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Gigabyte Aorus: GeForce RTX 5070 Infinity 12G mit ausgefallenem Design

Die Gigabyte Aorus GeForce RTX 5070 Infinity ist mit 12 GB Videospeicher ausgestattet und setzt auf ein futuristisches Design. Der 12V-2×6-Anschluss verschwindet unter einer magnetischen Abdeckung, was die aufgeräumte Optik der Grafikkarte zusätzlich unterstreicht.
Gigabyte zeigte schon auf der CES 2026 im Januar eine RTX 5090 Infinity mit Double-Flow-Through-Design. Auf der diesjährigen Computex erklärte das taiwanesische Unternehmen zudem, die Infinity-Reihe um weitere Modelle der RTX-50-Reihe zu erweitern. Jetzt hat Gigabyte die Produktseite der Aorus GeForce RTX 5070 Infinity 12G online gestellt, die die technischen Spezifikationen dieser Grafikkarte offenbart.
Die technischen Spezifikationen im Detail
Die neue Gigabyte Aorus GeForce RTX 5070 Infinity basiert auf Nvidias Blackwell-Architektur und nutzt 12 GB GDDR7-Videospeicher, der über einen 192-Bit-Speicherbus angebunden ist. Besonderes Augenmerk legt der Hersteller auf das sogenannte „Windforce Hyperburst“-Kühlsystem, das ähnlich den Founders-Edition-Karten von Nvidia funktioniert und einen Luftstrom durch die Backplate bietet.
Während die Aorus GeForce RTX 5070 Infinity über die für dieses Modell üblichen 6.144 CUDA-Kerne verfügt, liegt der GPU-Takt mit 2.715 MHz rund 200 MHz über dem Takt der Nvidia-Referenzkarte. Gigabytes neue Grafikkarte besitzt drei DisplayPort-2.1b-Anschlüsse sowie einen HDMI-2.1b-Port und bietet eine maximale Auflösung von 7.680 × 4.320 Pixeln. Die Anbindung über das Mainboard erfolgt dabei über PCI-Express 5.0.
Mit minimalistisch-futuristischem Look
Der 12V-2×6-Stromanschluss wird über eine magnetische Abdeckung auf der Backplate der Grafikkarte versteckt. Zudem unterstreicht ein RGB-Halo-Leuchtstreifen im inneren Lüfterring das futuristische Design mit Sci-Fi-Optik. Die Konfiguration der RGB-Beleuchtung erfolgt standardmäßig über das Gigabyte Control Center, über das auch andere RGB-beleuchtete Bestandteile des Gaming-PCs synchronisiert werden können und man individuelle Leuchteffekte einstellen kann.
Der Hersteller empfiehlt ein Netzteil mit 750 Watt oder mehr. Die Abmessungen der Gigabyte Aorus GeForce RTX 5070 Infinity 12G liegen bei 309 × 132 × 55 mm (L × B × H), ein Gewicht der Grafikkarte geht aus dem Datenblatt jedoch nicht hervor. Im Lieferumfang sind unter anderem ein GPU-Halter, die magnetische Abdeckung für den Stromanschluss sowie ein Adapter von 12V-2×6 auf zwei 8-Pin-Anschlüsse enthalten.
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Für Grok Build, Cursor und API: Grok 4.5 richtet sich vornehmlich an Programmierer
Nach ersten Ankündigungen der vergangenen Tage hat SpaceXAI sein neues KI-Modell Grok 4.5 nun offiziell vorgestellt, das speziell für Software-Entwicklung, agentenbasierte Anwendungen und wissensintensive Aufgaben entwickelt wurde und insbesondere durch die direkte Integration in Entwicklerwerkzeuge überzeugen soll.
