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Digital Business & Startups

+++ STARTUPLAND +++ Super Early Bird +++ Robotik +++ Candis +++ Anthropic +++ Mario Götze +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Sichere dir jetzt dein Ticket zum Super-Sparpreis +++ Robotik: Das Mega-Trendthema der Szene +++ Candis drosselt Verluste +++ Exportsperre von Anthropic: Weckruf für Europas KI-Szene! +++ Mario Götze: Weltmeister mit LeBron James-Vibes +++

+++ STARTUPLAND +++ Super Early Bird +++ Robotik +++ Candis +++ Anthropic +++ Mario Götze +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 16. Juni).

#STARTUPLAND: Super Early Bird-Tickets sind live!

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+++ Jetzt vom Super-Early-Bird-Preis profitieren! Die ersten Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln sind ab sofort erhältlich. Sichere Dir jetzt Deinen Platz zum besten Preis, bevor die nächste Ticketphase startet.

#STARTUPTICKER

Robotik
+++ Robotik-Boom! Während zuletzt vor allem DefenseTech für Schlagzeilen sorgte, entwickelt sich Robotik immer mehr zum Trendthema der Startup-Szene. Den vorläufigen Höhepunkt markiert Neura Robotics. Das Metzinger Unternehmen steigt nach einer Rekordfinanzierungsrunde in Höhe von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar zum Super-Unicorn auf und wird wohl mit rund 7 Milliarden US-Dollar bewertet. Doch Neura ist längst nicht allein. Das Münchner Unicorn Agile Robots, das zuletzt mehr als 200 Millionen US-Dollar einsammelte, setzt seinen Wachstumskurs mit einer ganzen Reihe von Übernahmen fort. Aber auch darunter tut sich viel. Allein in den vergangenen Monaten sammelten in der DACH-Region Unternehmen wie Sereact, Flexion Robotics, Mimic, R3 Robotics, Flybotix, eternal.ag, Kemaro, Nature Robots, Sitegeist, Tethys Robotics, Hive Robotics und Korial frisches Kapital in Millionenhöhe ein. Parallel nimmt auch die Zahl der Exits zu. Zuletzt übernahm Amazon das Schweizer Robotik-Startup RIVR. Die Entwicklungen der vergangenen Monate zeigen dabei vor allem eines: Robotik ist längst im Mainstream der Startup-Szene angekommen. Die Einsatzfelder reichen inzwischen von Industrie, Logistik und Bau über Landwirtschaft und Recycling bis hin zu humanoiden Robotern. Robotik entwickelt sich damit gerade zu einem der spannendsten Zukunftsmärkte der Startup-Szene. Mehr über Robotik

Candis
+++ Zahlencheck! Das Berliner FinTech Candis, das sich um Rechnungsmanagement kümmert, konnte seine Verluste zuletzt deutlich reduzieren! Der Jahresfehlbetrag des Unternehmens, 2015 gegründet, lag laut Jahresabschluss 2024 bei 3,2 Millionen Euro – nach 8,3 Millionen, 9,7 Millionen und 7,5 Millionen in den Jahren zuvor. Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens bis Ende 2024 bereits rund 41,7 Millionen. In den vergangenen Jahren sammelten die Hauptstädter aber auch schon 42,6 Millionen ein – unter anderem von Viola Fintech, Lightspeed und Viola Ventures. 2024 erwirtschaftete das Team einen Umsatz in Höhe von 8 Millionen (Vorjahr: 5,8 Millionen). Damit lag der Umsatz erneut leicht unter der Prognose aus dem Vorjahr (10 Millionen). Für 2025 und 2026 pleite das Team 13,2 Millionen bzw. 18,6 Millionen Umsatz an. 2026 sind dabei schwarze Zahlen geplant. Zuletzt wirkten 100 Mitarbeitende (Vorjahr: 99) für das Unternehmen. Im Gegensatz zu vielen anderen Scaleups baute Candis somit zuletzt kein Personal ab. Mehr über Candis

Anthropic
+++ Weckruf für Europas KI-Szene! Die kurzfristige Sperre der neuesten Anthropic-Modelle für zahlreiche Länder sorgt auch in Deutschland für Diskussionen. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie stark europäische Unternehmen und Startups inzwischen von amerikanischen KI-Anbietern abhängig sind. Der Digitalverband Bitkom spricht von einem Weckruf für Europa und fordert mehr digitale Souveränität. Die Debatte dürfte damit auch den Druck auf europäische KI-Anbieter weiter erhöhen. (Gründerszene, Manager Magazin, Bitkom)

