Apps & Mobile Entwicklung
Boox Go 10.3 Gen II: Neue ultradünne E-Notes mit und ohne Beleuchtung

Onyx hat unter seinem Label Boox zwei neue E-Notes mit einer Bildschirmgröße von 10,3 Zoll vorgestellt. Beide Geräte vereint die Stifteingabe und das nicht mehr ganz taufrische Android 15 samt Unterstützung des Play Stores. Die einzigen Unterschiede stellen die Beleuchtung des Lumi und dessen geringfügig höhere Bautiefe dar.
Nur einem geht ein Licht auf
Beide E-Notes stattet Onyx mit einem Snapdragon 690 (6350) aus dem Hause Qualcomm aus. Die acht Kerne des 2020 veröffentlichten und in 8 nm gefertigten SoC sind in zwei Clustern zu je zwei Kryo 560 Gold und sechs Kryo 560 Silver angeordnet, die einen Maximaltakt von 2,0 GHz respektive 1,7 GHz erreichen können. Diesen zur Seite stehen 4 GB Arbeitsspeicher sowie 64 GB für Betriebssystem und eigene Inhalte. Die Verbindung zu anderen Geräten erfolgt per USB-C mit OTG-Unterstützung sowie über WLAN im 2,4-GHz- beziehungsweise 5-GHz-Band und Bluetooth 5.1.
Das darüber liegende 10,3 Zoll große Graustufen-Display mit Carta-1200-Technologie weist eine Auflösung von 2.480 × 1.860 Bildpunkten und damit eine Pixeldichte von 300 ppi auf. Während das normale Go 10.3 auf eine externe Lichtquelle angewiesen ist, hat Onyx der Lumi-Variante eine interne Vordergrundbeleuchtung samt Blaulichtfilter spendiert, die die Dicke des E-Notes allerdings leicht von 4,6 mm auf 4,8 mm anwachsen lässt. Einen „InkSense Plus Active Stylus“ mit den obligatorischen 4.096 Druckstufen legt der Hersteller hingegen beiden Geräten bei.
Lange Ausdauer und solide Formatunterstützung, aber altes Android
Der verbaute Akku besitzt eine Kapazität von 3.700 mAh und soll beide E-Notes wochenlang mit Energie versorgen können. Darüber hinaus gehören ebenso zwei Lautsprecher und ein Mikrofon zu den Ausstattungsmerkmalen, während auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet werden muss.
Beide Geräte unterstützen von Haus aus bereits zahlreiche Formate wie Epub und PDF (beides auch mit Adobe DRM) sowie txt, rtf, html, chm, doc und fb2. Ebenso werden Grafiken in den Formaten png, jpg, tiff, gif und bmp sowie die Audio-Formate wav und mp3 dargestellt beziehungsweise wiedergegeben. Wer mehr möchte, kann entsprechende Apps für weitere Format-Unterstützungen aus dem Play Store von Google aufspielen. Als Betriebssystem fungiert das bereits etwas ältere Android 15, auch wenn Onyx an dieser Stelle aktueller wird: Bei den vor rund einem Jahr erschienenen Go 7 und Go 7 Color (Gen II) kam noch Android 13 zum Einsatz.
Ab sofort erhältlich
Beide E-Notes sind ab sofort in den Farben Cream (warmes Weiß) und Mist (helles Blau) erhältlich. Für die mit Beleuchtung ausgestattete Variante des Go 10.3 (Gen II) ruft Onyx einen unverbindlichen Verkaufspreis von 449,99 Euro auf, während das E-Note ohne Licht für 419,99 Euro über die Ladentheke geht.
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Keine Trilog-Einigung: Der Chatkontrolle könnte ihr Ende bevorstehen
Nachdem das EU-Parlament in der vergangenen Woche überraschend gegen anlasslose Scans votiert hatte, endeten auch die Trilog-Verhandlungen ergebnislos. Damit steht die verpflichtende Kontrolle vor dem Aus. Obendrein haben Forscher den eingesetzten Algorithmus seziert – und fällen ein vernichtendes Urteil.
