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Antec Flux Pro Noctua Edition im Test
Nach Netzteilen und Grafikkarten kommt mit dem Antec Flux Pro Noctua Edition nun auch ein Gehäuse in markanter Noctua-Farbgebung. Eine überaus gelungene Kooperation, wie der Test zeigt, denn ein durchdachtes Gehäuse trifft auf eine exzellente Lüfterausstattung mitsamt entsprechender Kühlleistung. Der Preis: sehr hoch*.
Antec Flux Pro Noctua Edition
Seit geraumer Zeit beschränkt sich Noctua nicht mehr auf das eigene Produktsortiment, sondern stößt mit verschiedenen Kooperationen auch in neue Gefilde vor. Die in Zusammenarbeit mit Asus hervorgebrachten Grafikkarten waren zuletzt wiederholt die leisesten Modelle ihrer Klasse, wie zuletzt der Test der Asus GeForce RTX 5080 Noctua erneut zeigte. Auch das Netzteil in Kooperation mit Seasonic überzeugte.
Was jedoch bislang fehlte, war ein Gehäuse, das mit bewährter Kühlleistung hervorsticht. Genau hier setzt das vor knapp neun Monaten im Rahmen der Computex 2025 vorgestellte Antec Flux Pro Noctua Edition an.
- Premium Lüfterausstattung
- Sehr gute Verarbeitungsqualität
- Sehr gute Kühlleistung
- Erstklassiges Kabelmanagement
- Umfangreiche AiO-Optionen
- Üppiges Platzangebot
- Netzteilposition drehbar
- Sechs Jahre Garantie
- USB-C-Anschluss auf 10 Gbps beschränkt
- Fehlender GPU-Haltearm
- Keine Back-Connect-Aussparungen
- Software-Zwang für Info-Display
Unterschiede zur Basisversion
Noctua entwickelt das Rad dabei nicht völlig neu. Wie schon bei den anderen Kooperationen bedient sich Noctua eines bereits erhältlichen Produkts. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um das Antec Flux Pro, das bereits im August 2024 vorgestellt wurde.
Während das Chassis in der Noctua Edition unverändert übernommen wird, sind die Anpassungen nicht nur optischer Natur. Zwar kommt das vom Hersteller bekannte braune Farbschema zum Einsatz, was die Noctua Edition aber vor allem ausmacht, sind die beigelegten Noctua-Lüfter – was sich auch preislich bemerkbar macht.
* Der Preis und dessen Rechtfertigung
Während das „herkömmliche“ Antec Flux Pro zu einem Preis von rund 210 Euro den Einzelhandel erreicht hatte und aktuell zu Preisen ab 180 Euro erhältlich ist, werden für die Antec Flux Pro Noctua Edition rund 400 Euro ausgerufen.
Über 200 Euro oder über 100 Prozent sind ein gehöriger Aufpreis, den Noctua jedoch klein zu rechnen weiß: Denn gegenüber dem Kauf der einzelnen Komponenten (Gehäuse, Lüfter und Lüftersteuerung) sollen Käufer rund 44 Euro sparen und die farbliche Anpassung gibt es quasi „gratis“ dazu.
In der Tat liegt das Gehäuse gegenüber dem Einzelkauf der Komponenten selbst mit Blick auf aktuelle Marktpreise preislich etwas niedriger. Absolut ändert sich dadurch am Kaufpreis nichts, relativ betrachtet aber schon. Das setzt natürlich voraus, dass man selbst keine Lüfter des gleichen Typs mehr rumliegen hat; zum Beispiel aus dem Gehäuse, dass das Antec ersetzen soll.
Was immer positiv zu bewerten ist: Während das einfache Flux Pro mit einer zweijährigen Garantie daherkommt, sind es bei der Noctua Edition sechs Jahre.
Das Antec Flux Pro Noctua Edition soll ab heute den Einzelhandel erreichen. Zunächst soll das Gehäuse vorrangig über den Noctua-Shop über Amazon* vertrieben werden, ehe es später auch bei anderen Vertriebspartnern geführt wird.
Äußeres Erscheinungsbild
Die äußeren Gehäusemerkmale des Antec Flux Pro Noctua Edition gleichen unverändert denen des Basismodells. Mit einer großzügigen Mesh-Front, Glasseitenteil und Lufteinlässen im Bodenbereich gibt es hier den aktuellen Standardaufbau zu sehen, mit einer Ausnahme. An der linken Gehäuseseite sitzt ein kleines Zahlen-Display, das CPU- und GPU-Temperatur ausgeben kann.