Mario Götze
+++ Weltmeister mit LeBron James-Vibes! Kaum ein deutscher Fußballprofi engagiert sich so intensiv in der Startup-Szene wie Mario Götze. Der Weltmeister von 2014 investierte in den vergangenen Jahren unter anderem in FINN, Sanity Group, Recare, Greenforce, Duke und zahlreiche weitere junge Unternehmen. Während viele Profis einzelne Beteiligungen eingehen, baute sich Götze Schritt für Schritt ein beachtliches Startup-Portfolio auf. Der Eintracht-Profi zählt damit längst zu den aktivsten Startup-Investoren unter Europas Fußballern. Mehr über Startup-Investments von Fußball-Weltmeistern

Cargoboard
+++ Das Logistik-Scaleup Cargoboard, 2019 gegründet, peilt derzeit 100 Millionen Umsatz an. Das profitable Unternehmen lag zuletzt bei rund 70 Millionen Umsatz. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit für die Spedition ohne eigene LKW. Mehr über Cargoboard

Startup-Radar
+++ Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora und Charly. Mehr im Startup-Radar

#JOBS

IonKraft
+++ Unser Job des Tages! IonKraft sucht einen Founders’ Associate (m/w/d). Wir sind ein Spin-Off von der RWTH Aachen University, das mittels spezieller Beschichtungstechnologie recyclefähige Kunststoffverpackungen für diverse Anwendungen möglich macht. Wir bauen gerade ein Unternehmen auf, das die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe in Deutschland und der Welt maßgeblich vorantreiben wird. 

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker



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5 neue Startups: Lockaly, Constrct, mindocu, HappySupport, Clera


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Lockaly, Constrct, mindocu, HappySupport und Clera.

5 neue Startups: Lockaly, Constrct, mindocu, HappySupport, Clera

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

Lockaly
Lockaly aus Düsseldorf ist ein „KI-gesteuertes Event-Ökosystem, das die Entdeckung lokaler Erlebnisse vollständig automatisiert“. „Unser Ziel: Zersplitterte Event-Informationen bündeln und das Stadtleben für Nutzer und Veranstalter digital erlebbar machen”, so das von Abbas Robaei und Hossein Kawianifard ins Leben gerufene Startup. 

Constrct
Bei Constrct aus Wien geht es um Baustoffbeschaffung. Zielgruppe sind  Bauunternehmen, Baustoffhändler, Produkthersteller und Logistikdienstleister. Das Team der Gründer Christoph Oswald und Michael Ramel möchte dabei helfen, „CO2-Emissionen schon während des Bestellprozesses zu visualisieren“.

mindocu
Die Würzburger Jungfirma mindocu, von Johannes Störlein, Oliver Gawron und Anna Manger angeschoben, kümmert sich um eine „intelligente Lösung zur Dokumentation psychischer Gesundheit“. Zielgruppe sind „Sachverständige, Gutachter, Psychologen, Psychiater und andere Fachpersonen“, die psychische oder psychosoziale Gutachten erstellen.

HappySupport 
Hinter HappySupport aus Heilbronn, von Niklas Gysinn und Henrik Roth in Stuttgart an den Start gebracht, steckt eine „selbstaktualisierende Help-Center-Plattform für B2B- und B2C-SaaS-Unternehmen“. Die Software des Startups aktualisiert das Help Center seiner Kund:innen immer dann, wenn sich die Software ändert.

Clera
Das deutsch-amerikanische Startup Clera, von Alexander Farr, Daniel Wintermeyer und Sebastian Scott gegründet, vermittelt Bewerberinnen und Bewerber direkt an Unternehmen. „Statt sich durch ATS-Systeme zu bewerben, erhalten Kandidat:innen eine Auswahl hochrelevanter, warmer Kontakte. Auf Unternehmensseite entfällt aktives Sourcing“, heißt es zum Konzept. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Wir bauen Anleitungen, die sich selbst auf den neuesten Stand bringen


#Interview

„Der Markt für Dokumentationstools ist von US-Anbietern dominiert. Als junges Startup dagegen anzukommen, die richtigen Taktiken zu wählen und erste Kunden zu gewinnen, war nicht einfach“, sagt Henrik Roth, Gründer von HappySupport.

