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AMD Zen 6 CCD: 50 Prozent mehr Kerne auf nahezu gleicher Fläche?

Ein verlässlicher Informant liefert den ersten Hinweis auf die Größe der CPU-Chiplets (CCD) von Zen 6, der kommenden CPU-Generation von AMD. Obwohl die Zahl der Kerne pro Chiplet um 50 Prozent ansteigt, seien die Chiplets ähnlich klein wie bei den Vorgängern.
Ein Zen-6-CCD soll nur 76 mm² messen
Ein Zen-6-Chiplet (auch Core Complex Die, CCD) soll nach Informationen vom berüchtigten Leaker HXL alias @9550pro 76 mm² in der Fläche messen. Das wären zwar 5 mm² oder 7 Prozent mehr als bei dem Vorgänger Zen 5, doch zum Beispiel weniger als bei Zen 2 oder Zen 3. Eine Bestätigung der Angaben liegt aber noch nicht vor. Im Vorfeld waren aber schon einmal sehr ähnliche 75 mm² genannt worden, die aber aus einer weniger verlässlichen Quelle stammten.
50 Prozent mehr Kerne auf fast gleicher Fläche?
Allerdings wäre diese Größe beachtlich klein, wenn man bedenkt, dass bei Zen 6 die Anzahl der Kerne pro Chiplet von bisher 8 auf nunmehr 12 ansteigt. Parallel soll auch der L3-Cache pro Chiplet um 50 Prozent auf 48 MB anwachsen. Sofern dies auf nahezu gleicher Fläche geschieht, wäre das ein beachtlicher Fortschritt, den unter anderem der feinere Herstellungsprozess N2 vom Auftragsfertiger TSMC ermöglichen könnte.
Mehr Kerne auf nahezu gleicher Fläche unterbringen zu können, ist vor allem aus wirtschaftlicher Sicht wichtig. Mit jeder weiteren Verfeinerung werden die Herstellungsprozesse nämlich in der Regel auch teurer. Eine relativ kleine Chipfläche bietet den Vorteil, dass die Fläche der kreisrunden Wafer besser ausgenutzt wird. Dies ist auch eine Grundidee hinter dem Chiplet-Design.
Die hochkomplexen Rechenkerne können so weiterhin im modernsten (und teuersten) Herstellungsverfahren produziert werden, während andere Komponenten des Prozessors im separaten I/O-Chiplet ausgelagert sind. Der insgesamt weniger komplexe I/O-Die ist meist viel größer als ein CCD, nutzt allerdings auch ein älteres, gröberes und letztlich günstigeres Verfahren.
Kommen die nächsten Ryzen mit bis zu 24 Kernen?
Seit Ryzen 3000 mit Zen 2 besitzen die regulären Desktop-Prozessoren von AMD (außer Threadripper) maximal 16 Kerne. Das gilt für den Ryzen 9 3950X, den Ryzen 9 5950X (Zen 3), den Ryzen 9 7950X (Zen 4) wie auch für den aktuellen Ryzen 9 9950X (Zen 5) respektive die jeweilige X3D-Variante mit zusätzlichem L3-Cache.
Sofern AMD weiterhin beim Spitzenmodell auf zwei CCDs setzt, wären bei dem Nachfolger nun also 24 Kerne denkbar. Ob die neue Serie den naheliegenden Namen Ryzen 10000 oder Ryzen 11000 (da zuletzt immer ungerade) tragen wird, bleibt abzuwarten. Beim Codenamen ist man sich ebenfalls nicht so ganz sicher, denn während früher „Medusa Ridge“ als gesichert galt, macht inzwischen „Olympic Ridge“ in der Gerüchteküche die Runde.
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Geometric Future Model 2 The Ark: Auffälliger Gehäuse-Turm nutzt Platz flexibel

Geometric Future baut ausgefallene Gehäuse. Das Model 2 The Ark ist keine Ausnahme, weder beim Design noch beim in vielerlei Hinsicht flexiblen Layout. Variable Optionen sorgen dafür, dass die Platzverteilung und damit die Größen von Komponenten an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können.
Der halboffene Tower wird von allen Seiten mit Mesh-Panelen verkleidet. Das luftige Design soll die Kühlung erleichtern. Luft kann von überall in das Gehäuse fließen und nach oben ausgelassen werden. Zum aktiven Luftaustausch können bis zu sieben 120-mm-Lüfter, davon je drei seitlich und einer im Deckel, oder zwei 360-mm-Radiatoren gleichzeitig verbaut werden. Wärmetauscher reduzieren allerdings teils das Platzangebot für andere Komponenten.