Die optischen Unterschiede zum Pendant fallen direkt ins Auge. Allen voran die Farbe. Deckel und linkes Sockelblech sind im typischen Noctua-braun gehalten. Gegenüber dem ansonsten üblichen schwarzen und weißen Gehäuseeinheitsbrei ist dies eine äußerst willkommene Abwechslung, wenngleich die Farbe nicht überall auf Anklang stoßen dürfte. Dessen ungeachtet harmoniert die Farbe sehr gut mit der Holzeinfassung aus Walnuss im Frontbereich. Die dezent an Front, Seite und Deckel angebrachten Schriftzüge passen ebenso gut zum Gesamtbild.
Innerhalb der ComputerBase-Community sind die Lager hinsichtlich der Farbgebung zwiegespalten, wie eine Umfrage aus dem Jahr 2024 zuletzt zeigte:
- PC-Lüfter und CPU-Kühler: Schwört ihr auf Noctua oder meidet ihr Braun und Beige?
Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau. Makel sind keine auszumachen. Als kleiner Wermutstropfen kann die Kunststofffront betrachtet werden. Schade ist auch, dass am I/O-Panel neben den obligatorischen Anschlüssen (Combo-Audio und 2 × USB 3.0) lediglich ein USB-3.1-Anschluss (3.1 Gen2/3.2 Gen2 Type C) geboten wird. Im Preisbereich von rund 400 Euro, wenngleich dieser in erster Linie durch die verbauten Lüfter erreicht wird, gehört USB-C mit einer Übertragungsrate von 20 Gbps zum guten Ton.
Innenaufbau und Alltagserfahrungen
Alle Außenelemente lassen sich werkzeuglos entnehmen. Für einen besseren Airflow sitzt hinter der Mesh-Front kein weiterer Staubfilter. Der einzige Filter sitzt im Boden. Dieser kann zur Reinigung nach vorne ausgezogen werden. Das Frontelement, wenngleich aus Kunststoff gefertigt, ist sehr gut verarbeitet. Farbabweichungen zum übrigen Gehäuse sind nicht zu erkennen.
Die linke Gehäuseseite ist zweigeteilt. Im oberen Bereich sitzt das vier Millimeter dicke Glaselement, das im oberen und unteren Kantenbereich schwarz eingefärbt ist. Darunter sitzt ein Lochgitter, hinter dem sich der Netzteilbereich befindet.
Die Hardware-Kammer ist in schwarz gehalten. Die gummierten Kabeldurchlässe und das Abdeckblech zum Netzteil sind als Akzente in „Noctua-braun“ gehalten. Besonderheiten werden keine geboten. Ganz im Gegenteil, denn sowohl das Flux Pro als auch das Antec Flux Pro Noctua Edition verzichten auf Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse. Auch ein Haltearm für überlange und schwere Grafikkarten wird nicht geboten. Apropos Grafikkarten; eine vertikale Montage ist ab Werk nicht möglich. Hierfür muss ein optionales Bracket erworben werden.
Am Heck zeigt sich eine Kuriosität, die ansonsten zumeist bei kleineren µATX- oder ITX-Gehäusen zu finden ist, denn da, wo regulär das Netzteil sitzt, sitzt beim Antec Flux Pro (Noctua Edition) im Auslieferungszustand eine Blende mitsamt Kaltgerätesteckeraufnahme – doch hierzu später mehr.
Der äußerst robust gefertigte Deckel lässt sich mit nur einem Griff entfernen. Zur besseren Montage der Hardware sowie zur Anbringung von Lüftern oder eines Radiators kann die seitliche Querstrebe mitsamt Lüfter-Bracket entfernt werden.
Hinter der rechten Seitenwand verbirgt sich ein wohl geordnetes Kabelmanagement, das kaum Wünsche offen lässt. Mehrere Kabelführungen, zahlreiche Binder und äußerst viel Platz ermöglichen ein sauberes Verlegen der Kabel. Dabei sind sogar an der rechten Seite Klettbinder für die CPU-Stromkabel angebracht.
Die enthaltene Lüftersteuerung vom Typ NA-FH1 sitzt in der linken oberen Ecke. Sie ist magnetisch angebracht und kann daher variabel positioniert werden.
