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ChatGPT Update: Chats und Projekte ab sofort anpinnen
ChatGPT bekommt ein kleines, aber äußerst praktisches Update: Ab sofort können Nutzer:innen wichtige Chats und Projekte anheften und ihre Unterhaltungsliste übersichtlicher organisieren.
OpenAI hat eine neue Funktion für ChatGPT eingeführt: Nutzer:innen können Chats und Projekte jetzt direkt in der Seitenleiste anheften („pinnen“). Damit bleiben wichtige Unterhaltungen dauerhaft sichtbar und verschwinden nicht mehr zwischen neuen Chats.
Die Funktion ist in der Web-Version von ChatGPT verfügbar. Wer mit der Maus über einen Chat oder ein Projekt fährt, sieht nun die Option zum Anheften. Besonders nützlich ist das für alle, die regelmäßig an längeren Projekten, Recherchen oder wiederkehrenden Aufgaben arbeiten.
So nutzt du die neue Funktion:
- Mit der Maus über einen Chat oder ein Projekt fahren.
- Auf das Pin-Symbol klicken.
- Der Chat oder das Projekt bleibt nun oben in der Seitenleiste angeheftet.
Zusätzlich lässt sich die Ansicht der letzten Unterhaltungen flexibler organisieren. Nutzer:innen können ihre Chats entweder weiterhin in einer gemeinsamen Liste anzeigen lassen oder nach Projekten gruppieren. Das sorgt für deutlich mehr Übersicht im Arbeitsalltag.

Die neue Pin-Funktion ist damit vor allem ein Komfort-Update: weniger Scrollen, schnellerer Zugriff auf wichtige Inhalte und eine strukturiertere ChatGPT-Oberfläche. Die gute Nachricht für Nutzer:innen hierzulande: Die Funktion ist inzwischen auch in Deutschland verfügbar.
ChatGPT erreicht 1 Milliarde App User schneller als TikTok und YouTube
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Klimafreundliche Außenwerbung: Diese Marken setzen ein starkes Zeichen zum „ShowYourStripes Day“
Die Umweltbank beteiligt sich an einer aktuellen Awareness-Kampagne gegen den Klimawandel
Ab Mitte der Woche wird es in ganz Deutschland sommerlich heiß – bestes Timing für eine bundesweite DOOH-Kampagne nachhaltigkeitsorientierter Marken, die gemeinsam auf die zunehmende Erderwärmung aufmerksam machen wollen. Und die Werbe-Screens haben sogar einen positiven Effekt auf das Klima.
Initiiert wurde die Kampagne vom grünen Außenwerbe-Vermarkter climAD, der neun ausgewählten Marken auf Digital-out-of-Home-Flächen hierfür in Summe 63 Millionen Kontakte zur Verfügung stellt – für einen Media-Gegenwert von rund 800.000 Euro. Mit von der Partie sind Polarstern, Edding, HABA, LichtBlick, Gudrun Sjödén, UmweltBank, Ecosia, Tony’s Chocolonely und EthikBank. Anlass für die gemeinsame Werbeaktion ist der „ShowYourStripes Day“, der jährlich weltweit Mitte bis Ende Juni stattfindet und diesmal am 20. Juni begangen wird. Die Grundidee dabei: In Form von farbigen Streifen soll die Erderwärmung der letzten Jahrzehnte verdeutlicht werden und für mehr Klimabewusstsein sorgen.
So sieht die Erderwärmung in Frankfurt am Main in der Climate-Stripes-Optik aus
… und so die für ganz Deutschland
Sowohl Institutionen (Hochschulen, Unternehmen) als auch Städte und Einzelpersonen sind dazu aufgerufen, am Aktionstag ihre lokalen Climate Stripes zu teilen und damit die Botschaft für mehr Klimaschutz zu verbreiten. Der Download der entsprechenden Grafiken erfolgt ebenfalls für jeden zugänglich auf der oben verlinkten Website.