Flexible Platz-Optionen
Wie das aussieht, bestimmen Komponentenauswahl und Bestückung des Model 2. Insgesamt acht Stück gibt es. Sie decken unter anderem die Verwendung von Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards, SFX- und ATX-Netzteilen und unterschiedliche breite und lange Grafikkarten ab. Flexibel ist außerdem die Position des Gehäuses selbst: Es kann stehend oder liegend montiert, das I/O-Panel an Ober- oder Unterseite gesetzt werden. Eine Tischmatte mit zwei verschiedenfarbigen Seiten als Unterlage gehört zum Lieferumfang.
Da das Model 2 ein großes Gehäuse mit einem Volumen von über CPU-Kühlern stehen so entweder 142 oder 172 Millimeter in der Höhe zur Verfügung, Grafikkarten 286, 314 oder 350 Millimeter in der Länge sowie zwischen 46 und 89 Millimeter in der Breite. Unabhängig des Layouts bleibt eine Konstante. Festplatten sitzen hinter dem Mainboard. Dort befinden sich je eine 2,5″/3,5“- und eine 2,5″-Montageposition.
Preis und Verfügbarkeit
Das Geometric Future Model 2 hat es mittlerweile auch in Deutschland in den Handel geschafft. Dort kostet es in Weiß oder Schwarz jeweils rund 150 Euro. International kann das Modell schon länger bezogen werden. PCMag bemängelt im einem Test das Fehlen von Staubfiltern sowie die Position der I/O-Panels. Beides müsse man für das Design bezahlen. Platzangebot und Robustheit der Beschichtung, aber auch das geringe Gewicht werden gelobt.
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Antec Flux Pro Noctua Edition im Test
Nach Netzteilen und Grafikkarten kommt mit dem Antec Flux Pro Noctua Edition nun auch ein Gehäuse in markanter Noctua-Farbgebung. Eine überaus gelungene Kooperation, wie der Test zeigt, denn ein durchdachtes Gehäuse trifft auf eine exzellente Lüfterausstattung mitsamt entsprechender Kühlleistung. Der Preis: sehr hoch*.
Antec Flux Pro Noctua Edition
Seit geraumer Zeit beschränkt sich Noctua nicht mehr auf das eigene Produktsortiment, sondern stößt mit verschiedenen Kooperationen auch in neue Gefilde vor. Die in Zusammenarbeit mit Asus hervorgebrachten Grafikkarten waren zuletzt wiederholt die leisesten Modelle ihrer Klasse, wie zuletzt der Test der Asus GeForce RTX 5080 Noctua erneut zeigte. Auch das Netzteil in Kooperation mit Seasonic überzeugte.
Was jedoch bislang fehlte, war ein Gehäuse, das mit bewährter Kühlleistung hervorsticht. Genau hier setzt das vor knapp neun Monaten im Rahmen der Computex 2025 vorgestellte Antec Flux Pro Noctua Edition an.
- Premium Lüfterausstattung
- Sehr gute Verarbeitungsqualität
- Sehr gute Kühlleistung
- Erstklassiges Kabelmanagement
- Umfangreiche AiO-Optionen
- Üppiges Platzangebot
- Netzteilposition drehbar
- Sechs Jahre Garantie
- USB-C-Anschluss auf 10 Gbps beschränkt
- Fehlender GPU-Haltearm
- Keine Back-Connect-Aussparungen
- Software-Zwang für Info-Display
Unterschiede zur Basisversion
Noctua entwickelt das Rad dabei nicht völlig neu. Wie schon bei den anderen Kooperationen bedient sich Noctua eines bereits erhältlichen Produkts. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um das Antec Flux Pro, das bereits im August 2024 vorgestellt wurde.
Während das Chassis in der Noctua Edition unverändert übernommen wird, sind die Anpassungen nicht nur optischer Natur. Zwar kommt das vom Hersteller bekannte braune Farbschema zum Einsatz, was die Noctua Edition aber vor allem ausmacht, sind die beigelegten Noctua-Lüfter – was sich auch preislich bemerkbar macht.
* Der Preis und dessen Rechtfertigung
Während das „herkömmliche“ Antec Flux Pro zu einem Preis von rund 210 Euro den Einzelhandel erreicht hatte und aktuell zu Preisen ab 180 Euro erhältlich ist, werden für die Antec Flux Pro Noctua Edition rund 400 Euro ausgerufen.
