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Auslaufmodell Antennenfernsehen? Mobilfunker machen Druck


Deutschlands etablierte Handynetzbetreiber wollen das Antennenfernsehen zum Auslaufmodell machen. Die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 Telefónica stellten in Berlin eine von ihnen bezahlte Studie des Beratungsunternehmens WIK Consult vor, der zufolge bestimmte Funkfrequenzbereiche ab 2031 freigegeben werden sollten für Mobilfunk.

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Diese Bereiche werden bislang für Antennenfernsehen genutzt – sollten Mobilfunker darauf Zugriff bekommen, wäre dies das Aus für Fernsehempfang über Antenne. Wirtschaftlich betrachtet wäre eine Zuweisung der Frequenzen für Handynetze vorteilhaft, heißt es in der Studie. Bei ihrer Vorstellung bekräftigten Firmenvertreter der drei Netzbetreiber ihren Wunsch, besagte Frequenzen ab 2031 nutzen zu können.

Der Studie zufolge haben in Deutschland noch schätzungsweise 2,3 Millionen Haushalte Antennenfernsehen, Tendenz sinkend. Die meisten Haushalte bekommen in Deutschland TV über eine Satellitenschüssel oder über Fernsehkabel. Auch die Übertragung über Internet ist möglich, hier steigt die Nachfrage.

WIK-Studienautor Bernd Sörries betont, nach einer möglichen Abschaltung der Antennentechnologie DVB-T2 könnten die Verbraucher öffentlich-rechtliche Sender auch im Internet kostenlos sehen. „Es gibt keine Kostensteigerung aus Sicht der Endkunden, wenn man dieses Netz abschaltet.“

Sörries wies darauf hin, dass Antennenfernsehen lineares Fernsehen sei, das aus der Mode komme – die Nachfrage nach zeitlich flexibel abrufbaren Sendungen im Internet steige hingegen. Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bis zu 369 Millionen Euro binnen zehn Jahren einsparen könnten, wenn sie DVB-T2 abschalteten.

Ob der Wunsch der Mobilfunk-Anbieter erfüllt wird oder nicht, ist jedoch offen. Die künftige Frequenznutzung soll auf der Weltfunkkonferenz im kommenden Jahr besprochen werden. Danach wird sich die Bundespolitik damit befassen. Im Digitalzeitalter steigt die Datenmenge rasant, daher müssen die Telekommunikationsanbieter ihre Netze immer weiter optimieren.

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Die Mobilfunker sind nicht die Einzigen, die nach Frequenzrechten lechzen. Sicherheitsbehörden wollen ebenfalls niedrige Frequenzen nutzen, um einen neuen Behördenfunk aufzubauen. Für die künftige breitbandige mobile Sprach- und Datenkommunikation strebe man eine Zuteilung an, teilte die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ( BOS) mit. Zu den BOS gehört beispielsweise die Polizei.

Im Fokus stehe ein Band im 600-Megahertz-Bereich, das die Behörde gemeinsam mit der Bundeswehr nutzen möchte. Spektrum in anderen Frequenzbereichen komme für die Realisierung der BOS-Breitbandkommunikation nach derzeitigem Stand nicht infrage.

Die WIK-Studie sieht die Behördenpläne skeptisch. Für ein eigenes Funknetz der Behörden müssten rund 23.000 Basisstationen aufgebaut werden, sagt Studienautor Sörries. So ein Netz würde mehr als neun Milliarden Euro kosten und der Aufbau mehr als zehn Jahre dauern. Die Mobilfunk-Firmen wollen, dass die Behörden ihre etablierten Handynetze nutzen und dafür Geld zahlen. Laut Studie wäre das deutlich günstiger, und es würde nur 1,8 Milliarden Euro kosten.

In einer Reaktion auf die Ambitionen der Mobilfunkkonzerne betonte der Senderverbund ARD die Bedeutung des Antennenfernsehens. „In deutschen Haushalten wird DVB-T2 weiterhin millionenfach genutzt, die Nutzung sinkt nicht.“ Die ARD habe keine Abschaltpläne. Außerdem seien die vom Antennenfernsehen eingesetzten Frequenzen unerlässlich für die Medienproduktion mit drahtlosen Mikrofonen. „Hierfür gibt es keinen gleichwertigen Ersatz“, teilte die ARD-Geschäftsführung mit.

Der Mobilfunk sei heute bereits umfangreich mit Frequenzen ausgestattet. „Eine zusätzliche Nutzung der infrage stehenden Frequenzen bietet keine nachhaltige Lösung für das erwartete umfangreiche Datenwachstum des Mobilfunks.“ Vielmehr sei eine Netzverdichtung mit bereits vorhandenen Frequenzen hierfür unabdingbar und könne mit den zusätzlichen Frequenzen allenfalls kurzfristig aufgeschoben werden, hieß es von der ARD.


(mho)



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Wärmepumpen-Boom: Neubauten setzen verstärkt auf Erneuerbare


Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 Wohngebäude, die 2025 fertiggestellt wurden, nutzen hauptsächlich Wärmepumpen für Heizenergie, teilte das Statistische Bundesamt mit.

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Binnen zehn Jahren hat sich der Anteil damit mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen erst in gut 31 Prozent der 105.600 errichteten Wohngebäude die dominierende Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.

Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz, schreiben die Statistiker, weniger in Gebäuden mit vielen Wohnungen. In rund 78 Prozent aller 2025 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe für Heizenergie genutzt.

Inzwischen werden demnach knapp vier von fünf neu gebauten Wohngebäuden (78,2 Prozent) überwiegend mit erneuerbarer Energie beheizt. 2015 waren es erst 38 Prozent. Dazu zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen, Solarthermie, Biogas und Biomethan.

Erdgas wurde in neuen Wohngebäuden 2025 nur noch in gut 10 Prozent als Hauptenergiequelle eingesetzt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei über 50 Prozent. Fernwärme folgt als drittwichtigste Quelle mit einem Anteil von gut acht Prozent im vergangenen Jahr.

Ölheizungen wurden nur noch in einem Bruchteil der Neubauten eingebaut (0,3 Prozent).

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Ganz anders sieht es im Bestand aus: Hier dominiert Erdgas als primärer Energieträger: Mehr als die Hälfte (53,9 Prozent) der Wohngebäude werde damit beheizt, schreibt das Statistische Bundesamt auf Basis des Zensus 2022. Bei rund einem Viertel (24,7 Prozent) kam zudem Heizöl zum Einsatz. Erneuerbare Energien spielten im Bestand mit einem Anteil von gut zehn Prozent eine untergeordnete Rolle.

Der Gebäudesektor ist zentral, um das Ziel der Klimaneutralität in Deutschland bis 2045 zu erreichen, er verursacht rund ein Drittel der CO2-Emissionen. Doch das energetische Sanieren des Bestands kommt nur langsam voran.

Die frühere Ampel-Regierung wollte mit dem Heizungsgesetz mittelfristig die Abkehr von Heizungen mit fossilen Brennstoffen durchsetzen. Die amtierende Bundesregierung hat das Gesetz reformiert und die Vorgabe gestrichen, dass bei neuen Heizungen in der Regel mindestens 65 Prozent erneuerbare Energie eingesetzt werden müssen.


(mho)



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Robotertaxis: Waymo startet Treueprogramm | heise online


Das US-amerikanische Robotertaxi-Unternehmen Waymo führt ein Treueprogramm mit Cashback und kostenlosen Stornierungen ein. Regelmäßige Nutzer des autonomen Taxi-Dienstes können für eine monatliche Gebühr von 29,99 US-Dollar „Waymo Premier“ buchen und erhalten dafür verschiedene Vorteile. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag an.

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„Waymo Premier ist ein neues, exklusives Mitgliedschaftsprogramm auf Einladungsbasis, das speziell für diejenigen entwickelt wurde, die besonders häufig auf uns zählen“, heißt es in der Mitteilung. Premier-Kunden können demnach dank priorisierter Vermittlung die virtuelle Warteschlange umgehen und erhalten für jede Fahrt eine zehnprozentige Rückvergütung (Cashback) – in stark nachgefragten Zeiten sogar noch mehr. Zudem stehen ihnen monatlich fünf kostenlose Stornierungen zur Verfügung.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wird Waymo Premier zunächst ausgewählten Fahrgästen in San Francisco, Los Angeles und Phoenix angeboten. Künftig soll das Programm dann auch auf andere Städte ausgeweitet werden, so die Ankündigung.

