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„Abscheulich“: Großbritannien will gegen Groks sexualisierte Deepfakes vorgehen


Angesichts des anhaltenden Skandals um sexualisierte Deepfakes des KI-Chatbots Grok hat die britische Regierung angekündigt, in dieser Woche mit der Durchsetzung eines Gesetzes dagegen beginnen und zudem Anwendungen verbieten zu wollen, mit denen Menschen digital entkleidet werden können. Das hat Technologieministerin Elizabeth Kendall am Montag im britischen Unterhaus gesagt und das Vorgehen von X dabei scharf kritisiert. Vorher hat die britische Medienaufsicht die bereits vorab publik gewordenen Ermittlungen gegen den Kurznachrichtendienst vorgestellt und darauf hingewiesen, dass diese heftige Strafen zur Folge haben können.

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Kendall hat die mithilfe des KI-Chatbots generierten Inhalte als „abscheulich“ und einen „Affront gegen die anständige Gesellschaft“ bezeichnet. Zudem seien sie illegal. Dass X die Möglichkeit zur Bildgenerierung am Freitag auf kostenpflichtige Accounts beschränkt hat, sei „nicht annähernd genug“. Es sei eine Beleidigung für die Opfer, wenn man sage, der Dienst sei weiterhin abrufbar, man müsse nur dafür bezahlen. Ein Gesetz aus dem vergangenen Jahr stelle Generierung oder die Bitte um die Generierung von intimen Bildern ohne Einverständnis der Betroffenen unter Strafe. In dieser Woche werde man mit der Durchsetzung beginnen. Zudem soll mit einem derzeit vorbereiteten Gesetz Apps explizit unter Strafe gestellt werden, die KI-generierte Nacktfotos bereitstellen.

Vorher hat die Medienaufsicht Ofcom Details zu den Ermittlungen gegen X publik gemacht, in denen es ebenfalls um die sexualisierten Deepfakes geht, die Grok in großen Mengen öffentlich generiert hat. Untersucht wird, ob der Kurznachrichtendienst angemessene Schritte unternimmt, damit User auf X keine Darstellungen von Kindesmissbrauch zu sehen bekommen und wie der Dienst Risiken minimiert. Zudem werde geprüft, wie der Dienst dafür sorgt, dass illegale Inhalte möglichst rasch von der Plattform entfernt werden. Den Ermittlungen liegt demnach eine Antwort von X auf eine diesbezügliche Anfrage zugrunde. Sollten Verstöße festgestellt werden, könne eine Strafe in Höhe von 18 Millionen Pfund (über 20 Millionen Euro) oder 10 Prozent des weltweiten Umsatzes verhängt werden.

Die sexualisierten Deepfakes von Grok sorgen seit Tagen für Empörung in aller Welt. Anfangs konnten User einfach unter beliebigen Fotos auf der Plattform darum bitten, die gezeigte Person etwa in einem Bikini darzustellen. Dem oder ähnlichen Anfragen ist der KI-Chatbot dann nachgekommen, teilweise sogar bei Minderjährigen. Am Freitag wurde die Bildgenerierung dann aber soweit beschränkt, dass sie direkt auf X nur noch von Accounts beantragt werden konnte, für die bezahlt wird. In Direktnachrichten oder auf der eigenen Website kommt Grok solchen Aufträgen aber weiterhin auch bei nicht zahlenden Usern nach. Als erste Staaten haben Indonesien und Malaysia den Chatbot deshalb am Wochenende komplett sperren lassen.


(mho)



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Microsoft warnt Chinas Dominanz in Schwellenländern


Im Kampf um KI-Nutzer in Schwellenländern sieht Microsoft die USA ins Hintertreffen geraten – China unterbiete durch massive Staatssubventionen amerikanische Anbieter im Preis. Microsoft-Präsident Brad Smith, der als oberster Stratege für Politik und Recht im Unternehmen gilt, mahnt in der Financial Times Investitionen internationaler Entwicklungsbanken an, damit China seine wachsende Position nicht weiter ausbauen könne.

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Man müsse anerkennen, dass China ein Jahr nach dem „DeepSeek-Schock“, als China plötzlich ein preiswertes, wettbewerbsfähiges KI-Reasoning-Modell vorlegte, mehr als ein wettbewerbsfähiges KI-Modell habe. Dies genieße aber durch die Unterstützung des Staats Vorteile gegenüber rein privatwirtschaftlichen aus den USA.