Festgefahren und das Ende in Sicht
Auch nach drei Jahren bleiben die Fronten zwischen der EU-Kommission, dem EU-Parlament und dem EU-Rat verhärtet. Das Parlament hat seine ablehnende Haltung zuletzt sogar noch verschärft: Nachdem das Gremium in der Vergangenheit bereits zahlreiche Kompromissvorschläge abgelehnt hatte, stimmte es in der vergangenen Woche für einen Antrag der Piratenabgeordneten Markéta Gregorová aus der Grüne/EFA-Fraktion. Ihr Vorstoß verlangt, dass die Überwachung privater Kommunikation zwingend auf einzelne Nutzer oder Nutzergruppen beschränkt bleiben muss, bei denen die zuständige Justizbehörde eine Verbindung zu sexuellem Kindesmissbrauch festgestellt hat. Für Kommission und Rat, die seit jeher auf eine umfassende Kontrolle beharren, wird es damit noch schwieriger, einen Kompromiss zu finden – letztendlich sitzt das EU-Parlament nun am längeren Hebel.
Die Zeit arbeitet dabei gegen die Befürworter. Weil die Trilog-Verhandlungen gestern ohne Ergebnis zu Ende gingen, kann die verpflichtende Nachrichtenkontrolle durch US-Konzerne wie Meta, Google und Microsoft nicht verlängert werden. Die anlasslose Überprüfung würde damit am 4. April 2026 auslaufen. Zwar wurde das freiwillige Scannen noch bis zum 3. August 2027 ausgeweitet, doch je unwahrscheinlicher eine verbindliche Regelung wird, desto weniger dürften die Anbieter gewillt sein, weiter Ressourcen in eine Maßnahme zu stecken, die sich am Ende als völlig überflüssig herausstellen könnte.
Drohkulisse zur Eigenerhaltung
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, greifen nicht wenige Befürworter regelmäßig zu einer Drohkulisse, bei der ohne Chatkontrolle die Fälle von Kindesmissbrauch massiv zunehmen würden. Dieses Narrativ wurde nicht zuletzt von der Tech-Industrie (DOT Europe) und bestimmten Kinderrechtsorganisationen (ECLAG) genährt. Der ehemalige Piraten-Europaabgeordnete Patrick Breyer hält entschieden dagegen: Der immer wieder beschworene rechtsfreie Raum sei nichts weiter als ein Märchen. Im Gegenteil, das Ende der anlasslosen Kontrolle ebnet für ihn den Weg für einen modernen und wirksamen Kinderschutz. Gezielte Überwachung bei konkretem Verdacht und mit richterlichem Beschluss bleibe vollumfänglich erlaubt, ebenso das anlasslose Scannen öffentlicher Posts und gehosteter Dateien. Auch Nutzermeldungen seien weiterhin möglich.
Wiederholt wurde zudem die massive Lobby-Arbeit derjenigen öffentlich, die von der Kontrolle profitieren: Die US-Organisation Thorn etwa, die selbst Scan-Software vertreibt, soll Hunderttausende Euro für Lobbying in Brüssel aufgewendet haben.
Vernichtendes Urteil über verwendete Technologie
Rückendeckung erhält Breyer von einer kürzlich veröffentlichten Studie. IT-Sicherheitsexperten haben darin den Standard-Algorithmus „PhotoDNA“ unter die Lupe genommen, den Konzerne wie Apple, Meta und Microsoft für die Chatkontrolle verwenden. Ihr Urteil dürfte den Gegnern der Maßnahme weiteren Aufwind verleihen. Der Bericht legt offen, dass Kriminelle nur geringfügige Änderungen an Bildern vornehmen müssen, um sie für den Scanner unsichtbar zu machen. Umgekehrt sei es erschreckend einfach, harmlose Bilder so zu manipulieren, dass Unschuldige fälschlicherweise bei der Polizei gemeldet werden – vielfach sogar vollautomatisiert. Der flächendeckende Einsatz von PhotoDNA stelle eine erhebliche Gefahr dar, warnen die Forscher – „sowohl für unschuldige Nutzer dieser Plattformen als auch für die Opfer der Verbreitung illegaler Inhalte“.
