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CB-Fotowettbewerb: Die Stille lauer Sommernächte wird diesen Mai gesucht


CB-Fotowettbewerb: Die Stille lauer Sommernächte wird diesen Mai gesucht

Bild: Oppo

Der monatliche Fotowettbewerb der ComputerBase-Community geht in die nächste Runde. Im Mai 2026 werden Aufnahmen zum Thema „Stille der Nacht“ gesucht. Bilder können wie üblich bis zum 20. Tag des Monats eingereicht werden, dann beginnt die Abstimmung innerhalb der Community.

Spielzeug-Doppelwumms im April

Im vergangenen April konnten sich zum Thema „Spielzeug“ gleich zwei Community-Mitglieder den ersten Platz sichern: Sowohl Erenxbo als auch ITTech fanden mit ihren Aufnahmen Zuspruch bei jeweils 45,1 Prozent der Teilnehmer an der Abstimmung, die ihnen eine ihrer drei Stimmen gaben.

Das Foto von ITTech zeigt ein in die Jahre gekommenes Spielzeug-Feuerwehrauto im Laub, wohingegen Erenxbo den Bug eines Lego-Segelschiffs mitsamt Meerjungfrau auf dem Bugspriet aus der Frosch-Perspektive abgelichtet hat.

Sieger-Aufnahme des Fotowettbewerbs im Mai 2026
Sieger-Aufnahme des Fotowettbewerbs im Mai 2026 (Bild: Community-Mitglied Erenxbo)

Die Redaktion gratuliert zu den beiden gelungenen Fotos und dem gemeinsamen ersten Platz. Theoretisch müssten sich die beiden Sieger für den Mai auf ein neues Thema einigen, in der Praxis obliegt diese Ehre aber allein ErenxboITTech war die letzten Tage über nicht im Forum aktiv und meldete sich auch nicht. Gesucht sind diesmal daher Bilder zum Thema „Stille der Nacht“.

Stille der Nacht – also Landschaften oder ähnliches, die Weite und Ruhe ausstrahlen. Ob das jetzt die Natur ist oder in der Stadt, ist egal. Hauptsache, man denkt, dass man da entspannen könnte.

Community-Mitglied Erenxbo

Damit sind alle interessierten Community-Mitglieder aufgefordert, bis zum 20. Mai 2026 um 23:59 Uhr eine Aufnahme (JPEG oder PNG) zum Thema per E-Mail mitsamt dem eigenen Benutzernamen im ComputerBase-Forum an Initiator lowrider20 einzusenden.

Teilnahmebedingungen und Abstimmung

Je registriertem Community-Mitglied ist die Teilnahme mit einem eigens aufgenommenen, beliebig alten Bild erlaubt, das in noch keinem vorherigen Fotowettbewerb eingereicht oder anderweitig im ComputerBase-Forum veröffentlicht wurde. Aufnahmen mit dem gleichen Motiv eines bereits veröffentlichten Bildes aus leicht abgeänderter Perspektive sind unerwünscht. Nicht gestattet sind überdies Zeichnungen, gemalte oder per KI generierte Bilder sowie Renderings. Einmal eingereichte Bilder können nicht mehr ausgetauscht werden.

Nach Einsendeschluss startet eine neuntägige Abstimmung zu allen, maximal aber den ersten 40 eingereichten Bildern, an der alle Leser mit Forum-Nutzerkonto teilnehmen dürfen. Um die Anonymität der Fotografen zu wahren, werden die Fotos auf maximal 3.840 Pixel in Höhe und Breite verkleinert und die EXIF-Daten entfernt. Der zum Ende des Monats feststehende Gewinner darf erneut über das Monatsthema der nächsten Runde entscheiden. Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!



