Online Marketing & SEO
Agentur-Rochade: Deutsche Telekom holt Vodafone-Agentur Jung von Matt an Bord
Die Deutsche Telekom arbeitet künftig auch mit Jung von Matt zusammen
Bei der Deutschen Telekom gibt es eine überraschende Veränderung im Agenturpool. Nach Informationen von HORIZONT holt der Bonner Konzern die Agentur Jung von Matt an Bord – für Aufgaben auf Corporate-Ebene. Die Entscheidung ist gleich in verschiedener Hinsicht bemerkenswert.
Ein Telekom-Sprecher bestätigt die Zusammenarbeit mit Jung von Matt. Laut Unternehmensangaben soll die Agentur neben den bestehenden Partnern Ogi
Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!
HORIZONT Digital
- Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
- E-Paper der Zeitung und Magazine
- Online-Printarchiv
HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team
Online Marketing & SEO
Größte Kampagne ever: So liebevoll trommelt Gustavo Gusto für seine Pizza Amore
Gustavo Gusto wirbt auch auf Außenwerbeflächen für seine Amore-Range
Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Das weiß man auch bei Gustavo Gusto. Die für ihr kreatives Packaging bekannte Food-Marke umgarnt Fans neuerdings mit der „Pizza Amore“. Bei der Einführungskampagne unter dem Kampagnendach „Deine erste Amore vergisst du nie“ ist der Name Programm.
Bereits seit Ende 2025 ist die neue „Pizza Amore“ von Gustavo Gusto in deutschen Supermärkten erhältlich. Um ihre jüngste Kreation für den heimischen Herd bekannt zu machen, legt sich die Marke jetzt auch werblich mächtig ins Zeug. Die Kommunikationsoffensive ist laut Unternehmensangaben die größte in der Geschichte von Gustavo Gusto.
Online Marketing & SEO
W Social in der Übersicht: Europas Social-Media-Antwort
Mit W Social soll bald eine europäische Alternative zu US-Social-Plattformen starten, die Unabhängigkeit, Sichtbarkeit, Transparenz und auch Einkünfte verspricht. Ein Versprechen ist bisher aber noch der Status quo der Plattform.
Eine neue Social-Media-Plattform soll sich ein Europa als Gegenmodell zu den großen US Playern etablieren. W Social heißt diese Plattform, die auf Transparenz, Datenschutz, Verifizierung und freie Meinungsäußerung setzt und damit den oft regierungsnahen Plattformen der USA etwas entgegensetzen soll. Das neue Medium soll in Europa gehostet und verwaltet werden. W Social geht für erste User bereits an den Start und kommt mit einem großen Versprechen und vielen Fragezeichen daher. Wir werfen einen Blick auf die Plattform, ihren Namen und eine Bekannte als CEO.
Grok:
Nacktbild-Skandal und Top-Platzierung im App Store

Das ist W Social: Trust your feed
Die Abhängigkeit der Digitalwelt und des Social-Media-Kosmos von großen US-Konzernen ist unstrittig. Zugleich aber machen einige Entwicklungen auf Plattformen wie X, Instagram, TikTok und Co. Sorgen. xAI zeigte zuletzt wieder des Öfteren, dass ein Mangel an Moderation für X und Grok zu großen Problemen wie illegitimen Deepfakes und Falschaussagen führen kann – im UK stand kürzlich sogar die Abschaltung von X im Raum. In den USA klagen die User der neuen US-TikTok-Version neben technischen Problemen auch über Reichweiteneinschränkungen bei kritischen Themen und den Verlust von Monetarisierungsoptionen. Eine politische Abhängigkeit durch die Nähe zur Trump-Regierung könnte sich verschärfen.
Die gibt es auch bei Meta. CEO Mark Zuckerberg nannte X vergangenes Jahr als Vorbild und setzte europäische Gesetze mit institutionalisierter Zensur gleich. Zudem nimmt die Machtkonzentration von Google beziehungsweise Alphabet zu man denke an die Deals für die Suchmaschine und Gemini –, obwohl in der jüngeren Vergangenheit oft von Teilzerschlagungen und regulatorischen Einschränkungen die Rede war.
