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Apps per Sprache erstellen: Samsung erwägt Vibe-Coding für Galaxy-Smartphones


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Samsung denkt über mehr KI in seinen Galaxy-Smartphones nach, die der Hersteller seit dem Galaxy S24 schließlich schon „AI Phone“ nennt. Nun erwägt der Hersteller die Möglichkeit, Nutzerinnen und Nutzer Apps mit natürlicher Sprache erstellen zu lassen.

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Mit der Einführung der Galaxy S26-Serie hat der Konzern seine KI-Pläne schon weiter fortgesetzt und neben einigen neuen Funktionen wie Now Nudge (ein kontextsensitives KI-Feature, das zum Beispiel bei Terminanfragen automatisch den Kalender prüft) auch Perplexity als weiteren Chatbot eingefügt und Bixby entstaubt. Damit ist die Reise aber offenbar lange nicht vorbei, wie Won-Joon Choi andeutet. Er ist Präsident und Chief Operating Officer (COO) von Samsungs Abteilung Mobile Experience (MX).

Im Gespräch mit Techradar sagte er, dass der Nutzen von Vibe-Coding auf Smartphones darin bestehe, dass es „die Möglichkeit eröffnet, das Smartphone-Erlebnis auf neue Weise anzupassen, nicht nur von Apps, sondern auch der Benutzererfahrung (UX)“.

Weiter sagte er: „Derzeit sind wir auf vorgefertigte Tools beschränkt, aber mit Vibe Coding könnten Nutzer ihre Lieblings-Apps anpassen oder etwas ganz nach ihren Bedürfnissen erstellen. Vibe-Coding ist also sehr interessant und etwas, das wir derzeit prüfen.“ Einen konkreten Zeitplan für eine Integration in Galaxy AI nannte Samsung nicht.

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Samsung ist derweil nicht der erste Smartphone-Hersteller, der sich mit Vibe-Coding, also dem Erstellen von Apps oder Funktionen ohne Programmierkenntnisse – rein per natürlicher Sprache – beschäftigt. Das Londoner Tech-Start-up Nothing verfolgt mit seinem Playground einen ähnlichen Ansatz, den Nutzerinnen und Nutzern eines Phone (3) ausprobieren können. Der Playground soll als erster Grundpfeiler für das künftige KI-Betriebssystem Essential OS dienen.

Derzeit können zunächst Widgets per Vibe-Coding erstellt werden, jedoch müssen Nutzer präzise Angaben zu dem machen, was sie haben wollen, und im Idealfall im Code-Editor nachjustieren. Allerdings stellt sich Nothing die mobile Plattform der Zukunft hoch individualisiert vor: Man könne einfach in natürlicher Sprache beschreiben, was man gerade für Funktionen oder Tools benötigt, etwa: „Scanne die Belege aus Fotos und exportiere jeden Freitag ein fertiges PDF über alle Finanzen.“ Um eine sogenannte „KI-native Plattform“ zu kreieren, hat der Hersteller in einer neuen Finanzierungsrunde 200 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Neben Smartphone-Herstellern arbeitet auch Google an seinem mobilen Betriebssystem und integriert mehr KI: Laut Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat soll Android von einem Betriebssystem hin zu einem intelligenten System, einer Plattform, die Nutzer wirklich versteht und für sie arbeitet, fortentwickelt werden.

Einen Fokus auf Vibe-Coding hat das Unternehmen derzeit offenbar noch nicht, jedoch soll Android enger mit dem Chatbot Gemini zusammenarbeiten und mehrstufige Aufgaben über Apps hinweg durchführen – also agentisch werden. Erste agentische Funktionen bieten Samsung und Google in den Smartphone-Reihen Galaxy S26 und Pixel 10 an, jedoch zunächst in den USA und Südkorea.

Vibe-Coding bietet Google derzeit nur in seinem AI Studio, das im Browser läuft. Explizite Pläne für die App-Erstellung in natürlicher Sprache hat Google noch nicht kommuniziert. Es wäre in gewisser Weise aber eine logische Entwicklung, um Android in ein „intelligentes System“ zu verwandeln. Und hinter zahlreichen KI-Funktionen von Samsungs Galaxy AI steht Google. Allerdings versucht Samsung, sich in Sachen KI breiter aufzustellen. Neben Gemini und Perplexity sucht Samsung laut der Financial Times weitere Partner für seine Galaxy-AI-Plattform.


(afl)



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Signal-Affäre: Angriffe halten an, Bundesanwaltschaft ermittelt


Im Zusammenhang mit einer Phishing-Kampagne unter anderem gegen deutsche Politikerinnen und Politiker über den Messenger-Dienst Signal ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Spionageverdachts. Das bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Demnach hat die oberste deutsche Strafverfolgungsbehörde die Ermittlungen schon Mitte Februar übernommen. Zunächst hatte der „Spiegel“ berichtet.