DeepSeek hat in Ländern wie Äthiopien und Simbabwe einen Marktanteil von 18 beziehungsweise 17 Prozent erreicht. In Staaten, die Restriktionen der USA unterliegen, sei der Anteil noch höher: In Weißrussland etwa liegt er laut Zahlen von Microsoft bei 56 Prozent, in Kuba bei 49 Prozent und 43 Prozent in Russland.

Schon Anfang 2025 erwähnte Smith die wachsende Konkurrenz in einem Blogpost auf der Microsoft-Website. Damals sprach er von einer „goldenen Chance für US-amerikanische KI“. Der Text, der viele Verneigungen vor der Trump-Regierung enthält, zieht eine Parallele zu den Geschehnissen im Mobilfunkmarkt vor einigen Jahren. Damals habe Chinas Regierung ebenfalls mit Subventionen dem Netzwerkausrüster Huawei zu einer Vormachtstellung verholfen. US-amerikanische Unternehmen wurden überholt und die Technik von Huawei wurde schließlich als Sicherheitsrisiko wahrgenommen.

Smith will ausdrücklich keine öffentlichen Gelder für die US-amerikanischen KI-Firmen. Dafür aber müsse die Regierung US-Firmen bei der Regulierung den Rücken freihalten und Exportkontrollen pragmatisch gestalten, damit diese der chinesischen KI etwas entgegensetzen können. Microsoft selbst habe nach Aussage von Smith im Geschäftsjahr 2025 rund 80 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren weltweit investiert – mehr als die Hälfte davon in den USA.

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Bei dem Erfolg von DeepSeek dürften neben der Verfügbarkeit vor allem die Kosten eine Rolle spielen. US-Anbieter wie OpenAI, Google und Anthropic setzen auf proprietäre KI-Modelle mit Abonnements. Aus China kommen hingegen Open-Source-Modelle – eine Strategie, die das Land eingeschlagen hat, um Sanktionen, wie es sie bei Huawei gab, entgegenzuwirken. Afrikanische Nutzer weichen mangels Kaufkraft auf Open-Source-Modelle wie DeepSeek, Llama von Meta oder lokale Modelle aus.

Der Wettbewerb könnte sich noch verschärfen, wenn DeepSeek sein neues Modell veröffentlicht. Damit wird noch vor dem chinesischen Neujahrsfest gerechnet, das am 17. Februar gefeiert wird.


(mki)



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Noch ein Streaming-Dienst: HBO Max startet in Deutschland


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach langer Vorbereitung ist der Streaming-Dienst HBO Max jetzt in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg verfügbar. Seit dem Morgen des 13. Januars können Nutzer das Angebot von Warner Bros. Discovery abonnieren, um darüber Filme wie „Harry Potter“ und Serien wie „Game of Thrones“ zu schauen.

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HBO Max kann auf zwei Arten gebucht werden: Wer auch RTL-Inhalte sehen will und etwas Geld sparen möchte, kann den Streaming-Dienst im Bundle mit RTL+ buchen. So bekommt man RTL+ Premium und HBO Max Basis mit Werbung für 12 Euro statt für 16 Euro im Monat. Für das Bundle bestehend aus RTL+ Premium Werbefrei und HBO Max Standard zahlt man 18 Euro im Monat – separat müsste man 26 Euro zahlen.

Wer die RTL-Inhalte nicht braucht, fährt mit einem Einzelabo von HBO Max besser:

  • Basis mit Werbeunterbrechungen: Kostet 6 Euro pro Monat. Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Preis auf 7 Euro pro Monat.
  • Standard: Kostet 12 Euro pro Monat. Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Preis auf 13 Euro pro Monat.
  • Premium: Kostet 17 Euro pro Monat. Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Preis auf 18 Euro pro Monat.

Zu jedem Tarif ist ein Sport-Zusatzabo für monatlich 3 Euro erhältlich. Darin sind Eurosport 1 und Eurosport 2 mit Radsport, Tennis und anderen Sportarten enthalten. Die für den Februar angesetzten Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 können alle HBO-Max-Nutzer ohne Aufpreis sehen – auch wenn sie das Sport-Zusatzpaket nicht gebucht haben.

Im Basis-Abo mit Werbung und im Standard-Abo kann man auf zwei Geräten gleichzeitig in Full-HD-Auflösung streamen. Das Standard-Abo zeigt keine Werbung und bietet die Möglichkeit, 30 Inhalte fürs Offline-Schauen herunterzuladen. Wer Filme und Serien in 4K-Auflösung sehen möchte, muss das Premium-Abo für 17 Euro im Monat buchen. Eine Möglichkeit, diese Abo-Stufe mit RTL+ zu kombinieren, wird nicht angeboten.