Kein sinnvoller Beitrag erkennbar
Die neuen Erkenntnisse bestärken Breyer in seiner Position: Die bisherige Massenüberwachung habe keinen nennenswerten Beitrag zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch geleistet – im Gegenteil. Eine beträchtliche Zahl von Jugendlichen sei kriminalisiert worden, während Ermittlungsbehörden gleichzeitig durch Falschmeldungen massiv überlastet wurden. „Wenn die Ermittler nun nicht mehr in einer Flut aus falschen Verdachtsmeldungen ersticken, werden endlich wieder Kapazitäten frei, um organisierte Missbrauchsringe gezielt und verdeckt zu jagen“, resümiert Breyer und ergänzt: „Das ist es, was Kinder wirklich schützt“.
EU-Kommission versucht weiterhin, ein totes Pferd zu reiten
Neuesten Erkenntnissen zufolge stammten rund 99 Prozent aller Chatmeldungen von einem einzigen Konzern: Meta. US-Unternehmen agierten hier als private Hilfspolizei, kritisiert Breyer – ohne wirksame europäische Aufsicht. Das Bundeskriminalamt berichtet, dass von den jährlich rund 300.000 aus dem EU-Raum gemeldeten Chats 48 Prozent und damit rund die Hälfte der Nachrichten strafrechtlich völlig irrelevant seien. Diese Falschmeldungen behinderten die Ermittlungsarbeit massiv und bänden unnötig Ressourcen.
Hinzu kommt, dass Kriminelle längst auf verschlüsselte Messenger ausweichen und sich so der Kontrolle entziehen. Damit klammere sich der EU-Rat an ein sterbendes Überwachungsmodell, so Breyer. Selbst der Kommissionsbericht zur Chatkontrolle lasse keinen messbaren Zusammenhang zwischen Überwachung und tatsächlichen Verurteilungen erkennen. Dennoch drängen Kommission und Rat auf Verlängerung einer Maßnahme, deren Wirksamkeit sie bislang selbst nie belegen konnten, während Anbieter Fehlerquoten von bis zu 20 Prozent einräumen würden.
Andere Ansätze wirksamer
Statt die „freiwilligen“ Massenscans fortzuführen, fordert das EU-Parlament einen grundlegend anderen Ansatz: Kinder sollen bereits durch eine sichere Gestaltung der Plattformen geschützt werden („Security by Design“). Apps sollen dabei durch strenge Voreinstellungen und Warnfunktionen verhindern, dass Erwachsene durch das sogenannte „Grooming“ sexuellen Kontakt zu Minderjährigen anbahnen können. Illegales Material im offenen Netz und im Darknet soll darüber hinaus aktiv aufgespürt und durch eine strikte, sofortige Löschpflicht an der Quelle beseitigt werden. Erst gestern hatte die Eco-Beschwerdestelle erläutert, warum ihr Prinzip „Löschen statt Sperren“ wirksamer als Netzsperren sei. An diesem Punkt könnte auch die neue Regelung ansetzen.
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Dieses Google Maps-Update macht das Verlaufen unmöglich
Wenn Ihr es hasst, Euch zu verirren oder das unübersichtliche Aussehen von Google Maps kritisiert, dann werdet Ihr Euch das neueste Update ansehen wollen. Google hat der beliebten Navigations-App die größten Funktionen seit Jahren spendiert. Erfahrt warum diese Tools eine echte Neuerung darstellen.
Google versorgt Maps immer wieder mit neuen Verbesserungen, aber das größte Update seit Jahren wurde gerade erst vorgestellt. Der weltgrößte Navigationsdienst erhält jetzt eine tiefere Gemini-Integration durch die neue Funktion Ask Maps und eine neue immersive Ansicht. Beide werden ab heute eingeführt.