Für Festplatten stehen insgesamt sechs Halterungen zur Verfügung, von denen zwei Brackets kleineren 2,5″-Laufwerken vorbehalten sind. In den übrigen Halterungen kann wahlweise eine 3,5″- oder eine 2,5″-Festplatte montiert werden. Positiv ist hervorzuheben, dass die größeren Brackets mittels Gummischeiben entkoppelt sind. Der untere Laufwerkskäfig wartet zudem mit einem Clou auf, denn er kann verschoben werden. Dabei ist auf keinerlei Befestigungslöcher oder ähnliches zu achten, sodass er völlig frei platziert oder entnommen werden kann. Die Verschraubung hierfür ist jedoch ungünstig unterhalb des Gehäusebodens gelegen.
Netzteil dreh dich!
Neben der herkömmlichen Einbauweise des Netzteils kann dies im Antec Flux Pro (Noctua Edition) auch gedreht eingebaut werden, sodass die Anschlüsse zur Seite gerichtet sind. Diese Methode soll die Kabelführung erleichtern, wodurch es keines speziellen Netzteils wie dem Corsair Shift bedarf. Im Umkehrschluss wandert auch der Stromanschluss an die gegenüberliegende Gehäuseseite. Über eine Verlängerung des Kaltgerätekabels wird das Netzteil sodann mit Strom versorgt.
Für den regulären Netzteileinbau liegt dem Lieferumfang aber auch eine Montageblende bei. Die maximale Netzteillänge beträgt bei Verwendung des unteren Festplattenkäfigs 300 mm. Bei Entnahme des Käfigs steigt die maximale Länge auf 470 mm. In der gedrehten Einbauweise darf das Netzteil maximal 180 mm messen.
Einbau bereitet Freude
Der Hardware-Einbau geht äußerst leicht von der Hand. Das üppige Platzangebot und das hervorragende Kabelmanagement bereiten Freude. Ebenso, dass die Lüfter an Front, Deckel und Netzteilblende mittels Brackets befestigt werden.
An der Front kann die Lüfterhalterung für eine parallele Nutzung einer AiO-Kühlung im Deckel und Front in der Höhe variabel positioniert werden. Je nach Position wird dabei jedoch leider eine Kabeldurchführung blockiert. Abgesehen davon zeigten sich keinerlei Probleme beim Einbau. Auch das Display funktioniert einwandfrei. Ärgerlich ist jedoch, dass dafür eine separate Software benötigt wird.
Belüftungsoptionen
Insgesamt kann das Antec Flux Pro Noctua Edition bis zu 12 Lüfter aufnehmen und bietet äußerst umfangreiche Möglichkeiten zur Unterbringung von AiO-Kühlungen. Während das Netzteil-Bracket einzig 120-mm-Lüfter aufnimmt, können an allen anderen Lüfterplätzen auch 140-mm-Modelle verbaut werden. Bei Entnahme des unteren Festplattenkäfigs können auch am Boden Lüfter montiert werden.
An all jenen Lüfterpositionen erlauben es die Platzverhältnisse auch entsprechende AiO-Radiatoren zu verbauen. Dabei ist es an der Front sowie auf der Netzteilblende außerdem möglich einen Push-Pull-Aufbau zu realisieren.
Über die Positionierung des vorderen Lüfter-Brackets kann wie zuvor beschrieben, verhindert werden, dass sich Deckel- und Frontkühlung in die Quere kommen. In der Front stehen vor der Bracket 30 mm Platz für Lüfter zur Verfügung. Dahinter sind es rund 62 mm. Auch im Deckel steht mit rund 70 mm ausreichend Platz bereit.
Die in der Noctua Edition mitgelieferten Lüfter sind ab Werk nicht im Gehäuse verbaut, sondern liegen in einem Karton in Reih und Glied parat. Als Gimmick ist auch ein kleiner Lüfter (NF-A4x10 FLX) als Schlüsselanhänger beigelegt. Wieso die Lüfter nicht direkt verbaut sind, lässt sich schnell klären. Noctua legt dem Lieferumfang sowohl herkömmliche Schrauben als auch seine eigenen Entkopplungsstifte (NA-AV4 V2) bei, sodass der Nutzer selbst die Befestigungsmethode wählen kann.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Teenagerinnen verklagen xAI: Bilder von sexuellem Kindesmissbrauch durch Grok AI
Die bereits Anfang des Jahres bekanntgewordene Vielzahl an Bildern, die durch den in X integrierten KI-Chatbot Grok erstellt wurden und sexualisierte Darstellungen von Prominenten, Frauen und sogar Minderjährigen zeigten, hat weitere Konsequenzen: Drei Teenager haben mit ihren Eltern eine Sammelklage gegen xAI angestrengt.
