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Ars Electronica x CARE Austria starten Initiative › PAGE online


AI for Social Impact Initiative: In einer Zeit, in der die Krisen sich verschärfen und mit ihnen die Lebensbedingungen der Menschen, loben Ars Electronica x CARE Österreich die Initiative AI for Social Impact aus und einen damit verbundenem Wettbewerb.

Ars Electronica x CARE Austria starten Initiative › PAGE online
Foto: Consensus Gentium / Karen Palmer (GB)

Es geht auch anders. Bei allen Verwerfungen, die generative KI gerade in der Kreativbranche mit sich bringt, gibt es Bereiche, in denen KI sinnvoll eingesetzt werden kann.

Und das sogar in sozialer Weise. Zumindest sehen Ars Electronica und CARE Austria in einer Zeit »wirtschaftlicher Umbrüche, ungleicher Machtverhältnisse und ökologischer Krisen« eine Chance darin, diesen immer größeren Herausforderungen mit Künstlicher Intelligenz zu begegnen.

Aber mit einer solchen KI, die mit und für die Menschen entwickelt wird, die von ihr profitieren sollen. Und die lokale Akteur:innen dabei unterstützt, sich eigenständig Herausforderungen zu stellen, Probleme zu bewältigen und in eine nachhaltige Zukunft zu gehen.

Um dabei erste, große Schritte zu gehen, haben das Kunst- und Technologie-Festival und eine der weltweit größten Hilfsorganisationen, die 1945 aus den Care-Paketen hervorging, die »AI for Social Impact Initiative« ins Leben gerufen – und dazu einen Wettbewerb.

Transparent, ethisch und praxisnah

Neben der goldenen Nica der Ars Electronica auf dem Festival, das im September in Linz stattfindet, werden erstmals Projekte ausgezeichnet, die mit dem Einsatz von KI Hilfe in Bereichen wie Klimaresilienz, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung und Krisenbewältigung leisten können.

Der Ansatz kann interdisziplinär sein, zentral ist der Bezug zur Praxis, dass Menschen gezielt unterstützt oder konkrete Herausforderungen in den Blick genommen werden.

Besonders berücksichtigt werden Einreichungen aus Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie der MENA-Region. Genauso wie solche, die mit Partner:innen aus diesen Regionen entwickelt wurden.

Zentral ist zudem die transparente Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz und das Augenmerk auf »ethische, ökologische und demokratiepolitische Aspekte.«

Im Anschluss an den Wettbewerb haben nationale CARE-Länderbüros die Möglichkeit, die preisgekrönten Projekte kennenzulernen und eine zukünftige Zusammenarbeit zu prüfen.

Arbeiten müssen beim Prix Ars Electronica eingereicht werden, um bei der neuen Auszeichnung »AI for Social Impact« berücksichtigt zu werden und Teilnehmende müssen zustimmen, dass sie im Rahmen dieser Initiative bewertet werden.

Einreichschluss ist der 4. März 2026. Die Preisgelder bewegen sich zwischen 5.000 und 2.500 Euro.

»The Art of Science«: Datenvisualisierung als multisensorisches Erlebnis auf der Ars Electronica 2025, in der Data zu Sound wird und KI greifbar. Bild: Ars Electronica/vog.photo

Bild: Ars Electronica/vog.photo

 

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Wie KARTONizza einen Offline-Kanal neu erfindet › PAGE online


Werbung auf Pizzakartons? Was klingt wie eine naheliegende Analog-Idee, drehen zwei Gründer auf smarte Weise weiter. Und machen damit aus einem Alltagsprodukt eine ernstzunehmende Marketingdisziplin. Ein Case, der zeigt, wie sich neue Offline-Kanäle smart erschließen lassen.

Zwei lächelnde Personen stehen vor neutralem Hintergrund und halten geöffnete Pizzakartons mit Werbeaufdruck sowie ein großes, kuscheliges Pizzastück-Kissen in die Kamera.Bild: KARTONizzaIdeen, die nach einem Kneipenbesuch entstehen, sind meistens die besten. So war es auch bei Pia Steinberg und Patrick Knebelkamp: Nach einigen Gläsern Bier sammelte das Paar Anfang 2024 Ideen, wie Werbung wieder sichtbarer werden könnte – und fand auf dem Heimweg einen leeren Pizzakarton. Daraus wurde nur kurze Zeit später ein Start-up mit einem ambitionierten Ziel: Werbung auf Pizzakartons in jeden Mediamix bringen. Wie das gelingen soll? Mit smartem Marketing, humorvollen Kampagnen und einem konsequent zu Ende gedachten Konzept.