„Wir bauen Anleitungen, die sich selbst auf den neuesten Stand bringen“

Das junge Heilbronner Startup HappySupport, 2025 von Niklas Gysinn und Henrik Roth in Stuttgart gegründet, möchte sich als „selbst aktualisierende Help-Center-Plattform für B2B- und B2C-SaaS-Unternehmen“ etablieren.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Henrik Roth HappySupport einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter HappySupport erklären?
Wenn du eine neue Waschmaschine kaufst, liegt eine Bedienungsanleitung bei. Wird das Modell überarbeitet, druckt der Hersteller eine neue Anleitung. Bei Software passiert das ständig: Knöpfe wandern, Menüs ändern sich, Features kommen dazu. Aber die Anleitungen veralten, weil niemand hinterherkommt. Wir bauen Anleitungen für Software, die sich selbst auf den neuesten Stand bringen, sobald sich die Software verändert. So sehen Kundinnen und Kunden immer eine Anleitung, die zur aktuellen App passt.

Wie genau funktioniert Euer Geschäftsmodell?
Klassisches B2B-SaaS-Abo. Unsere Kunden sind Software-Anbieter, die ein Help Center für ihre Endnutzer betreiben. Wir haben klassische Subscription Pricing, basierend auf der Nutzungsintensität und Funktionsumfang. Der Wert für den Kunden ist messbar: Support-Tickets sinken, weil das Help Center aktuell bleibt, und der Freemium-Funnel funktioniert wieder, weil neue Nutzer eine Antwort finden, statt zu churnen.

Wie ist die Idee zu HappySupport entstanden?
Bei meinem vorherigen Unternehmen neuroflash habe ich den Marketing-Funnel auf einen mittleren siebenstelligen ARR skaliert. Ein Problem war nie zu lösen: Wir haben mindestens einmal pro Woche released, aber das Help Center hing immer drei Monate hinterher. Die Folge: Support erstickte in Tickets, unser AI-Chatbot hat auf veralteten Daten halluziniert, Trial-Nutzer sind in der Aktivierung gescheitert. Irgendwann war klar: Das Problem ist nicht die AI, es ist die Datenqualität darunter. Mein Mitgründer Niklas ist als AI-nativer Fullstack-Entwickler genau die andere Seite davon. Er hat gesagt: Wenn Dokumentation den Code liest statt Pixel aufzunehmen, kann sie sich selbst aktualisieren. Das war die Gründungsidee.

Wie oder wo hast Du Deinen Mitgründer:innen kennengelernt?
Niklas kommt aus Stuttgart, ich aus Frankfurt. Wir sind über das EO Netzwerk und unserem Business Angel Fabian Silberer zusammengekommen. Was uns sofort verbunden hat: Wir haben das gleiche Problem aus zwei Perspektiven gesehen. Ich aus der GTM-Seite mit AI-Chatbots, die an veralteter Doku scheitern. Niklas hatte schon seit Sommer 2025 an HappySupport nebenberuflich gearbeitet und das erste Produkt entwickelt. Seit März 2026 sind wir zusammen unterwegs und es geht schnell vorwärts.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Drei Dinge. Erstens, eine Kategorie aufbauen, die viele Käufer noch nicht auf dem Schirm haben. „Selbstaktualisierendes Help Center“ steht in keiner Procurement-Liste. Wir müssen das Problem zuerst benennen, bevor wir die Lösung verkaufen können. Zweitens, mit zwei Gründern und AI-Agents statt einem dreißigköpfigen Team sehr Kapital effizient zu bauen. Jede Entscheidung muss richtig sitzen. Das zwingt zu Disziplin und Fokus. Drittens, erste Traction in einem Crowded Segment – AI für Kundenservice. Der Markt für Dokumentationstools und Help Desk-Lösungen ist von US-Anbietern dominiert. Als junges deutsches Startup dagegen anzukommen, die richtigen Taktiken zu wählen und erste Kunden zu gewinnen, war nicht einfach.

Ihr konntet bereits Investorengelder einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Geldgebern in Kontakt gekommen?
Wir haben eine kleine Pre-Seed-Runde über 200.000 Euro mit drei Geldgebern abgeschlossen: Fabian Silberer, Co-Founder von sevDesk, Benedikt Brand, CEO von Flip, und die L-Bank Baden-Württemberg als institutionelle Komponente. Die beiden Angels kamen aus dem persönlichem Netzwerk. Fabian kennt das Problem aus Sicht eines Unternehmens mit über 130.000 Kunden, die auf veraltete Doku stoßen. Benedikt hatte denselben Pain bei sich im Haus: Sein interner AI-Chatbot lieferte falsche Antworten, weil die Dokumentation nicht aktuell war. Wir haben gezielt Operator-Investoren angesprochen, die das Problem aus eigener Erfahrung kennen, nicht reine Finanzinvestoren mit Pitch-Deck-Brille.

Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf Eurer Agenda?
Wir haben mehrere Unternehmen in der aktiven Pilotphase. Das nächste Ziel ist klar: aus diesen Piloten zahlende Kunden machen und in den kommenden zwölf Monaten auf dreißig bis fünfzig zahlende Accounts zu wachsen. Parallel arbeiten wir den GitHub-Sync als Hauptfunktion fertig. Das ist der Mechanismus, der unsere Anleitungen automatisch aktualisiert, wenn sich der Code beim Kunden verändert. Ohne den sind wir nur ein weiteres Help Center am Markt. Mit ihm gibt es keinen direkten Wettbewerber.

Wo steht HappySupport in einem Jahr?
Wir haben erste Traction mit über 50 zahlenden Kunden und sehen einen skalierbaren Go-to-market Strategie mit der wir dann international schneller skalieren können – das aber weiterhin sehr Kapital effizient und nachhaltig. Das schaffen wir nur mit dem besten Produkt am Markt – das wird unser Hauptfokus sein. Persönliches Ziel daneben: dass jedes deutsche SaaS-Unternehmen weiß, dass sein Help Center nicht von Hand gepflegt werden muss.

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Foto (oben): HappySupport



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In diese Startups investiert Manuel Neuer: WM-Kader im Check


Sie stehen bei der WM 2026 für Deutschland auf dem Platz und investieren Millionen in Startups. Gründerszene zeigt, was die DFB-Stars mit ihrem Geld machen.

Jonathan Tah, David Raum, Joshua Kimmich und Manuel Neuer (v.l.n.r.) haben alle in Startups investiert oder sogar selbst gegründet.

Jonathan Tah, David Raum, Joshua Kimmich und Manuel Neuer (v.l.n.r.) haben alle in Startups investiert oder sogar selbst gegründet.
Picture alliance/ Marvin Ibo Güngör/ Eibner-Pressefoto / Scott Coleman / Pressefoto Ulmer / Markus Ulmer, Getty Images, Collage: Dominik Schmitt/Gründerszene

Kaffee, Proteinriegel, Padel-Plätze und digitale Barrierefreiheit: Deutschlands Nationalspieler investieren längst nicht mehr nur in Immobilien oder Aktien. Einige bauen sich parallel zur Fußballkarriere ein beachtliches Startup-Portfolio auf.

Gründerszene hat die Investments des aktuellen DFB-Kaders zusammengetragen. Bei den meisten Spielern sind keine Beteiligungen bekannt. Öffentlich als Startup-Investoren treten bislang vor allem vier Nationalspieler auf: Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah und David Raum.

Manuel Neuer: Der aktivste Startup-Investor im DFB-Team

Kaum ein Nationalspieler investiert so breit wie Manuel Neuer. Der Weltmeister setzt vor allem auf Consumer-Produkte und Lifestyle-Marken.

Alrighty

Für die Kaffeemarke Alrighty Caretrade Coffee eröffnete Fußball-Weltmeister Manuel Neuer gemeinsam mit dem Gründerteam 2024 seine erste Rösterei inklusive Coffee Shop in München. Hinter dem Kaffee-Startup stehen die Gründer Daniel Rizzotti, Volker Meyer-Lücke und Sebastian Kroth. Neuer ist als Gesellschafter an dem 2023 gegründeten Unternehmen beteiligt.

Die Nase vorn hat Manuel Neuer: Der National-Torwart hat in bereits in zahlreiche Startups investiert.

Die Nase vorn hat Manuel Neuer: Der National-Torwart hat in bereits in zahlreiche Startups investiert.
picture alliance / GES/ Marvin Ibo Güngör

Happybrush 

Manuel Neuer ist nicht nur das Gesicht der Marke HappybrushGmbH. Der DFB-Nationaltorhüter ist im Frühjahr 2026 als strategischer Partner bei dem Münchner Zahnpflege-Startup eingestiegen. Neuer beteiligt sich nach Unternehmensangaben auch an der Entwicklung neuer Produkt- und Markenkonzepte.

Health Yeah

Mit dem Riegel-Startup Health Yeah hat Manuel Neuer selbst 2023 gegründet. Die Energieriegel sollen aus natürlichen Zutaten bestehen sowie gluten- und laktosefrei sein. Neuer sitzt bei Health Yeah im Aufsichtsrat, CEO ist der ehemalige Schalke-Nachwusspieler Jan Driessen, mit dem Neuer seit Jugendtagen befreundet ist. 

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Neue Nervennahrung: Warum Torhüter Manuel Neuer jetzt ein Riegel-Startup gründet

Deutsche Kosmetikwerke AG

2022 machte Neuer öffentlich, dass er auch bei der Deutschen Kosmetikwerke AG investiert ist, die Hautpflegeprodukte vertreibt. Der Fußballer sitzt dort ebenfalls im Aufsichtsrat. Bei der Kosmetikfirma macht Manuel Neuer auch Werbung für die Hautpflegeprodukte.