Sexualisierte Bilder haben nun Konsequenzen – nicht nur in den USA
Bereits Anfang des Jahres berichteten Medien über die fehlenden Sicherheitsrichtlinien auf X, die es ermöglichten, per Grok AI Bilder von Frauen, aber auch Kindern in Bikinis oder sexuellen Posen generieren zu lassen und diese dort zu veröffentlichen. Dabei wurden massenhaft sexualisierte Inhalte aus originalen und meist harmlosen Bildern ohne die Einwilligung der Inhaber erstellt und gepostet. Nach neuen Erkenntnissen sollen dabei allein innerhalb der ersten neun Tage 4,4 Millionen „entkleidete“ oder „nackt gestellte“ Bilder generiert worden sein – 41 Prozent aller in dieser Zeit erstellten Bilder. 23.000 von ihnen sollen sexualisierte Darstellungen von Kindern gezeigt haben.
Diese Vorgänge hatten für die Plattform in Frankreich bereits Konsequenzen: Hier kündigten Behörden erste Ermittlungen an und wollen laut einem Bericht von Politico ein bereits bestehendes Verfahren um den aufgeführten Punkt ausweiten. Aber auch in Großbritannien hat der dortige Kommunikationsregulator Ermittlungen aufgenommen, Gleiches gilt für den kalifornischen Generalstaatsanwalt.
In Tennessee haben nun drei weibliche Teenager, zwei davon noch minderjährig, und ihre Erziehungsberechtigten eine Sammelklage gegen xAI eingereicht, wie die Washington Post berichtet. Ein einzelner Täter soll laut dieser Bilder und Videos von insgesamt mehr als 18 Mädchen zusammengestellt und einige davon mithilfe von KI digital verändert haben. Viele dieser Mädchen sollen zudem dieselbe Schule besucht haben.
Klage sieht Leben der Opfer zerstört
Die drei Jane Does – Pseudonyme, die den Teenagern zum Schutz ihrer Identität gegeben wurden – werfen Elon Musks Unternehmen vor, mit seiner Grok-KI-Technologie Material über sexuellen Kindesmissbrauch erstellt und verbreitet zu haben, das ihre Gesichter und Ähnlichkeiten zeigt. „Ihr Leben wurde durch den verheerenden Verlust an Privatsphäre, Würde und persönlicher Sicherheit zerstört“, heißt es unter anderem in der Klageschrift. Dies sei durch „die Produktion und Verbreitung dieses CSAM“(Child Sexual Abuse Material) verursacht worden. Dabei soll der finanzielle Gewinn von xAI durch die verstärkte Nutzung seines Produkts zur Erstellung von Bildern und Videos auf Kosten des Wohlergehens der Betroffenen gegangen sein.
Die Kläger merken zudem an, dass es für Betrachter der Bilder keinerlei Möglichkeiten gegeben habe, diese als Fälschung zu erkennen. „Für den Betrachter wirkt das resultierende Video vollkommen echt. Für das Kind werden seine Erkennungsmerkmale nun für immer mit einem Video verbunden sein, das seinen eigenen sexuellen Missbrauch darstellt“, heißt es in der Klage. Dies sei vor allem deswegen möglich gewesen, da das Unternehmen keine branchenüblichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe, die Missbrauchstäter daran hindern würden, entsprechende Bilder zu erstellen. Darüber hinaus wird dem Unternehmen vorgeworfen, die Nutzung seiner Technologie an Drittunternehmen im Ausland lizenziert zu haben, die wiederum Abonnements an die Missbrauchstäter verkauften, mit denen Bilder von sexuellem Kindesmissbrauch mit den Gesichtern und Ähnlichkeiten der Opfer erstellt werden konnten. Die Anfragen sollen dabei über die Server von xAI gelaufen sein, was das Unternehmen haftbar mache, so die Klage weiter. Die Anwälte gaben zudem an, mit externen Fachleuten zusammenzuarbeiten, um festzustellen, dass die Bilder von einer KI und speziell von Grok erstellt worden waren.