Werbung backen, die schmeckt

Die Idee von KARTONizza: Kampagnen auf Pizzakartons, die in Pizzerien in der gesamten DACH-Region verteilt werden. Kunden wählen über die »Speisekarte« ihre Kampagnenziele aus und buchen auf Wunsch auch die Kreation. KARTONizza produziert die Kartons und liefert sie direkt an die Partnerrestaurants im Zielgebiet. »Werbung auf Pizzakartons ist für uns wie eine Pizza Margherita – die perfekte Basis«, sagt Co-Gründerin Pia Steinberg. »Aber KARTONizza sorgt für die nötige Würze. Mit verschiedenen Beilagen, dank denen Kunden ihre Werbung so backen können, dass sie wirklich schmeckt.«

Humorvolle Sprüche nicht ohne Tracking

»Basilikomm‘ zur Post«, »Erst Funghi, dann Fahrgäste« oder »Pizza in 20 Minuten, Glasfaser in Sekunden« gefällig? Zu den Pizzakartons gehören nicht nur witzige Wortspiele und kreative Kampagnen. Sondern mit den »digitalen Beilagen« relevante Werbewirkungsnachweise in Form von Eye-Tracking-Studien mittels KI, individuelle Umfragen, QR-Codes und der eigens entwickelte Kartonradar. Damit bekommen Werbungtreibende einen Einblick in den Erfolg ihrer Kampagne. Grundlage ist ein Dashboard, über das Werbekunden genau einsehen können, wie viele Pizzakartons in welchem Restaurant verteilt wurden, in welcher Region wie oft gescannt wurde, um welche Uhrzeit und mit welchem Endgerät. Anstelle langweiliger Tabellen natürlich mit kleinen Pizzastücken als Markierung.

Bevor eine Kampagne live geht, bekommt jede Pizzeria ein Foto des Kartons und kann selbst entscheiden, ob die Kreation auch wirklich zu den Gästen passt. »Manchmal ist die Botschaft zu heiß«, lacht Pia. So wurden etwa Kampagnen für das Deutschlandticket oder Verkehrsbetriebe aus Köln und Aachen bewusst nicht bei klassischen Nobelitalienern platziert, sondern dort, wo die jeweilige Zielgruppe tatsächlich abgeholt wird. Genau diese Feinsteuerung sei entscheidend für den Erfolg der Kampagnen. Die Kommunikation mit den Partnerrestaurants läuft rein über WhatsApp, »das schafft Nähe und Vertrauen«, sagt die junge Gründerin.

12.000 Partnerpizzerien

Das kommt an: Nur ein Jahr nach der Gründung der GmbH wächst das Start-up stetig weiter: Das Team wird kontinuierlich ausgebaut, weitere Stellen sind ausgeschrieben, mehr als 12.000 Partnerpizzerien verteilen die bedruckten Kartons, Kunden wie Lotto Bayern, Dr. Oetker, McFit und viele andere nutzen die Werbeform bereits für sich. Das Ziel: »In Deutschland werden jedes Jahr rund 435 Millionen Pizzakartons verteilt. 2026 wollen wir davon 5 Millionen über KARTONizza ausspielen.« Von diesem Etappenziel sei man nicht mehr weit entfernt. Der Blick auf die Gesamtzahl zeige jedoch, wie groß das langfristige Potenzial des Marktes ist.

Dabei hilft sicher auch der Erfolg beim German Brand Award 2025, bei dem das Duo gleich doppelt ausgezeichnet wurde: mit dem »Winner«-Titel in »Newcomer Brand of the Year« und »Corporate Service«. Die Begründung der Jury: KARTONizza zeige, »wie wirkungsvoll Markenkommunikation im Alltag verankert werden kann.« Das Projekt kombiniere kreative Ansprache mit messbarer Reichweite und mache Offline-Werbung datenbasiert analysierbar. Für die Gründer ein Meilenstein: »Ein solcher Award stärkt einem den Rücken, vor allem wenn man mit größeren Kunden spricht. Er trägt nach außen, dass wir nicht nur irgendein Start-up mit einer netten Idee sind, sondern dass bei uns mehr dahintersteckt – etwas, das preisverdächtig ist.«

Last Call: Registration Deadline bis zum 27. Februar 2026

Ein Baum für 1000 Kartons

Auch Nachhaltigkeit spielt bei KARTONizza eine große Rolle. Weil recycelte Kartons nicht geeignet für Lebensmittel sind, braucht es für die Produktion neues Papier. Für je 1.000 Kartons pflanzt das Start-up daher seit 2025 gemeinsam mit einer Organisation einen Baum, etwa 420 Stück wurden bereits gepflanzt und wachsen seither stetig in die Höhe. So wie das junge Start-up, das beweist, dass Innovation nicht immer neu erfunden werden muss. Manchmal reicht ein kreativer Blick auf das, was auf dem Küchentisch liegt.

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Spannender neuer Typo-Wettbewerb für Communication Design › PAGE online


… und das speziell für Schriften außerhalb des lateinischen Schriftsystems. Seit 2018 macht der Bloom Award sich dafür stark – und jetzt erstmals mit einem Wettbewerb, in dem es mit »Kommunikationsdesign beyond Latin« um die Anwendung geht.

