Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

AMD Mustang Peak: Threadripper mit Zen 6 setzt auf 2 nm, TR6 und viel Ausstattung


AMD Mustang Peak: Threadripper mit Zen 6 setzt auf 2 nm, TR6 und viel Ausstattung

AMD hat die kommende Threadripper-Generation mit Zen 6 bestätigt. Unter dem Codenamen Mustang Peak wird diese den neuen Sockel TR6 benutzen und dabei Features der größeren Epyc-Prozessoren der Venice-Familie in das Workstation-Umfeld bringen. Erneut könnte es eine HEDT-Variante geben.

Überraschend offen – und vermutlich eher nicht geplant – ist dabei AMDs technische Dokumentation. Man kommt als normaler Besucher zwar nicht an die exakten technischen Details, aber die Einführung erklärt gleich einige Dinge und zeigt auf, wohin sich die Plattform entwickeln wird.

AMD führt Threadripper mit Zen 6 auf der eigenen Webseite
AMD führt Threadripper mit Zen 6 auf der eigenen Webseite (Bild: AMD)

Die Webseite führt die kommenden Threadripper-CPUs unter dem Codenamen Mustang Peak für den neuen Sockel TR6. Dieser folgt auf den bisherigen Sockel TR5, nachdem es zuvor mit sTRX4 und sWRX8 zwei unterschiedliche Threadripper-Lösungen gab, die das HEDT-Segment und den Workstation-Markt separat adressierten. Seit TR5 passen alle CPUs in den gleichen Sockel, der Chipsatz entscheidet aber weiterhin, welche Plattform das Ziel ist. Dieses Vorgehen scheint AMD auch beim neuen Sockel TR6 zu nutzen. Dieser basiert vermutlich auf dem „Epyc-Sockel“ SP8.

AMDs nächste große Zen-6-Epyc-Prozessoren der Familie Venice sitzen im neuen Sockel SP7. Darunter wird es wie üblich auch eine Nummer kleiner geben, der passende Sockel ist SP8. Die beiden neuen Sockel folgen dabei dem Muster der aktuell genutzten Sockel SP5 und SP6 – TR5 ist de facto ein Sockel SP6.

AMD Threadripper in AMDs Übersicht
AMD Threadripper in AMDs Übersicht (Bild: AMD)

Die neuen Threadripper werden hinsichtlich der Möglichkeiten das bieten, was Zen 6 auch im großen Server ermöglicht. Moderne Zen-6-Kerne mit 2-nm-Fertigung bei TSMC sind das Aushängeschild. Der für Workstation-Aufgaben gedachte Sockel SP8 wird bei 8 Speicherkanälen bleiben – schon deshalb sind mit 5.572 (Vorgänger 4.844 Auflageflächen im LGA-Format) statt 7.536 Kontaktflächen im Sockel SP7 weniger Pins erforderlich.

Auch die Epyc-Prozessoren im Sockel SP8 und damit vermutlich auch Threadripper sollen auf das Dual-IO-Die-Design setzen, das AMD zu Beginn des Jahres erstmals auf der Bühne gezeigt hat.

Lisa Su zeigt Venice auf der Bühne
Lisa Su zeigt Venice auf der Bühne

Im Sockel SP8 und TR6 bedeutet das gemäß Gerüchten und den „halb offiziellen“ Informationen sehr viele zur Verfügung stehende PCIe-Lanes. AMD hat nun auch PCIe 6.0 als Standard für die Threadripper neben den neuen Server-Prozessoren bestätigt. Zuvor hatten Gerüchte das schon benannt. Letztlich dürften die Lösungen sehr eng verwandt bleiben und Unterschiede eher im kleinen Detail liegen.

AMD Venice-Plattform auf Sockel SP8 (Bild: Baidu)



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

OpenAI und Anthropic meiden Markt: Microsoft ist Chinas Haupt­lieferant von OpenAI-Modellen


Microsoft hat sich zum wichtigsten Vertriebspartner von OpenAI in China entwickelt. Da dieser selbst nicht in den chinesischen Markt expandieren will, verkauft der Konzern GPT-Modelle über Azure an einige der größten Internetkonzerne. Zudem profitiert Microsoft auch in anderer Hinsicht, doch das Geschäft ist nicht unumstritten.