Waymo befindet sich seit geraumer Zeit auf Expansionskurs. Anfang des Jahres sammelte die Alphabet-Tochter in einer Finanzierungsrunde mehr als 16 Milliarden US-Dollar ein. Das frische Kapital soll eingesetzt werden, um den Ausbau seines Robotaxi-Dienstes in den USA sowie den Eintritt in globale Märkte zu befeuern. Bislang fahren Waymos autonome Taxis in einem halben Dutzend US-Städten. Das Unternehmen hat angekündigt, in diesem Jahr in 20 Städten in den USA und im Ausland zu expandieren, darunter Dallas, San Antonio, Orlando, Nashville und London. Im Januar wurde das Netz um Miami erweitert. In New York erhielten die Expansionspläne zuletzt allerdings einen Dämpfer.

Im vergangenen Jahr verdreifachte Waymo sein jährliches Volumen auf 15 Millionen Fahrten und knackte die Marke von insgesamt 20 Millionen Fahrten. Wöchentlich absolviert das Unternehmen mittlerweile mehr als 400.000 bezahlte Fahrten und strebt laut Medienberichten bis Ende dieses Jahres mehr als eine Million bezahlte Robotaxi-Fahrten pro Woche in den Vereinigten Staaten an. Künftig will Waymo auch Kleinbusse – von der Geely-Tochter Zeekr in China gefertigte Vans mit dem Namen „Ojai“ – als autonome Taxis einsetzen. Ein Feldtest ist kürzlich in mehreren US-Städten angelaufen.


(akn)



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Testsieger: Die beste elektrische SUP-Pumpe mit Akku im Test – bequem aufpumpen


Schluss mit Pumpen per Hand: Eine elektrische SUP-Pumpe mit Akku bläst Board, Kajak oder Schlauchboot bequem auf. Wir zeigen die besten Modelle im Test.

Viele Sommergadgets – vom SUP-Board über das Schlauchboot bis hin zum Quick-up-Pool – funktionieren nur dank komprimierter Luft. Heißt im Klartext: Bevor es ins Wasser geht, muss erst gepumpt werden. Und je nach Volumen kostet das nicht nur Zeit, sondern auch Kraft.

Immerhin: Einen Quick-up-Pool muss man nur einmal pro Saison aufpumpen. Bei SUP-Board, Kajak, Schlauchboot und Badeinsel sieht die Bilanz weniger erfreulich aus – hier ist die Luftpumpe vor jedem Einsatz Pflichtprogramm. Ein SUP ist mit einer Doppelhubpumpe zwar nach 10 bis 15 Minuten startklar, doch spätestens beim zweiten Board verwandelt sich der entspannte Seeausflug in eine unfreiwillige Cardio-Einheit. Bei voluminösen Kajaks oder Schlauchbooten dehnt sich die Pump-Session entsprechend aus – inklusive Muskelkater als kostenlosen Bonus.

Wer sich diese sportliche Einlage sparen möchte, delegiert die Arbeit an eine elektrische Luftpumpe mit Akku. Viele der hier getesteten SUP-Pumpen bringen zusätzlich einen 12-V-Stecker mit, der sowohl in den Zigarettenanzünder im Auto als auch in die 12-V-Buchse einer Powerstation passt – Kabelsalat ade. Doch welches Modell taugt im Alltag wirklich etwas? Wir haben sechs elektrische SUP-Pumpen ins Testlabor und an den See geschickt. Unsere Bestenliste zeigt, welche Geräte wirklich Druck machen.

Welche ist die beste elektrische SUP-Pumpe?

Unter den von uns getesteten SUP-Pumpen hat sich die Topump TPS300 für 140 Euro als Testsieger hervorgetan. Ausschlaggebend hierfür sind insbesondere die flotte Aufpumpgeschwindigkeit und der leistungsstarke Akku. Unser Technologiesieger ist die Hoch- und Niederdruckpumpe Einhell Pressito 18/25 Hybrid für rund 100 Euro. Preis-Leistungs-Sieger ist die Dr. Meter für knapp 96 Euro.

Unser Ranking sieht wie folgt aus:

KURZÜBERSICHT

Die Topump TPS300 für 140 Euro ist unser Testsieger und richtet sich an SUP-Paddler, die keine Kompromisse bei der Aufpumpgeschwindigkeit eingehen wollen. Mit einer Aufpumpzeit von nur 9 Minuten und 32 Sekunden für ein komplettes Board (beide Kammern) gehört sie zu den schnellsten Pumpen auf dem Markt. Der 7800-mAh-Akku ermöglicht das Aufpumpen von bis zu fünf SUP-Boards mit einer Ladung. Zudem arbeitet die Pumpe trotz ihrer Leistungsfähigkeit mit erträglicher Lautstärke, was besonders in ruhigen Umgebungen oder am frühen Morgen von Vorteil ist.

VORTEILE

  • sehr schnelle Aufpumpzeit
  • großer 7800-mAh-Akku für bis zu 5 Boards
  • automatische Abschaltung bei Erreichen des Zieldrucks
  • erträgliche Lautstärke trotz hoher Leistung
  • sowohl Aufpump- als auch Ablassfunktion

NACHTEILE

  • relativ kurzer Luftschlauch

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressor ist der Gegenentwurf zu den kompakten Mini-Luftpumpen. Er ist groß, schwer, nicht ganz billig – dafür aber auch vielseitig und leistungsstark. Egal, ob Auto- und Fahrradreifen, Bälle oder große Luftmatratzen: Der Pressito pumpt alles zuverlässig auf. Die Hybridfunktion ist ein praktisches Extra.

Der Pressito 18/25 ohne Netzkabel kostet auf Amazon 75 Euro. Für den Pressito 18/25 Hybrid, der zusätzlich zum Akkubetrieb auch ans Netz gehängt werden kann, verlangt Amazon 100 Euro. Einen Einhell-Akku mit 18 V und 3 A samt Schnellladegerät gibt es ab etwa 30 Euro.

VORTEILE

  • Hochdruck- und Niederdruckfunktion
  • schnell & stark
  • umfangreiches Zubehör

NACHTEILE

  • Akku und Ladegerät nicht inklusive
  • mit 2,5 kg recht schwer
  • teuer

Die elektrische SUP-Pumpe Dr. Meter für knapp 96 Euro ist unser Preis-Leistungs-Sieger und ideal für diejenigen, die eine zuverlässige elektrische Pumpe mit praktischen Zusatzfunktionen suchen.

VORTEILE

  • praktische Zubehörtasche mit Platz für Netzteil
  • langer Luftschlauch
  • automatische Abschaltung beim Erreichen des Zieldrucks
  • sowohl Aufpump- als auch Entleerungsfunktion

NACHTEILE

  • maximaler Druck von nur 16 PSI könnte für manche SUPs nicht ausreichen
  • mit 10:10 Minuten nicht die schnellste Aufpumpzeit

Ratgeber

Wie unterscheiden sich elektrische Luftpumpen?

Generell gibt es zwei Hauptunterscheidungsmerkmale bei den elektrischen Luftpumpen für aufblasbare SUP-Boards, Kajak und Schlauchboot. Da gibt es die etwas kompakteren und günstigeren einstufigen Modelle und die teureren, zweistufigen Pumpen. Während erstere mit immer gleicher Kraft und Luftmenge arbeiten, verfügen die besseren Pumpen über zwei unterschiedliche Leistungsstufen. Stufe Eins fördert eine höhere Menge Luft, schafft aber keinen hohen Druck. Stufe Zwei pumpt zwar weniger Luft, diese aber mit mehr Druck.

Das zweite Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Stromversorgung. Günstige Luftpumpen sind auf eine externe Stromquelle angewiesen und werden per Kabel betrieben. Höherpreisige Modelle verfügen zusätzlich über einen integrierten Akku. Dadurch lassen sie sich auch unabhängig von Steckdose, Fahrzeug oder Powerstation nutzen und bieten deutlich mehr Flexibilität am See oder auf dem Campingplatz.

