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Ads Leaderboard im März: Galaxus, Obi und Vinted räumen mit Werbespots auf Youtube ab
Diese Frau versucht im allseits beliebten Spiel „Wer bin ich?“ herauszufinden, was auf ihrer Stirn klebt. Spoiler: Auf Galaxus kommt sie nicht
Der Frühlingsbeginn machte sich im März eindeutig in den beliebtesten Werbeclips auf Youtube bemerkbar. Gartenarbeit, Outdoor-Spielzeug, neues Mobiliar – all das stand hoch im Kurs, ebenso wie die Themen Aufräumen, Waschen und Organisieren. Die jeweiligen Gewinnerspots warten dazu noch mit Humor und Gute-Laune-Vibes auf.
Die ersten wärmeren Tage wecken bei vielen Menschen die Lust auf einen klassischen Frühjahrsputz. Dazu gehört auch, den eigenen Kleiderschrank mal wieder auszumisten – und im Idealfall bei Vinted noch etwas Geld damit zu verdienen. Der Spot der Secondhand-Plattform siegt in der Kategorie Superkurz. Auch der 6-Sekünder auf Platz zwei passt zum Thema Saubermachen: Coral aus dem Hause Unilever punktet mit „einer magisch schnellen Werbung für ein magisch schnelles Waschmittel“, das beste Ergebnisse im 15-Minuten-Programm verspricht. Auf Platz drei zeigt sich, dass Elektromobilität durch die aktuell extrem hohen Spritpreise an Attraktivität gewinnt. Der Automobilhersteller Mazda wirbt mit bis zu 6.000 Euro staatlicher E-Förderung auf all seine volleketrischen Modelle.
Ein humorvoller Spot mit dem populären Gesellschaftsspiel „Wer bin ich?“ als Aufhänger beschert Onlinehändler Galaxus die Goldmedaille in der Kategorie Lang. Eine etwas gestresst wirkende Mutter versucht im Dialog mit einer Person hinter der Kamera zu erraten, was auf dem Zettel auf ihrer Stirn steht (Galaxus). Während sie mit Fragen und Ideen um sich wirft und im Hintergrund das Kind nach ihr ruft („Schlafen, Dustin!“), werden zu den Produkten und Einrichtungsgegenständen im Bild dezent deren Preise eingeblendet. Und auch mit Fremdwerbung wird nicht gespart, indem die Frau namhafte Marken wie Pinterest, Tchibo und Otto aufzählt. Diese sympathische Form der Eigenwerbung ohne Angst vor der Konkurrenz kam bei vielen Youtube-Usern sehr gut an.
Das Youtube Ads Leaderboard zeigt monatlich die kreativsten Marken und ihre Werbevideos, in den Längen-Kategorien Superkurz-, Kurz- und Lang-Format. Das Anzeigen-Ranking wird durch einen Algorithmus bestimmt, der unter anderem effiziente Reichweite (organisch & paid), Zuschauer-Engagement, Klicks, Watchtime und Sentiment (Likes vs. Dislikes) berücksichtigt.
Kategorie Superkurz (bis 10 Sekunden)
1. Vinted
2. Unilever
3. Mazda Motor Europe
Kategorie Kurz (bis 30 Sekunden)
1. Obi
2. XXXLutz
3. Taxfix
Kategorie Lang (länger als 30 Sekunden)
1. Galaxus
2. Samsung Germany
3. Smyths Toys Superstores
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Yougov-Analyse für Deutschland: Nutzung von KI-Assistenten steigt – doch Vertrauen hinkt hinterher
Das Misstrauen gegenüber KI-Antworten bleibt hoch, obwohl die Nutzung der Assistenten und Chatbots steigt
Faktenchecks, Fragen beantworten oder Web-Inhalte zusammenfassen: KI-Assistenten werden immer öfter zu Sparringspartnern der Online-Nutzer in Deutschland – und das, obwohl nur wenige den Tools wirklich vertrauen. Und ein anderes Recherchemittel ist deutlich beliebter.
„Frag doch die KI“ ist inzwischen eine gängige Aufforderung, wenn man bei irgendetwas nicht weiter weiß oder mit Freunden über ein The
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Neue Ceconomy-Strategie: Überlebt Saturn nur als Submarke von Media-Markt?
Hat die Marke Saturn im stationären Einzelhandel eine Zukunft?
Saturn war mal eine der heißesten Marken im deutschen Einzelhandel. Doch die Zeiten, in denen die Elektronikkette mit Jung von Matt die „Geiz ist geil“-Ära prägte, sind längst vorbei. Von einst 150 Filialen sind noch 27 übrig. Zwar will Ceconomy an der Marke festhalten. Doch angesichts der neuen Strategie ist nicht auszuschließen, dass Saturn zum Anhängsel von Media-Markt degradiert wird.
