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GeForce Hotfix 610.52: Neuer Treiber behebt Probleme mit G-Sync, DLSS und Smooth Motion

Nvidia hat den GeForce Hotfix Display Driver 610.52 veröffentlicht. Der optionale Treiber basiert auf dem Game-Ready-Treiber 610.47 und behebt mehrere Fehler, die unter anderem G-Sync, bestimmte Monitore, DLSS Frame Generation und Smooth Motion betreffen.
Schnelle Hilfe außer der Reihe
Zu den behobenen Problemen gehört ein Frame-Pacing-Fehler auf bestimmten Monitoren, der bei Ada-Grafikkarten in Verbindung mit aktiviertem G-Sync auftreten konnte. Außerdem wurde ein Fehler korrigiert, durch den die EDID-Informationen einiger Monitore nicht korrekt ausgelesen wurden. In solchen Fällen wurden die Bildschirme unter Umständen als „Nvidia NV-Failsafe“ erkannt.
Auch für Multi-Monitor-Systeme bringt der Hotfix-Treiber Anpassungen. Dazu gehören laut Nvidia eine verbesserte Stabilität in Spielen, wenn V-Sync zusammen mit DLSS Frame Generation genutzt wird. Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, durch den bestimmte Bildschirme nicht mehr aus dem Standby aufwachten. Für World of Warcraft nennt Nvidia ebenfalls Stabilitätsverbesserungen.
Weitere Änderungen betreffen Nvidia Smooth Motion. In einigen DirectX-11-Spielen konnte es bei aktivierter Funktion zu Rucklern oder Ghosting kommen. Zudem konnte Smooth Motion laut Nvidia dazu führen, dass bestimmte Spiele bereits beim Start abstürzten. Auch daran soll der Hotfix 610.52 ansetzen.
Nur bei Bedarf
Wie bei den GeForce-Hotfix-Treibern üblich, handelt es sich nicht um einen regulären WHQL-Treiber. Es sind viel mehr um optionale Beta-Treiber, die nur eine verkürzte Qualitätsprüfung durchlaufen. Sie sollen gezielt Fehler schneller beheben, bevor die Änderungen in einen späteren offiziellen Treiber einfließen. Wer von den genannten Problemen nicht betroffen ist, kann daher auch auf den nächsten zertifizierten Treiber warten.
Downloads
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4,2 Sterne
Die GeForce-Treiber unterstützen sämtliche aktuellen Nvidia-Grafikkarten.
- Version 610.47 Deutsch
- Version 610.52 Hotfix Deutsch
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Anthropic Claude Fable 5: Quellcode in mobiler App deutet weitere Funktionen an

Hinweise in einer aktuellen iOS-Version der Claude-App deuten auf mehrere geplante, aktuell aber noch inaktive Funktionen hin. Im Code finden sich Fragmente für eine automatische Modellweiterleitung bei Fable-Sperren, eine Modellauswahl im Voice Mode sowie die Einbindung von Managed Agents in Claude Code.
Anthropic scheint noch einige Funktionen zu planen
Bereits wenige Stunden nach der offiziellen Veröffentlichung der neuen KI-Modelle von Anthropic ist TestingCatalog bei einer genaueren Analyse der iOS-App auf bislang nicht aktivierte Funktionen gestoßen.
Claude Fable 5 ist das erste öffentlich verfügbare Modell der neuen Mythos-Klasse und soll in mehreren Benchmarks mehr als zehn Prozent mehr Leistung als Opus bieten. Gleichzeitig unterliegt es deutlich strengeren Sicherheitsvorgaben als seine Vorgänger. Anfragen zu Themen wie Cyber-Sicherheit, Biologie, Chemie oder Model Distillation werden daher durch Sicherheitsfilter blockiert.
Weiterleitung an bestimmte KI-Modelle
Derzeit werden solche Anfragen in Fable 5 automatisch an das schwächere Modell Opus 4.8 weitergeleitet. Testing Catalog hat jedoch in der mobilen iOS-App einen bislang noch inaktiven Schalter entdeckt, über den sich die Anfrage an ein anderes KI-Modell weiterreichen lassen soll. Dies entspräche zwar dem von Anthropic auf API-Ebene beschriebenen Fallback-Verhalten, würde jedoch als benutzerseitige Steuerungsmöglichkeit das Klassifizierungssystem für Abonnenten deutlich weniger störend wirken lassen, wenn sie bei ihrer regulären Arbeit an diese Grenzen stoßen.
Modellwahl für Sprachmodus
Auch der Voice Mode soll zusätzliche Funktionen erhalten. Hinweise im iOS-Code deuten auf eine Modellauswahl zwischen den Modellen Opus, Sonnet, Haiku und möglicherweise Fable hin. Das gewählte KI-Modell würde dabei nicht nur die Sprachsynthese steuern, sondern auch Tool-Aufrufe und weitere Aufgaben innerhalb der Sprachfunktion übernehmen. Da der aktuelle Voice Mode auf Haiku 4.5 basiert und seit längerer Zeit keine größeren Aktualisierungen mehr erhalten hat, könnte diese Änderung die Leistungsfähigkeit der Funktion deutlich steigern und Nutzern zugleich mehr Flexibilität bieten.
Spezialagenten direkt im Coding-Assistenten auswählbar
Eine weitere entdeckte Neuerung betrifft die Verknüpfung von Claude Code mit den Anthropic Managed Agents. Anwender sollen künftig die Möglichkeit erhalten, über die Managed-Agents-Plattform konfigurierte Cloud-basierte Spezialagenten direkt in Claude Code auszuwählen und ihnen bestimmte Aufgaben zuweisen können. Der technischen Integration zufolge soll die Umsetzung derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen sein, bei einer Aktivierung würde sie den Einsatz spezialisierter Agenten auf Mobilgeräten jedoch erheblich erweitern und die Richtung weiter fortsetzen, die Anthropic mit Claude Code im Web und der Aufgabenvergabe von Cowork eingeschlagen hat.
Keine dieser Funktionen wurde bislang allerdings offiziell von Anthropic angekündigt oder gar bestätigt. Entsprechend bleibt offen, ob und wann sie tatsächlich eingeführt werden.
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Quo vadis, Xbox-Exklusivität?: Microsofts Strategie bleibt erst einmal vage