Spannender neuer Typo-Wettbewerb für Communication Design › PAGE online

Natürlich schreibt die Welt nicht nur in lateinischer Schrift. Ganz im Gegenteil. Arabisch, Chinesisch, Griechisch, Indisch, Japanisch, Koreanisch, Armenisch und viele andere Schriftsysteme sind weit verbreitet.

Dem trägt der Bloom Award Rechnung, der 20o8 entstand: Als das armenische Kulturministerium einen nationalen Schriftwettbewerb ins Leben rief und in dessen Nachgang die »Typographische Gesellschaft München« das Land besuchte und die Schriftbegeisterten zusammen eine neue Organisation begründeten – und einen Schriftwettbewerb.

Die Vorsitzenden des Wettbewerbs sind der bekannte armenische Schriftgestalter Edik Ghabuzyan und sein Kollege, der Designer Boris Kochan.

Von Editorial zum Experiment

Der Granshan Bloom Award findet jetzt 2026 zum ersten Mal statt und stellt die Anwendung von Schriften ins Zentrum und das Beyond Latin.

Er ist ein spannender Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, bewertet von muttersprachlichen Expert:innen des jeweiligen Scripts.

Und das Granshan-Team hat sich einiges vorgenommen.

Der erste Bloom Award startet mit acht Schriftgruppen: Armenian, Arabic, Chinese, Greek, Indic / South Asian Scripts, Japanese, Korean sowie South East Asian Scripts.

Später sollen dann weitere Schriften wie Kyrillisch, Georgisch, Hebräisch und panafrikanische Schriften dazu kommen.

Die Arbeiten können in neun Kategorien einreicht werden, von Editorial, Plakatdesign und Packaging über Websites, Motion Graphics, Kampagnen oder Brandings bis zu Leitsystemen und experimentellen Projekten.

Internationale Sichtbarkeit

Um das alles zu bewerten, braucht es eine große Jury, denn schließlich sollen Muttersprachler:innen der jeweiligen Schrift die Arbeiten bewerten.

Einige Jurymitglieder stehen bereits fest: Lara Assouad etwa für Arabisch, Rathna Ramanathan für South East Asian oder der Griechisch-Experte Michalis Georgiou.

Die Teilnahmegebühren richten sich nach der Größe: Studierende und Freelancer zahlen weniger als kleine und mittlere Studios, diese wiederum weniger als große Unternehmen.

Gleichzeitig bekommen Teilnehmende internationale Sichtbarkeit über die globalen Kanäle und Partnernetzwerke von Granshan und ausgewählten Medienpartnern.

Darüber hinaus werden die ausgezeichneten Arbeiten Teil der Online-Ausstellung. Geplant ist zudem eine Wanderausstellung, um ausgewählte Projekte an Partnerstandorten auf der ganzen Welt zu präsentieren.

Alle Infos rund um die Teilnahme am Bloom Award findet ihr hier. Noch bis zum 3. März gilt der um 35 Prozent günstigere Early Bird Tarif (ab 19.50 Euro).

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Convoy branded We Are Vinyl › PAGE online


Gibt es etwas Stilvolleres um Musik zu hören, als eine Vinyl-Platte aufzulegen? Weil immer mehr Menschen genau das schätzen, launchte Sony Music den Online-Shop »We Are Vinyl« – und das mit einer Identity der Hamburger Agentur Convoy.

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Vinyl ist wieder heißbegehrt. Das wusste nicht nur Jack White von den White Stripes, der 2001 sein sehr erfolgreiches Vinyl-Label Third Man Records in Leben rief und zum Teil gar nicht mehr mit dem Pressen hinterherkam.

Seit 2015 hat sich der Umsatz von Vinyl verdreifacht und lag 2024 bei rund 153 Millionen Euro. Vor allem 20-40-jährige schwören auf den analogen Musikgenuss. Und genauso schätzen sie Vinyl als Design- und Lifestyleprodukt.

Denn natürlich hat es vielmehr Eleganz, eine Platte aus dem Sleeve, aus ihrem Umschlag zu ziehen und das mit weit gespreizten Fingern und immer darauf bedacht, nicht die Rillen zu betatschen. Dazu das großformatige Cover mit seiner Gestaltung zu genießen und darin zu versinken, wie der Plattenteller sich dreht und die Nadel das Vinyl abtastet. Manchmal sogar von einem leichten Knistern begleitet.

Darauf reagiert Sony Music Deutschland jetzt ganz digital. Und das mit dem Online-Store »We Are Vinyl«, der sich ganz auf die analogen Tonträger konzentriert – und für die Musik-Liebhaber:innen zudem jede Menge Specials bereithält, die von ausgewählten Pressungen, zu Bundles, limitierten Box-Sets und Merch reichen.



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