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50 Prozent mehr Speicher: Ryzen AI Max+ Pro 495 mit Radeon 8065S nutzt 192 GByte RAM


Die Halo-Variante der rebrandeten Ryzen AI 400 ist zwar technisch identisch mit Strix Halo, nutzt aber 50 Prozent mehr LPDDR5X-Speicher. Das ist vor allem für die anvisierte AI-Zielgruppe ein Verkaufsargument. Der Preis wiederum dürfte aber dann auch schon in Richtung „kleiner Server“ gehen.

AMDs Produktpalette im Jahr 2026 besteht zum großen Teil aus Refreshes und Rebrands. Aus Ryzen AI Max 300 wird Ryzen AI Max 400 und aus Strix Halo wird Gorgon Halo. Unterschiede zu den Vorgängern sucht man bei allen mit der Lupe.

Immerhin wird Gorgon Halo dank eines späteren Erscheinens bis zu 50 Prozent mehr Speicher spendiert. Realisiert wird das dem Anschein nach über 24-GByte-Chips, die dafür achtmal auf der Platine neben der großen APU verlötet werden. Angaben zum Speichertakt gibt es noch nicht.

AMD Ryzen AI Max+ Pro 495 with Radeon 8065S
AMD Ryzen AI Max+ Pro 495 with Radeon 8065S (Bild: Passmark)

Die geplanten Modelle der Familie Ryzen AI Max 400 bringen ansonsten lediglich teilweise 100 MHz mehr Takt für die CPU und GPU mit. Das reicht immerhin, um in Benchmarks ganz oben zu stehen, wenn auch nur mit einem geringen Vorsprung von drei oder vier Prozent.

AMD Ryzen AI Max 300 „Strix Halo“ im Überblick

Alles eine Frage des (sehr hohen) Preises

Während AMD Strix Halo in den ersten Monaten durchaus hier und da mit einem guten Verhältnis aus Preis und Leistung bei 128 GByte RAM punkten konnte, dürfte das für ein neues Produkt im Jahr 2026 unmöglich werden. Denn diese stoßen allesamt auf dieselben Probleme wie aktuelle Notebooks: Alles, was aktuell große Mengen an Speicher benötigt, wird nahezu unbezahlbar.

Das durchgesickerte Modell stammt von HP: Ein HP ZBook Ultra G1a 14″ Workstation – Black Edition mit dem Vorgänger Ryzen AI Max 395+ und 128 GByte RAM kostet 4.611,25 Euro. Das genießt aber mitunter noch den Bonus, dass die APUs und der Speicher bereits vor längerer Zeit gefertigt wurden und das Notebook de facto vielleicht schon über ein halbes Jahr im Lager liegt. Diese Option wird es für einen theoretischen Nachfolger mit dem 495+ und 192 GByte nicht geben. Entsprechend wird der Preis vermutlich deutlich höher ausfallen.



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Dell XPS 14 (DA14260) mit Intel Panther Lake im Test


Nach einem Jahr unter der gehaltlosen Bezeichnung „Dell Premium“ ist das XPS jetzt wieder zurück. Und das nicht nur bezogen auf den Namen, sondern auch mit alten Tugenden in Bereichen wie Akkulaufzeit, Tastatur, Touchpad und teils auch den Anschlüssen. Das neue Dell XPS 14 ist wieder so gut, wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Im Dezember letzten Jahres musste sich Dell im Rahmen einer Vorveranstaltung der CES selbst und gegenüber der Presse eingestehen, dass es ein Fehler war, den Namen XPS aufzugeben und stattdessen im gesamten Portfolio auf generische Bezeichnungen wie im konkreten Fall „Dell Premium“ zu setzen. „Ihr hattet Recht“, ließ Jeff Clarke, Dell COO, auf der Bühne verlauten und kündigte im nächsten Atemzug die Rückkehr des XPS an.

