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Künstliche Intelligenz

Bolt setzt für Robotaxis auf Nvidia-Technik


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Der estnische Fahrdienstvermittler Bolt plant eine Zusammenarbeit mit Nvidia im Bereich Robotaxis. Während Nvidia die Technologie liefern soll, will Bolt Daten aus seinem Fahrbetrieb beisteuern.

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Die technische Grundlage liefert Nvidias Drive Hyperion, eine Plattform, die Hardware, Sensorik und Software für den Einsatz von Robotaxis auf Level-4-Niveau bündelt. Bolt wiederum will seine umfangreichen Fahrdaten nutzen, um darauf basierende KI-Systeme zu trainieren. Darüber hinaus bleibt die Partnerschaft vage: Konkrete Schritte und ein Zeitplan nennen die Partner nicht.

Bolt stellt heraus, dass die Verarbeitung der Flottendaten unter Wahrung der Privatsphäre erfolgen und den Anforderungen der DSGVO sowie europäischen Cybersicherheitsstandards entsprechen soll. Zudem will das Unternehmen zentrale Werkzeuge, Schnittstellen, Referenzimplementierungen und mehr als Open Source zugänglich machen, um europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu stärken und die Abhängigkeit von außereuropäischen Ökosystemen zu verringern.

Für Bolt ist die Partnerschaft ein strategischer Schritt, um sich im entstehenden Markt für autonome Fahrdienste zu positionieren, ohne selbst die zugrunde liegende Technologie entwickeln zu müssen.

Ende 2025 hatte Bolt bereits eine Zusammenarbeit mit dem Autokonzern Stellantis angekündigt sowie eine Partnerschaft mit dem chinesischen Entwickler Pony.ai, der in China fahrerlose Robotaxi-Dienste betreibt. Mit Stellantis will Bolt Testfahrzeuge für den Einsatz in europäischen Ländern entwickeln mit dem Ziel einer industriellen Produktion ab 2029.

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US-Anbieter treiben derweil eigene Robotaxi-Projekte voran: Waymo betreibt in den USA bereits kommerzielle Robotaxi-Dienste und plant, diese 2026 nach London auszuweiten. Auch Uber und Lyft treiben entsprechende Projekte voran und wollen dort noch in diesem Jahr erste Robotaxi-Tests starten. Beide Unternehmen planen zudem Tests in Deutschland. Bis zu einem kommerziellen Einsatz dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.


(tobe)



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Künstliche Intelligenz

Nach nur drei Monaten: Samsung stellt Verkauf des Galaxy Z TriFold ein


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Samsung stellt den Verkauf des zweifach faltbaren Foldables Galaxy Z TriFold nur wenige Monate nach Verkaufsbeginn im Dezember 2025 wieder ein. Auch in den USA sollen nur noch die Bestandsgeräte abverkauft werden. Das bestätigte ein Samsung-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

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Das koreanische Unternehmen stellt laut Sprecher zunächst den Verkauf auf seinem Heimatmarkt ein und dann, sobald die Restbestände abverkauft sind, auch das Geschäft in den USA. Dieser Schritt wurde bereits erwartet, denn seit März gibt es auf Samsungs Website keine Hinweise mehr auf künftige Nachlieferungen des zweifach faltbaren Foldables, das über zwei Scharniere verfügt und sich zu einem großen 10-Zoll-Tablet auseinanderfalten lässt. Dort heißt es nun lediglich, das TriFold sei „ausverkauft“.

Schon vor Samsungs Bestätigung hieß es aus südkoreanischen IT-Kreisen, dass das knapp 3000 US-Dollar teure Gerät eingestellt werden soll. Als Grund führte die Quelle Donga eine Kostenbelastung an. Denn Preise für Schlüsselkomponenten wie DRAM, Flash-Speicher und Prozessoren seien deutlich gestiegen, wodurch sich der Verkauf selbst bei fortgesetzter Vermarktung kaum noch rentiere. Ferner erfordere die Konstruktion eines zweifach faltbaren Bildschirms spezielle Materialien, um die mechanische Belastung an den Knickstellen zu minimieren.

Ein Brancheninsider sagte über das Gerät: „Das Trifold war eher ein Vorzeigeprodukt, das entwickelt wurde, um die Technologie zu demonstrieren, als um mit dem Verkauf Gewinne zu erzielen.“ Samsung stellte das Gerät Ende letzten Jahres als Demonstration seiner technischen Kompetenz vor. Doch aufgrund seines hohen Preises war es von Anfang an nur für wohlhabende Early Adopters als Nischenprodukt gedacht.

In einem Interview Ende Februar am Rande der Vorstellung der Galaxy-S26-Reihe erklärte Won-Joon Choi, Chief Operating Officer von Samsungs Mobile Experience Business, gegenüber Bloomberg, das Unternehmen habe noch nicht entschieden, ob das Trifold einen Nachfolger bekommt. Dabei verwies er auf die komplexe Fertigung des Geräts. Einige Vorzüge des Geräts, wie das Breitbildformat, das sich gut für den Medienkonsum eignet, könnte Samsung in einem im Laufe dieses Jahres erwarteten neuen Foldable umsetzen. In der Regel nutzt der Konzern den Juli für die Vorstellung seiner Foldables und Smartwatches.

