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Digital Business & Startups

+++ 1Komma5° +++ Enpal +++ reonic +++ DHDL +++ snocks +++ Lukas Podolski +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Solar-Duell der Extraklasse: 1Komma5° vs. Enpal +++ ClimateTech reonic wächst auf 20 Millionen ARR +++ DHDL: snocks-Gründer Johannes Kliesch wird ein TV-Löwe +++ Lukas Podolski: Weltmeister mit Unternehmer-Gen +++

+++ 1Komma5° +++ Enpal +++ reonic +++ DHDL +++ snocks +++ Lukas Podolski +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 23. Juni).

#STARTUPLAND: Super Early Bird-Tickets sind live!

If you live and breathe startups – STARTUPLAND is your event

+++ Die günstigste Ticketphase läuft! Wer bei unserer vierten STARTUPLAND Conference 2027 (10. März in Köln, RheinEnergieStadion) dabei sein möchte, sollte jetzt zugreifen. Die Super-Early-Bird-Tickets gibt es nur für kurze Zeit.

#STARTUPTICKER

1Komma5°Enpal
+++ Solar-Duell der Extraklasse! Der Wettbewerb zwischen den beiden deutschen Energy-Unicorns 1Komma5° und Enpal verschärft sich. Nach Informationen des manager magazins bringt 1Komma5° derzeit ein neues Finanzierungsmodell für Solaranlagen und Wärmepumpen auf den Markt, das intern sogar als „Anti-Enpal-Produkt“ bezeichnet wird. Gleichzeitig arbeitet das Hamburger Unternehmen dem Bericht zufolge an einem milliardenschweren Börsengang. Wettbewerber Enpal baut derweil sein Plattformgeschäft aus. Künftig will das Berliner Unternehmen seine KI-Software, Energiedienstleistungen und operative Infrastruktur auch externen Partnern zur Verfügung stellen und damit vom Solaranbieter zur offenen Energy-Plattform werden. Auch bei den Geschäftszahlen marschieren beide Unternehmen weiter nach vorne: Enpal erwartet 2026 einen Umsatz von mehr als 1,3 Milliarden Euro, 1Komma5° möchte bei rund 660 Millionen Euro landen. Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden deutschen Energy-Unicorns dürfte damit erst richtig beginnen. (Manager Magazin) Mehr über 1Komma5°

reonic
+++ Raketenstart! Das Augsburger ClimateTech reonic wächst derzeit rasant. Wie Gründer Lars-Manuel Schneider bei LinkedIn verrät, steigerte das Team seinen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) innerhalb von nur 24 Monaten von 1 auf 20 Millionen US-Dollar. Das 2021 gegründete Unternehmen entwickelt Software für Installationsbetriebe von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und weiteren Energielösungen. Bereits im September 2024 sammelte reonic 13 Millionen Euro von Investoren wie Northzone, Point Nine und Puzzle Ventures ein. Sonst war das Team aber sehr schweigsam – bish jetzt! Das starke Wachstum zeigt, wie groß der Bedarf an Software für die Energiewende inzwischen ist – nicht nur bei Endkunden, sondern vor allem im Handwerk. (Linkedin) Mehr über reonic

Die Höhle der Löwen
+++ Neue Löwen schleichen sich heran! Die VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ verstärkt ihr Investorenteam zur Jubiläumsstaffel im Herbst gleich mit zwei neuen Löwen. Neu im Löwenrudel sind snocks-Gründer Johannes Kliesch und MBG-Macher Andreas Herb. Mit Kliesch zieht damit einer der bekanntesten deutschen E-Commerce-Unternehmer in die TV-Show ein. (DWDL) Mehr über DHDL

Lukas Podolski
+++ Weltmeister mit Unternehmer-Gen! Lukas Podolski tritt deutlich häufiger als Unternehmer denn als Startup-Investor in Erscheinung. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Metin Dag baute der frühere Nationalspieler die Dönerkette Mangal x LP10 auf, die inzwischen auf mehr als 50 Standorte in Europa gewachsen ist. Darüber hinaus ist Podolski mit seiner Eismarke Ice Cream United, dem Streetwear-Label Strassenkicker und der Freizeitanlage Strassenkicker Base aktiv. Der Weltmeister von 2014 baut damit Schritt für Schritt sein eigenes Unternehmensportfolio auf. Mehr über Startup-Investments von Fußball-Weltmeistern

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ FinTech Flagright erhält 12,5 Millionen +++ Recruiting-Startup Mona AI streicht 3,8 Millionen ein +++ ClimateTech Seqana sammelt 3,2 Millionen ein +++ Eye Tracking-Startup Somareality bekommt 3 Millionen. Mehr im Deal-Monitor

#JOBS

1&1
+++ Unser Job des Tages! 1&1 sucht einen Website Analyst (w/m/d) – Customer Sales. 1&1 gehört mit über 3.100 Mitarbeitenden und fast 16 Millionen Kundenverträgen zu den führenden Telekommunikationsanbietern in Deutschland. Mit Pioniergeist, ungewöhnlichen Ideen und kreativen Teams haben wir eine führende Marktstellung im Mobilfunk und bei Breitband-Anschlüssen erobert. 

