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Apps & Mobile Entwicklung

Autonom Sicherheitslücken ausnutzen: BSI warnt vor Konsequenzen von Modellen wie Claude Mythos


Wenn Anthropics neues Modell Claude Mythos tatsächlich in der Lage ist, autonom Sicherheitslücken zu entdecken und dann auch auszunutzen, steht ein gravierender Wandel bei der IT-Sicherheit bevor. Das BSI nimmt die Ankündigung sehr ernst.

Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), äußerte sich entsprechend gegenüber dem Spiegel. Das BSI erwarte demnach „Umwälzungen im Umgang mit Sicherheitslücken und der Schwachstellenlandschaft“. Denke man die Auswirkungen konsequent zu Ende, könnte es mittelfristig der Fall sein, dass keine unbekannten klassischen Software-Schwachstellen mehr existieren.

Damit würden sich Angriffsvektoren verschieben und es gebe einen Paradigmenwechsel mit Blick auf die Cyberbedrohungslage, so Plattner. Es stellt sich aber die Frage, inwieweit so mächtige Modelle wie Claude Mythos auf dem freien Markt verfügbar sein werden.

Claude Mythos ist nicht für Allgemeinheit geplant

Bislang hat Anthropic nicht die Absicht, das neue Spitzenmodell für die Allgemeinheit freizugeben. Stattdessen hat das Unternehmen in dieser Woche das Projekt Glasswing angekündigt, bei dem rund 40 Organisationen beteiligt sind. Dazu zählen Konzerne wie Amazon, Apple, Google und Microsoft sowie Organisationen wie die Linux Foundation und weitere Open-Source-Anbieter.

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Das Ziel: Diese sollen das Modell nutzen, um die bestehende IT-Infrastruktur abzusichern.

Konsequenzen für Deutschland

Wenn sich die IT-Sicherheitslage gravierend wandelt, stellt sich jedoch die Frage, inwieweit sich die neuen Modelle auf die nationale und europäische Sicherheit sowie die Souveränität auswirken, so Plattner im Spiegel.

Neben Kriminellen nutzen auch staatliche Akteure wie Geheimdienste Sicherheitslücken in IT-Systemen aus, um Verdächtige zu überwachen. In Deutschland wurde speziell für die Entwicklung solcher als Staatstrojaner bekannter Technologie die Behörde Zitis gegründet.

Regierungsvertreter betonen in Deutschland immer wieder, dass Behörden auf den Staatstrojaner angewiesen sind. Eingesetzt werden darf dieser etwa beim Aufklären schwerer Straftaten, der Gefahrenabwehr oder im Anti-Terror-Kampf. Die Maßnahme ist aber umstritten, weil staatliche Akteure bei diesem Instrument Sicherheitslücken ausnutzen, die auch für Kriminelle oder andere feindliche Dienste offenstehen.

Verschwinden Schwachstellen, die bislang die Grundlage für den Staatstrojaner bilden, hat dies massiven Einfluss auf die Arbeit von Behörden wie Geheimdiensten. Ebenso hat es aber auch gravierenden Einfluss auf die IT-Sicherheit, wenn Modelle verfügbar sind, die enorme Mengen an Schwachstellen entdecken können.

US-Finanzminister warnt die Wall Street

Besorgt sind Behörden auch in den USA. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet heute, dass US-Finanzminister Scott Bessent und der amerikanische Notenbankchef Jerome Powell sich mit den Spitzen der Wall Street getroffen haben. Diese wurden gewarnt, welche Konsequenzen Modelle wie Claude Mythos für die Sicherheit der Finanzinstitute haben könnten.



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Benchmark-Erkennung: 3DMark schmeißt Smartphones aus der Wertung


Benchmark-Erkennung: 3DMark schmeißt Smartphones aus der Wertung

UL hat die Ergebnisse von Smartphones von RedMagic aus der Wertung des 3DMark geworfen. Nachdem letzten Monat der YouTuber Saityo auf ungewöhnliche Benchmark-Ergebnisse des RedMagic 11 Pro aufmerksam gemacht hatte, kann das Unternehmen die Zweifel nun bestätigen.

UL hat die Smartphones von RedMagic selbst unter die Lupe genommen und festgestellt, dass das Verhalten nicht den Benchmark-Regeln und -Richtlinien des Unternehmens entspricht. Daher wurden die betroffenen Geräte aus den Ergebnislisten entfernt. Betroffen davon sind zunächst nur das RedMagic 11 Pro und RedMagic 11 Pro+.

Bis zu 24 % zu schnell

UL hat jedes Smartphone mit der öffentlichen Version von 3DMark, die über Google Play erhältlich ist, und einer privaten, umbenannten Version von 3DMark getestet, die weder der Öffentlichkeit noch den Herstellern zur Verfügung steht. In den Tests lagen die Ergebnisse der öffentlichen 3DMark-App bis zu 24 Prozent höher als die der internen Version, obwohl die Tests selbst identisch sind.