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Vor der andauernden Cyberattacke über Signal hatten das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits im Februar öffentlich gewarnt. Vergangene Woche veröffentlichten sie dann einen weiteren Sicherheitshinweis mit konkreten Handlungsanweisungen. Zuvor hatte sich herausgestellt, dass in Deutschland etliche Journalisten, aber auch Militärs, sowie Politikerinnen und Politiker betroffen sind. In dem Hinweis hieß es, die Kampagne werde „wahrscheinlich durch einen staatlich gesteuerten Cyberakteur durchgeführt“. Aktuelle Erkenntnisse zeigten, dass die Kampagne weiterhin aktiv sei und an Dynamik gewinne. Nach Informationen des Spiegel sollen Abgeordnete in praktisch allen Fraktionen des Bundestags von den Phishing-Angriffen betroffen sein. Auch Angehörige der Nato seien Ziel der großangelegten Kampagne gewesen.

In der Bundespressekonferenz bestätigte am gestrigen Freitag eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums auf Nachfrage erneut, dass die Angriffe „wahrscheinlich durch einen staatlich gesteuerten Cyberakteur“ durchgeführt würden. Aktuelle Erkenntnisse zeigten auch, dass die „Kampagne weiterhin aktiv ist und an Dynamik gewinnt.“

Um Zugriff auf die Adressbücher und Daten bestimmter Nutzer zu erhalten, schicken die Angreifer zunächst eine Nachricht, in der sie den Nutzer auffordern, eine PIN einzugeben beziehungsweise Links anzusteuern, auch über einen QR-Code. Das ermöglicht den Akteuren dann unter anderem, sich unter falscher Identität in internen Chat-Gruppen zu bewegen. Nach den bisherigen Veröffentlichungen handelt es sich nicht um eine Kompromittierung von Signal an sich, sondern offenbar um sorglosen Umgang mit den Sicherheitsfunktionen des Dienstes.

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Auch in Großbritannien und den Niederlanden sind seit dem vergangenen Winter entsprechende Angriffe via Signal festgestellt worden. Die Regierung der Niederlande sieht Russland hinter der Kampagne. Zu einem möglichen Auftraggeber äußerte sich die Bundesanwaltschaft zunächst nicht.


(nie)



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L-Mount wächst, Mexikanerin gewinnt Sony-Award – Fotonews der Woche 17/2026


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Manchmal wundert man sich, wie ein Bajonett, das einst nur an einer einsamen Leica T baumelte, plötzlich zum Quasi-Standard avanciert. Doch genau das passiert gerade mit dem L-Mount: Mit dem US-Spezialisten Freefly ist nun das elfte Mitglied der L-Mount-Allianz an Bord. Freefly ist vor allem für seine Mōvi-Gimbals, professionelle Drohnen und Hochgeschwindigkeitskameras bekannt. CEO Tabb Firchau verspricht, L-Mount-Optiken künftig dorthin zu bringen, „wo die Welt sie noch nie gesehen hat – von Raketenstarts bis zur Waldbrandbekämpfung“.

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Klingt nach Marketing, ist aber nur konsequent: Mit über 20 Kameras und 134 Objektiven im Ökosystem ist L-Mount inzwischen die offenste Plattform jenseits von MFT. Wer sich erinnert: 2018 belächelten viele die Allianz aus Leica, Sigma und Panasonic. Heute spielen DJI, Blackmagic, Samyang, Sirui, Viltrox – und jetzt eben Freefly – mit. Sony und Canon dürfte das nicht jucken, Nikon vielleicht ein wenig.


Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Ebenfalls aus Wetzlar kommt eine bemerkenswerte Sensor-Allianz: Leica entwickelt künftig gemeinsam mit dem chinesisch-belgischen Spezialisten Gpixel einen eigenen Bildsensor für kommende Leica-Kameras. Bisher kaufte Leica die Sensoren bekanntlich vorwiegend bei Sony ein. Dass Leica jetzt mit Gpixel ein eigenes Süppchen kocht, ist ein bemerkenswerter Schritt. Gpixel hat seine Wurzeln in industrieller, wissenschaftlicher und Hochgeschwindigkeitssensorik – also genau dort, wo es um Dynamikumfang, Rauscharmut und Detailwiedergabe geht. Leicas Aufsichtsratschef Andreas Kaufmann freut sich über „beste Ingenieursarbeit aus Wetzlar, Antwerpen und Changchun“. Wann der erste Leica-Gpixel-Sensor in einer M, SL oder Q steckt, verrät die Pressemitteilung wohlweislich nicht. Aber der Trend zur Sensor-Souveränität ist unverkennbar – wichtig und sympathisch.

