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Anbernic RG477V: Großes Update bringt neuen Launcher und Control Center


Anbernic RG477V: Großes Update bringt neuen Launcher und Control Center

Bild: Anbernic

Neben der heutigen Markteinführung des neuen RG Rotate hat Anbernic weitere Neuerungen angekündigt: So erhält der RG477V ein umfangreiches Firmware-Update, das unter anderem einen neuen Launcher, ein überarbeitetes Control Center und zahlreiche zusätzliche Funktionen auf den Handheld bringt.

Launcher auf Höhe der Zeit gebracht

Bislang diente der RG-Launcher als herstellereigene Alternative zum klassischen Android-Startbildschirm, galt jedoch weder als besonders stabil noch als zeitgemäß. Über die Jahre wuchs zudem der funktionale Abstand zu anderen Android-Launchern immer weiter an, weshalb Anbernic die Lösung nun offenbar grundlegend überarbeitet hat. Mit dem Firmware-Update auf Version 1.38 nimmt der chinesische Retro-Spezialist zahlreiche Verbesserungen an der inzwischen deutlich angestaubten Oberfläche vor, die künftig unter dem Namen „RG Home“ geführt wird.

Der neue Launcher kann dabei auf Wunsch direkt in den Einstellungen als Standardoberfläche festgelegt oder alternativ als eigenständige App genutzt werden, die unter anderem sämtliche auf dem Handheld installierten Titel übersichtlich auflistet. Die Bedienung erfolgt wahlweise per Touchscreen oder über die Steuer-Buttons. Darüber hinaus bietet RG Home umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, darunter das Erstellen von Ordnern sowie Änderungen an grafischen Elementen wie Hintergrundbildern oder dem Erscheinungsbild der Icons. Auch das Sortieren und Organisieren der Spiele nach verschiedenen Kriterien wird unterstützt.

Neues Control-Center für schnelleren Zugriff

Zusätzlich führt Anbernic ein neues, frei konfigurierbares Control Center ein, das schnellen Zugriff auf verschiedene Funktionen ermöglichen soll. Dazu zählen unter anderem die Quick-Settings, der Key-Mapper sowie zusätzliche Informationen wie der Performance-Monitor. Darüber hinaus sollen sich dort auch die unterschiedlichen Performance-Modi, die Lüftersteuerung sowie die erweiterten Möglichkeiten zur Belegung von Joysticks und Tasten schnell erreichen lassen.

Ab sofort erhältlich

Ferner hat Anbernic nach eigenen Angaben auch die üblichen Fehlerbehebungen und Performance-Optimierungen vorgenommen. Die neue Firmware steht ab sofort über den Download-Bereich auf der Anbernic-Website sowie direkt auf dem Handheld per OTA-Update zum Download bereit.



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Finanzportal: Google Finance mit KI-Unter­stützung in Europa gestartet


Google Finance, das Finanzportal des Tech-Riesen, ist ab dieser Woche offiziell auch in mehreren europäischen Ländern in der neuen KI-gestützten Version verfügbar. Bisher lag der Fokus des Portals auf dem US-Markt, nun sollen auch Anleger in Deutschland und weiteren EU-Staaten mehr von den Tools und Echtzeitdaten profitieren.

Jetzt auch mit Künstlicher Intelligenz

Seit seiner Einführung 2006 hat Google Finance die Bereitstellung von Finanzinformationen kontinuierlich erweitert. Die Plattform bietet Zugriff auf Aktienkurse, Börsennachrichten, Unternehmensanalysen und Portfolio-Tracking. Mit der neuen KI-Integration sollen Anleger nun noch effizienter Entscheidungen treffen können. Google nutzt maschinelles Lernen, um Trends in Echtzeit zu erkennen und Marktprognosen zu erstellen. Nutzer erhalten beispielsweise Hinweise, wenn Aktien in ihrem Portfolio signifikante Veränderungen zeigen, oder Vorschläge für alternative Investments basierend auf ihrem bisherigen Verhalten.

Die KI-Funktionen sollen auch die Recherche vereinfachen. Mit einem neuen KI-gestützten Finanzassistenten können Anleger komplexe Fragen in natürlicher Sprache stellen, etwa: „Wie hat sich die DAX-Performance im Vergleich zum MSCI Europe entwickelt?“, oder „Welche ESG-geprüften Unternehmen in meinem Portfolio haben zuletzt starkes Wachstum gezeigt?“ Die KI liefert daraufhin aufbereitete Antworten inklusive Diagrammen und historischen Daten – eine Funktion, die besonders für Privatanleger ohne große Finanzexpertise interessant sein kann.