Abweichungen bei RedMagic in den 3DMark-Ergebnissen
Abweichungen bei RedMagic in den 3DMark-Ergebnissen (Bild: UL)

Automatischer Leistungsschub bei Erkennung

Die Ergebnisunterschiede deuten darauf hin, dass die Geräte die 3DMark-App lediglich anhand ihres Namens erkennen, anstatt sich an die jeweilige Testart anzupassen. Diese Art der Erkennung und Optimierung ist gemäß den Vorgaben des 3DMark nicht zulässig. Die Smartphones schalten laut UL nach der Erkennung in einen leistungsstärkeren Modus, der dem „Diablo“-Modus von RedMagic ähnelt. In den Tests seien an einigen Stellen Oberflächentemperaturen von über 50 °C gemessen worden, so UL. Ein normales, reales Spielverhalten werde nicht mehr widergespiegelt. Denn optionale Leistungsmodi, die Benutzer selbst aktivieren können, sind gemäß den Richtlinien zulässig, sofern sie standardmäßig deaktiviert sind. RedMagic hat den Modus jedoch automatisch aktiviert und es gibt keine Option, ihn zu deaktivieren.

Allein aufgrund der Hitzeentwicklung rät UL davon ab, auf den Smartphones von RedMagic 3DMark-Stresstests durchzuführen, da es zu einer Überhitzung kommen könnte.



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Steam Sale: Am Wochenende wimmelt es von Wimmelbildspiel-Angeboten


Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Wimmelbild­spielen gestartet. Die Angebote laufen bis zum 13. April um 19:00 Uhr.

Wer sucht, der findet

Eine Auswahl teilnehmender Spiele stellt Valve wie üblich mit einem kurzen Trailer vor. Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.

Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.

Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale

Nach dem Wochenend-Event zu Wimmelbild­spielen geht es am 20. April mit einer Rabattaktion zu Spielen mit Mittelalter-Setting weiter. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.



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Gemini Notebooks: Googles KI-Modell orga­ni­siert ab sofort Chats und Dateien


Google hat sein KI-Modell Gemini um eine von Nutzern lange geforderte Funktion erweitert, die in NotebookLM bereits seit Längerem verfügbar ist: Mit „Notebooks“ lassen sich ab sofort Konversationen und Dateien analysieren, strukturieren und thematisch organisieren sowie zwischen Gemini und NotebookLM synchronisieren.

Wichtige Informationen an allen Orten

Der von Google verwendete Begriff „Notebook“ ist dabei nicht im Sinne mobiler Rechner zu verstehen, sondern entspricht der eigentlichen Übersetzung als „Notizbuch“. Nachdem Google NotebookLM bereits Ende des vergangenen Jahres als Quelle in die Gemini-App integriert hatte, folgt nun mit den Notizbüchern der nächste Schritt. In NotebookLM ist es schon seit längerer Zeit möglich, Texte, Konversationen und weitere Inhalte mithilfe der KI-Plattform zu analysieren und als umfassende Wissenssammlung zu organisieren. Ziel ist es dabei, sowohl Lernprozesse als auch Arbeitsabläufe zu erleichtern. Diese Funktionen hat Google nun aus NotebookLM herausgelöst und stellt sie zusätzlich direkt in Gemini bereit.

Hilfe vor allem für größere Projekte und Aufgaben

Damit erhalten Nutzer auch innerhalb der KI-App einen eigenen Bereich, in dem sich entsprechende Daten ablegen lassen, die anschließend themenspezifisch ausgewertet werden können. Das gesammelte Wissen lässt sich jederzeit durch neue Dokumente erweitern, wodurch Gemini fortlaufend zusätzlichen Kontext erhält, der für Recherchen genutzt werden kann. Auch das Strukturieren umfangreicher Texte übernimmt die KI. Google zielt damit insbesondere darauf ab, die Qualität der generierten Antworten spürbar zu steigern. Abhängig vom gewählten Abonnement können Anwender auf eine größere Anzahl an Quellen zugreifen, um umfangreichere Aufgaben oder komplexere Projekte umzusetzen. Damit zieht Google mit der vergleichbaren ChatGPT-Funktion „Projects“ gleich.

GIF Mit Gemini Notebooks lassen sich Inhalte leicht organisieren (Bild: Google)

Den aktuellen Stand auf allen Geräten

Die erstellten Notizbücher lassen sich zwischen der Gemini-App und NotebookLM synchronisieren, sodass alle Plattformen stets auf denselben Wissensstand zugreifen. Neue Inhalte können beispielsweise unterwegs hinzugefügt werden und stehen anschließend unmittelbar auch auf Smartphone, Tablet oder dem heimischen Rechner bereit.

Start noch in dieser Woche – Europa muss warten

Die Einführung von Notebooks soll noch in dieser Woche in den USA beginnen, zunächst für Abonnenten von Google AI Ultra, Pro und Plus in der Webversion. In den darauffolgenden Wochen ist eine Ausweitung auf Mobilgeräte, weitere Länder in Europa sowie auf kostenlose Nutzer geplant. Zusätzlich weist Google darauf hin, dass Notebooks weder für Nutzer unter 18 Jahren noch für Workspace- und Education-Konten verfügbar sein werden.



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