Pumpen mit integriertem Akku funktionieren kabellos und fernab jeder Steckdose.

Zusätzliche Merkmale wie eine Powerbank-Funktion mit USB-Anschluss, eine integrierte Taschenlampe oder eine im Lieferumfang enthaltene Tragetasche sind zwar nicht essenziell für die Pumpleistung des Geräts, für den ein oder anderen aber eventuell dennoch wichtig bei der Kaufentscheidung.

Wie groß sind elektrische SUP-Pumpen?

Elektrische Luftpumpen für Schlauchboot und SUP sind etwa so groß wie ein Schuhkarton. Der integrierte Akku hat dabei kaum oder keine Auswirkungen auf Größe und Form der Geräte. Die von uns getesteten elektrischen Luftpumpen wiegen zwischen 1,4 kg und 3,2 kg.

Was muss eine gute Akku-SUP-Pumpe können?

Alle sechs getesteten Pumpen verfügen über eine Auf- und Abpumpfunktion und dementsprechend über zwei Anschlüsse für den im Lieferumfang enthaltenen Luftschlauch. Dieser kommt in der Regel mit einem Satz verschiedener Aufsätze und Dichtungsringe, um damit sowohl SUP, Schlauchboot als auch Luftbett, Luftmatratze oder Kite aufzupumpen.

Der Schlauch der Pumpe von ATG ist länger als der von Airbank oder den Topump-Modellen.

Auch ein Display und Funktionstaster zum Einstellen und Überprüfen des Drucks sind bei allen Modellen vorhanden. Auf Wunsch kann hier zwischen der Anzeige in bar und PSI gewechselt werden.

Zum Laden verfügen fast alle Geräte über einen 12-V-Kfz-Anschluss (Zigarettenanzünder) und ein Netzteil für die Steckdose. Die meisten der getesteten Modelle können auch als Powerbank verwendet werden, um damit etwa das Smartphone zu laden. Das Modell Dr. Meter hat zudem eine Taschenlampe integriert und eine praktische Tasche im Lieferumfang.

Wie unterscheiden sich die Akkus?

Die Akkukapazität bewegt sich bei den von uns getesteten Produkten von 5200 mAh bis 12.000 mAh. Je nach Modell lassen sich so zwischen drei und fünf Boards mit Luft befüllen.

Die Akkus werden per Netzteil, USB oder per 12-Volt-Anschluss geladen.

Allerdings geben nicht alle Hersteller an, um welche Boards es sich handelt. SUP-Boards sind in ganz unterschiedlichen Größen mit verschiedenem Volumen erhältlich. Auch der benötigte Druck hat großen Einfluss auf den Akkuverbrauch.

Im Praxistest nutzen wir für die Akku-SUP-Pumpen unser privates SUP von AKD mit zwei getrennten Luftkammern und den Abmessungen 325 × 82 × 15 cm und einem empfohlenen Druck von maximal 15 PSI. Dieses Brett können alle Testgeräte mit Akku mindestens zweimal in Folge auf- und wieder leerpumpen. Mit den Modellen von AGT, Dr. Meter, Airbank und der Topump TPS300 sind auch drei bis vier Boards möglich, bevor der Akku leer ist. Allerdings sollte man hier regelmäßig Pausen einlegen, um die Pumpen nicht zu überhitzen.

Wie stark muss man ein SUP aufpumpen?

Während man bei anderen Luftpumpen hierzulande den Druck in bar angibt, spricht man im Zusammenhang mit SUP-Boards von PSI (Pounds per Square Inch). SUP-Pumpen bieten jedoch häufig die Funktion an, die Anzeige von PSI auf bar zu wechseln, wodurch es leichter fällt, die Pumpe für andere Gegenstände zu verwenden, für die der benötigte Druck in bar und nicht PSI angegeben ist.

In der Regel erreichen die zweistufigen elektrischen Luftpumpen einen Druck von 15 bis 20 PSI (etwa 1,0 bis 1,38 bar). Wie viel tatsächlich benötigt wird, hängt vom Anwendungszweck ab. Die meisten SUP-Boards sind mit 15 PSI ausreichend befüllt. Den gewünschten Luftdruck stellt man bequem per Display und Funktionstasten ein. Wird der zuvor gewählte Wert erreicht, stoppen die Pumpen automatisch. Das klappt auch beim Absaugen der Luft, um das SUP zusammenzupacken. Dann allerdings muss man den Schlauchanschluss am Gerät tauschen und das Ventil vom Board öffnen.

Zwar reichen auch einstufige Luftpumpen, um etwa Luftmatratzen und Schlauchboote zu befüllen, bei SUP-Boards mit einem höheren empfohlenen Druck von 15 bis 20 PSI (1,38 bar) kommen aber günstige Modelle schnell an ihre Grenzen. Im Ergebnis dauert das Aufpumpen im besten Fall deutlich länger oder man muss gar zusätzlich noch mit der Handpumpe nachhelfen.

Speziell für SUP-Boards beworbene einstufige Hochdruckpumpen wie Outdoormaster The Dolphin schaffen die in der Regel erforderlichen 15 PSI problemlos. Man muss hier aber genau auf die Herstellerangaben achten. Die mit den 18-Volt-Akkus des Herstellers betriebene, elektrische Luftpumpe von Bosch ist etwa prima für Badespielzeug und Quick-up-Pool geeignet, für SUPs fehlt es aber an Leistung. Ähnlich sieht es mit den günstigen Pumpen ab etwa 25 Euro aus – diese eignen sich im besten Fall für die Vorarbeit am SUP. Für den für die Stabilität benötigten Druck muss man dann allerdings per Handpumpe sorgen.

Alle sechs Testgeräte arbeiten mit einer zweistufigen Hochdruckpumpe. Die erste Stufe dient zum Befüllen mit großer Luftmenge. Hier liegt der maximale Luftdurchsatz bei bis zu 350 Litern Luft pro Minute. Sind Board oder Boot dann einigermaßen aufgefüllt, startet die zweite Stufe. Diese fördert zwar weniger Luft, schafft es aber, den benötigten hohen Druck zu erzeugen.

Bei SUPs sind 15 psi meist ausreichend – manche Modelle benötigen aber 20 psi.

Sowohl für die Tests der Akku-SUP-Pumpen als auch in der Praxis pumpen wir unser Board mit 14,5 PSI auf – in der Vergangenheit haben wir damit gute Erfahrungen gemacht, auch wenn die Empfehlung bei 15 PSI liegt. Diesen Druck schaffen alle getesteten elektronischen Pumpen problemlos. Stufe Eins ist bei den Pumpen nur die ersten zwei, drei Minuten aktiv. Den größten Teil der Zeit sind die Geräte dann damit beschäftigt, den benötigten hohen Druck aufzubauen.

Zwar gibt es auch Boards mit weniger empfohlenem Druck, in der Regel werden aber 15 PSI benötigt. Allerdings sollte man genau hinsehen. Hochwertige SUP-Boards benötigen teilweise sogar 20 PSI. Alle Geräte in unserem Testfeld schaffen bis zu 20 PSI. Markengeräte von Airbank oder Topump schaffen problemlos mehrere Boards in Folge. Günstigen Pumpen sollte man nach spätestens 15 bis 20 Minuten eine Pause gönnen, um Schäden durch Hitzeentwicklung zu vermeiden.

Bei Schlauchbooten ist der benötigte Druck mit 2 bis 4 PSI um einiges geringer, allerdings wird deutlich mehr Luftvolumen benötigt. Hier ist es deshalb genau umgekehrt und den größten Teil der Zeit laufen die Pumpen auf Stufe Eins. Lediglich am Ende wird kurzer Druck aufgebaut.

Wie laut ist eine elektrische SUP-Pumpe im Betrieb?

Kommen wir zum unangenehmen Teil, der leider sehr hohen Lautstärke der elektrischen Pumpen. Zwar gibt es auch hier Unterschiede, wirklich leise ist aber keine der Luftpumpen. Was am ruhigen Seeufer nur unschön ist, sorgt am Baggersee und auf dem Campingplatz schnell für böse Blicke. Während die elektrischen Luftpumpen in Stufe Eins noch moderat wie ein lauter Ventilator klingen, machen sie in Stufe Zwei richtig Krach und erreichen Werte zwischen 80 und 95 dB. Zum besseren Verständnis: Ein Schallpegel ab 85 dB kann das menschliche Gehör bereits nachhaltig schädigen. Schallwellen ab 95 dB sind für den Menschen auf Dauer fast unerträglich, was wir so bestätigen können.

