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Astronomie: Braune Zwerge rotieren langsamer als riesige Gasplaneten


Eine US-amerikanische Forschungsgruppe hat womöglich eine Eigenschaft entdeckt, mit der sich riesige Gasplaneten von gescheiterten Sternen – den sogenannten Braunen Zwergen – zuverlässiger unterscheiden lassen. Die oft ähnlich hellen und ähnlich warmen Himmelskörper drehten sich mit einer merklich unterschiedlichen Geschwindigkeit, fasst die Northwestern University aus Illinois zusammen. Das könnte nicht nur dabei helfen, die beiden Objektarten künftig leichter zu differenzieren. Die Entdeckung könnte auch Einblick in unterschiedliche Entstehungsmechanismen der sonst so ähnlichen Himmelskörper geben, denn die Rotationsgeschwindigkeit ist gewissermaßen ein Überbleibsel ihrer jeweiligen Frühgeschichte.

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Durch ein Teleskop betrachtet, glichen sich Braune Zwerge und riesige Gasplaneten sehr, erklärt das Forschungsteam. Aber während Gasriesen eindeutig Exoplaneten sind, die den großen Gasplaneten Jupiter und Saturn aus dem Sonnensystem gleichen, sind Braune Zwerge eher Sterne. Anders als echte Sterne wurde bei ihnen aber keine Kernfusion gezündet. Die Unterscheidung wird dabei durch den Sachverhalt erschwert, dass die größten Gasriesen größer sind als die kleinsten Braunen Zwerge. Sollte sich die Rotationsgeschwindigkeit jetzt tatsächlich als zuverlässiges Unterscheidungsmerkmal bestätigen, könnte das die Erforschung beider Arten von Himmelskörpern voranbringen.

Gefunden hat die Forschungsgruppe den Unterschied mit dem W.M. Keck Observatory auf dem Mauna Kea in Hawaii. Damit hat sie sechs riesige Exoplaneten und 25 Braune Zwerge ins Visier genommen. Zusammen mit Daten aus früheren Analysen habe sich ein deutliches Muster gezeigt: Exoplaneten rotieren demnach viel näher an jener Geschwindigkeit, bei der es sie zerreißen würde. Das deute darauf hin, dass Braune Zwerge nach ihrer Entstehung viel mehr Rotationsgeschwindigkeit verlieren. Während Gasriesen um Sterne entstehen, können Braune Zwerge sich dort bilden oder ganz alleine im All. Interessanterweise drehen sich Braune Zwerge, die andere Sterne umkreisen, am langsamsten. Das und mehr erklärt die Forschungsgruppe im Astronomical Journal.


(mho)



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iX-Workshop: Lokales Active Directory gegen Angriffe absichern


Als zentraler Bestandteil vieler Unternehmensnetzwerke ist Active Directory (AD) ein häufiges Angriffsziel für Ransomware und andere Cyberangriffe. Im iX-Workshop Angriffsziel lokales Active Directory: Effiziente Absicherung lernen Sie, wie Sie AD-Umgebungen gezielt analysieren und wirksam schützen.

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Zu Beginn erhalten Sie einen fundierten Überblick über AD-Objekte sowie Authentifizierungsprotokolle wie Kerberos und Net-NTLM. Darauf aufbauend lernen Sie typische Angriffswege kennen, von der initialen Informationssammlung über Fehlkonfigurationen bis hin zu verbreiteten Angriffstechniken wie Pass-the-Hash, Kerberoasting, Lateral Movement und Delegierungsangriffen. Auch angrenzende Dienste wie SQL Server und Exchange werden in diesem Zusammenhang betrachtet.

Darauf aufbauend werden konkrete Schutzmaßnahmen vermittelt: das Aufspüren und Beheben von Schwachstellen mit Tools wie PowerView, BloodHound und PingCastle, Härtung durch Rechtevergabe, Tiering, LAPS und Schutz administrativer Konten.

Darüber hinaus lernen Sie, Angriffe frühzeitig zu erkennen und zu analysieren. Dazu gehören unter anderem geeignete Logging- und Auditing-Strategien, zentrale Protokollauswertung sowie der Einsatz moderner Sicherheitslösungen und Deception-Technologien wie Honeypots.

Sie profitieren von der direkten Anleitung durch Ihren Trainer Frank Ully. Als Pentester und Security Consultant ist er auf offensive IT-Sicherheit spezialisiert und analysiert regelmäßig reale Angriffsszenarien in Unternehmensumgebungen. Im Workshop zeigt er, wie Angreifer tatsächlich vorgehen, welche Schwachstellen sie gezielt ausnutzen und wie sich diese in der Praxis wirksam absichern lassen.

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Dabei erhalten Sie konkrete Einblicke aus realen Projekten, bewährte Vorgehensweisen sowie praxisnahe Empfehlungen für den sicheren Betrieb Ihrer Active-Directory-Infrastruktur.

Der Workshop richtet sich an Administrierende, IT-Sicherheitsverantwortliche sowie Security-Fachleute, die Active Directory besser verstehen, absichern und überwachen möchten.

Wenn Sie sich speziell für die Absicherung von Microsoft Entra ID interessieren, empfehlen wir den Workshop Azure und Entra ID: Angriffsszenarien und Schutzmaßnahmen.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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Bosch-E-Bikes: Upgrade auf 120 Nm für Performance Line CX und Cargo Line


Das Wettrennen um immer stärkere Antriebe für E-Bikes schreitet voran. Nachdem DJI sein neues Avinox-System mit noch mehr Power vorgestellt hat, zieht Marktführer Bosch nun nach und spendiert mit einem Update seinen Mountain- und Cargobikes mehr Leistung und Unterstützung.