Microsoft einziger US-amerikanische KI-Anbieter in China

Dies geht aus einem Bericht von Bloomberg hervor. Da neben Anthropic auch OpenAI den chinesischen Markt zum Schutze geistigen Eigentums und zur Vermeidung von Missbrauch nicht direkt bedienen will, hat Microsoft diese Rolle inzwischen übernommen. Grundlage dafür sind die exklusiven Vereinbarungen mit OpenAI, die dem Konzern erlauben, GPT-Modelle international zu eigenen Bedingungen zu vertreiben – und damit auch in China. Da auch Anthropic keine direkten Geschäfte im Land betreibt, ist Microsoft derzeit der einzige US-amerikanische Anbieter, der diese Modelle dort kommerziell anbietet.

Damit konnte sich Microsoft einen großen Markt erschließen, zu dem zahlungskräftige Kunden wie ByteDance, Tencent, Meituan und die Ant Group zählen. Letztere gibt allerdings an, eigene Modelle zu entwickeln und bei ihren Kernprodukten nicht auf externe Systeme angewiesen zu sein. Für Microsoft scheint sich das Risiko dennoch auszuzahlen: Allein mit ByteDance soll der Konzern inzwischen mehr als eine Milliarde US-Dollar pro Jahr mit KI- und Cloud-Diensten umsetzen. Das China-Geschäft entwickelt sich somit für den Softwarekonzern bereits seit geraumer Zeit zu einem Wachstumstreiber: Der Umsatz mit Azure-KI-Modellen in China soll sich im Geschäftsjahr bis Juni 2025 verdreifacht haben, nachdem er im Vorjahr bereits um 400 Prozent gestiegen war. Im Jahr 2024 entfielen rund 1,5 Prozent des Gesamtumsatzes auf das China-Geschäft.

China hat keinen direkten Zugriff auf Rechenzentren

Das Geschäft in China bleibt für Microsoft jedoch nicht frei von Spannungen. OpenAI soll das Unternehmen intern dazu gedrängt haben, stärker gegen das sogenannte „Distilling“ vorzugehen, bei dem die Fähigkeiten eines KI-Modells genutzt werden, um ein anderes Modell mit ähnlichen oder besseren Fähigkeiten zu entwickeln. OpenAI sieht darin die Gefahr, dass chinesische Unternehmen oder staatliche Stellen Wissen gewinnen könnten, das sich für die Entwicklung eigener KI-Systeme einsetzen lässt. Bereits im Februar dieses Jahres hatte Anthropic den chinesischen KI-Startups DeepSeek, Moonshot und MiniMax vorgeworfen, unrechtmäßig den Output von Claude zu nutzen, um Vorteile beim Training und Entwickeln eigener Modelle zu erhalten. Bereits ein Jahr zuvor hatte OpenAI den gleichen Vorwurf gegenüber DeepSeek geäußert.

Microsoft verweist hingegen auf automatisierte Kontrollen und darauf, ausschließlich mit etablierten Unternehmen zusammenzuarbeiten. Eine besondere Überwachung chinesischer Kunden soll es jedoch nicht geben. Gleichzeitig scheint sich Microsoft der Risiken bewusst zu sein: OpenAI-Modelle werden nicht in China selbst gehostet, stattdessen greifen chinesische Kunden auf Rechenzentren außerhalb des Landes zu, etwa in Singapur.

Beidseitiges Interesse

Microsoft profitiert auch in anderer Hinsicht vom China-Geschäft. Während der Konzern amerikanische OpenAI-Modelle nach China verkauft, bringt er zugleich chinesische Modelle in westliche Unternehmen. So wurde 2025 unter anderem DeepSeek R1 in Azure AI Foundry integriert. Darüber hinaus soll Microsoft eine angepasste, auf Azure gehostete Version von DeepSeek-V4 als kostengünstigere Option für Copilot Cowork testen.