Schule und Jahrbuch als Quelle
In der Anklage wird erklärt, dass eines der manipulierten Bilder von einem Foto stammt, das die erste Klägerin bei der Schulkrönung im September zeigt. Ein anderes, das sie oben ohne zeige, schien mit einem Jahrbuchfoto erstellt worden zu sein, heißt es weiter. Die Polizei soll daraufhin bereits im vergangenen Jahr eine Strafermittlung gegen den Täter eröffnet und diesen im Dezember festgenommen haben. Die Polizei durchsuchte daraufhin auch sein Telefon.
Grok-Bildgenerierung soll nicht weiter zugelassen werden
Die drei Kläger fordern nicht nur Schadensersatz, sondern die Klage zielt zusätzlich darauf ab, das Unternehmen daran zu hindern, eine Bildbearbeitung wie die zur Änderung ihrer Fotos verwendete weiter zuzulassen. Laut den Anwälten der Familien soll xAI ein Umfeld geschaffen haben, in dem sich die Verbreitung von Missbrauchsmaterial zwangsläufig ausbreitete, da die Technologie und die öffentliche Kommunikation des Unternehmens die Nutzer quasi dazu ermutigen würden, explizite Bilder zu erstellen.
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Wie es mit dem Netflix-Hit weitergeht
Es ist endlich soweit. Darauf haben Fans von „KPop Demon Hunters“ gewartet: Die Fortsetzung wurde offiziell angekündigt. Die Gerüchte sind wahr und alle Hoffnungen bestätigt. Doch das ist erst der Anfang, wie Regisseurin Maggie Kang anteased. Kommt da etwa noch mehr als eine Sequel?
Dass es mit dem erfolgreichsten Netflix-Film aller Zeiten weitergeht, ist spätestens seit Donnerstag (12. März) bekannt. „KPop Demon Hunters is officially entering its sequel era“, kündigte der Streaming-Gigant groß an. Und Regisseurin Maggie Kang ließ sogleich verlauten, dass dies „erst der Anfang“ sei. Wird es also mehr als einen bloßen zweiten Teil geben? Was wir bisher zu der Fortsetzung wissen.
„KPop Demon Hunters 2“ kommt
„KPop Demon Hunters“ war und ist noch immer eine wahre Goldgrube für Netflix und Sony Pictures Animation. Seit Juni 2025 wurde der Animationsfilm über 500 Millionen Mal auf Netflix gestreamed. Bei den Oscars 2026 konnte er sowohl den Titel „Bester Animationsfilm“ als auch „Bester Originalsong“ („Golden“) gewinnen. Dieser wurde auch als erster KPop-Song mit einem Grammy ausgezeichnet und landete auf Platz 1 der Billboard-Charts Hot 100.
Kein Wunder, dass Netflix weiter an diesem Publikumsmagneten festhalten möchte. Und so haben der Streaming-Dienst und Sony Pictures Animation einen mehrjährigen Vertrag mit den Regisseuren Kang und Chris Appelhaus geschlossen. Diese sollen nun die Arbeiten an einem Drehbuch für eine Fortsetzung aufnehmen. Wobei Teil 2 tatsächlich nur das erste Projekt sein soll.
Prequel, Sequel oder Spin-Off?
In Interviews deuteten sowohl die Regisseure als auch Netflix offen an, dass es nicht nur bei einem zweiten Teil bleiben könnte. „Die Welt, die wir geschaffen haben, hat noch so viel mehr zu bieten, und ich freue mich darauf, es euch zu zeigen. Das ist erst der Anfang“, deutete etwa Kang an. Netflix Chief Content Officer Bela Bajaria sprach sogar von einem ganzen KPop Demon Hunter-„Universum“. Damit wäre quasi alles möglich: weitere Sequels oder auch Prequels und Spin-Offs.
Darum geht’s in „KPop Demon Hunters“:
In „KPop Demon Hunters“ begleiten wir die K-Pop-Gruppe HUNTR/X, bestehend aus den besten Freundinnen Rumi, Mira und Zoey. Diese sind allerdings nicht nur erfolgreiche Musikerinnen, sondern auch Dämonjägerinnen – natürlich nur im Geheimen. Sie wollen ihre Fans vor der Macht von Dämonenkönig Gwi-Ma schützen und müssen dabei auch gegen ihre Konkurrenten, die Saja Boys kämpfen. Diese rein männliche K-Pop-Truppe besteht allerdings aus Dämonen, die sich lediglich als Menschen tarnen, um so die Seelen ihrer Fans einzufangen.