Eigentlich läuft es gerade nicht einmal schlecht bei Ceconomy. Der Mutterkonzern von Media-Markt Saturn wird im laufenden Geschäftsjahr eine
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Andere können KI-Bilder mit deinen Instagram-Fotos erstellen
Muse Image ist Metas erstes KI-Bildmodell
– mit 30 neuen Effekten für Stories

So deaktivierst du die KI-Nutzung deiner Instagram-Inhalte
Meta bewirbt die neue Funktion als kreatives KI-Feature. Nutzer:innen sollen personalisierte Einladungen gestalten, Designideen entwickeln oder individuelle Grafiken erstellen können. Dafür genügt künftig ein öffentlicher Instagram Account: Wird das Profil in einem Prompt erwähnt, kann Meta AI auf die öffentlichen Fotos zugreifen und daraus neue Bilder generieren. Und so funktioniert es: In der Meta AI App können andere Nutzer:innen ein öffentliches Instagram-Konto markieren und den Chatbot anweisen, neue KI-Fotos auf Basis von Fotos aus dem Konto dieser Person zu erstellen.
Wer das nicht möchte, muss selbst aktiv werden. In der Instagram App findest du die Einstellung im eigenen Profil unter „Teilen und wiederverwenden“. Dort erscheint, wie in unserem Screenshot zu sehen, ein neuer Schalter mit der Bezeichnung „Erlaube anderen, mit deinen Originalaudioaufnahmen auf Meta AI kreativ zu werden und sie wiederzuverwenden“. Laut Meta werden diese Einstellungen derzeit schrittweise ausgerollt und sind deshalb noch nicht bei allen Nutzer:innen verfügbar. Betroffen sind ausschließlich öffentliche Konten – wer sein Profil privat nutzt, muss nichts unternehmen.

Meta löscht KI-Inhalte nicht und informiert dich nicht
Mit dem Deaktivieren der Funktion ist das Thema allerdings nicht erledigt. Zwar lässt sich die Wiederverwendung für das gesamte Konto oder einzelne Beiträge und Reels ausschalten. Bereits mit Meta AI erstellte Inhalte werden laut Meta jedoch nicht gelöscht – selbst dann nicht, wenn das Profil später auf privat gestellt wird. Auch Originalaudio, Texte und Kommentare lassen sich über die Einstellung nicht von der KI-Nutzung ausschließen. Zudem weist Meta darauf hin, dass wiederverwendete Inhalte je nach Einstellungen anderer Nutzer:innen sogar in Suchmaschinen auftauchen können.
Hinzu kommt, dass Instagram Nutzer:innen nicht darüber informiert, wenn ihre Fotos oder Videos für KI-generierte Inhalte verwendet werden. Im Hilfe-Center heißt es dazu ausdrücklich:
You will not be notified about content created using AI features at Meta.
Minderjährige sind von der Funktion ausgenommen: Öffentliche Konten von Teenagern dürfen laut Meta weder als Grundlage für KI-Bilder verwendet werden, noch können Minderjährige die Funktion für fremde Profile nutzen.
Datenschutz wird immer mehr zur Verantwortung der Nutzer:innen
Die Nutzung personenbezogener Inhalte für generative KI gehört zu den umstrittensten Themen der aktuellen KI-Debatte. Auch OpenAI sah sich bei der Einführung des KI-Videogenerators Sora mit entsprechender Kritik konfrontiert. Im Unterschied zu Meta setzte OpenAI jedoch auf ein Opt-in-Verfahren. Wer das Abbild einer realen Person in einem KI-generierten Video verwenden wollte, musste deren ausdrückliche Zustimmung einholen. Sora wurde inzwischen wieder eingestellt, unter anderem aufgrund der hohen Betriebskosten. Während OpenAI auf eine ausdrückliche Zustimmung setzte, verfolgt Meta den umgekehrten Ansatz. Der Konzern gibt öffentliche Instagram-Inhalte standardmäßig für KI-Remixe frei und verlangt einen aktiven Widerspruch. Genau dieses Opt-out-Prinzip steht derzeit in der Kritik.
Wer die Standardeinstellung nicht ändert, gibt ein Stück Kontrolle über die eigene digitale Identität ab, insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung KI-generierter Inhalte und Deepfakes. Für Unternehmen und Creator steht dagegen die Kontrolle über die Markenkommunikation im Mittelpunkt. Kampagnenmotive, Produktbilder oder Corporate Designs sind häufig zentrale und wertvolle Bestandteile der Markenidentität. Werden sie standardmäßig für KI-Generierungen freigegeben, betrifft das nicht nur den Datenschutz, sondern auch Brand Safety, geistiges Eigentum und die Kontrolle darüber, in welchen Kontexten eigene Inhalte künftig erscheinen.
Auch wenn es für viele Nutzer:innen inzwischen überwältigend sein dürfte, wie häufig Unternehmen eine aktive Abmeldung statt einer vorherigen Zustimmung verlangen, entwickelt sich dieses Opt-out-Prinzip zunehmend zum Branchenstandard. Auch Google rollt derzeit eine Funktion aus, bei der Medien-Uploads aus Diensten wie Google Lens, der Rückwärtssuche oder Google Translate zur Verbesserung der eigenen KI-Modelle verwendet werden können, sofern Nutzer:innen nicht widersprechen. WIRED hat auch dafür bereits eine Anleitung veröffentlicht, wie sich der Opt-out aktivieren lässt.
Wer selbst entscheiden möchte, wie die eigenen Inhalte für KI genutzt werden, kommt kaum noch darum herum, die Datenschutzeinstellungen regelmäßig zu prüfen – bei Instagram ebenso wie bei anderen Diensten.
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