Ob Microsoft das China-Geschäft langfristig ohne größere Einschränkungen fortführen kann, bleibt abzuwarten. In der US-Regierung wächst die Sorge über Chinas KI-Ambitionen, wodurch auch die China-Aktivitäten des Unternehmens zunehmend umstritten sind. Gleichzeitig könnte OpenAI zusätzlichen Druck auf seinen Vertragspartner ausüben. Derzeit dürfte das China-Geschäft allerdings für Microsoft weiterhin einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz darstellen.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Modellunabhängige Strategie: Microsoft prüft diverse offene Modelle für Cowork


Modellunabhängige Strategie: Microsoft prüft diverse offene Modelle für Cowork

Bild: Microsoft

Microsoft soll für seine Copilot-Anwendung Cowork deutlich mehr offene und Open-Weight-Modelle testen als der Konzern bislang erkennen ließ. Das Unternehmen verfolgt den Ansatz, dass sich unterschiedliche Modelle je nach Aufgabe, Kosten, Latenz und Qualitätsanforderungen flexibel austauschen lassen.

Mit dieser flexiblen Strategie könnte Microsoft seine Abhängigkeit von externen Anbietern deutlich verringern. Gleichzeitig würde jedoch der Druck auf die eigenen MAI-Modelle, eine Familie hauseigener, spezialisierter KI-Modelle des Unternehmens, steigen. Dies will die für ihre zuverlässigen Aussagen bekannte KI-Plattform TestingCatalog erfahren haben.

Selbst gehostete DeepSeek-Variante als Alternative

Das zuständige Microsoft-Team soll verschiedene offene und Open-Weight-Modelle evaluieren. Bereits vor wenigen Tagen berichtete Axios (Paywall) darüber, dass das Unternehmen eine selbst gehostete DeepSeek-Variante als kostengünstige Alternative für Copilot Cowork in Betracht ziehe. Ausschlaggebend seien dabei, wie derzeit auch bei vielen anderen KI-Anbietern, die hohen Kosten. Laut Charles Lamanna, Executive Vice President für Copilot, Agents and Platform, erledigen viele Nutzer Hunderte Aufgaben pro Woche. Das steigere zwar die Produktivität, lasse jedoch auch die Kosten „sehr hoch“ werden. Microsoft hatte deshalb – ähnlich wie zuvor Google bei Gemini – aufgrund der hohen Aufwendungen die Abrechnung von einem unbegrenzten Nutzungsmodell auf ein „nutzungsbasiertes Preismodell“ umgestellt. Unternehmen sollen damit künftig entsprechend der tatsächlich genutzten Rechenleistung zahlen. Sollte der Softwarekonzern diesen Schritt gehen, dürften sich angesichts der Herkunft von DeepSeek aus China politische und sicherheitsrelevante Diskussionen kaum vermeiden lassen.

Flexibler Ansatz soll Kosten sparen

Laut TestingCatalog gehen die angedachten Evaluierungen jedoch offenbar weit über eine reine Kostensenkung hinaus. Im Mittelpunkt steht demnach auch die Trennung zwischen dem eigentlichen Modell und der Orchestrierungsebene. Dadurch könnte die bestehende Infrastruktur unverändert bleiben, während je nach Anwendungsfall unterschiedliche Modelle zum Einsatz kommen. Ein solcher Ansatz würde erhebliche Einsparungen ermöglichen: Anspruchsvolle Aufgaben könnten weiterhin von den Frontier-Modellen übernommen werden, während weniger komplexe Prozesse auf selbst gehosteten KI-Modellen in Azure ausgeführt würden. Auch das lokale Ausführen kleinerer KI-Modelle gilt als denkbar.

Darüber hinaus würde eine solche Aufteilung Microsoft in die Lage versetzen, die Kosten langfristiger agentischer Arbeitsabläufe zu senken und Kunden mehr Auswahl bei Preisgestaltung und Modelltyp zu bieten. Gleichzeitig erhielte das Unternehmen mehr Planungssicherheit. Auf der anderen Seite würde sich Microsoft damit allerdings Konkurrenz aus den eigenen Reihen schaffen.