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker



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5 neue Startups: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP, DACL Technologies


#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP und DACL Technologies.

5 neue Startups: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP,  DACL Technologies

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

therapie1
Bei therapie1 aus München dreht sich alles um Physiotherapie und Osteopathie. Das Team rund um Gründer Tobias van der Linden übernimmt dabei alle „Prozesse und zentralen Abläufe“ – wie Terminierung, Abrechnung und Reinigung. „Wir wollen Raum für echte Therapie schaffen“, lautet das Motto des Startups.

baba.gg
baba.gg aus Berlin, von Matthias Baasch und Jakob Bauers an den Start gebracht, möchte sich als „Operating System for Urban Sports“ etablieren. Das Team verspricht dabei: „We are solving Gen Z’s biggest pains in leisure time, by applying gaming lobby mechanics to real-world activity and delivering simple and fast, low-friction access to multiplayer experiences.“

LeadScraper
Die frische Firma LeadScraper aus Hamburg bietet DSGVO-konforme „KI-gestützte B2B-Leads, die wirklich konvertieren“. „Leadscraper scannt das Internet in Echtzeit und findet genau die Unternehmen, die zu deinem Angebot passen – frisch, präzise und hocheffektiv“, verspricht das von Janik Deimann angeschobene Startup.

Nifty IP
Hinter Nifty IP aus Wien, von Sabrina Masur, Benjamin Zingsem und Marco Masur gegründet, steckt „die erste forensische Plattform, die Kreativen dabei hilft, ihren einzigartigen Stil im Zeitalter der KI nachzuweisen, zu schützen und zu vermarkten“. „Wir erkennen unbefugte Nutzung, überprüfen die Urheberschaft mit juristischer Präzision und geben Kreativen und Marken die Kontrolle über ihr geistiges Eigentum“, erklärt das Team.

DACL Technologies
Das Startup DACL Technologies aus München, von Johannes Flotzinger, Max Buchs und Jonas Zausinger auf die Beine gestellt, kümmert sich um automatisierte Gebäudeinspektion. „DACL ist Ihr Komplettanbieter für die digitale Transformation der Infrastrukturinstandhaltung. Wir schließen die Lücke zwischen manuellen Vor-Ort-Inspektionen und datengestütztem Lebenszyklusmanagement“, so das Unternehmen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Kai Wegner geht auf Berlins Poller los


Kai Wegner übt Kritik an Pollern und Straßensperren in der Hauptstadt und fordert ein Umdenken in der Verkehrspolitik.

Kai Wegner geht auf Berlins Poller los

Kai Wegner hält die zunehmende Zahl von Pollern in Berlin für den falschen Weg.
Gründerszene

Wer in Berlin Auto fährt, kennt das Spiel: Neue Poller tauchen auf, Straßen sind gesperrt und autoreduzierte Kiezblocks sorgen für Diskussionen. Für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner geht diese Entwicklung inzwischen zu weit.

Diese Pollerei soll beendet werden

In der neuen Podcastfolge von Royal GS fand Wegner deutliche Worte zur Verkehrspolitik in einigen Berliner Bezirken. Klar sei für ihn, dass lebenswerte Kieze und sichere Straßen wichtig seien. Doch die immer größere Zahl an Pollern hält er für den falschen Weg. Vor allem Handwerker, Lieferdienste sowie Feuerwehr und Polizei würden dadurch ausgebremst.

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Seine Kritik fiel direkt aus: „Ich sage auch ganz klar, ich trete mit dem sehr klaren
Konzept an, dass diese Pollerei beendet wird in dieser Stadt.“ Die Idee, ganze Straßenzüge mit Sperren für Autofahrer unattraktiv zu machen, löse aus seiner Sicht keine Probleme – sondern schaffe neue.

Selbst Wegner stand plötzlich vor Pollern

Wegner berichtete sogar von eigenen Erlebnissen. Auch er sei schon mehrfach durch Berlin gefahren und habe plötzlich vor neu aufgestellten Pollern gestanden. Für ihn ein Zeichen dafür, dass es bei manchen Maßnahmen inzwischen zu weit geht. Oder auch nicht mehr weiter, weil da ein Poller steht.

Berlin wird nie eine autogerechte Stadt sein

Wegner machte aber auch klar, dass er keine Rückkehr zur klassischen autogerechten Stadt fordert. Berlin werde das nie sein können, dafür sei die Hauptstadt zu dicht, zu groß und zu komplex. Sein Ansatz ist, dass alle Verkehrsteilnehmer ihren Platz haben sollen. Also Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und die Menschen, die täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind.