Mehr Spiele bleiben auf der Xbox, das war die Nachricht des Summer Game Fest 2026. Oder nicht? Die Strategie dahinter bleibt bemerkenswert unkonkret. Entschieden wird, so wirkt es zumindest von außen, nach Gutdünken.
Dass Microsoft die Multiplattformstrategie wieder zurückfährt, war klar. Auf dem Summer Game Fest 2026 war davon aber nur in Ansätzen etwas zu sehen. Lediglich das Steampunk-RPG Clockwork Revolution und Gears of War: E-Day wurden als „Xbox Console Exclusive“ angekündigt und erscheinen nur auf dem PC und der Xbox.
Für beide Spiele wurde die Entscheidung vor gut einem Monat gefallen, aber gut unter Verschluss gehalten – so gut, dass Walmart das neue Gears auch für die PlayStation 5 gelistet hatte. Laut Jeff Grubb von Giant Bomb existiert bereits ein im Grunde fertiger Port des Spiels, der nun eingestampft wird.
Andere kommende Spiele wie das nächste Fable oder das Halo-Remake Campaign Evolved kommen auf die PlayStation 5. Für State of Decay 3 und Senua gilt das gleiche.
Was heißt das?
Chief Content Officer Matt Booty versuchte die Verwirrung im Gespräch mit Gamertag Radio (YouTube) aufzuklären. Ziel sei es Spielern einen Grund für den Kauf einer Xbox zu geben und bisherige Fans zu belohnen. Multiplayer-Titel und Live-Service-Angebote sollen aber auf allen Plattformen erscheinen, genau wie bereits für andere Plattformen angekündigte Spiele. Welche Spiele wo erscheinen, werde parallel zum Erscheinungstermin angekündigt.
Ähnlich äußerte sich Chief Strategy Officer Matthew Ball bei The Game Business (via X). Es gebe ein „internes Regelwerk und eine Strategie“ für den Umgang mit Exklusivspielen. Spieler sollen künftig eine „verlässliche Pipeline“ erwarten können, die „ihre vorherigen Investments in die Xbox-Plattform bestätigt, sie in der Zukunft auf der Xbox hält“.
Besonders konkret sind die Aussagen nicht. Das deutet auf eine immer noch nicht endgültig in Stein gemeißelte Strategie hin. Booty selbst sprach von Einzelfallentscheidungen. Portierungen sind zwar ökonomisch pro Titel betrachtet oft sinnvoll, Exklusivität treibt allerdings Hardware-Verkäufe – und wird von Fans gewünscht.
Diese Zielgruppe umwirbt Microsoft in Anbetracht einer etwas schwächelnden Plattform gerade unter anderem mit der Umbenennung von Xbox in XBOX. Eine mögliche Antwort liegt auch darin: Ein paar Exklusivspiele wird es in regelmäßigen Abständen zur Beruhigung der Hardcore-Nutzerbasis geben, der Rest kommt weiter überall.
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CB-Funk-Podcast #173: Apple, Siri AI und die EU – wird das jetzt endlich was?

Auf eine große Hardware-Woche in Taiwan folgt Apples Software-Spektakel in Kalifornien. Fabian und Dennis besprechen, welche Neuerungen iPhone-, iPad- und Mac-Nutzer im Herbst dieses Jahres erwarten können, was es mit Apples jüngster AI-Offensive auf sich hat und wie in diesem Zuge das Feindbild der EU-Kommission geschürt wird.
CB-Funk: Die einhundertdreiundsiebzigste Episode
Apple-CEO Tim Cook hat die Entwicklerkonferenz WWDC 2026 am Montag mit der traditionellen Keynote eröffnet. Es war seine letzte, bevor er den CEO-Staffelstab im September an John Ternus weiterreicht. Cook gab einen Ausblick auf iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und watchOS 27, die alle Modellpflege betreiben: Optimierungen stehen im Fokus. Eine große Neuerung bringen aber alle Updates mit sich: Apple Intelligence mit der neuen Siri AI.
Dennis und Fabian fragen sich in dieser Episode: Wird das jetzt was mit KI bei Apple? Oder bleibt es bei großspurigen Ankündigungen? Und wer ist eigentlich daran schuld, dass EU-Bürger zunächst außen vor bleiben? Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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