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(afl)



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Künstliche Intelligenz

„Okay Garmin, Nachricht senden“ – WhatsApp nun auch auf Smartwatches von Garmin


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WhatsApp ist nun auf ausgewählten Smartwatches der Marke Garmin verfügbar, wie das Unternehmen am heutigen Dienstag bekannt gab. Nutzerinnen und Nutzer können sich die Messenger-App demnach ab sofort aus Garmins Store Connect IQ herunterladen. Verfügbar ist WhatsApp zunächst nur für einige Modelle der Reihen Fenix, Forerunner, Venu und Vivoactive.

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Laut Garmin handelt es sich dabei nicht um eine eigenständige Messenger-App: Um WhatsApp auf einer Garmin-Smartwatch nutzen zu können, ist weiterhin ein verbundenes iOS- oder Android-Smartphone mit WhatsApp notwendig, stellt das Unternehmen klar. Es ist der erste und momentan auch einzige verfügbare Drittanbieter-Messenger für Garmin-Smartwatches.

Zu den Funktionen gehört neben dem Einsehen aktueller Nachrichten, Chats und Nachrichtenverläufe auch das Beantworten eingehender Nachrichten mit Emojis oder über die Display-Tastatur. Auch WhatsApp-Anrufe können Nutzerinnen und Nutzer sehen und ablehnen. Die Nachrichten bleiben weiterhin Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Bereits im November des vergangenen Jahres hat Metas WhatsApp eine offizielle Messenger-App für die Apple Watch veröffentlicht. Zuvor konnten Nutzerinnen und Nutzer sich nur WhatsApp-Benachrichtigungen vom Smartphone auf der Apple Watch anzeigen lassen und mithilfe vorgeschlagener Antwortmöglichkeiten darauf reagieren.

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(mho)



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Bericht: Iran-Krieg gefährdet allmählich auch Halbleiterproduktion


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Die Seeblockade der Straße von Hormus vor der Küste Irans bedroht laut eines Berichts allmählich doch die globale Halbleiterversorgung. Weil Lieferungen mit tiefkaltem Flüssigerdgas (LNG) und Helium feststecken, könnte unter anderem die Chipfertigung von TSMC beeinträchtigt werden. Ein weiteres Problem sind die Einschränkungen am internationalen Flughafen von Dubai. Dieser fungiere als regionaler Hub für Cathay Cargo, das für 30 Prozent des globalen Wafer-Transports verantwortlich zeichnet, wie die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

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Die Corona-Pandemie und ein festsitzender Containerfrachter im Suezkanal haben es bereits offenbart: Die weltweiten Lieferketten sind komplex. Ausfälle, die sich tausende Kilometer weit weg ereignen, können ungeahnte Folgewirkungen haben. Folglich überrascht es nicht, dass auch der militärische Konflikt der USA und Israels mit dem Iran nach drei Wochen zunehmend Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zeigt. Doch die potenziell Betroffenen gaben sich zunächst entspannt: Man beobachte die Lage, aber sehe erst langfristig Risiken.

Für Taiwan mit TSMC als wichtigstem Chipfertiger der Welt ist es vor allem die Energieversorgung, die der Inselrepublik Sorgen bereitet. Taiwan bezieht 35 Prozent seines LNG aus dem Nahen Osten und ist zu 97 Prozent von Energieimporten abhängig. Die Reserven, die für elf Tage vorgehalten werden, schwinden. Aktuell sucht Taiwan die Hilfe der USA, die mit LNG-Lieferungen unterstützen könnten.

Doch es ist nicht nur das: Auch wichtige Rohstoffe für die Chip-Produktion werden aus dem Persischen Golf in alle Welt transportiert. So komme etwa ein Drittel der weltweiten Helium-Produktion aus Katar. Das Edelgas kann aktuell durch die Seeblockade durch den Iran nicht im üblichen Umfang ausgeliefert werden. Davon betroffen ist auch die EU, die laut Bloomberg 40 Prozent ihres Heliums aus Katar bezieht. Im Gemeinschaftsgebiet produziere nur Polen Helium, doch das decke gerade mal acht Prozent des Bedarfs.

Weitere Engpässe in der Chip-Produktion kann die IT-Industrie aktuell nicht gebrauchen: Schon die riesige Nachfrage nach Speicherchips und Prozessoren durch die Bauherren von KI-Rechenzentren führt zu einem akuten Mangel und stark steigenden Preisen. Experten befürchten, dass der Iran-Konflikt diese Krise weiter verschärfen könnte, wenn er nicht bald endet. Die Heliumknappheit könnte die Hersteller zwingen, noch stärker KI-Chips gegenüber Standardchips zu priorisieren.

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(mki)



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