Über 200 Euro oder über 100 Prozent sind ein gehöriger Aufpreis, den Noctua jedoch klein zu rechnen weiß: Denn gegenüber dem Kauf der einzelnen Komponenten (Gehäuse, Lüfter und Lüftersteuerung) sollen Käufer rund 44 Euro sparen und die farbliche Anpassung gibt es quasi „gratis“ dazu.
In der Tat liegt das Gehäuse gegenüber dem Einzelkauf der Komponenten selbst mit Blick auf aktuelle Marktpreise preislich etwas niedriger. Absolut ändert sich dadurch am Kaufpreis nichts, relativ betrachtet aber schon. Das setzt natürlich voraus, dass man selbst keine Lüfter des gleichen Typs mehr rumliegen hat; zum Beispiel aus dem Gehäuse, dass das Antec ersetzen soll.
Was immer positiv zu bewerten ist: Während das einfache Flux Pro mit einer zweijährigen Garantie daherkommt, sind es bei der Noctua Edition sechs Jahre.
Das Antec Flux Pro Noctua Edition soll ab heute den Einzelhandel erreichen. Zunächst soll das Gehäuse vorrangig über den Noctua-Shop über Amazon* vertrieben werden, ehe es später auch bei anderen Vertriebspartnern geführt wird.
Äußeres Erscheinungsbild
Die äußeren Gehäusemerkmale des Antec Flux Pro Noctua Edition gleichen unverändert denen des Basismodells. Mit einer großzügigen Mesh-Front, Glasseitenteil und Lufteinlässen im Bodenbereich gibt es hier den aktuellen Standardaufbau zu sehen, mit einer Ausnahme. An der linken Gehäuseseite sitzt ein kleines Zahlen-Display, das CPU- und GPU-Temperatur ausgeben kann.
Die optischen Unterschiede zum Pendant fallen direkt ins Auge. Allen voran die Farbe. Deckel und linkes Sockelblech sind im typischen Noctua-braun gehalten. Gegenüber dem ansonsten üblichen schwarzen und weißen Gehäuseeinheitsbrei ist dies eine äußerst willkommene Abwechslung, wenngleich die Farbe nicht überall auf Anklang stoßen dürfte. Dessen ungeachtet harmoniert die Farbe sehr gut mit der Holzeinfassung aus Walnuss im Frontbereich. Die dezent an Front, Seite und Deckel angebrachten Schriftzüge passen ebenso gut zum Gesamtbild.
Innerhalb der ComputerBase-Community sind die Lager hinsichtlich der Farbgebung zwiegespalten, wie eine Umfrage aus dem Jahr 2024 zuletzt zeigte:
- PC-Lüfter und CPU-Kühler: Schwört ihr auf Noctua oder meidet ihr Braun und Beige?
Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau. Makel sind keine auszumachen. Als kleiner Wermutstropfen kann die Kunststofffront betrachtet werden. Schade ist auch, dass am I/O-Panel neben den obligatorischen Anschlüssen (Combo-Audio und 2 × USB 3.0) lediglich ein USB-3.1-Anschluss (3.1 Gen2/3.2 Gen2 Type C) geboten wird. Im Preisbereich von rund 400 Euro, wenngleich dieser in erster Linie durch die verbauten Lüfter erreicht wird, gehört USB-C mit einer Übertragungsrate von 20 Gbps zum guten Ton.
Innenaufbau und Alltagserfahrungen
Alle Außenelemente lassen sich werkzeuglos entnehmen. Für einen besseren Airflow sitzt hinter der Mesh-Front kein weiterer Staubfilter. Der einzige Filter sitzt im Boden. Dieser kann zur Reinigung nach vorne ausgezogen werden. Das Frontelement, wenngleich aus Kunststoff gefertigt, ist sehr gut verarbeitet. Farbabweichungen zum übrigen Gehäuse sind nicht zu erkennen.
Die linke Gehäuseseite ist zweigeteilt. Im oberen Bereich sitzt das vier Millimeter dicke Glaselement, das im oberen und unteren Kantenbereich schwarz eingefärbt ist. Darunter sitzt ein Lochgitter, hinter dem sich der Netzteilbereich befindet.