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Gleichziehen mit DJI und seinen 150 Newtonmetern wird Bosch zwar nicht, doch man rückt näher heran. Ein Software-Update verschafft den Bosch-Motoren ein höheres maximales Drehmoment von 120 Nm. Der Basiswert bleibt weiter bei 85 Nm, alles darüber hinaus können die Anwender in der eBike-Flow-App von Bosch für die Fahrmodi individuell einstellen. Mit der vollen Leistung geht allerdings ein höherer Verschleiß ein, nicht nur beim Motor, sondern auch bei der Kette, den Zahnrädern und weiteren Teilen im Antriebsstrang. Das Update bekommen die Motoren der Baureihen Performance Line CX (BDU38), Performance Line CX-R (BDU38) und Cargo Line (BDU38).

Nicht nur das Drehmoment steigt, auch den Aufschlag auf die Muskelkraft der Person im Sattel steigert Bosch deutlich. Jetzt kann der E-Bike-Antrieb mit bis zu 600 Prozent Aufschlag den Beinen helfen, bisher hatte man es bei 400 Prozent belassen. Damit bleibt Bosch zwar auch in dieser Metrik hinter dem Avinox-Motor von DJI zurück, der die Muskelkraft maximal um das Achtfache erhöht, geht aber doch einen deutlichen Schritt nach oben. Auch dieses Update bekommen die CX-, CX-R- und Cargo-Line-Motoren der BDU38-Baureihe. Die BDU37-Generation kann künftig ebenfalls mit 600 Prozent unterstützen, allerdings ohne die Steigerung des maximalen Drehmoments.

Bosch-eBike-Chef Claus Fleischer, in der Vergangenheit ein vehementer Gegner des Wettrennens um immer mehr Leistung bei zulassungsfreien Pedelecs, sagt dazu: „Wir wollen, dass sich jedes Update auf dem Trail spürbar besser anfühlt – nicht nur auf dem Datenblatt.“ Eine mögliche stärkere Regulierung von E-Bikes, die mit immer neuen Leistungsrekorden wahrscheinlicher wird, schwebt weiterhin wie ein Damoklesschwert über der Branche.



Bosch eBike Flow App

(Bild: Bosch)

Um die Mehrleistung möglichst direkt abrufen zu können, führt das Update zudem den Drivetrain Tensioner ein. Der schließt den Freilauf zwischen Motor und Hinterrad und soll so den Leerweg am Pedal auf ein Minimum reduzieren, damit der Motor möglichst ohne Verzögerung seine Unterstützung liefern kann. Mountainbiker bekommen zudem das Feature Extended Boost hinzu, das vor allem auf technischen Passagen eine Hilfe sein soll, wenn keine vollen Pedalumdrehungen möglich sind. Maximal schiebt das Rad dann um bis zu zwei Meter Fahrtstrecke ohne Treten an, ab Mitte 2026 soll dieser Boost mit einem Schieberegler in der App für jeden Fahrmodus getrennt regelbar sein.

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(sht)



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Scrum Master Day 2026: Programm bietet neue Impulse für Teams und Organisationen


Am 14. September 2026 findet der Scrum Master Day statt, eine eintägige Online-Konferenz für Scrum Master, Product Owner und Produktmanagerinnen, die bereits Erfahrung mit agilen Methoden mitbringen. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Praktikerinnen und Praktiker, die neue Impulse suchen, um ihre Teams über bestehende Entwicklungsplateaus hinauszuführen.

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Ziel des Scrum Master Day ist es, frische Perspektiven auf zentrale Aufgabenfelder der Rolle zu bieten – von Produktentwicklung über Zusammenarbeit bis hin zu organisatorischem Wandel. Die Teilnehmenden sollen konkrete Anregungen erhalten, die sich direkt in den Arbeitsalltag übertragen lassen.

Nach einer Begrüßung durch den Programmbeirat Markus Gärtner und Jan Neudecker spricht Michael Kaufmann im ersten Vortrag über Kommunikation und Missverständnisse in Teams und zeigt, warum unterschiedliche Geschichten häufig Ursache für Reibung sind.

Nils Hahn widmet sich danach der Frage, wie Scrum Master das Thema Testen und Qualität in agilen Teams erfolgreich umsetzen können. Diana Bister stellt in ihrem Vortrag emotionale Klarheit als wichtigen Erfolgsfaktor für nachhaltige Veränderungsprozesse vor.

Am Nachmittag zeigt Dominique Winter, wie sich mithilfe von Impact Mapping der Weg von der Produktvision zu erfolgreichen Ergebnissen strukturieren lässt. Lonnie Weaver-Johnson richtet den Blick auf die oft unterschätzte Rolle von Scrum Mastern in agilen Transformationen.

Den Abschluss bildet eine interaktive Fishbowl-Diskussion mit den Speakern, moderiert von Jan Neudecker und Markus Gärtner.

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Inhaltlich deckt die Konferenz zentrale Themenfelder wie Impact Mapping, Testen und Qualität, emotionale Klarheit sowie Storytelling als Werkzeug ab. Neben den Vorträgen bietet das Online-Format Möglichkeiten zum Austausch per Chat und Video sowie Fragerunden mit den Referierenden. Im Nachgang stehen Aufzeichnungen und Präsentationen zur Verfügung.

Die Teilnahme erfolgt vollständig online und ohne zusätzliche Software direkt im Browser. Frühbuchertickets sowie Gruppenrabatte für Teams ab drei Personen sind über die Veranstaltungsseite erhältlich. Bis zum 17. August kosten die Tickets 249 Euro (zzgl. 19 % MwSt.), danach dann 299 Euro.


(mdo)



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