Die kleine Topump TPS260 ist nur halb so groß wie die Airbank-Pumpe, aber deutlich lauter.

Am wenigsten schlimm empfinden wir die Geräuschentwicklung bei AGT, Einhell Pressito und der Topump TPS300. Hier haben wir kein schlechtes Gewissen, unser SUP am Rande des Badestrandes zu befüllen. Das ist aber nicht immer so.

Die mit großem Abstand unangenehmste und lauteste Pumpe im Testfeld ist die Airbank Whale Shark Pro. In geschlossenen Räumen ist die Lautstärke nur mit Gehörschutz auszuhalten. Aber auch im Freien macht man sich mit dieser Pumpe keine Freunde. Wer am See oder auf dem Campingplatz nicht zur Persona non grata erklärt werden will, sollte diese Pumpe nur zu Hause verwenden.

Wie unterscheiden sich elektische Luftpumpen für SUP und Fahrrad?

Elektrische Luftpumpen für Bikes erfüllen ganz andere Anforderungen.

Zwar erreichen diese Pumpen mit 6 bis 11 bar einen deutlich höheren maximalen Druck, allerdings fördern sie viel weniger Luft als eine SUP-Pumpe. Ventil-Adapter, mit denen solche Fahrradpumpen auch am SUP oder Schlauchboot angeschlossen werden können, gibt es zwar, allerdings sollte man sich dieses Investment sparen. Das Aufpumpen des SUP-Boards mit einer elektrischen Fahrradluftpumpe würde Stunden dauern.

Welches sinnvolle Zubehör für SUP-Boards gibt es?

Besser als in einen Adapter für die Fahrradpumpe ist das Geld etwa in einen Schalldämpfer für das Luftventil investiert. Das Ablassen der Luft aus den mit hohem Druck gefüllten Boards erzeugt ein sehr lautes Zischen, was nicht nur die eigenen Ohren belastet. Wer seine Umwelt und Mitmenschen schonen und nicht erschrecken will, bekommt mit dem Silent Air Remover für 40 Euro eine teure, aber optimal funktionierende Lösung.

Eine weitere gute Investition beim Kauf einer elektrischen Luftpumpe kann ein längerer Luftschlauch sein. Der Schlauch der SUP-Pumpe von AGT ist recht kurz und starr, weshalb er auf lange Sicht besser durch eine längere und flexiblere Variante ersetzt werden sollte. Vernünftige Luftschläuche gibt es ab etwa 20 Euro.

Für den Transport auf dem Wasser empfehlen wir die Anschaffung eines sogenannten Drybags ab 10 Euro. Die komplett wasserdichten Taschen halten Handtuch, Ersatzkleidung und Smartphone in jedem Fall trocken. Wer dem Trubel am Ufer entkommen will, kann sein SUP auch schön als schwimmenden Liegestuhl verwenden. Damit das Board beim Sonnenbad nicht abtreibt, lohnt sich hier die Investition in einen kleinen SUP-Anker für etwa 25 bis 30 Euro.

Ob die mehreren hundert bis über zweitausend Euro für einen SUP-Motor angemessen sind, können wir derzeit bisher nicht beantworten. Erhältlich sind die Elektromotoren inzwischen in großer Auswahl – ein Testgerät haben wir aber bisher nicht in die Finger bekommen.

Was kosten SUP oder Badeplattform?

SUP-Boards sind aus verschiedenen Gründen so beliebt. Die Multifunktionsboards können zum Planschen, ernsthaften Stand-up-Paddeln oder im Sitzen als Kajak eingesetzt werden. Der Transport der nur rund 10 kg leichten Boards ist dank der kompakten Masse problemlos auch im Kofferraum möglich – anders als beim klassischen Surfbrett. Hinzu kommt ein in den vergangenen Jahren immer weiter gesunkener Preis. Günstige Einsteiger Allround-Boards inklusive Handpumpe und Paddel gibt es mittlerweile in ordentlicher Auswahl für unter 160 Euro. Etwas höherwertige Modelle mit doppelter Luftkammer sind deutlich teurer.

Dieses SUP verfügt über zwei getrennte Luftkammern, die nacheinander befüllt werden.

Wer keine sportlichen Aktivitäten auf dem Brett plant, sondern es lediglich als schwimmende Liege benutzen will, sollte sich alternativ die sogenannten Badeplattformen ansehen. Diese luftgefüllten Plattformen sind ähnlich wie die SUPs aufgebaut und dementsprechend ebenso stabil, nur eben deutlich größer. Mit den weichen und empfindlichen Badeinseln sind diese deutlich stabileren, aber teureren Schwimminseln nicht zu vergleichen. Hier kann man bequem mit Liegestuhl und Sonnenschirm auf dem Wasser entspannen.

Alternativen

Für die gelegentliche Nutzung gibt es günstige Alternativen ohne Akku. Ein Beispiel ist die Gicle AP-881-L (Testbericht) für 77 Euro. Sie benötigt allerdings eine 12-V-Steckdose – etwa im Fahrzeug oder an einer Powerstation.

Wer weder SUP noch Kajak, Schlauchboot & Co., sondern Schwimmreifen, Luftmatratze und Ähnliches aufpumpen will, der kann zu den günstigen einstufigen Pumpen greifen und Geld sparen. Auch wer auf einen integrierten Akku verzichtet, kann sparen. Bei günstigen Modellen wie der Gille AP-881-L (Testbericht) wird dann allerdings eine Steckdose mit 12 V benötigt.

Fazit

Zweistufige elektrische Luftpumpen mit eingebautem Akku gibt es bereits knapp unter 100 Euro – sie ersparen einem die Schinderei vor der Tour mit Boot oder Stand-up-Board und pumpen auch fernab jeder Steckdose automatisch auf.

An der falschen Stelle sparen sollte man bei einer elektrischen SUP-Pumpe allerdings nicht: Die Preisunterschiede zwischen den Geräten sind kleiner als die praktischen Unterschiede bei Leistung und Lautstärke. Auch No-Name-Pumpen sind nicht wirklich billig – der Griff zum stärkeren und leiseren Markengerät lohnt sich.

Ihren Job machen am Ende alle getesteten Modelle. Wer aber schon Geld investiert, sollte gleich zum Spitzenmodell greifen. Als Testsieger hat sich die Topump TPS300 hervorgetan. Technologiesieger ist die Hoch- und Niederdruckpumpe Einhell Pressito 18/25 Hybrid, Preis-Leistungs-Sieger ist das Modell von Dr. Meter.

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Topump TPS300 im Test: Kraftvolle SUP-Pumpe mit starkem Akku

Die Topump TPS300 überzeugt mit einer Aufpumpzeit von unter 10 Minuten für ein komplettes SUP-Board. Ob auch der Rest des Gesamtpakets gefällt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • sehr schnelle Aufpumpzeit
  • großer 7800-mAh-Akku für bis zu 5 Boards
  • automatische Abschaltung bei Erreichen des Zieldrucks
  • erträgliche Lautstärke trotz hoher Leistung
  • sowohl Aufpump- als auch Ablassfunktion

NACHTEILE

  • relativ kurzer Luftschlauch

Die Topump TPS300 überzeugt mit einer Aufpumpzeit von unter 10 Minuten für ein komplettes SUP-Board. Ob auch der Rest des Gesamtpakets gefällt, zeigt der Test.

SUP-Board eine Lösung für einen der größten Ärgernisse beim Paddelsport. Zum Preis von 125 Euro positioniert sich die elektrische Luftpumpe im mittleren Preissegment und lockt mit einem kraftvollen 7800-mAh-Akku, der mehrere Boards mit einer Ladung bewältigen soll.

Wir haben die kompakte Pumpe auf ihre Praxistauglichkeit geprüft und untersucht, ob die schnelle Aufpumpzeit mit Abstrichen bei anderen Eigenschaften erkauft wird. Besonders interessierte uns, wie sich der Akku im Dauereinsatz schlägt, wie laut die Pumpe arbeitet und wie präzise die Drucksteuerung funktioniert. Wie sie schlussendlich abgeschnitten hat, zeigt unser Test.