Für die gemeinschaftliche Kampagne bieten die Werbeträger von climAD eine besonders gut zum Thema passende Funktion: Auf der Rückseite der Screens sorgen eingebaute Moosfilter dafür, dass jede Werbekampagne aktiv die Umgebungsluft kühlt, schädlichen Feinstaub filtert und sogar lokal die CO2-Konzentration senkt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Aufenthaltsdauer von Passantinnen und Passanten vor den angenehm temperierten Screens erhöht sich potenziell und somit auch die Kontaktqualität der Werbung – so jedenfalls die Theorie.
Jede der neun teilnehmenden Marke in Deutschland erhält im Rahmen der Aktion eine Reichweite von rund sieben Millionen Kontakten. Ausgewählt wurden hierfür Unternehmen, die ökologische Verantwortung in ihrem Geschäftsmodell verankert haben, heißt es von climAD. Die Kampagne läuft vom 15. bis 28. Juni 2026 auf digitalen Screens in 30 Shopping Malls in ganz Deutschland, unter anderem an den Standorten Berlin, Hamburg, Köln und München.
„MPEGA“ statt MAGA
Modelabel Ecoalf kämpft mit provokantem Plakat für Klimaschutz
Pünktlich zum „Earth Month“ April launcht das spanische nachhaltige Modelabel Ecoalf ein riesiges OOH-Plakat in Madrid, dass mit einer Anspielung an Trumps MAGA-Slogan daran erinnern soll, dass Nachhaltigkeit kein bloßer Trend ist. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Plakat im Anschluss ein zweites Leben erhalten. …
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WM-Spot für AirPods Pro 3: Warum in der Apple-Kampagne mit Vini Jr. nur Lärm zu hören ist
Vini Jr. im Apple-Spot
Wie leichtfüßig Vinicius Jr. unterwegs ist, konnte man erst am Sonntag wieder beobachten, als er während der WM-Partie gegen Marokko seine Gegenspieler einfach stehen ließ und den Ball im Winkel versenkte. Einen ähnlich grazilen Auftritt legt die brasilianische Fußballikone im WM-Spot von Apple hin. Dass er dabei tanzt, ohne dass Musik zu hören ist, ist der Clou der Kreatividee.
Die Werbeblöcke sind derzeit voll von Kampagnen mit Fußball-Promis. In den TV-Spots des FIFA-Sponsors Adidas sind aktuell mit Lionel Messi, Lamine Yamal, David Beckham, Jude Bellingham und Florian Wirtz gleich fünf bekannte Gesichter zu sehen. Wettbewerber Nike ist zwar kein offizieller FIFA-Partner, versucht aber mit Stars wie Cristiano Ronaldo, Erling Haaland, Kylian Mbappé und Vinícius Júnior dennoch vom Mega-Event in den USA, Kanada und Mexiko zu profitieren. Auf eine ganz ähnliche Strategie – und dasselbe Testimonial – setzt Apple. In der neuen Kampagne des kalifornischen Technologiekonzerns ist ebenfalls Vinícius Júnior zu sehen – in einer Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert wurde.
Der Ausnahmekicker hatte offenbar nicht nur einfach Spaß beim Tanzen, sondern kann auch der Kampagnenidee einiges abgewinnen. „Es macht großen Spaß, einen Tanzfilm für AirPods zu sehen, der ohne Musik auskommt. Man möchte unbedingt wissen, wozu ich da eigentlich tanze“, sagt Vini Jr. – und liefert Apple damit eine Steilvorlage für die Aktivierung der fußballaffinen Community, die der Konzern natürlich allzu gerne verwandelt. So begleitet Apple die Kampagne inzwischen mit einer Aktion auf Apple Music. Dort können Nutzer an einem Ratespiel teilnehmen. Basis ist eine kurierte Playlist mit Songs, die möglicherweise gerade auf den AirPods Pro 3 von Vini Jr. laufen.
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Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige im UK
Das Vereinigte Königreich streicht Usern unter 16 Jahren den Zugriff auf TikTok, Snapchat, Instagram und Co. und es gibt Ausnahmen. Tech-Konzerne reagieren erwartungsgemäß ablehnend auf die kompromisslose Entscheidung.