Deshalb ist die digitale Souveränität in Europa mehr denn je ein Thema. Schon jetzt finden User in Europa einige Tech-Alternativen, zum Beispiel Mistral AI mit le Chat anstelle von ChatGPT. Doch andere Player wie Mastodon und XING können es in vielerlei Hinsicht nicht mit X und LinkedIn aufnehmen. TikTok, YouTube und Instagram als Riesenplattformen stehen weitgehend konkurrenzlos dar. Sie sind zentral für Creator, Brands und Advertiser.
Doch in Europa soll es mit W Social eine neue Option geben, die allen Usern mehr Unabhängigkeit verleiht. Prof. Dr. Anna Zeiter, zuvor Global Chief Privacy Officer und Vice President für Privacy, Data & AI Responsibility bei eBay, gibt als neue CEO Informationen zum neuen sozialen Netzwerk preis. Auf LinkedIn betont sie, dass es einen „dringenden Bedarf für ein soziales Medium, gebaut, gehostet und verwaltet in Europa“, gebe.
Das W in W Social steht zum einen stellvertretend für den Zusammenhalt – we –, zum anderen soll es zwei V-Buchstaben darstellen. Diese stehen für Values und Verification. Denn die Plattform soll als Ort für sicheres Datenteilen, transparente Strukturen und vor allem Unabhängigkeit von mächtigen Tech-Konzernen fungieren. Das Unternehmen hinter der Plattform ist aktuell W Social AB, welches der Swedish Data Protection Authority (Integritetsskyddsmyndigheten – IMY) unterliegt. Das geht aus den Privatsphärerichtlinien der Plattform-Seite hervor. Dort wird auch erklärt, dass zunächst nur einige User über den Datenzugriff der Plattform informiert werden.
Before we launch W Social publicly, we are inviting a small group to receive early updates and confidential information about W Social. This notice explains what personal data we collect during the pre launch phase, why we collect it, how we use and store it, with whom we share it, how long we keep it, and what rights you have. A separate and more detailed privacy policy will apply once the platform is launched […].
Aktueller Zugriff und Pläne für W Social
Es gibt bereits die Website wsocial.eu. Allerdings können vorerst nur User mit einem Code für den Early Access die Plattform nutzen. Sie wird im kleinen Kreis auf Invite-only-Basis getestet. Auf der Website sehen Besucher:innen aber schon, worauf das Team hinter der Plattform abzielt: eine Alternative zu US-Netzwerken und Social Media aus Asien zu schaffen.

Dabei soll diese Alternative die User als Menschen identifizieren und verifizieren. So sollen Bots und AI Creator als wenig authentische Elemente minimiert werden. Außerdem soll die enge Verknüpfung an die Datenschutzregeln der EU dafür sorgen, dass die User ihre Daten möglichst frei verwalten können, auch ohne mit agressiver Werbung konfrontiert zu werden. Stattdessen sollen hochwertige Inhalte, nicht zuletzt von journalistischen Medien, im Feed auftauchen und dort für Vertrauen sorgen. Der Claim der Plattform ist: „Trust your feed“. Creator, Marken und Medien, die dort posten, könnten an Einnahmen sogar direkt beteiligt werden, wie t-online berichet.
Unterdessen ist jedoch unklar, wie W Social finanziert werden soll. Zunächst sollen 1.000 VIP Leader für das Projekt gewonnen werden. W Social AB als Unternehmen hinter der Plattform fungiert als Subunternehmen von We Don’t Have Time AB, einer freien Plattform für den Klimaschutz, die von über 750 Investor:innen aus 15 Ländern per Crowdfunding finanziert wird. Der erste Teil der Finanzierung soll durch den We Don’t Have Time AB-Initiator Ingmar Rentzhog kommen. Eine Finanzierungsrunde wird für das zweite Quartal 2026 angstrebt.