Hinweis: Die Topump TPS300 wird mittlerweile mit einem 5200-mAh-Akku anstelle des von uns getesteten 7800-mAh-Akku verkauft. Wir haben bei Topump nach einem Grund für den Wechsel gefragt. Der kleinere Akku soll laut Hersteller moderner und sicherer sein und dadurch eine höhere Kapazität haben (96,2 Wh anstatt bisher 86,5 Wh). Am Funktionsumfang der Pumpe hat sich ansonsten aber nichts geändert.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Topump TPS300 präsentiert sich in einem schlichten, blauen Kunststoffgehäuse, das robust und widerstandsfähig wirkt. Mit Abmessungen von 30,8 × 20 × 14,3 cm und einem Gewicht von 2 kg ist sie zwar nicht die kompakteste Pumpe auf dem Markt, bietet aber durch ihre Größe eine stabile Standfläche während des Betriebs.

Im Inneren arbeitet ein leistungsstarker Motor, der einen Druckbereich von 0 bis 20 PSI abdeckt – mehr als ausreichend für die meisten SUP-Boards, die typischerweise mit 12 bis 15 PSI betrieben werden. Die Druckeinstellung erfolgt präzise über einen digitalen Controller, der eine automatische Abschaltung bei Erreichen des gewünschten Drucks garantiert. Dies verhindert ein Überpumpen des Boards und schont das Material.

Der integrierte 7800-mAh-Akku stellt einen der größten Pluspunkte der TPS300 dar. Er ermöglicht laut Hersteller das Aufpumpen von bis zu fünf SUP-Boards mit einer einzigen Ladung – ein Wert, den wir im Test bestätigen konnten. Die Ladezeit des Akkus beträgt etwa drei bis vier Stunden, was angesichts der Kapazität ein guter Wert ist.

Die Pumpe verfügt sowohl über eine Aufpump- als auch eine Ablassfunktion, was besonders beim Zusammenpacken des Boards praktisch ist. Ein kleiner Kritikpunkt betrifft den Luftschlauch, der mit etwa 50 cm deutlich kürzer ausfällt als bei Konkurrenzmodellen von ATG oder Sportime. Für die meisten Anwendungsfälle reicht die Länge aus, bei Bedarf sind längere Luftschläuche jedoch separat erhältlich.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen soliden Eindruck. Alle Anschlüsse sitzen fest, die Bedienelemente reagieren zuverlässig, und das Gehäuse zeigt keine Verarbeitungsmängel.

Praxistest

Im praktischen Einsatz zeigt die Topump TPS300 ihre Stärken. Mit einer Aufpumpzeit von 9 Minuten und 32 Sekunden für ein komplettes SUP-Board (beide Kammern) ist sie die schnellste Pumpe in unserem Vergleichstest. Beeindruckend ist dabei, dass sie trotz der hohen Leistung mit einer noch erträglichen Lautstärke arbeitet.

Die automatische Abschaltung funktioniert präzise und zuverlässig. Sobald der eingestellte Druck erreicht ist, stoppt die Pumpe selbstständig – ein wichtiges Sicherheitsmerkmal, das Schäden am Board verhindert. Die Druckanzeige arbeitet präzise und lässt sich in verschiedenen Einheiten (PSI, BAR) anzeigen.

Besonders praktisch ist die Doppel-Funktion des Aufpumpens und Luftablassens. Das Ablassen der Luft geht mit der elektrischen Unterstützung deutlich schneller und einfacher vonstatten als manuell. Einziger Wermutstropfen im Praxistest ist der bereits erwähnte kurze Luftschlauch, der in manchen Situationen etwas mehr Flexibilität bieten könnte.

Die Akkulaufzeit entspricht den Herstellerangaben. Mit einer vollen Ladung konnten wir tatsächlich fünf SUP-Boards aufpumpen, bevor der Akku zur Neige ging – ein hervorragender Wert, der die TPS300 besonders für Familien oder Gruppen interessant macht.

Preis

Die Topump TPS300 kostet 140 Euro und bewegt sich damit im oberen Preissegment für elektrische SUP-Pumpen mit Akku.

Fazit

Die Topump TPS300 überzeugt im Test auf ganzer Linie und setzt sich als Testsieger durch. Mit ihrer Kombination aus hoher Pumpleistung, langer Akkulaufzeit und zuverlässiger Funktionalität bietet sie alles, was man von einer elektrischen SUP-Pumpe erwarten kann. Die Aufpumpzeit von unter 10 Minuten für ein komplettes Board ist beeindruckend und spart wertvolle Zeit am Wasser.

Zwar ist die TPS300 mit 2 kg nicht die leichteste Pumpe auf dem Markt, doch das zusätzliche Gewicht wird durch den leistungsstarken 7800-mAh-Akku mehr als kompensiert. Die Möglichkeit, bis zu fünf Boards mit einer Ladung aufzupumpen, macht sie besonders für Familien oder Gruppen zur idealen Wahl.

Der einzige nennenswerte Kritikpunkt betrifft den etwas kurzen Luftschlauch, was jedoch durch den Kauf eines längeren Schlauchs leicht behoben werden kann. Dieses kleine Manko fällt angesichts der ansonsten hervorragenden Performance kaum ins Gewicht.

Zum Preis von 140 Euro stellt die Topump TPS300 eine klare Kaufempfehlung dar. Sie vereint Leistung, Zuverlässigkeit und Ausdauer zu einem fairen Preis und macht das lästige Aufpumpen von SUP-Boards zu einer schnellen und mühelosen Angelegenheit.

Einhell Pressito Hybrid im Test: Akku-Luftpumpe mit 18 V für SUP, Boot & Reifen

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid ist ein leistungsstarker Akku-Kompressor, der sowohl Hochdruck zum Aufpumpen von Auto- und Fahrradreifen als auch Niederdruck zum Befüllen von Luftmatratzen bietet. Wir haben die vielseitige elektrische Luftpumpe getestet.

VORTEILE

  • Hochdruck- und Niederdruckfunktion
  • schnell & stark
  • umfangreiches Zubehör

NACHTEILE

  • Akku und Ladegerät nicht inklusive
  • mit 2,5 kg recht schwer
  • teuer

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid ist ein leistungsstarker Akku-Kompressor, der sowohl Hochdruck zum Aufpumpen von Auto- und Fahrradreifen als auch Niederdruck zum Befüllen von Luftmatratzen bietet. Wir haben die vielseitige elektrische Luftpumpe getestet.

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressor ist eine wahre Allzweckwaffe, wenn es ums Aufpumpen geht. Als Mitglied der Power-X-Change-Familie benötigt er eine 18V Batterie, die separat erhältlich ist. Damit ist der Kompressor mobil einsetzbar. Dank der praktischen Hybridfunktion lässt er sich aber auch per Stromkabel betreiben – ideal für den Einsatz zu Hause oder in der Garage. Aber Achtung: Es gibt auch eine Variante ohne Netzkabel.

Der Pressito 18/25 ohne Netzkabel kostet auf Amazon 75 Euro. Für den Pressito 18/25 Hybrid, der zusätzlich zum Akkubetrieb auch ans Netz gehängt werden kann, verlangt Amazon 103 Euro.

Die Hochdruckpumpe eignet sich perfekt zum schnellen Aufpumpen von Auto- und Fahrradreifen oder Bällen. Dabei lässt sich der gewünschte Druck bis 11 bar genau einstellen. Ist dieser erreicht, schaltet sich der Kompressor automatisch ab.

Zusätzlich verfügt der Einhell Pressito über eine Niederdruckpumpe zum Belüften von großen Luftmatratzen, Schlauchbooten oder Gummibooten. Und sogar das Entlüften geht damit ganz einfach durch die integrierte Absaugfunktion. Mehr zu elektrischen Luftpumpen mit viel Luftvolumen gibt es in unserer Bestenliste elektrische Luftpumpe mit Akku für SUP & Schlauchboot.

Viel Zubehör im Lieferumfang

Der Lieferumfang des Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressors ist umfangreich. Im integrierten Aufbewahrungsfach findet sich ein 4-tlg. Adapter-Set für das Aufpumpen von Luftmatratzen, Bällen, Auto- & Radreifen.