Australien hat es vorgemacht, Länder wie Griechenland, Spanien, Dänemark und Österreich folgen dem Beispiel: Sie alle fördern ein Social-Media-Verbot für junge User und reagieren damit auf wachsende Bedenken hinsichtlich des negativen Einflusses der Plattformen auf die Minderjährigen. Doch während die Regierungsverantwortlichen entsprechende Verbote als Schutz der jungen Menschen darstellen, warnen YouTube, Meta und Co. vor gravierenden Folgen, die solch ein Ausschluss haben kann. Auch könnten die Plattformen fürchten, Millionen User zu verlieren. Derweil wird in Deutschland vermehrt über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche diskutiert. Dazu gab der Deutsche Ethikrat kürzlich eine Empfehlung aus.
Per TikTok angekündigt:
Nächstes Land in Europa führt Social-Media-Verbot für Jugendliche ein

„Children will be given back their childhoods“: UK-Regierung mit rigorosem Social-Media-Verbot
Die Regierung des Vereinigten Königreichs rund um Premierminister Keir Starmer hat ein umfassendes Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren angekündigt. Dieses soll im Frühjahr 2027 in Kraft treten, ähnlich wie etwa in Griechenland. Bis Weihnachten dieses Jahres soll ein entsprechendes Gesetz verabschiedet sein. Mit dem Bann für zahlreiche Plattformen für die betreffende Altersgruppe von 13 bis 16 Jahren (erst ab 13 Jahren ist die Nutzung von Social-Media-Plattformen offiziell erlaubt) möchte die Regierung die jungen Menschen schützen und verspricht:
Children will be given back their childhoods thanks to government action to ban social media platforms from offering services to under-16s, with less time for scrolling and more time for play. The plans will set a new normal for future generations, kickstarting a cultural shift and driving forward the government’s fight to give every child the best start in life.
Das Verbot erstreckt sich auf User-to-User-Plattformen mit Posting-Optionen und Feed-Algorithmen. Dazu gehören YouTube (nicht aber YouTube Kids), X, Snapchat, Facebook und Instagram sowie TikTok. Messaging-Dienste wie WhatsApp und Signal sind nicht betroffen, gleichwohl gerade WhatsApp inzwischen viele Social-Media-Elemente wie die story-ähnlichen Statusmeldungen aufweist. Im Kontext der Social-Media-Nutzung sollen zudem Livestreams und die Kommunikation mit fremden blockiert werden. Diese Restriktionen sollen sogar auf Gaming-Plattformen angewandt werden. Die neuen Einstellungen sollen als Default auch für 16- und 17-Jährige gelten, während die Regierung für unter 18-Jährige allgemein über Pausen für Infinite Scrolling und eine Art Ruhezeit in der Nacht nachdenkt. Des Weiteren schränkt die Regierung Romantic Companion AI Chatbots und ähnliche Modi bei KI-Diensten ein, sodass nur User ab 18 Jahren Zugriff erhalten können.
Zustimmung im Königreich und sehr viel Gegenwind von Big Tech
Das Vereinigte Königreich reagiert mit den jüngsten Anpassungen, die weiter gehen als irgendwo sonst auf der Welt, selbst in Australien, auf die Nachfrage vieler Familien. Keir Starmer sagt:
I’ve heard first hand from families crying out for change and we will do right by them.
Nach Informationen der Regierung hat eine Befragung von 116.000 Kindern, Eltern und Expert:innen eindeutige Ergebnisse hervorgebracht, die das Verbot stützen. Demnach befürworteten rund 90 Prozent der Eltern ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren. Zwei Drittel der Kinder gaben zumindest an, dass Kinder bis 16 Jahre einige Dienste nicht nutzen sollten. Obwohl das neue Verbot seine Befürworter:innen und Vorbilder hat, gibt es viel Kritik, gerade aus der Tech-Welt.
Konzerne und Unternehmen wie Snapchat, Meta und YouTube warnen vor der Folge, dass Kinder durch den Bann vermehrt in unsicheren Digitalräumen unterwegs sein könnten. Gegenüber der BBC erklärte YouTube per Statement:
Blanket bans push kids out of such curated, supervised, beneficial experiences [gemeint ist YouTube, Anmerkung der Redaktion] and towards anonymous, less safe services.
