Apps & Mobile Entwicklung
CB-Funk-Podcast #173: Apple, Siri AI und die EU – wird das jetzt endlich was?

Auf eine große Hardware-Woche in Taiwan folgt Apples Software-Spektakel in Kalifornien. Fabian und Dennis besprechen, welche Neuerungen iPhone-, iPad- und Mac-Nutzer im Herbst dieses Jahres erwarten können, was es mit Apples jüngster AI-Offensive auf sich hat und wie in diesem Zuge das Feindbild der EU-Kommission geschürt wird.
CB-Funk: Die einhundertdreiundsiebzigste Episode
Apple-CEO Tim Cook hat die Entwicklerkonferenz WWDC 2026 am Montag mit der traditionellen Keynote eröffnet. Es war seine letzte, bevor er den CEO-Staffelstab im September an John Ternus weiterreicht. Cook gab einen Ausblick auf iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und watchOS 27, die alle Modellpflege betreiben: Optimierungen stehen im Fokus. Eine große Neuerung bringen aber alle Updates mit sich: Apple Intelligence mit der neuen Siri AI.
Dennis und Fabian fragen sich in dieser Episode: Wird das jetzt was mit KI bei Apple? Oder bleibt es bei großspurigen Ankündigungen? Und wer ist eigentlich daran schuld, dass EU-Bürger zunächst außen vor bleiben? Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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Quo vadis, Xbox-Exklusivität?: Microsofts Strategie bleibt erst einmal vage

Mehr Spiele bleiben auf der Xbox, das war die Nachricht des Summer Game Fest 2026. Oder nicht? Die Strategie dahinter bleibt bemerkenswert unkonkret. Entschieden wird, so wirkt es zumindest von außen, nach Gutdünken.
Dass Microsoft die Multiplattformstrategie wieder zurückfährt, war klar. Auf dem Summer Game Fest 2026 war davon aber nur in Ansätzen etwas zu sehen. Lediglich das Steampunk-RPG Clockwork Revolution und Gears of War: E-Day wurden als „Xbox Console Exclusive“ angekündigt und erscheinen nur auf dem PC und der Xbox.
Für beide Spiele wurde die Entscheidung vor gut einem Monat gefallen, aber gut unter Verschluss gehalten – so gut, dass Walmart das neue Gears auch für die PlayStation 5 gelistet hatte. Laut Jeff Grubb von Giant Bomb existiert bereits ein im Grunde fertiger Port des Spiels, der nun eingestampft wird.
Andere kommende Spiele wie das nächste Fable oder das Halo-Remake Campaign Evolved kommen auf die PlayStation 5. Für State of Decay 3 und Senua gilt das gleiche.
Was heißt das?
Chief Content Officer Matt Booty versuchte die Verwirrung im Gespräch mit Gamertag Radio (YouTube) aufzuklären. Ziel sei es Spielern einen Grund für den Kauf einer Xbox zu geben und bisherige Fans zu belohnen. Multiplayer-Titel und Live-Service-Angebote sollen aber auf allen Plattformen erscheinen, genau wie bereits für andere Plattformen angekündigte Spiele. Welche Spiele wo erscheinen, werde parallel zum Erscheinungstermin angekündigt.
Ähnlich äußerte sich Chief Strategy Officer Matthew Ball bei The Game Business (via X). Es gebe ein „internes Regelwerk und eine Strategie“ für den Umgang mit Exklusivspielen. Spieler sollen künftig eine „verlässliche Pipeline“ erwarten können, die „ihre vorherigen Investments in die Xbox-Plattform bestätigt, sie in der Zukunft auf der Xbox hält“.
Besonders konkret sind die Aussagen nicht. Das deutet auf eine immer noch nicht endgültig in Stein gemeißelte Strategie hin. Booty selbst sprach von Einzelfallentscheidungen. Portierungen sind zwar ökonomisch pro Titel betrachtet oft sinnvoll, Exklusivität treibt allerdings Hardware-Verkäufe – und wird von Fans gewünscht.
Diese Zielgruppe umwirbt Microsoft in Anbetracht einer etwas schwächelnden Plattform gerade unter anderem mit der Umbenennung von Xbox in XBOX. Eine mögliche Antwort liegt auch darin: Ein paar Exklusivspiele wird es in regelmäßigen Abständen zur Beruhigung der Hardcore-Nutzerbasis geben, der Rest kommt weiter überall.
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GeForce Hotfix 610.52: Neuer Treiber behebt Probleme mit G-Sync, DLSS und Smooth Motion