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Wer will, kann HBO Max in Deutschland und Österreich auch über Prime Video buchen. Dadurch braucht man keine separate App, am Preis ändert sich jedoch nichts.

Bislang waren viele HBO-Inhalte in Deutschland bei Sky zu sehen. Sky Deutschland soll von der RTL Group übernommen werden – der Deal steht, muss aber noch von Regulierungsbehörden abgenickt werden. Da HBO Max im Bundle mit RTL+ angeboten wird, verlieren RTL und Sky die HBO-Inhalte also nicht komplett.

Für Sky-Nutzer ist der Start von HBO Max in Deutschland dennoch erst einmal eine schlechte Nachricht. Zwar sollen bei den Sky-Angeboten parallel zu HBO Max weiterhin einige Serien wie „The White Lotus“, „Euphoria“ oder „House of the Dragon“ zu sehen sein, neue Serien wie „A Game of Thrones: A Knight of the Seven Kingdoms“ werden aber ausschließlich bei HBO Max gezeigt. Zudem sind bereits einige ältere HBO-Inhalte aus dem Sky-Abo verschwunden. Dazu gehören die Original-Serie von „Game of Thrones“ und die „Harry Potter“-Filme.

Wie lange HBO Max in seiner aktuellen Form angeboten wird, bleibt abzuwarten. Denn die Situation um den Streaming-Dienst ist vertrackt: Der Aufsichtsrat von Warner Bros. Discovery möchte das Entertainment-Geschäft von Warner Bros. an den Konkurrenten Netflix verkaufen. Doch auch Paramount hat ein Übernahmeangebot abgegeben und versucht aggressiv, die Warner-Aktionäre davon zu überzeugen. Nun hat sich Paramount sogar zu einer Klage gegen Warner entschieden.

Aktuell ist unklar, ob Netflix HBO Max weiter als separaten Dienst anbieten möchte, sollte die Übernahme erfolgreich sein. Auch Konkurrent Paramount bietet einen eigenen Streaming-Dienst an, in dem HBO-Inhalte theoretisch angeboten werden könnten.



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Software Testing: Von der Schuldfrage zur Fehlerkultur


Richard Seidl und Katja Radom diskutieren in dieser Podcast-Episode über Fehlerkultur als Grundlage für Softwarequalität und Lernen. Sie fragen, wann ein Fehler beginnt, wie Teams ihn sichtbar machen und wie schnell sie reagieren. Es geht um Rituale wie Retrospektiven, Pairing und Quality Gates, verknüpft mit CI/CD und aussagekräftigen Metriken.

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Führung schafft psychologische Sicherheit, stellt Zeit fürs Üben bereit und macht Qualität zur Teamaufgabe. Persönlich wird es, wenn das Duo über Feedback, das Eingestehen von Irrtümern und internationale Teamdynamik spricht. Am Ende steht die Frage, wie viel Raum Projekte für Experimente lassen und welche Signale ein Team nutzt, um rechtzeitig zu lernen.

Katja Radom ist Director in der Technology-Consulting-Einheit bei EY Deutschland am Standort Hamburg. Als Expertin für Software-Testmanagement verantwortet sie EY Deutschlands Services rund um das Testen von Software, und sie ist in EYs globalem Expertennetzwerk Quality Engineering aktiv vernetzt. Bereits vor ihrem Eintritt bei EY im Jahr 2001 hat sie umfangreiche Erfahrungen in der Einführung von Software im ERP- und IT-Service-Management-Umfeld, in der Beratung und in der Industrie gesammelt. In ihren Projekten hat sie eng mit allen Beteiligten – von den Testern bis hin zum Management der Kunden – zusammengearbeitet, um eine gute Qualität der eingesetzten Systeme zu erreichen.

Sie hat in rein lokal besetzten als auch in internationalen großen Teams gearbeitet, die sich aus Beratern, Kunden und externen Softwareanbietern zusammengesetzt haben. Ihr besonderes Interesse liegt im „Faktor Mensch“ in Softwareeinführungsprojekten, da sie hier einen wichtigen Schlüssel für den Projekterfolg sieht.

Bei diesem Podcast dreht sich alles um Softwarequalität: Ob Testautomatisierung, Qualität in agilen Projekten, Testdaten oder Testteams – Richard Seidl und seine Gäste schauen sich Dinge an, die mehr Qualität in die Softwareentwicklung bringen.

Die aktuelle Ausgabe ist auch auf Richard Seidls Blog verfügbar: „Von der Schuldfrage zur Fehlerkultur – Katja Radom“ und steht auf YouTube bereit.

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(mdo)



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