Die zweizeilige Druckanzeige ermöglicht das einfache Ablesen des Soll- und Ist-Drucks. Der Druck kann dabei in Bar, PSI oder kPa angezeigt werden.

Ein praktisches Extra ist das integrierte Notfalllicht zum Beleuchten des Einsatzortes. So findet man auch im Dunkeln das richtige Ventil. Transportieren lässt sich die 2,5 kg schwere Luftpumpe bequem am Tragegriff.

Wermutstropfen: Akku und Ladegerät müssen separat erworben werden. Sie gehören nicht zum Lieferumfang.

Leistungsdaten laut Hersteller

  • Luftdurchsatz (Hochdruck) bei 0 bar: 19 l/min
  • Luftdurchsatz (Hochdruck) bei 4 bar: 12 l/min  
  • Luftdurchsatz (Hochdruck) bei 7 bar: 10 l/min
  • Luftdurchsatz (Niederdruck) aufpumpen: 450 l/min
  • Luftdurchsatz (Niederdruck) abpumpen: 360 l/min

Einhell Pressito im Praxis-Test

Im Test zeigt der Akku-Kompressor seine Stärken – allerdings auch seine Schwäche. Mit 2,5 kg ist er ganz schön schwer und sperrig. In den Rucksack passt er deshalb nur bedingt.

Dafür überzeugt er durch viel Power und gute Ausstattung. Der 70 cm lange Druckluftschlauch mit Klemmventil für Schraderventile eignet sich perfekt für Auto- und Fahrradreifen. Auch Bälle pumpt der Einhell Pressito im Nu auf den gewünschten Druck auf.

Wo der Pressito 18/25 Hybrid wirklich aus der Masse heraussticht, ist die zusätzliche Niederdruck-Funktion. Mit dem 1,6 m langen, ausziehbaren Schlauch lassen sich auch große Luftmatratzen, Gummi- oder Schlauchboote mühelos auf- und sogar wieder abpumpen. Bis zu 450 l/min schafft er laut Hersteller beim Aufblasen, 360 l/min beim Absaugen.

Die Einhell Pressito 18/25 hat zwei Anschlüsse für den Niederdruckschlauch – zum Auf- und Abpumpen.

Im Test verwendeten wir einen 4,0-Ah-Akku aus dem Power-X-Change-System. Damit erreicht der Kompressor laut Hersteller eine Laufzeit von 44 Minuten im Leerlauf – mit einem 8,0-Ah-Akku sind sogar 88 Minuten drin. Für mehrere Aufpumpvorgänge unseres Paddle-Boards reicht das problemlos aus – allerdings benötigt die Hybrid-Pumpe mit fast 14 Minuten recht lang, bis die gewünschten 14,5 PSI erreicht sind. Bei hochwertigen SUP-Boards mit höheren Druckanforderungen von 15 bis 20 PSI stößt die Niederdruckpumpe dann an ihre Grenzen. Das Aufpumpen einfacher SUPs, Schlauchboote, Planschbecken und Luftmatratzen mit geringerem Innendruck geht zügig vonstatten, das anschließende Absaugen der Luft erleichtert das Verstauen erheblich.

Die automatische Abschaltung arbeitet präzise und verhindert ein Überpumpen. Die Lautstärke bewegt sich auf typischem Kompressor-Niveau, die Druckeinstellung erfordert etwas Eingewöhnung, geht aber intuitiv von der Hand.

Preis

Mit 103 Euro bei Amazon ist der Einhell Pressito 18/25 Hybrid kein Schnäppchen. Die reine Akku-Variante ohne Hybridfunktion gibt es immerhin schon für ca. 75 Euro. In beiden Fällen kommen aber noch Kosten für Akku und Ladegerät hinzu.

Wer den Platz und das nötige Kleingeld hat, bekommt mit dem Pressito 18/25 Hybrid eine sehr leistungsstarke und vielseitige Akku-Luftpumpe, die so manche günstigere Mini-Luftpumpe in den Schatten stellt.

Fazit

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressor ist der Gegenentwurf zu den kompakten Mini-Luftpumpen. Er ist groß, schwer, nicht ganz billig – dafür aber auch vielseitig und leistungsstark. Egal, ob Auto- und Fahrradreifen, Bälle oder SUP-Boards, große Luftmatratzen und Schlauchboote: Der Pressito pumpt alles zuverlässig auf. Die Hybridfunktion ist ein praktisches Extra.

Für preisbewusste Gelegenheitsnutzer, die eine kompakte Luftpumpe für Fahrradreifen und Co. suchen, ist er sicher überdimensioniert. Wer aber eine leistungsstarke Akku-Luftpumpe mit 2-in-1-Funktion für daheim und unterwegs sucht, liegt mit dem Einhell Pressito Hybrid goldrichtig.

Dr. Meter im Test: Vielseitige elektrische SUP-Pumpe mit solider Ausstattung

Die elektrische SUP-Pumpe Dr. Meter wartet mit durchdachter Ausstattung und praktischem Zubehör auf. Ob sie auch mit solider Leistung punkten kann, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • praktische Zubehörtasche mit Platz für Netzteil
  • langer Luftschlauch
  • automatische Abschaltung beim Erreichen des Zieldrucks
  • sowohl Aufpump- als auch Entleerungsfunktion

NACHTEILE

  • maximaler Druck von nur 16 PSI könnte für manche SUPs nicht ausreichen
  • mit 10:10 Minuten nicht die schnellste Aufpumpzeit

Die elektrische SUP-Pumpe Dr. Meter wartet mit durchdachter Ausstattung und praktischem Zubehör auf. Ob sie auch mit solider Leistung punkten kann, zeigt unser Test.

Elektrische SUP-Pumpen wie die Dr. Meter erleichtern das Aufpumpen der Boards ungemein. Die Dr. Meter positioniert sich im mittleren Preissegment und liefert neben ihrer Pumpfunktion mit 6000 mAh Akku einige praktische Extras wie eine Powerbank-Funktion und eine integrierte Taschenlampe.

Wir haben getestet, ob die SUP-Pumpe Dr. Meter im Alltag überzeugt.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Dr. Meter präsentiert sich in einem orangefarbenen Kunststoffgehäuse. Mit den Maßen 28,6 × 22,3 × 19,6 cm und einem Gewicht von 2,2 kg ist sie weder besonders groß noch kompakt. Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck, alle Komponenten wirken robust und für den Outdoor-Einsatz geeignet.

Ein besonderes Highlight ist die mitgelieferte Zubehörtasche, die nicht nur die Pumpe selbst, sondern auch das Netzteil aufnehmen kann – hilfreich beim Transport. Der Luftschlauch ist angenehm lang dimensioniert, was die Handhabung beim Aufpumpen erleichtert und mehr Bewegungsfreiheit erlaubt als manche Konkurrenzmodelle.

Die Pumpe arbeitet mit einer Luftleistung von 350 Litern pro Minute. Clever gelöst ist der automatische Wechsel der Betriebsmodi: Zunächst pumpt das Gerät mit hoher Durchflussrate (350 l/min), um dann für die Feinabstimmung auf eine niedrigere Rate (70 l/min) umzuschalten. Dies ermöglicht eine präzise Druckkontrolle und schont gleichzeitig das Material des SUP-Boards.

Der maximale Druck liegt bei 16 PSI, was für die meisten Standard-SUPs ausreicht, 20 PSI wären aber schöner gewesen. Die Pumpe schaltet automatisch ab, wenn der eingestellte Druck erreicht wurde.

Sowohl das Aufpumpen als auch das Entleeren von Luft unterstützt die Dr. Meter, was den Abbau des Boards nach dem Paddeln erheblich erleichtert. Die zusätzliche USB-Powerbank-Funktion und die integrierte Taschenlampe sind zwar eher als nette Extras zu betrachten, können aber in bestimmten Situationen nützlich sein.

Praxistest

Das Aufpumpen eines SUP-Boards absolviert die Dr. Meter mit rund 10 Minuten und 10 Sekunden, damit etwas langsamer als es manche Konkurrenzmodelle tun, sie liegt aber immer noch in einem akzeptablen Bereich. Während des Betriebs bleibt die Lautstärkeentwicklung erfreulich moderat, was besonders in ruhigen Umgebungen wie an abgelegenen Seen oder am frühen Morgen am Strand angenehm auffällt.