Gemini ab sofort in Google Maps integriert
Ask Maps integriert Gemini vollständig in die App und nutzt dabei die fortschrittlichsten verfügbaren Modelle. Dies ermöglicht es den Nutzern, komplexe Abfragen mit natürlicher Sprache durchzuführen und personalisierte Antworten zu erhalten. Ihr könnt zum Beispiel eine Frage stellen wie: „Mein Handy ist kaputt, wo kann ich es aufladen, ohne in einer langen Schlange auf einen Kaffee warten zu müssen?“
Die App zeigt dann die Ergebnisse in einem Gesprächsformat oder visualisiert sie mit einer Liste von Cafés, die über Steckdosen verfügen. Jeder vorgeschlagene Ort enthält Bewertungen und andere wichtige Informationen wie die geschätzte Ankunftszeit von Ihrem Standort aus und die Betriebszeiten.
Ihr könnt auch spezifische Fragen stellen, wie z. B. „Gibt es einen öffentlichen Tennisplatz mit Beleuchtung, auf dem ich heute Abend spielen kann?“, und erhaltet Empfehlungen, die auch diese kleinen Nuancen berücksichtigen. Mit dieser Funktion entfällt die manuelle Arbeit des Herausfilterns von Orten oder der Suche nach Bewertungen im Internet.
Ask Maps ist als pillenförmige Schaltfläche unterhalb der Suchleiste verfügbar. Wenn ihr darauf tippt, öffnet sich ein erweitertes Chat-Fenster mit Voreinstellungen und Beispielanfragen. Ihr könnt dann eure Frage tippen oder sie mit eurer Stimme eingeben.

Maps wird eure beste Reise planen
Darüber hinaus können Nutzer mit Ask Maps detaillierte Reiserouten erstellen. Google sagt, dass diese Empfehlungen auf Vorschlägen und Tipps der Community basieren, um die effizienteste oder wirtschaftlichste Reise zu gewährleisten. Das Ergebnis zeigt eine tägliche Reiseroute zusammen mit Wegbeschreibungen und Tipps, wie z. B. ob eine Reservierung erforderlich ist oder ob der Eintritt frei ist. Insgesamt bietet es die idealsten Reiserouten und stellt sicher, dass Ihr niemals verloren geht.
Während Gemini dies bereits separat über seine eigene App tun kann, ist die Integration in Maps bei der Planung von Reisen sehr nützlich. Die Nutzer haben dann alles an einem Ort und müssen nicht mehr zwischen einem Chatbot und einer Karte hin und her jonglieren.
Außerdem erhaltet Ihr die relevantesten Ergebnisse, da die KI euren Suchverlauf, gespeicherte Orte und persönliche Vorlieben nutzt. So werden beispielsweise Restaurants vorgeschlagen, die ein veganes Menü anbieten, wenn Ihr zuvor nach veganem Essen gesucht habt. Ihr könnt Maps auch anweisen, Reservierungen vorzunehmen.
Ask Maps wird für iOS und Android verfügbar sein, zuerst in den USA und Indien. Desktop-Nutzer werden die Funktion ebenfalls bald erhalten. Wann genau die Funktionen in Deutschland freigeschaltet werden, ist noch nicht bekannt.

Mit der neuen 3D-Ansicht verpasst Ihr nie wieder eure Ausfahrt
Google kündigte außerdem ein neues immersives Navigationserlebnis an. Wer mit dem Auto unterwegs ist oder Maps für die Navigation nutzt, erhält eine breitere 3D-Ansicht, während er unterwegs ist. Diese Ansicht passt sich an das tatsächliche Gelände an, während Gebäude transparent dargestellt und Verkehrsmarkierungen hervorgehoben werden, um ein klareres Bild zu vermitteln. Dadurch soll vermieden werden, dass Autofahrer Ausfahrten verpassen oder die falsche Straße wählen, um hineinzufahren.
Das Unternehmen sagt, dass es das räumliche Bewusstsein von Gemini genutzt hat, um diese immersive Ansicht zu schaffen. Noch besser ist, dass es jetzt eine Vorschau eures Ziels mit Street-View-Bildern gibt, bevor ihr überhaupt ankommt. Es werden Parkplätze, Eingänge und Ausgänge angezeigt, so dass Ihr eure Ankunft im Voraus planen könnt.