>>> Keine Chance gegen Netflix: Nächster Streaming-Dienst zieht in Deutschland den Stecker <<<
Inhaltlich ist über den kommenden Teil des Franchises allerdings noch nichts bekannt. Regisseurin Kang deutete zwar an, dass noch offene Fragen aus dem ersten Film zu klären sein. Doch ob sie damit auf Rumis Herkunft und die Geschichte ihrer Mutter anspielt oder eher auf die Leben von Mira und Zoey vor HUNTR/X, bleibt ungeklärt. Branchenexperten gehen zudem davon aus, dass mit einer Veröffentlichung nicht vor 2029 zu rechnen sei. Fans müssen sich also noch eine ganze Weile gedulden.
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Retro-Tastatur: Epomaker Glyph mischt alte Schreibmaschine mit Display

Die Epomaker Glyph will aussehen wie eine Schreibmaschine von Anno Dazumal. Das altertümliche Design, das selbst Hebel und Vorschub-Regler imitiert, kombiniert der Hersteller mit sehr modernen Features wie einem Display.
Die 34,7 × 20,7 ×5,7 Zentimeter große und 1.180 Gramm schwere Glyph verpackt mechanische Taster im 75%-Layout in einem Gehäuse, das wie eine alte Schreibmaschine geformt ist. Auch die im haltbaren Dye-Sublimation-Verfahren beschrifteten Tastenkappen aus PBT-Kunststoff tragen mit ihrer runden Form dem Retro-Look. Angeboten wird das Modell allerdings nur im US-ANSI-Layout mit schmaler Eingabetate.
Moderne Technik innen
Signale erfassen moderne mechanische Taster, die in Hot-Swap-Sockeln stecken. Die „Wisteria Linear V2“ von Epomaker haben einen Hub von 3,6 Millimetern und lösen nach 2 Millimetern aus. Der widerstand dabei liegt bei 45 Gramm, ist also eher leichtgängig. Maximal erreicht der Widerstand 62 Gramm kurz vor dem Anschlag. Epomaker verspricht einen „cremigen“ Klang mit klarem „Thock“. Dazu sollen fünf Schichten Geräuschdämpfung, unter anderem mit Schaumstoff und Silikonmatte beitragen.
Taster können dank Hot-Swap-Sockeln leicht ausgetauscht werden. Das PCB wird „Top mounted“ verbaut. Die Befestigung am Oberteil des Gehäuses verspricht eine Mischung aus relativer Steifigkeit und konsistenten Rückmeldungen, es liegt zwischen weichem, federnden „Gasket Mount“ und absolut rigidem „Tray Mount“. Die Switch Plate selbst nutzt eine Mischung aus Aluminium und ABS-Kunststoff, was ebenfalls eine Mischung aus federnder Dämpfung und Festigkeit verspricht.
Retro- und moderne Features
Der Hebel an der linken Seite ist wie bei der Yunzii QL75 mehr als nur Dekoration. Er kann als Alternative zur „Backspace“-Taste betätigt werden.
Der Regler an der rechten Seite steuert entweder die Lautstärke oder überspringt Titel im Medienplayer. Außerdem unterstützt er die Konfiguration der Tastatur und der Tastenbeleuchtung in Verbindung mit der FN-Taste und dem Display. Das Display zeigt ansonsten Informationen zur Tastatur und das Datum an, daneben außerdem Bilder und GIFs. Links neben dem Display kann zudem ein Tablet oder Smartphone aufgestellt werden.
Daten werden an MacOS, Windows und Linux per Kabel, 2,4-GHz-Funk oder Bluetooth übertragen. Die Batterie fasst 8000 mAh, Angaben zur Laufzeit macht Epomaker nicht. Der Winkel des Tastenfeldes kann zudem zwischen 1 und 2 Grad verstellt werden. Dazu müssen die Silikonfüße an der Unterseite umgedreht werden.
Preis und Verfügbarkeit
Für die Glyph verlangt Epomaker rund 140 US-Dollar im eigenen Webshop. Aktuell gibt es die Tastatur dort mit Rabatt für 125 US-Dollar, dazu kommen allerdings noch Kosten für den Versand und Zoll.
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