Leistungsfähiger als alle Vorgänger
Nach Angaben von SpaceXAI handele es sich bei Grok 4.5 um das bislang leistungsfähigste Modell des Unternehmens, das sowohl bei der Leistung als auch bei der Effizienz neue Bestwerte erreiche. Das mache sich insbesondere bei anspruchsvollen Programmieraufgaben, wissenschaftlichen Anwendungen sowie technischen und mathematischen Fragestellungen bemerkbar.
Besonderes Trainingslager
Für das Training, das laut SpaceXAI parallel zur Entwicklung der Programmierumgebung Cursor stattfand, kamen nach Unternehmensangaben zehntausende Nvidia-GB300-GPUs zum Einsatz. Dabei griff das Unternehmen auf Trainings- und Stabilisierungstechniken zurück, die speziell für groß angelegte Trainingsläufe ausgelegt waren. In der Ankündigung hebt SpaceXAI insbesondere die Qualität des Trainingsmaterials hervor, das Wissen aus den Bereichen Programmierung, Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Mathematik umfasse. Dieses wurde einer umfassenden Datenfilterung, Deduplizierung, Qualitätsbewertung sowie einer gezielten Auswahl domänenspezifischer Inhalte unterzogen, um einen möglichst hochwertigen und breit gefächerten Datensatz bereitzustellen.
Ein weiterer Schwerpunkt habe auf Reinforcement Learning gelegen, bei dem eine KI – der sogenannte Agent – durch Versuch und Irrtum (Trial and Error) lernt. Statt mit vorgegebenen Beispielen trainiert zu werden, interagiert die KI eigenständig in einer meist simulierten Umgebung. Im vorliegenden Fall umfasste das Training hunderttausende Aufgaben aus den Bereichen Software-Entwicklung und technische Problemlösung. Mithilfe automatisierter und KI-gestützter Bewertungsverfahren sowie langfristiger agentenbasierter Trainingsläufe wurde insbesondere die Fähigkeit verbessert, komplexe mehrstufige Aufgaben effizient zu bearbeiten.
Hohe Leistungsfähigkeit bei hoher Effizienz
Das Modell soll eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 80 Token pro Sekunde erreichen und damit auf dem Niveau der Fast-Modelle der Konkurrenz liegen. Gleichzeitig gehe das neue KI-Modell im Vergleich zu anderen Spitzenmodellen deutlich effizienter mit Tokens um und löse zahlreiche Aufgaben mit weniger Verarbeitungsschritten. Dadurch sollen sich sowohl die Antwortzeiten verkürzen als auch die Betriebskosten reduzieren. Nach Angaben des Unternehmens benötigt Grok 4.5 gegenüber Claude Opus 4.8 Max von Anthropic beispielsweise 4,2-mal weniger Token.
Dadurch sei Grok 4.5 in der Lage, selbst anspruchsvolle Projekte in Programmiersprachen wie Rust oder C/C++ sowie vollständige Anwendungen vom ersten Prompt bis zur produktionsreifen Umsetzung zu erstellen. Darüber hinaus betont das Unternehmen, dass für viele Anwendungsfälle bereits eine einzige Eingabeaufforderung für eine vollständige Entwicklung ausreiche.
Die hohe Leistungsfähigkeit will SpaceXAI mit verschiedenen Benchmarks belegen. Demnach erreicht das neue KI-Modell 62 Prozent unter DeepSWE 1.0, 53 Prozent unter DeepSWE 1.1 sowie 64,7 Prozent bei SWE Bench Pro. Beim Terminal Bench 2.1 soll die Leistung bei 83,3 Prozent liegen.
Auch außerhalb von Coding Verbesserungen
Mit Grok 4.5 verfolgt das Unternehmen somit einen klaren Fokus auf professionelle Entwicklungsumgebungen statt auf klassische Chatbot-Anwendungen. Gleichzeitig hat SpaceXAI die Einsatzmöglichkeiten auch außerhalb des Coding-Bereichs erweitert. So kommt Grok 4.5 künftig als Standardmodell in Grok Build zum Einsatz und soll dort über Office-Erweiterungen komplette Excel-Modelle einschließlich Web-Recherchen, mehrseitiger Formeln und Kommentare erstellen können. Ebenso sollen Präsentationen in PowerPoint sowie strukturierte Dokumente in Word erstellt werden können. Darüber hinaus lässt sich Grok 4.5 in Grok Build als Coding-Agent über die Kommandozeile, Terminal-Oberflächen, Skripte, Bots sowie über Integrationen mit dem Agent Client Protocol einsetzen.