Die Hardware-Kammer ist in schwarz gehalten. Die gummierten Kabeldurchlässe und das Abdeckblech zum Netzteil sind als Akzente in „Noctua-braun“ gehalten. Besonderheiten werden keine geboten. Ganz im Gegenteil, denn sowohl das Flux Pro als auch das Antec Flux Pro Noctua Edition verzichten auf Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse. Auch ein Haltearm für überlange und schwere Grafikkarten wird nicht geboten. Apropos Grafikkarten; eine vertikale Montage ist ab Werk nicht möglich. Hierfür muss ein optionales Bracket erworben werden.
Am Heck zeigt sich eine Kuriosität, die ansonsten zumeist bei kleineren µATX- oder ITX-Gehäusen zu finden ist, denn da, wo regulär das Netzteil sitzt, sitzt beim Antec Flux Pro (Noctua Edition) im Auslieferungszustand eine Blende mitsamt Kaltgerätesteckeraufnahme – doch hierzu später mehr.
Der äußerst robust gefertigte Deckel lässt sich mit nur einem Griff entfernen. Zur besseren Montage der Hardware sowie zur Anbringung von Lüftern oder eines Radiators kann die seitliche Querstrebe mitsamt Lüfter-Bracket entfernt werden.
Hinter der rechten Seitenwand verbirgt sich ein wohl geordnetes Kabelmanagement, das kaum Wünsche offen lässt. Mehrere Kabelführungen, zahlreiche Binder und äußerst viel Platz ermöglichen ein sauberes Verlegen der Kabel. Dabei sind sogar an der rechten Seite Klettbinder für die CPU-Stromkabel angebracht.
Die enthaltene Lüftersteuerung vom Typ NA-FH1 sitzt in der linken oberen Ecke. Sie ist magnetisch angebracht und kann daher variabel positioniert werden.
Für Festplatten stehen insgesamt sechs Halterungen zur Verfügung, von denen zwei Brackets kleineren 2,5″-Laufwerken vorbehalten sind. In den übrigen Halterungen kann wahlweise eine 3,5″- oder eine 2,5″-Festplatte montiert werden. Positiv ist hervorzuheben, dass die größeren Brackets mittels Gummischeiben entkoppelt sind. Der untere Laufwerkskäfig wartet zudem mit einem Clou auf, denn er kann verschoben werden. Dabei ist auf keinerlei Befestigungslöcher oder ähnliches zu achten, sodass er völlig frei platziert oder entnommen werden kann. Die Verschraubung hierfür ist jedoch ungünstig unterhalb des Gehäusebodens gelegen.
Netzteil dreh dich!
Neben der herkömmlichen Einbauweise des Netzteils kann dies im Antec Flux Pro (Noctua Edition) auch gedreht eingebaut werden, sodass die Anschlüsse zur Seite gerichtet sind. Diese Methode soll die Kabelführung erleichtern, wodurch es keines speziellen Netzteils wie dem Corsair Shift bedarf. Im Umkehrschluss wandert auch der Stromanschluss an die gegenüberliegende Gehäuseseite. Über eine Verlängerung des Kaltgerätekabels wird das Netzteil sodann mit Strom versorgt.
Für den regulären Netzteileinbau liegt dem Lieferumfang aber auch eine Montageblende bei. Die maximale Netzteillänge beträgt bei Verwendung des unteren Festplattenkäfigs 300 mm. Bei Entnahme des Käfigs steigt die maximale Länge auf 470 mm. In der gedrehten Einbauweise darf das Netzteil maximal 180 mm messen.
Einbau bereitet Freude
Der Hardware-Einbau geht äußerst leicht von der Hand. Das üppige Platzangebot und das hervorragende Kabelmanagement bereiten Freude. Ebenso, dass die Lüfter an Front, Deckel und Netzteilblende mittels Brackets befestigt werden.
An der Front kann die Lüfterhalterung für eine parallele Nutzung einer AiO-Kühlung im Deckel und Front in der Höhe variabel positioniert werden. Je nach Position wird dabei jedoch leider eine Kabeldurchführung blockiert. Abgesehen davon zeigten sich keinerlei Probleme beim Einbau. Auch das Display funktioniert einwandfrei. Ärgerlich ist jedoch, dass dafür eine separate Software benötigt wird.
Belüftungsoptionen
Insgesamt kann das Antec Flux Pro Noctua Edition bis zu 12 Lüfter aufnehmen und bietet äußerst umfangreiche Möglichkeiten zur Unterbringung von AiO-Kühlungen. Während das Netzteil-Bracket einzig 120-mm-Lüfter aufnimmt, können an allen anderen Lüfterplätzen auch 140-mm-Modelle verbaut werden. Bei Entnahme des unteren Festplattenkäfigs können auch am Boden Lüfter montiert werden.