Deutsche Reinigungswerke AG

Manuel Neuer hat sich außerdem 2023 an der Gründung der Deutsche Reinigungswerke AG, einer Firma für Putzmittel, beteiligt und ist inzwischen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. Das geht aus Unterlagen im Handelsregister hervor. Neuer ist demnach über seine Investmentfirma MN Business GmbH mit insgesamt 120.000 Euro bei der DRW eingestiegen, berichtete Welt am Sonntag. 

Rad Race

Seit April 2024 ist Manuel Neuer mit seinem Unternehmen MN Business GmbH in das Fahrrad-Startup Rad Race investiert. Das Startup organisiert Radsport-Events, wie Rennen und Touren, betreibt aber auch eigene Fahrradläden.

VoteBase

2021 beteiligte sich Nationaltorhüter Neuer am Startup VoteBase, das Wahlen sicher digitalisieren will. Gegründet wurde das Unternehmen vom Cybersecurity-Experten Payman Supervizer und Maximilian Pieters. VoteBase beruht auf der Blockchain-Technologie. 

David Raum setzt auf Amateurfußball

Prematch

Prematch richtet sich an Fans des Amateursports – für die Gründer Lukas Röhle, Niklas Brackmann und Fiete Grünter aus Köln eine attraktive Marktlücke. Auf der Plattform können Fußballer, die auf Berzirks- oder Regionalebene spielen, ihre Marktdaten tracken, Leistungsstatistiken abrufen und News aus ihrer Liga lesen. David Raum investierte Ende letzten Jahres in das Fußball-Startup.

Auch als Investor setzt David Raum auf Fußball.

Auch als Investor setzt David Raum auf Fußball.
Raum picture alliance / Markus Ulmer

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Zwei Profi-Fußballer und Jürgen Klopp investieren in Kölner Fußball-App Prematch

Jonathan Tah investiert in Gesundheit und Ernährung

Neoh

Riegel sind auch für Jonathan Tah ein Investment-Case: 2020 investierte Tah in das Wiener Startup Neoh, das Protein-Schoko-Riegel herstellt. Die Summe soll im sechsstelligen Bereich gelegen haben. Außerdem ist er Markenbotschafter.

Jonathan Tah hat bereits in Fitnessbekleidung und -Nahrung investiert.

Jonathan Tah hat bereits in Fitnessbekleidung und -Nahrung investiert.
Tah picture alliance / Eibner-Pressefoto, Scott Coleman

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Dieses Schokoriegel-Startup kassiert Millionen – ohne Anteile abzugeben

Sansirro

Das steirische Startup Sansirro erfasst Gesundheits- und Bewegungsdaten direkt über Kleidung erfassen. Im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde beteiligte sich unter anderem Jonathan Tah 2022 an dem Unternehmen.

Zudem ist Tah sogenannter Limited Partner beim deutschen VC Robin Capital.

Joshua Kimmich setzt auf Food-Tech und Padel

Precision

FC Bayern München-Fußballer Joshua Kimmich investierte 2025 in das Münchner Startup Precision, auch bekannt aus der TV-Show Die Höhle der Löwen (DHDL). Das Startup der Seriengründer Fabio Labriola, Philipp von Plato und Malte Zeeck setzt auf eine Milch-Alternative, die Milchprotein und pflanzliche Inhaltsstoffe kombiniert.

Nicht jedes Investment eines Profisportlers wird zum Erfolg. Das zeigt auch Joshua Kimmich: Der Fußball-Nationalspieler lag mit einer seiner Beteiligungen daneben.

Nicht jedes Investment eines Profisportlers wird zum Erfolg. Das zeigt auch Joshua Kimmich: Der Fußball-Nationalspieler lag mit einer seiner Beteiligungen daneben.
picture alliance / Eibner-Pressefoto, Scott Coleman

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Padel City

Außerdem stieg Kimmich bei Padel City ein: Das Startup wurde 2022 Marcus Englert, Sebastian Weil, Jonathan Sierck und Fußballtrainer Hansi Flick gegründet – und setzt auf die Trendsportart Padel. Padel City vermietet Plätze, verleiht und verkauft Ausrüstung und erzielt Erlöse durch Gastronomie und Sponsoring.

Eye Able

Ebenfalls ist der Fußballer bei der Assistenzsoftware Eye-Able an Bord: Das 2020 gegründete Startup setzt sich für Barrierefreiheit im Internet ein.

Zu den gescheiterten Investments Kimmichs gehört das Münchner Metaverse-Startup The Football Company, das 2023 Insolvenz anmeldete.





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