Nvidia hat den GeForce Hotfix Display Driver 610.52 veröffentlicht. Der optionale Treiber basiert auf dem Game-Ready-Treiber 610.47 und behebt mehrere Fehler, die unter anderem G-Sync, bestimmte Monitore, DLSS Frame Generation und Smooth Motion betreffen.
Schnelle Hilfe außer der Reihe
Zu den behobenen Problemen gehört ein Frame-Pacing-Fehler auf bestimmten Monitoren, der bei Ada-Grafikkarten in Verbindung mit aktiviertem G-Sync auftreten konnte. Außerdem wurde ein Fehler korrigiert, durch den die EDID-Informationen einiger Monitore nicht korrekt ausgelesen wurden. In solchen Fällen wurden die Bildschirme unter Umständen als „Nvidia NV-Failsafe“ erkannt.
Auch für Multi-Monitor-Systeme bringt der Hotfix-Treiber Anpassungen. Dazu gehören laut Nvidia eine verbesserte Stabilität in Spielen, wenn V-Sync zusammen mit DLSS Frame Generation genutzt wird. Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, durch den bestimmte Bildschirme nicht mehr aus dem Standby aufwachten. Für World of Warcraft nennt Nvidia ebenfalls Stabilitätsverbesserungen.
Weitere Änderungen betreffen Nvidia Smooth Motion. In einigen DirectX-11-Spielen konnte es bei aktivierter Funktion zu Rucklern oder Ghosting kommen. Zudem konnte Smooth Motion laut Nvidia dazu führen, dass bestimmte Spiele bereits beim Start abstürzten. Auch daran soll der Hotfix 610.52 ansetzen.
Nur bei Bedarf
Wie bei den GeForce-Hotfix-Treibern üblich, handelt es sich nicht um einen regulären WHQL-Treiber. Es sind viel mehr um optionale Beta-Treiber, die nur eine verkürzte Qualitätsprüfung durchlaufen. Sie sollen gezielt Fehler schneller beheben, bevor die Änderungen in einen späteren offiziellen Treiber einfließen. Wer von den genannten Problemen nicht betroffen ist, kann daher auch auf den nächsten zertifizierten Treiber warten.
Downloads
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4,2 Sterne
Die GeForce-Treiber unterstützen sämtliche aktuellen Nvidia-Grafikkarten.
- Version 610.47 Deutsch
- Version 610.52 Hotfix Deutsch
- +4 weitere
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Mit 4 TB und 8 TB: Sandisks SDUC‑Speicherkarten kommen nun doch

Speicherkarten des neuen Standards Secure Digital Ultra Capacity (SDUC) haben sich verspätet. Doch bald sollen die SD-Karten mit Speicherkapazitäten von 4 TB und sogar 8 TB doch verfügbar werden. Das berichtet zumindest Notebookcheck mit Informationen von der Computex. Sandisk leistet dabei Pionierarbeit.
Am Stand der SD Association, also jener Organisation, die Standards für das SD-Speicherkartenformat festlegt, waren sie nämlich zu sehen, die ersten SDUC-Speicherkarten von Sandisk. Allerdings waren die Speicherkarten nicht in physischer Form vertreten, sondern als Aufdruck auf einem Plakat zu sehen, mit dem für SDUC-Karten geworben wurde.
Konkret plant Sandisk demnach in der Ultra-Serie Modelle mit 4 TB und 8 TB. Abgebildet sind das kleinere microSD-Format mit 4 TB und das herkömmliche SD-Format mit 8 TB. Die Speicherkarten sollen dem neuen Standard SDUC sowie den Geschwindigkeitsklassen UHS-I (U1), der Video Speed Class 10 (V10) sowie der App Performance Class A1 entsprechen.
Zusätzlich ist in der Serie Sandisk Extreme Pro eine auf höhere Leistung ausgelegte SDUC-Karte im SD-Format mit 4 TB geplant. Diese soll mit UHS-II (UHS Speed Class 3) arbeiten und die höheren Anforderungen für V30 und App Performance Class A2 erfüllen. Weder eine Option auf 8 TB noch auf microSD wird hier gezeigt.
Gegenüber Notebookcheck wurde von mehreren Firmen am Messestand bestätigt, dass diese SDUC-Speicherkarten „in Kürze“ auf den Markt kommen sollen. Nähere Details dazu gibt es aber ebenso wenig wie Preisvorstellungen.
Neuer Anlauf für SDUC
Der SDUC-Standard ist längst nicht mehr neu, genau genommen existiert er bereits seit dem Jahr 2018 und definiert Speicherkapazitäten von bis zu 128 TB. Allerdings blieben fertige Produkte bisher aus. Erst im April 2024 kündigte Sandisk (seinerzeit noch Teil von Western Digital), die erste SDUC-Speicherkarte mit 4 TB an. Doch der für 2025 erwartete Marktstart blieb aus.
Neue Kartenleser müssen her
Was sich schon vor rund zwei Jahren abgezeichnet hat, wird jetzt noch einmal bestätigt: Für die SDUC-Karten müssen neue Kartenleser her, denn die bisherigen unterstützen den neuen Standard nicht. Wie Notebookcheck anmerkt, gilt das auch für „nagelneue SD-Express-Kartenlesegeräte“. Allerdings soll es noch im Laufe des Jahres neue Kartenleser geben, die sowohl mit SDUC als auch mit SD Express und UHS-II umgehen können. Auf der Computex wurden erste Modelle ausgestellt.
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