Ebenfalls offen ist derzeit, wann W Social für alle geöffnet wird und wie die Plattform schnell User gewinnen kann. Für die Entwicklung zeichnet neben Prof. Dr. Anna Zeiter ein Gremium verantwortlich, dem unter anderem der frühere FDP-Politiker und Vizekanzler Philipp Rösler angehört, die Klimaexpertin Sandrine Dixson-Declève und Cristina Caffarra von der EuroStack Foundation. Sie werden einen Fokus auf eine freie Plattform legen, die auch offene Schnittstellen fördern dürfte. Noch ist nicht öffentlich einsehbar, inwieweit das Fediverse bedient würde. Aber die Übernahme von Postings und eventuell weiteren Elementen von anderen Plattformen könnte den Wechsel zu W Social fördern.
Außerdem wirbt W Social mit einer Algorithmuskontrolle und hohen Anforderungen an die Sicherheit und Authentizität – etwa durch die Notwendigkeit, sich mit einem Ausweis zu verifizieren. Der Washinton Post-Kolumnist Ishaan Tharoor zeigt auf X einen Ausschnitt aus dem Preview-Video zur Plattform.
In Davos, there’s a launch of a new social media platform called “W” to counter the misinformation on other social media platforms. Here’s part of their introductory video at the debut event. They tout actual verification and no bots, and being hosted on European servers. pic.twitter.com/hkr7tuCktc
— Ishaan Tharoor (@ishaantharoor) January 19, 2026
Ob W Social aber eine Chance hat, sich gegen die etablierten Player durchzusetzen, wird einerseits vom Monaterisierungsmodell abhängen – wird es Werbung geben? –, andererseits womöglich ebenso von den politischen Entwicklungen im Jahr 2026. Eine europäische Alternative zu X und Co. ist verlockend, kommt aber reichlich spät. Ihren Nutzen im Alltag von Millionen Usern muss diese erst beweisen, wobei gerade die hehren Ziele zu Datenschutz, Sicherheit und Co. für manche als Einstiegshürde gelten könnten. Wir dürfen auf die nächsten Schritte der Plattform gespannt sein.
Apertus LLM:
Schweiz startet offene ChatGPT-Alternative
– Europas Antwort auf Big-Tech-KI

Online Marketing & SEO
Nostalgie-Trend: War 2016 wirklich besser?
2016 kam das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ auf und löste in kürzester Zeit einen globalen Hype aus
Heidi Klum und Bastian Schweinsteiger machen mit, genauso wie Kylie Jenner und Herzogin Meghan: Online kursieren aktuell viele Fotos aus dem Jahr 2016. Wieso erinnern wir uns daran so gerne zurück?
Das Jahr 2026 ist gerade erst gestartet, da schauen manche Menschen schon wieder zurück – und zwar gleich zehn Jahre. In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Fotos, mit denen sich Nutzer in das Jahr 2016 zurückversetzen. Dem Trend kann man sich aktuell auf Plattformen wie Tiktok und Instagram kaum entziehen.
Wieso trifft der Hype um 2016 gerade einen Nerv – und war es damals besser?
Von Trump, „Brexit“ bis „Pokémon Go“: Was 2016 passiert ist
Kurzer Rückblick: 2016 ist das Jahr, in dem Donald Trump zum ersten Mal zum US-Präsidenten gewählt wird und die Briten mit knapper Mehrheit für den Austritt des Königreichs aus der EU stimmen („Brexit“). Deutschland scheitert im EM-Halbfinale an Frankreich, stattdessen wird Portugal Fußball-Europameister.
Satiriker Jan Böhmermann präsentiert im ZDF eine „Schmähkritik“ gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Im Dezember rast der islamistische Attentäter Anis Amri mit einem Laster auf einen Berliner Weihnachtsmarkt und tötet elf Menschen.
Die „Mannequin Challenge“ geht viral, bei der Menschen in Videos wie in einem Standbild posieren. Songs wie „One Dance“ von Drake (feat. Wizkid & Kyla) oder „Starboy“ von The Weeknd und Daft Punk werden veröffentlicht. Bei Netflix startet der Serien-Hit „Stranger Things“ und das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ wird populär.