Während die Branche über Megapixel und Bajonette streitet, gewinnt eine Frau mit einer Mittelformat-Filmkamera den wichtigsten Fotopreis der Welt. Citlali Fabián aus Mexiko ist Sony Photographer of the Year 2026 und nimmt 25.000 US-Dollar mit nach Hause. Ihre Schwarzweiß-Serie „Bilha, Stories of my Sisters“ porträtiert Aktivistinnen und Künstlerinnen aus indigenen Gemeinschaften in Oaxaca – über zwei Jahre hinweg, auf Film, mit Kollaboration statt Drive-by-Knipserei. Besonders bemerkenswert: Fabián gestand im Interview mit Amateur Photographer, sie habe im vergangenen Jahr beinahe mit der Fotografie aufgehört. „Wenn man Dinge mit Herz macht, sehen die Leute das“, sagt sie. Eine wohltuende Erinnerung daran, dass nicht jede gute Fotostory im KI-Generator entsteht. Über 430.000 Einreichungen aus mehr als 200 Ländern gab es – ausgestellt sind die Gewinnerbilder noch bis zum 4. Mai im Londoner Somerset House. Den Titel „Jugendfotograf des Jahres“ holte sich übrigens der 16-jährige Schwede Philip Kangas mit einem Bild von Feuerwehrleuten, die Kunstwerke aus einem brennenden Gebäude retten. Ikonisch.

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Apropos analog: Bei Harman im englischen Mobberley, jenem Werk, in dem Ilford- und Kentmere-Filme sowie die Harman-Phoenix-Reihe entstehen, wird gerade kräftig in die Zukunft des Films investiert. Geschäftsführer Greg Summers bringt das Dilemma der Branche auf den Punkt: Die Nachfrage wächst, doch die Produktionsmaschinen stammen oft noch aus den 1980er-Jahren, und Ersatzteile gibt es schlicht nicht mehr. Harmans Lösung: Die neuen Konfektionierungslinien für 35mm-Patronen werden von Grund auf selbst entworfen und gebaut. „Diese Maschinen kann man nicht kaufen“, heißt es im aktuellen Behind-the-Scenes-Video. Die Kapazität soll sich mehr als verdoppeln, mit eingebauter Redundanz – ein Begriff, den die Filmindustrie eigentlich nicht kannte. Dass parallel an Farbfilmen wie Phoenix experimentiert wird, für die es laut Harman „keine Rezepte“ mehr gibt, sondern alles im R&D-Labor neu entstehen muss, ist fast schon rührend. Wer hätte 2010 gedacht, dass Filmproduktion 2026 einer der spannendsten Forschungsbereiche der Fotobranche wird?

Für den ruhigen Sonntag empfiehlt sich dieses Mal ein Blick in ein Video von Pit Haupert. Haupert räumt darin gründlich mit dem ewigen „Vollformat ist immer besser“-Mantra auf. Sein Fazit: Wer auf APS-C lichtstarke Optiken einsetzt, kommt erstaunlich nah an Vollformat heran – mit einer überraschenden Pointe: APS-C-Objektive, die für „Äquivalenz“ konstruiert sind, werden mitunter größer und schwerer als ihre Vollformat-Pendants. Das passt zur Debatte, die Jon Stapley bei Amateur Photographer aufmacht: Der Markt der Kompaktkameras erlebt eine echte Renaissance, von der Fujifilm X100VI über die Ricoh GR IV bis zur viralen Kodak-Charmera. Vielleicht liegt die Zukunft der Fotografie ja gar nicht im immer Größer-Schneller-Mehr, sondern in der bewussten Beschränkung. Citlali Fabián würde wohl zustimmen.

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(tho)



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iX-Workshop: IT-Umgebungen mit Microsoft Defender XDR vor Angriffen schützen


Mit Microsoft Defender XDR lassen sich unterschiedliche Aufgaben zur Prävention, Erkennung und Bekämpfung von Sicherheitsvorfällen in einer zentralen Anwendung steuern. Dazu verfügt sie über eine Anbindung an Microsoft-Dienste wie Cloud Apps, Office 365 und Entra ID.

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Im dreitägigen Online-Workshop Cyberabwehr mit Microsoft Defender XDR – Roll-out, Konfiguration, Nutzung lernen Sie, wie Sie Microsoft XDR zur erfolgreichen Abwehr von Cyberangriffen nachhaltig in Ihre Unternehmensinfrastruktur integrieren und an Ihre individuellen Anforderungen gezielt anpassen. Dazu erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Produkte der Defender-XDR-Suite und bekommen praxisnahe Tipps für die Einführung und Konfiguration in Ihrem Betrieb.

Der Workshop richtet sich an IT- und Cybersicherheitsexperten, sowie Administrierende, die Microsoft XDR als zentrale Anwendung zur Cyberabwehr in ihrem Unternehmen etablieren wollen. Die Trainer Lukas Köglsperger und Pascal Schohn sind Experten im Bereich Cybersecurity mit Schwerpunkt auf Microsoft-Anwendungen. Sie verfügen über langjährige Erfahrung bei der Einführung und Optimierung von Microsoft XDR und im Umgang mit Sicherheitsvorfällen wie Ransomware und Identitätsdiebstahl.

Die Teilnahme an diesem praxisorientierten Workshop ist auf 20 Personen begrenzt, um einen regen Austausch mit den Trainern und den anderen Teilnehmern zu ermöglichen.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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