Die automatische Umschaltung zwischen hoher und niedriger Durchflussrate funktioniert zuverlässig und sorgt für eine präzise Druckanpassung in der Endphase des Aufpumpvorgangs. Die automatische Abschaltung beim Erreichen des Zieldrucks arbeitet präzise und verhindert zuverlässig ein Überpumpen des Boards.

Der 6000-mAh-Akku bietet ausreichend Kapazität für mehrere Aufpumpvorgänge, sodass auch ein Familienausflug mit mehreren SUPs problemlos möglich ist. Die Powerbank-Funktion liefert im Notfall Strom für Smartphone oder andere USB-Geräte, während die Taschenlampe bei Dämmerung oder Dunkelheit praktische Dienste leistet.

Preis

Die Dr. Meter SUP-Pumpe kostet derzeit knapp 96 Euro anstatt der vorherigen 138 Euro. Angesichts der gebotenen Funktionalität, der soliden Verarbeitung und der praktischen Zusatzfunktionen ist das ein richtiges Schnäppchen.

Fazit

Die Dr. Meter überzeugt im Test als solide elektrische SUP-Pumpe mit durchdachter Ausstattung. Sie bietet ein gelungenes Gesamtpaket aus ausreichender Akkukapazität, angenehmer Lautstärke und praktischem Zubehör wie der Transporttasche und dem langen Luftschlauch.

Die Aufpumpzeit von gut 10 Minuten ist zwar nicht rekordverdächtig, aber für die meisten Anwender vollkommen ausreichend. Der maximale Druck von 16 PSI könnte für einige Spezial-Boards knapp bemessen sein, deckt aber den Bedarf der meisten Freizeitpaddler problemlos ab. Die automatische Abschaltfunktion und der zweistufige Aufpumpmodus sind intelligente, komfortable Zusätze.

Die weiteren Funktionen wie Powerbank und Taschenlampe betrachten wir als nette Extras, die in bestimmten Situationen durchaus nützlich sein können, aber kein entscheidendes Kaufargument darstellen. Mit einem Preis von knapp 90 Euro ist die Pumpe nicht günstig, bietet aber ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Test vergeben wir daher viereinhalb von fünf Sternen.

Elektrische SUP-Pumpe Airbank Whale Shark Pro im Test: 7800-mAh-Akku & 20 PSI

Auf dem Papier kann die Airbank Whale Shark Pro durchaus mit der Konkurrenz mithalten. Ob die elektrische SUP-Pumpe auf Worte auch Taten folgen lässt, zeigen wir im Test.

VORTEILE

  • 7800-mAh-Akku
  • Solide Verarbeitung
  • Relativ flotte Aufpumpzeit von 10:33

NACHTEILE

  • Mit 3,2 kg vergleichsweise schwer
  • Größtes Gerät im Testfeld
  • Unangenehm Laut
  • Sehr kurzer Luftschlauch

Auf dem Papier kann die Airbank Whale Shark Pro durchaus mit der Konkurrenz mithalten. Ob die elektrische SUP-Pumpe auf Worte auch Taten folgen lässt, zeigen wir im Test.

Mit ihrem 7800-mAh-Akku pumpt die Airbank Whale Shark Pro zuverlässig mit einem Druck von 20 PSI angenehm schnell SUP-Boards auf. Mit ihrem Kampfgewicht ist sie allerdings nicht die portabelste unter den SUP-Pumpen. Ob sie auch fernab dessen überzeugt, verrät der Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Airbank Whale Shark Pro präsentiert sich in einem hellvioletten Kunststoffgehäuse, das robust und widerstandsfähig wirkt. Mit ihren Abmessungen von 34 × 23 × 14 cm und einem Gewicht von 3,2 kg ist sie die größte und schwerste Pumpe in unserem Testfeld. Dies bietet zwar einerseits Stabilität beim Betrieb, macht sie andererseits aber weniger transportfreundlich als kompaktere Modelle.

Im Lieferumfang enthalten sind neben der Pumpe selbst verschiedene Luftdüsen für unterschiedliche Ventiltypen, ein Luftschlauch, ein Ladekabel sowie eine Bedienungsanleitung.

Sie ist mit einem 12-V-Akku mit 7800 mAh ausgestattet und hat eine Powerbank-Funktion, die den Akku mit 23400 mAh bei 4 V als mobile Stromquelle nutzbar macht.

Praxistest

Im praktischen Einsatz zeigt die Airbank Whale Shark Pro solide Leistungen. Mit einer Gesamtaufpumpzeit von 10 Minuten und 33 Sekunden für ein komplettes SUP-Board ist sie zwar nicht die schnellste Pumpe, die wir getestet haben – die Topump TPS300 ist hier etwas flotter – liefert aber dennoch eine akzeptable Performance und zieht mit der Dr. Meter gleich.

Ein Kritikpunkt im Praxistest ist jedoch die Geräuschentwicklung. Die Whale Shark Pro ist im Betrieb deutlich lauter als die besser platzierten Konkurrenzmodelle, was besonders in ruhigen Umgebungen extrem stört.

Der Schlauch erweist sich in der Praxis leider als Einschränkung, da er sehr kurz ist und so wenig Spielraum bietet. Das ist vor allem bei der Größe und dem höheren Gewicht der Whale Shark Pro ärgerlich.

Die integrierte Powerbank-Funktion hält hingegen, was sie verspricht.

Preis

Die Airbank Whale Shark Pro kostet derzeit 135 Euro (Coupon aktivieren).

Fazit

Die Airbank Whale Shark Pro ist an und für sich eine solide SUP-Pumpe. Mit ihrer Aufpumpzeit von 10 Minuten 33 Sekunden spielt sie vorn mit, auch wenn sie nicht zu den schnellsten Modellen im Test gehört.

Allerdings gibt es auch einige Schwachpunkte: Mit 3,2 kg ist die Whale Shark Pro vergleichsweise schwer und aufgrund ihrer Dimensionen sperrig, was den Transport erschwert. Der kurze Luftschlauch ist ärgerlich, und die Geräuschentwicklung ist deutlich lauter als bei besser platzierten Konkurrenzmodellen.

Die Airbank Whale Shark Pro bietet eine solide Performance zum gehobenen Preis. Wer jedoch in erster Linie eine schnelle und zugleich kompakte Pumpe sucht, sollte eher zu Alternativen wie der Topump TPS300 greifen.

AGT SUP-Pumpe im Test: Leichtgewicht mit 12000 mAh Akku

Die AGT SUP-Pumpe arbeitet vergleichsweise leise und wiegt angenehm wenig. Ob sie mit ihrem 12000-mAh-Akku überzeugen kann, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Nur 1,7 kg schwer
  • Vergleichsweise leiser Betrieb
  • Aufpumpzeit von 10:42 nicht rekordverdächtig, aber trotzdem schnell

NACHTEILE

  • Extrem langer Ladevorgang (8 Stunden)
  • Trotz großem 12000-mAh-Akku nur drei Boards aufpumpbar

Die AGT SUP-Pumpe arbeitet vergleichsweise leise und wiegt angenehm wenig. Ob sie mit ihrem 12000-mAh-Akku überzeugen kann, zeigt der Test.

Die vom Versandhändler Pearl vertriebene AGT SUP-Pumpe sticht insbesondere mit einem großzügigen 12000-mAh-Akku hervor. Besonders interessant ist das vergleichsweise geringe Gewicht von nur 1,7 kg, was die AGT-Pumpe zu einer der leichtesten Optionen in ihrer Klasse macht. Doch kann sie auch in anderen Bereichen punkten? Wir haben die AGT SUP-Pumpe einem Praxistest unterzogen und überprüft, ob sie den alltäglichen Anforderungen beim Stand-Up-Paddling gewachsen ist.

Ausstattung & Verarbeitung

Die AGT SUP-Pumpe kommt mit den Abmessungen 29 × 21 × 20 cm und einem großzügigen 12000-mAh-Akku daher. Trotz alledem bringt sie nur 1,7 kg auf die Waage – eine der leichtesten elektrischen SUP-Pumpen in unserem Vergleich. Sie ist somit besonders für Paddler interessant, die ihre Ausrüstung über längere Strecken transportieren müssen.