Laut einem Bericht von Testing Catalog unterstützt Grok 4.5 Text- und Bildeingaben sowie Textausgaben und verfügt über ein Kontextfenster von bis zu 500.000 Token. Zu den weiteren Funktionen zählen Function Calling, strukturierte Ausgaben, Websuche, X-Suche, Code-Ausführung sowie ein konfigurierbarer Reasoning-Modus. Entwickler können dabei zwischen den Stufen „Low“, „Medium“ und „High“ wählen, wobei standardmäßig die höchste Reasoning-Stufe aktiviert ist, die sich auch nicht vollständig deaktivieren lässt.
Grok 4.5 soll Konkurrenz auch preislich unterbieten
SpaceXAI will Grok 4.5 zu einem „unglaublich wettbewerbsfähigen Preis“ über die API anbieten. Das Unternehmen verlangt 2 US-Dollar pro eine Million Eingabetoken, 0,50 US-Dollar pro eine Million zwischengespeicherter Eingabetoken sowie 6 US-Dollar pro eine Million Ausgabetoken. Für Anfragen mit mehr als 200.000 Token sollen gesonderte Preise gelten. Durch die laut Konzernangaben doppelt so hohe Token-Effizienz gegenüber vergleichbaren Spitzenmodellen der Mitbewerber und die insgesamt effizientere Arbeitsweise ließen sich die Kosten für Unternehmen deutlich senken.
Ab sofort verfügbar
Grok 4.5 ist ab sofort in Grok Build, Cursor sowie über die SpaceXAI-API verfügbar. Nutzer in der Europäischen Union müssen sich jedoch noch gedulden: Die Freischaltung für den EU-Markt ist laut Unternehmen für Mitte Juli vorgesehen.
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Google Earth Pro: Desktop-App verschwindet 2027
Google stellt den Download von Google Earth Pro für den Desktop ein. Ab dem 25. Juni 2027 soll die bisherige Anwendung nicht mehr neu heruntergeladen werden können. Wer die Software bereits installiert hat, kann sie nach aktuellem Stand jedoch weiterhin verwenden.
Google Earth Pro bleibt vorerst nutzbar
Ein unmittelbares Ende von Google Earth Pro ist mit der Ankündigung nicht verbunden. Google bezeichnet die Desktop-Anwendung inzwischen als „Legacy“-App, bestehende Nutzer müssen vorerst allerdings nichts unternehmen. Bereits installierte Versionen sollen sich auch nach dem 25. Juni 2027 weiter verwenden lassen.
Unklar bleibt, wie lange Google die Anwendung technisch unterstützen wird. Einen Termin für die vollständige Abschaltung oder das Ende der benötigten Online-Dienste nennt Google nicht. Fest steht lediglich, dass Google Earth Pro ab Mitte 2027 nicht mehr offiziell für neue Installationen angeboten werden soll.
Wer die Desktop-Version weiterhin nutzen möchte, sollte die Anwendung daher spätestens vor dem Stichtag herunterladen. Ob der bisherige Installer anschließend noch über andere (in)offizielle Wege verfügbar sein wird, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Google setzt auf Browser und Mobilgeräte
Stattdessen verweist Google auf Google Earth für den Browser sowie die mobilen Anwendungen. Nach Angaben des Unternehmens enthalten diese inzwischen die beliebtesten Funktionen der Desktop-App. Hinzu kommen neuere Funktionen wie historische Street-View-Aufnahmen, erweiterte Messwerkzeuge und ein Katalog mit Umweltdaten.