Auch Meta sieht ein Risko dieser Art. Tatsächlich sekundieren einige Betroffene aus Australien, wo ein vergleichbares Verbot seit Ende 2025 in Kraft ist, diese Bedenken. Gegenüber The Guardian gaben manche Eltern an, dass die Kontrolle der rezipierten Inhalte teilweise noch schwieriger geworden sei. Gleichzeitig sei es für techaffine junge Menschen auch möglich, die Restriktionen zu umgehen – für eine Missachtung des Verbots haften nicht die User, sondern Plattformen stehen in Australien in der Verantwortung. Einige Betroffene zeigen sich indes überzeugt vom Verbot und hoffen gerade auf langfristig positive Effekte für die jungen Menschen, während andere monieren, dass ihre Kinder durch das Verbot weniger mit einigen Freund:innen interagieren oder sich ausgeschlossen fühlen.
Obschon es vonseiten einiger Eltern und Tech-Unternehmen den Einwand gibt, dass vollumfängliche Verbote weniger befürwortet werden als dedizierte Kontrollen – Snapchat zählt zu diesen Unternehmen und hat kürzlich neue Regeln für User unter 16 Jahren eingeführt –, ist die Regierung des UK kompromisslos.

Man wolle bei der Sicherheit junger User keine Kompromisse eingehen, meint Keir Starmer und betont, dass die Tech-Unternehmen ihre Verantwortlichkeit bisher nicht ernst genug genommen hätten.
This is a line in the sand. Tech giants had their chance and failed, but we’re stepping in to protect children, back parents and set a new normal for future generations.
Die Regierung fasst die Informationen und Gründe für die Entscheidung in einem Fact Sheet zusammen.
Social-Media-Verbot für Jugendliche auch in Deutschland? Ethikrat dagegen
In Deutschland zeigte eine repräsentative Umfrage von YouGov aus dem November 2024, dass 57 Prozent der Befragten in Deutschland ein Mindestalter von 16 Jahren für soziale Medien befürworten. 16 Prozent sprachen sich sogar für ein Mindestalter von 18 Jahren aus. Seither haben sich verschiedene Personen des öffentlichen Lebens und Organisationen zu einem möglichen Verbot geäußert. Der Deutsche Ethikrat hat auf Anfrage der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner allerdings ein Verbot abgelehnt. Ein solches würde nicht alle Probleme lösen und könne noch neue verursachen. Stattdessen empfiehlt der Rat ein „differenziertes Schutzkonzept“ samt Aktualisierung des Jugendschutzrechts. Problematisch ist in diesem Kontext zum Beispiel, dass es noch keine gesonderten Ausführungen im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder zur Nutzung von KI gibt. Während die Eltern weiterhin die Erziehungshoheit behalten sollten, auch im Digitalraum, fordert der Rat mehr Schutzmechanismen und die Einziehung der Kinder und Jugendlichen als Betroffene.
Immerhin sind die jungen User Teil einer immensen Internetgemeinde, die sich über neue KI-Dienste und Social Media mehr als je zuvor informiert und unterhalten lässt. Der 2026 Digital News Report des Reuters Institute for the Study of Journalism offenbart, dass Social Media und Videoplattformen in der Erhebung weltweit erstmals die übergreifend wichtigste News-Quelle im Internet sind (das gilt für 54 Prozent der Befragten), vor Websites und Apps (von 51 Prozent der Befragten angegeben). Auch KI-Dienste gewinnen in diesem Kontext an Relevanz. Studienleiter Jim Egan schreibt:
A central theme this year is this growing ‘platformisation’ of news consumption. For the first time, social media and video networks are, on average across the markets covered, more popular than both TV and owned news websites and apps as sources of news. Growing numbers are also experimenting with AI chatbots as a new means of access. When online, people increasingly like to watch rather than read the news, often drawing on a wider range of sources and voices […].
Gleichzeitig sind sowohl das Interesse an als auch das Vertrauen in Online News gesunken.
5,66 Milliarden User:
Social Media wird zur „Supermehrheit“ des Internets

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