Im Lieferumfang sind neben der Akku-Luftpumpe selbst ein Luftschlauch, fünf verschiedene Anschluss-Düsen für unterschiedliche Ventiltypen, ein USB-Ladekabel (USB-A auf USB-C) sowie ein Anschlusskabel für den Zigarettenanzünder enthalten. Auch eine deutsche Bedienungsanleitung liegt bei, was die Inbetriebnahme erleichtert.

Trotz der großen Akkukapazität von 12000 mAh, bestehend aus drei 4000-mAh-Akkus, schafft man maximal drei Boards mit bis zu 20 PSI, bevor man die Pumpe wieder aufladen muss. Sie lässt sich sowohl über USB als auch über den 12-V-Anschluss eines Fahrzeugs aufladen.

Praxistest

Das Aufpumpen eines Standard-SUP-Boards dauert mit 10 Minuten und 42 Sekunden etwas länger als bei den schnellsten Modellen im Vergleich. Verglichen mit manuellem Aufpumpen ist dies aber immer noch eine erhebliche Zeit- und Kraftersparnis.

Ein großes Plus ist die geringe Lautstärke während des Betriebs. Die AGT-Pumpe gehört zu den leisesten Modellen in unserem Test. Dies ist besonders an ruhigen Gewässern oder in Naturschutzgebieten von Vorteil, wo laute Geräusche stören können oder gar verboten sind.

Der größte Kritikpunkt betrifft die Ladezeit des Akkus. Mit über 8 Stunden für eine vollständige Ladung über den USB-Anschluss ist die AGT-Pumpe für spontane Einsätze nach einer Entladung praktisch ungeeignet.

Preis

Die AGT SUP-Pumpe ist im Ebay-Shop von Pearl für 102 Euro erhältlich.

Fazit

Das geringe Gewicht der AGT SUP-Pumpe von nur 1,7 kg und der leise Betrieb zeichnen die elektrische Pumpe aus. Der 12000-mAh-Akku bietet Kapazität für drei Aufpumpvorgänge, was ausreichend ist, allerdings schaffen andere SUP-Pumpen da mehr. Die Aufpumpzeit von knapp unter 11 Minuten ist zwar nicht rekordverdächtig, aber akzeptabel.

Der größte Schwachpunkt ist zweifellos die lange Ladezeit von über 8 Stunden, die spontane Einsätze nach einer Entladung praktisch unmöglich macht.

Zum Preis von 102 Euro auf Ebay bietet die AGT SUP-Pumpe ein mehr oder weniger durchschnittliches Gesamtpaket, das in den Punkten Gewicht und leisem Betrieb überzeugt.

Technaxx Airpump TX-266 im Test: Preiswerte elektrische SUP-Pumpe unter 100 Euro

Die Technaxx Airpump TX-266 lockt in erster Linie mit ihrem erschwinglichen Preis. Ob die kompakte Akku-Luftpumpe aber auch im Einsatz überzeugen kann, erörtern wir im Test.

VORTEILE

  • Günstig
  • Kompakt und leicht
  • Verhältnismäßig leise auf niedriger Stufe

NACHTEILE

  • Sehr starrer Schlauch erschwert Handling
  • Keine Transporttasche im Lieferumfang
  • Leicht unterdurchschnittliche Pumpleistung

Die Technaxx Airpump TX-266 lockt in erster Linie mit ihrem erschwinglichen Preis. Ob die kompakte Akku-Luftpumpe aber auch im Einsatz überzeugen kann, erörtern wir im Test.

Mit 105 Euro ist die Technaxx Airpump TX-266 ein relativ günstiges Modell am Markt. Doch kann sie trotz des niedrigen Preises überzeugen? Schließlich muss eine gute elektrische SUP-Pumpe mit Akku nicht nur zuverlässig arbeiten, sondern auch ausreichend Leistung und Akkulaufzeit bieten, um ein Board auf den nötigen Druck zu bringen.

In unserem Praxistest haben wir die Technaxx Airpump TX-266 daher genaustens inspiziert und geprüft, ob sie als Begleiter für den nächsten Paddelausflug taugt oder ob man doch besser etwas mehr Geld in die Hand nehmen sollte.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Technaxx Airpump TX-266 mit den Maßen 28,8 × 18,8 × 9,4 cm daher. Mit einem Gewicht von 1,5 kg ist sie sehr leicht, lässt sich problemlos transportieren und ist somit die leichteste von uns getestete SUP-Pumpe. Die Verarbeitung macht einen ordentlichen Eindruck – die Pumpe wirkt robust und für den Einsatz am Wasser geeignet.

Im Lieferumfang enthalten sind neben der Pumpe selbst ein USB-C-Ladekabel, ein 12-Volt-Autoladekabel, ein Pumpenschlauch mit einer Länge von einem Meter sowie sechs verschiedene Düsen für unterschiedliche Ventiltypen. Eine Gebrauchsanleitung gibt es ebenfalls. Eine Tasche für Pumpe und Zubehör sucht man allerdings vergebens – hier macht sich der günstige Preis bemerkbar.

Das Herzstück der TX-266 ist der 7500 mAh große Akku. Dieser lässt sich sowohl über den USB-C-Anschluss als auch über den 12-Volt-Anschluss im Auto laden. Das integrierte Display ist verhältnismäßig gut ablesbar und zeigt alle wichtigen Informationen wie den aktuellen Druck und die Akkukapazität an.

Die Pumpe arbeitet mit zwei Leistungsstufen: Stufe eins für den Anfang des Aufpumpvorgangs bei niedrigem Druck und Stufe zwei für den höheren Druckbereich. Der mitgelieferte Pumpenschlauch ist mit einem Meter ausreichend lang, fällt jedoch im Test durch seine Starrheit negativ auf, was die Handhabung etwas umständlicher macht als bei flexibleren Modellen.

Praxistest

Im praktischen Einsatz zeigt die Technaxx Airpump TX-266 eine solide, wenn auch nicht überragende Leistung. Mit einer Aufpumpzeit von knapp 11 Minuten für ein SUP-Board auf 14,5 PSI performt sie leicht unterdurchschnittlich.

Positiv fällt die Lautstärke beim Pumpen auf: Besonders auf Stufe eins arbeitet die Pumpe angenehm leise. Auch auf Stufe zwei bleibt die Lautstärke noch im erträglichen Bereich.

Der größte Kritikpunkt im Praxistest betrifft den sehr starren Schlauch. Dieser erschwert das Handling unnötig und macht das Anschließen an das Ventil des SUP-Boards umständlich. Hier hätte ein flexiblerer Schlauch die Benutzerfreundlichkeit deutlich erhöht.

Die Akkulaufzeit der TX-266 ist dank des 7500-mAh-Akkus ordentlich. Bei voller Ladung reicht die Kapazität für mehrere Aufpumpvorgänge.

Preis

Die Technaxx Airpump TX-266 kostet derzeit 105 Euro. Mit unserem Bestpreis-Link gelangt man ab sofort immer automatisch zum günstigsten Angebot für die Pumpe, da er sich selbstständig aktualisiert.

Fazit

Die Technaxx Airpump TX-266 positioniert sich als relativ günstiges Einsteigermodell unter den elektrischen SUP-Pumpen. Mit ihrem kompakten Format und dem geringen Gewicht von nur 1,5 kg überzeugt sie durch ihr besonders handliches Format, bietet aber dennoch einen 7500 mAh großen Akku. Zudem arbeitet die Pumpe angenehm leise, besonders auf der niedrigeren Leistungsstufe.

Allerdings macht sich der günstige Preis in einigen Punkten bemerkbar: Die Aufpumpzeit liegt mit knapp 11 Minuten etwas unter dem Durchschnitt, der sehr starre Pumpenschlauch erschwert die Handhabung, und eine Transporttasche fehlt im Lieferumfang. Für Gelegenheitsnutzer, die eine funktionale elektrische SUP-Pumpe zum kleinen Preis suchen, bietet die TX-266 dennoch ein solides Gesamtpaket mit akzeptablen Kompromissen. Im Test erhält sie auf diese Weise dreieinhalb von fünf Sternen.



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