Das XPS ist zurück – mit Intel als Partner

Das XPS ist aber nicht nur bezogen auf den Namen zurück, es handelt sich um eine vollständig neu entwickelte Notebook-Generation mit neuem Chassis und neuer Plattform auf Basis von Intel Panther Lake. Dell bleibt mit der Serie – zumindest aktuell – treuer Intel-Partner. Zur Auswahl stehen im neuen XPS 14 und XPS 16 Prozessoren vom Core Ultra 5 325 bis zum Core Ultra X9 388H, wobei im XPS-14-Testgerät der Core Ultra X7 358H verbaut war.

Das XPS 14 punktet durch und durch mit hochwertiger Anmutung
Das XPS 14 punktet durch und durch mit hochwertiger Anmutung

Die Speicherkrise macht alle Notebooks teuer

Dells neue Notebooks sind teuer, anders lässt sich das nicht sagen. Einfluss darauf hat dieser Tage aber nicht einmal unbedingt Dell mit den eigenen Premium-Ansprüchen, sondern die Speicherkrise, die mit exorbitanten Preisen für RAM und SSDs bei allen PC-Herstellern durchschlägt. Dell hatte zur Ankündigung im Januar nicht einmal Preise kommuniziert, diese stehen erst dieser Tage mit der Markteinführung fest.

Das neue XPS 14 startet für 1.849 Euro

Das neue XPS 14 mit der Modellnummer DA14260 ist in Deutschland nicht für weniger als 1.849 Euro zu bekommen. Das größere XPS 16 mit der Bezeichnung DA16260 startet für 1.949 Euro. Zur Auswahl stehen jeweils drei vorkonfigurierte Modelle, die der nachfolgenden Tabelle entnommen werden können, wobei der Core Ultra 7 355 dabei nicht angeboten wird und der Core Ultra X9 388H gänzlich in der Auswahl fehlt.

Testgerät mit OLED-Display für 2.599 Euro

Die Preisempfehlung des individuell konfigurierten Samples mit Core Ultra X7 358H, 32 GB RAM, 1-TB-SSD und 2,8K-OLED-Display liegt bei 2.599 Euro. Das XPS 14 lässt sich maximal mit 64 GB RAM und 4-TB-SSD für 3.849 Euro (mit Windows 11 Home) bestücken. Beim XPS 16 kostet die gleiche Top-Konfiguration 4.099 Euro.

Im Direktvergleich ist Apple günstiger

Das ist MacBook-Pro-Territorium, denn das kostet in 14 Zoll, mit M5 Pro, 24 GB RAM und 1-TB-SSD mit 2.499 Euro sogar weniger. Erst in 16 Zoll übertrifft Apple Dell beim Preis.

Technische Daten des neuen Dell XPS 14 und XPS 16

Die Keilform hat ausgedient

Vorbei ist mit der aktuellen XPS-Generation die Zeit des „Faux Wedge“-Designs, also der vorgegaukelten Keilform, die aber eigentlich gar keine war. Das neue Chassis fräst Dell aus Aluminium und versieht es mit rundherum gerade verlaufenden Seiten, die ein wenig an das Design eines MacBook Air erinnern, aber doch noch eigenständig genug ausfallen. Die Notebooks sind auch leichter als zuvor, wobei der subjektive Eindruck genau das Gegenteil suggeriert. Das in „Graphite“ geliehene XPS 14 wirkt massiv, solide gebaut und verwindungssteif, tatsächlich wiegt es mit 1,36 kg (OLED-Modell) jedoch weniger als der direkte Vorgänger, aber etwas mehr als ein MacBook Air 13″ (1,23 kg).

Mit dem Namen kehrt auch das Logo auf dem Deckel zurück
Mit dem Namen kehrt auch das Logo auf dem Deckel zurück

Mehr Anschlüsse – und das auf beiden Seiten

Die ganz alten XPS-Zeiten sind mit dem neuen Gehäusedesign nicht zurück, sprich es gibt nicht plötzlich wieder USB-A oder einen vollwertigen Cardreader. Verbaut sind aber dreimal Thunderbolt 4 und einmal 3,5-mm-Klinke, demnach jeweils einmal mehr als beim vorherigen XPS 14 mit nur zweimal Thunderbolt. So bleiben in jedem Fall zwei Ports frei, wenn über den dritten geladen wird. Und Dell hat sich erfreulicherweise auch für einen Split auf die linke (2) und rechte (1) Seite entschieden. Größere USB-Sticks oder Dongles blockieren so nicht die Anschlüsse.