Noch nichts konkret

Laut mit den Tests vertrauten Quellen sollen sich die verschiedenen Ansätze bislang nicht im produktiven Einsatz, sondern noch in der Evaluierungsphase befinden. Entscheidend dürfte letztlich sein, welches Modell die Anforderungen von Unternehmenskunden hinsichtlich Kosten, Compliance, Sicherheit und Qualität am besten erfüllt.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Marvell will TSMC A14: Modernste Fertigung für Next-Gen-Netzwerklösungen


Marvell will TSMC A14: Modernste Fertigung für Next-Gen-Netzwerklösungen

Bild: Marvell

Wöchentliche Gerüchte über ein mögliches Abwandern der Kunden von TSMC zu Intel lässt Platz für andere: Marvell will TSMCs A14-Fertigung als einer der ersten Kunden nutzen und so die Vorteile der neuesten Technologie ausspielen. 2028 soll dieser Prozess fertiggestellt sein, ab 2029 werden Serienprodukte erwartet.

In der Vergangenheit hat Marvell als großer Hersteller unter anderem von vielfältigen Netzwerklösungen sowohl auf Samsung, Globalfoundries und auch TSMC als Chipfertiger gesetzt. Doch in den letzten Jahren erkannte das Unternehmen dabei, dass die beste Fertigung auch Vorteile für ihre Produkte bringt. Und so übersprang man sogar Fertigungsstufen der 10/7-nm-Klasse und nutzte früh bereits kleinere Kapazitäten bei 5 nm und auch 3 nm, selbst in 2 nm werden schon erste DSPs für Marvell gefertigt. Bei A14 will das Unternehmen nun All-In gehen, die Position dabei definierte Chris Koopmans, Marvells Präsident und Chief Operating Officer in einem Interview in dieser Woche ganz klar:

We have to compete, and we have to have the best products in the world, and that’s what we’re always looking for. If TSMC maintains the absolute best technology in the world, that’s who we’re going to go [with].

Chris Koopmans, Marvell, Präsident und Chief Operating Officer

Bei Marvell geht es nun augenscheinlich also auch ein wenig in die Richtung „wenn ihr zu Intel wollt, füllen wir gern die Lücke bei TSMC“. Denn im Normalfall streiten sich die großen Platzhirsche wie Apple, Nvidia, AMD, Intel & Co um die ersten zur Verfügung stehenden Kapazitäten neuer Produktlinien bei TSMC. Würden jedoch nur einige davon auch einen Teil bei Intel fertigen lassen, könnten andere Unternehmen schnell die Kapazitäten für sich nutzen. TSMC betont stets, so etwas wie die Schweiz als Foundry zu sein, jeder darf kommen und hier seine Produkte fertigen lassen. Jahrzehntelange Partner haben mitunter aber doch einen etwas besseren Stand in Verhandlungen, da Marvell aber auch kein kompletter Neuling ist, gilt das wohl auch bereits für sie.

TSMC A14 wird als zweite Generation mit Nanosheets an den Start gehen, also auf Transistoren mit Gate All Around (GAA) setzen. N2 war die erste Generation. A14 verzichtet als Standardprozess auf Backside Power Delivery, diese Technologie ist den Fertigungsstufen A16 und A12 vorbehalten. Als Optimierung von A14 hatte TSMC im Frühjahr A13 auf den Weg gebracht.

TSMC A13 ist der Shrink von A14
TSMC A13 ist der Shrink von A14 (Bild: TSMC)

Marvell erlebte in den letzten Wochen und Monaten einen starken Aufwind. Erst kündigte Nvidia eine Investition in Marvell an, damit diese auch NVLink Fusion nutzen und unterstützen, zur Computex 2026 lobte Nvidias Chef dann das Unternehmen als next trillion-dollar company in den Himmel, sodass die Aktie explodierte.

Billboard März 2026



Source link

Weiterlesen

Beliebt