Wieso wir uns gerne zurückerinnern
Auch 2016 war also geprägt von großen Nachrichtenereignissen – und nicht unbedingt so positiv, wie es manche Instagram-Beiträge suggerieren. Wie passt das aufkommende Nostalgiegefühl nun damit zusammen? „Das wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, ist psychologisch aber gut erklärbar, denn unser Gedächtnis speichert keine Nachrichtenlage, sondern emotionale Erfahrungen“, erklärt die Psychotherapeutin Anke Glaßmeyer auf Anfrage.
Politische Großereignisse wie der „Brexit“ oder die US-Wahl seien zwar präsent gewesen, hätten für viele Menschen aber noch nicht „diese dauerhafte, persönliche Bedrohungsqualität wie heutige Krisen“ gehabt. „Sie waren da, aber sie bestimmten nicht rund um die Uhr das innere Erleben“, sagt Glaßmeyer.
Derzeit bestimmen vor allem Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie geopolitische Spannungen rund um Trumps Ansprüche auf Grönland die Schlagzeilen.
Im Gedächtnis bleiben der Expertin zufolge Dinge, die uns emotional berühren – etwa Musik, Freundschaften, bestimmte Sommer, Aufbruch oder Alltag. Dies präge das Nostalgiegefühl. „Das Gehirn sortiert Erinnerungen nicht nach historischer Relevanz, sondern nach emotionaler Bedeutung und genau deshalb ist Nostalgie selektiv. Es erinnert das, was Halt gegeben hat“.
„Viele erleben einen Dauerzustand von Anspannung“
Glaßmeyer ordnet den Trend vor allem als Reaktion auf eine dauerhaft überfordernde Gegenwart ein. „Nostalgie ist ein psychologischer Mechanismus, der dann aktiv wird, wenn sich das Hier und Jetzt zu komplex, zu schnell oder zu wenig kontrollierbar anfühlt und sie entsteht nicht aus dem Nichts. Viele erleben seit Jahren keine einzelnen stressigen Phasen mehr, sondern einen Dauerzustand von Anspannung“.
In solchen Momenten greife das Gehirn auf Erinnerungen zurück, die sich emotional sicherer anfühlten. „Aber eben nicht, weil dort alles gut war, sondern weil es sich überschaubarer angefühlt hat“. 2016 eigne sich dafür besonders gut, erklärt die Verhaltenstherapeutin.
Denn es liege nah genug, um real zu wirken und nicht wie eine Kindheitserinnerung. „Gleichzeitig liegt es weit genug zurück, um weichgezeichnet zu werden. Belastendes tritt in den Hintergrund und die vermeintliche Leichtigkeit kann nach vorne rücken“. Entscheidend sei nicht, ob 2016 objektiv wirklich besser war, sondern wie es sich subjektiv angefühlt habe.
Weniger Algorithmen, mehr Hundefilter
Im Deutschlandfunk erklärte die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout, beim aktuellen Trend gehe es auch darum, ein Retro-Phänomen in eine digitale Welt zu bringen, die man sich spaßiger, chaotischer und etwas unpolierter vorgestellt hat.
Die Dominanz von Algorithmen und vielleicht auch die enorme Professionalisierung von Social Media habe es vor zehn Jahren nicht in der Form wie heute gegeben – oder man habe sie zumindest noch nicht zu haben geglaubt.
Passend dazu zeigen viele Nutzerinnen und Nutzer in ihren Posts, wie sie 2016 ihre Fotos bearbeitet haben, etwa in Sepia-Optik oder mit einem Hundefilter, der Gesichter spielerisch mit Hundeohren und -nasen versieht. Dazu gehört auch Schauspielerin Eva Longoria. Sie schrieb dazu: „Bringt 2016 zurück, ich vermisse diese Filter“.
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 4 WochenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Social Mediavor 1 MonatDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenWeiter billig Tanken und Heizen: Koalition will CO₂-Preis für 2027 nicht erhöhen