Unterwegs zeigt Maps jetzt auch alternative Routen an und weist auf Nachteile wie Mautgebühren hin. Verkehrswarnungen in Echtzeit sind mit diesem Update endlich verfügbar. Maps Immersive Navigation wird ab sofort für iOS- und Android-Geräte in den USA zur Verfügung gestellt. Es wird auch Android Auto, CarPlay und Fahrzeuge mit integriertem Google unterstützen.
Nutzt Ihr Google Maps regelmäßig? Was denkt Ihr über diese neuen Funktionen?
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Super High IOPS SSD: Kioxias schnelle HBM-Erweiterung startet Ende 2026

Mehr und mehr rückt bei KI-Systemen das Thema Speicher in den Vordergrund. Als Beitrag zu Nvidias Storage-Next Initiative entwickelt Kioxia eine „Super High IOPS SSD“, die mit besonderem Flash-Speicher (XL Flash) bestückt ist, der schnellere Transfers im direkten Austausch mit einer GPU ermöglicht und so HBM ergänzt.
KI wird datenintensiver und verlangt mehr Speicher
Die KI-Branche, allen voran Nvidia, ist auf der Suche nach schnellem und großem Speicher, um dem erwarteten Wandel von rechenintensiven zu datenintensiven Workloads zu begegnen. In puncto Schnelligkeit ist High Bandwidth Memory (HBM) weiter die erste Wahl, doch ist dessen Speicherkapazität begrenzt. Daher rief Nvidia mit der Initiative „Nvidia Storage-Next“ Speicherhersteller dazu auf, neue Lösungen zu schaffen, die den direkt von der GPU angesprochenen Speicher erweitert.
Kioxia bringt Super High IOPS SSD
Kioxia liefert mit der „Super High IOPS SSD“ eine Antwort in diese Richtung. Die SSD soll der GPU den direkten Zugriff auf „Hochgeschwindigkeits-Flash-Speicher“ ermöglichen und so den HBM in KI-Systemen erweitern.
Dabei kommt Kioxias sogenannter XL-Flash zum Einsatz. Dieser ist mit seinem 16-Plane-Design speziell auf hohe Geschwindigkeit und niedrige Latenzen getrimmt. Er bietet im Gegenzug zwar nicht so viel Speicherkapazität wie herkömmlicher NAND-Flash, aber allemal mehr als HBM.
Damit soll die Super High IOPS SSD, die als Kioxia GP Series vermarktet wird, „höhere IOPS, einen feiner abgestimmten Datenzugriff (512 Byte) und einen geringeren Stromverbrauch pro I/O im Vergleich zu herkömmlichen Kioxia-TLC-SSDs“ bieten.
Mit handfesten Spezifikationen wird in der Ankündigung aber gegeizt. Es liegt aber auf der Hand, dass es sich dabei um die im Vorfeld angekündigte „10-Mio-IOPS-SSD“ handelt. Ob die geplante Marke von 10 Millionen Input/Output Operations Per Second wirklich machbar ist, muss sich zeigen. Für 2027 hatte Kioxia bereits 100 Millionen IOPS in Aussicht gestellt, während Nvidia gar 200 Millionen IOPS gefordert hatte.
Zum Vergleich: Aktuell verfügbare PCIe-5.0-SSDs für Server erreichen mit herkömmlichem NAND-Flash etwas mehr als 3 Millionen IOPS. Allerdings kommt es bei der Nennung des Werts stets auf die vorliegenden Testbedingungen an. Wie auch bei den TFLOPs und TOPs lassen sich Angaben ohne weiteren Kontext nicht ohne weiteres direkt vergleichen.
Muster Ende 2026
Kioxia hatte die Super High IOPS SSD im Vorfeld für das 2. Halbjahr 2026 in Aussicht gestellt und will dies zumindest noch gerade so einhalten. Muster zur Evaluierung der SSDs sollen „gegen Ende 2026“ bereitstehen, heißt es nun.
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