Google Finance
Google Finance (Bild: Google)

Spezielle Funktionen für Europa

Darüber hinaus bringt der europäische Start spezifische Anpassungen an den regionalen Markt. Nutzer können jetzt Aktien europäischer Indizes wie DAX, FTSE 100 oder CAC 40 analysieren, Währungsumrechnungen in Echtzeit durchführen und lokale Unternehmensnachrichten abrufen.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle. Die KI kann Investoren auf Unternehmen aufmerksam machen, die in Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) besonders gut abschneiden. So können Anleger nicht nur Renditen, sondern auch ethische Kriterien in ihre Entscheidungen einbeziehen.

Konkurrenz für die etablierten Portale

Die europäische Expansion von Google Finance ist ein strategischer Schritt, um im wachsenden Markt für Online-Finanzdienste Fuß zu fassen. Durch die Kombination aus umfangreichen Daten, intuitiver Bedienung und KI-gestützten Analysen könnte Google Finance zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten etablierter Plattformen wie Bloomberg, Yahoo Finance oder finanzen.net werden.

Für europäische Nutzer bedeutet der Start vor allem eines: Zugang zu intelligenten Finanzinformationen, die sowohl Transparenz als auch Entscheidungshilfe bieten. Ob sich Google Finance langfristig als zentrale Anlaufstelle für Anleger in Europa etabliert, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedoch, dass Google mit der Integration von KI neue Maßstäbe für digitale Finanzportale setzt.



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Coding-Assistent: OpenAI soll Codex um Fernsteuerung erweitern


Coding-Assistent: OpenAI soll Codex um Fernsteuerung erweitern

Bild: OpenAI

OpenAI soll Berichten zufolge an einer Remote-Funktion für Codex arbeiten, über die sich der Coding-Assistent künftig direkt über ChatGPT steuern lassen soll. Die geplante Funktion erinnert stark an Claude-Code-Dispatch von Anthropic und könnte Codex erstmals komfortabel vom Smartphone aus bedienbar machen.

Codex vom Smartphone aus steuern

Darüber berichtet das in der Vergangenheit immer gut informierte Portal Testing Catalog unter Berufung auf einzelne Nutzer, die in der ChatGPT-App kurzzeitig eine neue Option zur Verbindung mit Codex entdeckt haben wollen. Begleitet wurde diese von einem Hinweis, laut dem Nutzer Codex künftig direkt über ChatGPT steuern können sollen. Damit könnte OpenAI seine Bemühungen weiter intensivieren, den zuletzt gewachsenen Abstand zum direkten Konkurrenten Anthropic wieder zu verkleinern.

Die neue Funktion erinnert dabei deutlich an Claude-Code-Dispatch, mit dem sich agentische Programmiersitzungen auf einem Desktop-Rechner direkt über ein Smartphone überwachen und steuern lassen. Eine vergleichbare Lösung könnte damit eine seit Langem bestehende Lücke bei Codex schließen, deren Fehlen von Nutzern wiederholt kritisiert wurde. Vor allem die bislang fehlende native Smartphone-Steuerung wurde dabei immer wieder als Grund genannt, stattdessen bei Konkurrenzprodukten zu bleiben.

OpenAI will anscheinend Boden gutmachen

Laut Testing Catalog würde eine solche Veröffentlichung zugleich die Pläne von OpenAI unterstreichen, Codex zu einer plattformübergreifenden Kommandozentrale auszubauen. Die neue Funktion würde sich damit nahtlos in das bereits im vergangenen Monat angekündigte Update einfügen, das Entwicklungsassistenten erlaubt, den Rechner im Hintergrund aktiv für eigene Aufgaben zu verwenden. Zum Start hatte OpenAI zudem mehr als 90 zusätzliche Plugins angekündigt, die Fähigkeiten, App-Integrationen und MCP-Server bündeln sollen. Ebenso soll mit dem Update die Steuerung per SSH-Zugriff möglich sein. Die neuen Funktionen stehen derzeit allerdings ausschließlich macOS-Nutzern zur Verfügung.