Zwei weitere Thunderbolt 4 linksseitig
Zwei weitere Thunderbolt 4 linksseitig
Alle Ports unterstützen das Laden am 100-Watt-Netzteil
Alle Ports unterstützen das Laden am 100-Watt-Netzteil

Genau richtig abgestimmtes Scharnier

Das Aluminiumgehäuse wirkt mangels Aussparung an der Front zunächst verschlossen, für das Öffnen hat Dell aber einen kleinen Überstand an der Vorderseite gelassen, sodass sich der Deckel mit dem Fingernagel greifen lässt. Das Scharnier hat genau den richtigen Widerstand, sodass es leicht genug ist, um nicht das Notebook beim Öffnen anzuheben, und zugleich schwer genug ist, um für ein stabiles Display zu sorgen. Der Bildschirm lässt sich an beliebiger Stelle fixieren, der Deckel bis auf 130 Grad öffnen.

14-Zoll-OLED-Display mit 2.880 × 1.800 Pixeln
14-Zoll-OLED-Display mit 2.880 × 1.800 Pixeln

Weg mit dem schlechten Touch-Bar-Imitat

Geöffnet offenbart das XPS 14 die zwei nächsten großen Veränderungen, die überfällig waren: den Wegfall des schlechten Touch-Bar-Imitats und ein Touchpad, das man wieder sehen kann. Dell hatte sich für eine gewisse Zeit an Touch-Funktionstasten probiert, die schlichtweg grauenvoll waren. Jetzt sind endlich wieder klassische Fn-Tasten zurück, die in jedem Punkt besser sind – und sie schalten sich mit der Beleuchtung der Tastatur ab. Das Touchpad hat Dell mit zwei Linien aufgewertet, damit ersichtlich ist, wo das Touchpad anfängt und wo es aufhört – eine kleine Maßnahme, die für ein deutliches Upgrade sorgt. Dell verbaut zudem ein modernes kapazitives Touchpad mit haptischem Feedback, das sich über die gesamte Fläche klicken lässt und überall gleich gutes Klick-Feedback abgibt.

Die Tastatur selbst ist weiterhin spaltfrei („zero-lattice“) ausgeführt, den Hub konnte Dell aber geringfügig verlängern und die Tasten liefern jetzt ein etwas besseres Feedback als beim Vorgänger. An das Tippgefühl und den fehlenden Abstand zwischen den Tasten muss man sich aber weiterhin ein paar Tage gewöhnen. Wer von einem klassischen Layout mit minimal kleineren Tasten, aber sichtbarem Abstand zwischen des Tasten kommt, dürfte sich die ersten Tage das ein oder andere Mal vertippen.

Endlich ist das schlechte Touch-Bar-Imitat verschwunden
Endlich ist das schlechte Touch-Bar-Imitat verschwunden
Spaltfreie Tastatur ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig
Spaltfreie Tastatur ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig

Das OLED ist schick, das LCD vernünftiger

Für das XPS 14 stehen abermals zwei Bildschirme zur Auswahl: LCD mit WUXGA (1.920 × 1.200) in matter Ausführung ohne Touch oder OLED mit 2,8K (2.880 × 1.800) in glänzend mit Touch. Für die längsten Laufzeiten steht das matte LCD-Panel ohne Touch. Das beste Bild liefert das OLED-Panel mit Touch, das von Gorilla Glass Victus geschützt wird und das eine Antireflexionsschicht besitzt, aber nicht vollständig matt ausgeführt ist.

