intelligenz ignoriert und die Zuverlässigkeit von ChatGPT falsch dargestellt haben. Gleiches soll für die Angaben zur Eignung für Kinder gelten, wobei dieser Aspekt einen zentralen Bestandteil der Klage darstellt. Laut Uthmeier ermögliche ChatGPT Minderjährigen einen unkontrollierten Zugang zu schädlichen Informationen, etwa zu Essstörungen oder Selbstverletzung. Durch die Darstellung des KI-Modells als sicher habe OpenAI die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Risiken getäuscht. Neben Sicherheitsfragen kritisiert Florida zudem die Daten- und Datenschutzpraktiken von OpenAI.

Die Klage reiht sich in eine zunehmende politische und juristische Debatte über die Regulierung von KI-Unternehmen ein. Mehrere Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Illinois und New York, haben bereits eigene KI-Regelungen eingeführt.



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Asus Ascent QN10 im Hands-on: Erster Mini-PC mit 18-Kerner Qualcomm Snapdragon X2 Elite


Asus Ascent QN10 im Hands-on: Erster Mini-PC mit 18-Kerner Qualcomm Snapdragon X2 Elite

Qualcomms schnellster Chip Snapdragon X2 Elite ist nun auch im Mini-PC angekommen. Der Asus Ascent QN10 markiert den Anfang, dort wird der 18-Kern-Prozessor mit einer TDP von 65 Watt in einem 0,75 Liter kleinen Gehäuse untergebracht, flankiert von maximal 32 GByte LPDDR5X-9600.

Der Schritt war eigentlich schon lange überfällig, nun vollzieht Qualcomm ihn mit Partner Asus. Ohnehin hat Asus bereits viele Notebooks mit Qualcomms Chips sowohl der neueren X2 als auch noch einmal der letzten X-Generation zur Computex 2026 bestückt, ein Ausflug in den Mini-PC-Bereich war folglich naheliegend. Denn hier kennt sich Asus schließlich auch aus, neben der NUC-Serie gibt es viele weitere kleine PC-Formate im Konzern.

Ascent QN10 heißt die Lösung nun, die in einem 130 × 130 × 40 mm kleinen Metallgehäuse und bei 720 Gramm Gewicht 18 Oryon-Kerne mit bis zu 4,7 GHz betreibt. Mit dabei ist natürlich auch die verbesserte Adreno-GPU und die 80 TOPS starke Hexagon-NPU – ein Unikat nur bei Qualcomm. Da die TDP bei 65 Watt liegt, wird die gegrillte Unterseite für die Frischluftzufuhr benötigt, auch die Seiten des Mini-PCs weisen Öffnungen auf, die das Überleben der verbauten Hardware sichern sollen

Asus Ascent QN10 im Hands-on
Asus Ascent QN10 im Hands-on

Gemäß Hersteller kann das SoC dabei im QN10 mit 32 GByte LPDDR5X-8533 oder LPDDR5X-9600 bestückt sein, ab Werk ist auch erst einmal nur eine 512 GByte „kleine“ PCIe-4.0-SSD inklusive Windows 11 verbaut – hier dürfte je nach Einsatzgebiet und AI-Fokus durchaus schnell mehr nötig sein. Sonst bleibt nur der Weg in die Cloud.

Asus Ascent QN10 im Hands-on
Asus Ascent QN10 im Hands-on

Die Ausstattung schließt viele moderne Ports ein, heraus stechen die USB-C-Anschlüsse. Da der Mini-PC nur einmal nativ HDMI 2.1 bietet, wird der Rest über die schnellen USB-4.0-Gen2-Anschlüsse mit 40 Gbit/s realisiert, die in dreifacher Form so auch DisplayPort 2.1 unterstützen. So werden am Ende vier Displays mit 4K-Auflösung voll unterstützt.

Zur weiteren Ausstattung gehört natürlich WiFi 7 und Bluetooth 5.4, dazu gibt es klassisch 2,5 Gbit/s-Ethernet als vollwertigen LAN-Port, dazu auch einen Kopfhöreranschluss. Für den Antrieb sorgt ein externes 180-Watt-Netzteil, der altbekannte Hohlstecker stellt den Anschluss dar.

Zu einem Preis und Termin äußern sich die beteiligten Hersteller bisher noch nicht.

Asus Ascent QN10 im Hands-on

Asus Ascent QN10 im Hands-on



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