Auch das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Projekten sowie KI-gestützte Funktionen gehören zu den Bereichen, die Google bei den neueren Earth-Versionen hervorhebt. Der Konzern hatte Google Earth in den vergangenen Jahren zunehmend im Browser ausgebaut und unter anderem historische Satelliten- und Luftaufnahmen einem größeren Nutzerkreis zugänglich gemacht.
Downloads
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4,6 Sterne
Google Earth Pro zeigt eine 3D-Erdkugel mit gigantischer Zoom-Funktion basierend auf Satelliten-Fotos.
- Version 7.3.7.1155 Deutsch
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Preis über UVP: ROG-Bundle mit X870E-Mainboard und AiO erreicht Europa

Die „20 Edition“-Bundles aus einem Asus ROG Crosshair X870E-Mainboard und einer Ryujin-360-AiO-Wasserkühlung sind jetzt in europäischen Online-Stores für rund 3.300 Euro erhältlich. Damit liegt der Preis allerdings etwa 300 Euro über der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.
So liegt die UVP für das Bundle aus Mainboard und AiO bei 2.999 Euro. Doch die europäischen Online-Händler LDLC und Materiel listen das „20 Edition“-Bundle aus Asus ROG Crosshair X870E und Ryujin 360-Wasserkühlung jeweils zu einem Preis von 3.299,95 Euro. Das liegt rund 10 Prozent über der unverbindlichen Preisempfehlung von Asus, wie Videocardz feststellt. Auf Proshop Dänemark ist das Bundle jedoch für 22.990 dänische Kronen zu finden, was umgerechnet ungefähr 3.075 Euro entspricht und damit nur rund 75 Euro über der UVP liegt.
„20 Edition“-Bundle über UVP
Über die Gründe für die Preise dieses „20 Edition“-Bundles, die bis zu 300 Euro über der UVP liegen, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nur mutmaßen. Einerseits handelt es sich bei dem Paket aus dem Asus ROG Crosshair X870E-Mainboard und einer Ryujin-360-AiO-Wasserkühlung um eine limitierte Special Edition. Zudem können Händler die Preise unabhängig von der UVP festlegen, wie am Beispiel von LDLC, Materiel und Proshop Dänemark zu sehen ist.
Am Preis von mehr als 3.000 Euro lässt sich jedoch bereits erkennen, dass es sich hier um eine Sammleredition handelt, die wahrscheinlich nur eine ganz spezielle Käuferschicht anspricht. Und wer bereits mit dem Kauf eines limitierten Bundles von Mainboard mit AiO-Wasserkühlung zu solchen Preisen liebäugelt, dem dürfte ein Aufschlag von 10 Prozent auf die UVP vermutlich weniger ins Gewicht fallen.
Technische Spezifikationen des Bundles
Das Asus ROG Crosshair X870E-Mainboard bietet Unterstützung für AMD-Ryzen-Prozessoren auf Basis des AM5-Sockels (Ryzen 7000, 8000 und 9000). Es sind 4 Slots für DDR5-Arbeitsspeicher vorhanden, die im Dual-Channel-Betrieb mit bis zu 9.200 MHz (übertaktet) laufen dürfen. Zudem bietet das Mainboard zwei PCIe-5.0-16x-Steckplätze. Darüber hinaus sind zwei 10-GbE-LAN-Ports vorhanden, während WiFi 7 und Bluetooth 5.4 für die drahtlose Konnektivität sorgen.
Die ROG Ryujin-360-AiO-Wasserkühlung hat ein Swivel-Dual AMOLED-Display mit 6,67 Zoll, auf dem beispielsweise die Hardwaretemperaturen und die Systemauslastung angezeigt werden können. Als Pumpe kommt eine Asetek Emma Gen10 V3RX zum Einsatz, während der Radiator 40 mm dick ist und 20 Lamellen pro Zoll besitzt, die zudem nicht geschlitzt sind.
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