Streit, der die Stadt spaltet

Kaum ein Thema wird in Berlin so emotional diskutiert wie die Frage, wem der öffentliche Raum gehört. Befürworter von Kiezblocks verweisen auf mehr Sicherheit, weniger Verkehr und eine höhere Lebensqualität. Kritiker sehen darin dagegen eine Einschränkung der Mobilität und Nachteile für Anwohner und Unternehmen.

Die Diskussion um Poller, Kiezblocks und den Autoverkehr dürfte in den kommenden Monaten weiter an Fahrt aufnehmen und im nächsten Berliner Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen.





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Was Spielplätze über Gleichstellung verraten, sagt dieser Gründer


Ein Vormittag auf dem Spielplatz bringt Gründer Jason Modemann zum Nachdenken. Der Mawave-CEO erklärt, warum die Verteilung von Care-Arbeit entscheidend für Gleichstellung im Job ist.

Was Spielplätze über Gleichstellung verraten, sagt dieser Gründer

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

Jason Modemann, CEO und Gründer der Agentur Mawave und Vater einer Tochter, hat angefangen, Mitmenschen auf Spielplätzen zu zählen – und plötzlich wurde ihm klar, warum Gleichstellung im Job oft scheitert.

Letzte Woche war ich an einem Freitagvormittag mit meiner kleinen Tochter auf dem Spielplatz. Während sie gespielt hat, saß ich auf einer Bank und habe irgendwann angefangen, die Erwachsenen um mich herum zu zählen: Elf Mütter, vier Omas – und ich. Natürlich ist das keine wissenschaftlich fundierte Studie, die ich hier aufgestellt habe. Aber es war auch nicht das erste Mal, dass mir dieses einseitige Bild aufgefallen ist. 

Elf Mütter, vier Omas – und ein Vater

Je länger ich dort saß, desto mehr musste ich an eine Diskussion denken, die wir in Unternehmen ständig führen (was natürlich auch wichtig ist!): Gleichstellung. Wir sprechen über Frauen in Führungspositionen, über Karrierechancen, Quoten und moderne Arbeitswelten. Gleichzeitig zeigt ein ganz normaler Freitagvormittag auf dem Spielplatz, dass Ungleichgewichte viel früher beginnen.

Die Zahlen dazu sind ziemlich eindeutig: Frauen leisten in Deutschland durchschnittlich 43,4 Prozent mehr unbezahlte Care-Arbeit als Männer. Im Schnitt sind das rund 29,5 Stunden pro Woche gegenüber 20,5 Stunden bei Männern. Und selbst bei Kinderkrankentagen übernehmen Mütter noch immer etwa 73 Prozent der Ausfalltage.

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Warum ich als Chef jedes einzelne Mitarbeiter-Feedback beantworte

Als ich diese Statistiken gelesen habe, hat mich das ehrlich zum Grübeln gebracht. Denn die Frage bei Gleichstellung ist für mich nicht nur, wer später im Meeting sitzt, sondern auch, wer morgens den Kinderarzttermin organisiert. Wer spontan zu Hause bleibt, wenn die Kita anruft. Wer im Hintergrund dafür sorgt, dass der Alltag überhaupt funktioniert.

Ich bin der Meinung, dass wir die Debatte um Gleichstellung an der falschen Stelle beginnen. Denn wenn Betreuung, Care-Arbeit und familiäre Verantwortung noch immer überwiegend bei Müttern liegen, dann starten viele Menschen eben nicht mit denselben Voraussetzungen in ihren Berufsalltag.

Gleichstellung beginnt bei der Frage, welche Rahmenbedingungen wir als Arbeitgeber schaffen, um den unterschiedlichen Lebensrealitäten gerecht zu werden.

Klar ist natürlich: Als Gründer und Geschäftsführer kann ich diese gesellschaftliche Realität nicht lösen. Aber ich kann anerkennen, dass sie existiert. 

Welche Rahmenbedingungen ich als Arbeitgeber schaffe

Und genau da wird es für mich konkret: Gleichstellung beginnt nicht erst bei Policies oder Benefits, sondern bei der Frage, welche Rahmenbedingungen wir als Arbeitgeber schaffen, um den unterschiedlichen Lebensrealitäten gerecht zu werden. Flexible Arbeitszeiten, Verständnis für familiäre Verpflichtungen oder die Möglichkeit, Familie und Beruf individueller miteinander zu vereinbaren, sind für mich deshalb keine Benefits – das ist für mich die Voraussetzung dafür, dass Leistung überhaupt fair bewertet werden kann.

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„Ich wollte nicht nur ‚die Tochter von‘ sein“: Wie diese Gründerin ihr Privileg gezielt nutzt

Vielleicht ist der Spielplatz deshalb tatsächlich der ehrlichere Gleichstellungsindikator als jede Unternehmensquote. Denn solange sich dort wenig verändert, werden wir viele der Diskussionen im Büro wahrscheinlich immer wieder führen.

Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er über 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“





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