An all jenen Lüfterpositionen erlauben es die Platzverhältnisse auch entsprechende AiO-Radiatoren zu verbauen. Dabei ist es an der Front sowie auf der Netzteilblende außerdem möglich einen Push-Pull-Aufbau zu realisieren.
Über die Positionierung des vorderen Lüfter-Brackets kann wie zuvor beschrieben, verhindert werden, dass sich Deckel- und Frontkühlung in die Quere kommen. In der Front stehen vor der Bracket 30 mm Platz für Lüfter zur Verfügung. Dahinter sind es rund 62 mm. Auch im Deckel steht mit rund 70 mm ausreichend Platz bereit.
Die in der Noctua Edition mitgelieferten Lüfter sind ab Werk nicht im Gehäuse verbaut, sondern liegen in einem Karton in Reih und Glied parat. Als Gimmick ist auch ein kleiner Lüfter (NF-A4x10 FLX) als Schlüsselanhänger beigelegt. Wieso die Lüfter nicht direkt verbaut sind, lässt sich schnell klären. Noctua legt dem Lieferumfang sowohl herkömmliche Schrauben als auch seine eigenen Entkopplungsstifte (NA-AV4 V2) bei, sodass der Nutzer selbst die Befestigungsmethode wählen kann.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Keine Abkühlung bei Speicher: SK Group (SK Hynix) sieht Nachfrageboom bis 2030+

Der Chef der SK Group, zu den SK Hynix gehört, erklärte im Rahmen der Nvidia GTC 2026, dass Speicher wohl bis 2030+ knapp bleibt. Demnach ist eine Abkühlung, von denen einige Medien zuletzt berichtet hatten, keinesfalls in Sicht. Vielmehr müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, um dem Boom und hohen Preisen zu begegnen.
Die globale Speicherknappheit werde noch mindestens vier, fünf Jahre anhalten, erklärte SK Group Chairman Chey Tae-won auf dem Messeflur der GTC 2026 in San Jose, USA. Demnach seien Wafer knapp, und mehr Wafer zu sichern sei eine Aufgabe für die nächsten vier bis fünf Jahre. Dabei dürfte sich der Chef der Gruppe letztlich auf belichtete Wafer mit entsprechenden DRAM- und NAND-Chips anstatt auf Rohlinge beziehen – die Wafer-Rohling-Hersteller wie beispielsweise Sumco sehen vom Boom bisher nämlich noch nichts und auch Shin-Etsu erklärte, dass die Inventarbestände bei den Kunden voll sind. Die Rohlinge wiederum müssen dann bekanntlich erst die Fabriken durchlaufen. Bis da jedoch zusätzliche Kapazität zur Verfügung steht, wird es Jahre dauern.
SK Hynix baut deshalb unter anderem mehrere neue Fabriken im Yongin Semiconductor Cluster in Südkorea. Dort entstehen sechs riesige Reinräume in einem Gebäude, die Phasen können so aber nacheinander abgenommen werden und die Fertigung in dem Teil der Fabrik bereits starten.
Lokale Medienvertreter in den USA wollten natürlich wissen, ob dazu auch eine Fabrik in den USA gehören könnte. Diesen Gedanken spielte der Chef der SK-Gruppe aber herunter, denn es würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. In Südkorea sei die Infrastruktur einfach schon vorhanden, hier Kapazitäten auszubauen gehe viel schneller voran. Denn eine Fabrik sei nicht nur einfach eine Fabrik, das gesamte Umfeld müsse stimmen, dazu zähle Wasser, Elektrizität, Baustellenpersonal sowie die Konditionen vor Ort und natürlich letztlich die Fachkräfte, die im Komplex einmal arbeiten sollen.
In naher Zukunft sollen nun erst einmal Pläne greifen, um die Versorgung halbwegs sicherzustellen und so auch die Preise zu stabilisieren. Im Endkundenmarkt ist die Panik der letzten Monate zuletzt schon ein wenig der neuen Realität gewichen, die DRAM-Preise haben sich auf sehr hohem Niveau stabilisiert und sind mitunter deshalb auch einige Prozente gefallen. Bei NAND wiederum geht es aktuell noch weiter aufwärts. Details dazu liefert der Überblick:
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