Zeitpunkt für eine Einführung ungewiss

Wann die neue Funktion tatsächlich eingeführt wird, bleibt bislang unklar. In den vergangenen Tagen sorgte OpenAI bereits mit einem Bild für Aufmerksamkeit, das neben einem Planeten ein dahinter eingeblendetes Eingabefeld mit der Aufschrift „message ChatGPT“ zeigte. Gleichzeitig sollen laut dem Bericht mehrere OpenAI-Mitarbeiter auf den Donnerstag als den Tag, auf den geachtet werden sollte, hingewiesen haben.

Das Bild löste daraufhin umfangreiche Spekulationen aus, wonach OpenAI möglicherweise ein seit Längerem vermutetes eigenes Smartphone ankündigen könnte. Andere Beobachter halten eine solche Vorstellung rund um die am morgigen Dienstag startende Android-Show 2026 von Google jedoch für unwahrscheinlich.



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CPUs statt Smartphone-SoCs: AMD übernimmt freie N4/N5-Fertigungskapazität bei TSMC


CPUs statt Smartphone-SoCs: AMD übernimmt freie N4/N5-Fertigungskapazität bei TSMC

Qualcomm und MediaTek benötigen aufgrund des erwarteten Einbruchs im Markt viel weniger Smartphone-SoCs und reduzieren angeblich ihre Bestellungen bei TSMC. AMD springt für CPUs gern ein und nimmt die frei werdenden Wafer aus der N5- und N4-Fertigung für CPUs ab.

CPUs sind gefragt wie selten zuvor

AMD freut sich aktuell wie auch Intel über steigende CPU-Verkäufe. Diese betreffen nicht nur die neuesten Generationen, sondern mitunter auch Vorgängermodelle. Denn nicht immer braucht es das absolut neueste und größte Modell im Markt, ein kleineres oder eines aus der Vorgängergeneration kann oft immer noch mehr als ausreichend sein. Hier jedoch schnell an zusätzliche Kapazität zu kommen, ist in der Regel nicht einfach.

Für AMD werden N4/N5-Kapazitäten frei

AMD kann laut Medienberichten aus Taiwan nun aber von der Schwäche im Smartphone-Geschäft profitieren. Smartphones sehen aktuellen einen sehr starken Einbruch, da neue Modelle auch mit neuem Speicher gepaart werden müssen – und der kostet sowohl bei DRAM als auch Flash nun Unsummen.

Vor allem günstigere Smartphones stehen so de facto vor dem Aus, deshalb braucht es auch die SoCs dafür nicht. Sowohl Qualcomm als auch MediaTek sollen deshalb ihre Wafer-Bestellungen bei TSMC reduziert haben, denn sich diese Chips ins Lager zu legen, ergibt keinen Sinn. Zumal es sich um riesige Menge handeln soll, gemäß Medienbericht geht es um bis zu 30.000 Wafer und damit vielen Millionen Smartphone-Chips.

Mal schnell“ Wafer abbestellen ist in der Regel aber kein Selbstläufer. Die Fabriken von TSMC arbeiten rund um die Uhr mit maximaler Auslastung, nur das sorgt für hohe Wirtschaftlichkeit. Die entsprechenden Produktionsslots wurden also neu verteilt und eventuell auch ein wenig geschoben, hier kommt es jedoch im Detail auf die Verhandlungen der beteiligten Parteien an.

Für Genoa- und Turin-Server-CPUs

Allem Anschein nach hat AMD diese Produktionsslots aber sehr wohlwollend angenommen. In N5 können beispielsweise die CPU-Dies für die Genoa-Serverprozessoren produziert werden, N4 eignet sich sogar für die aktuellen regulären Turin-Classic-CCDs, nur Turin Dense (Zen 5c) wird in N3 gefertigt. Turin nahm zuletzt bei den Auslieferungen massiv an Fahrt auf, das ganze Jahr 2026 dürfte ohnehin im Zeichen dieser Lösung stehen, wenngleich im dritten Quartal die ersten Nachfolge-Chips der Familie Venice mit Zen 6 in 2 nm vorgestellt werden. Bis die Auslieferungen dafür aber in Volumen wirklich zunehmen, vergeht in der Regel einige Zeit – erst 2027 dürfte es so weit sein.



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