Der OLED-Vorteil liegt im Kontrast

Greift man zur OLED-Option, wie es Dell für das Testgerät gemacht hat, steht dieses Panel laut Hersteller für 2.880 × 1.800 Pixel, 400 nits, DisplayHDR True Black 500, 100 Prozent DCI-P3, VRR mit 20 bis 120 Hz und Dolby Vision. Die Helligkeitsangabe von Dell bestätigt das Muster mit einer Punktlandung bei 407 cd/m² für vollflächiges Weiß. Mit HDR-Inhalten lässt sich die Helligkeit auf bis zu 526 cd/m² (5-Prozent-Fenster) steigern, bei 25 Prozent sind es noch 510 cd/m² und bei 50 Prozent noch 480 cd/m². Bei 100 Prozent verpufft der Vorteil. Minimale Abweichungen der Helligkeit sorgen für eine Homogenität von 97 Prozent. Der Zugewinn im HDR-Modus fällt somit eher gering aus, der HDR-Effekt entsteht eher über das perfekte OLED-Schwarz und den dadurch sehr hohen Kontrast im Vergleich zu LCD.

Aus Sicht der Redaktion ist das OLED-Panel ein Augenschmaus, das LCD-Panel aber die sinnvollere Wahl für maximale Akkulaufzeiten. Dell gibt die längste Akkulaufzeit jemals in einem XPS nur für das LCD-Panel an: 27 Stunden Netflix-Streaming oder 40 Stunden lokale Videowiedergabe seien möglich, erklärte Dell zur Präsentation letzten Dezember. Das LCD-Panel bietet sowohl im XPS 14 als auch im XPS 16 die gleichen 1.920 × 1.200 Pixel (WUXGA), 500 nits, 100 Prozent sRGB, VRR mit 1 bis 120 Hz und Dolby Vision.

15 Stunden 4K-Streaming und 14 Stunden Office

Der anspruchsvolle Streaming-Test der Redaktion, der 4K30 bei 200 cd/m² in Dauerschleife ausführt, lieferte mit rund 15 Stunden ein kürzeres Ergebnis als Dells Angabe für das LCD-Panel, der zwischen MacBook Air und MacBook Pro angesiedelte Wert kann sich aber dennoch sehen lassen. Im Office-Test mit Word, Excel und PowerPoint kommt das XPS 14 auf 14 Stunden und landet damit bis zu eine Stunde vor den aktuellen Apple-Notebooks.

Dell verbaut im XPS 14 eine 70-Wh-Batterie, die sich über alle drei Thunderbolt-Anschlüsse laden lässt. Dafür liegt dem Notebook ein 100-Watt-Netzteil (20 V/5 A) bei, dessen Kabel sich auf 180 cm (USB-C) und 90 cm (Gerätestecker) verteilen, sodass inklusive der Länge des Netzteils rund 280 cm bis zur Steckdose überbrückt werden können. Dell hat sich beim USB-C-Kabel wieder für eine feste Verbindung am Netzteil entschieden, sodass man hier nicht selbst zu einem längeren Kabel wechseln kann.



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AMD Ryzen 9 Pro 9965X3D: Der erste „Pro“ mit gestapeltem L3-Cache im Benchmark


AMD Ryzen 9 Pro 9965X3D: Der erste „Pro“ mit gestapeltem L3-Cache im Benchmark

Bild: AMD

Ein X3D-Modell mit zusätzlichem L3-Cache gab es bei den AMD Ryzen Pro für Geschäftskunden bisher noch nicht. Der Ryzen 9 Pro 9965X3D holt das nach. Die 16-Kern-CPU zeigt sich in der Benchmark-Datenbank von PassMark.

Der AMD Ryzen 9 Pro 9965X3D verfügt demnach wie der Ryzen 9 9950X3D über 16 Kerne, erreicht allerdings rund 7 Prozent weniger Punkte im CPU Mark. Das dürfte an einem geringeren Takt liegen, doch die Frequenzen wurden nicht ausgelesen. Beim L3-Cache meldet die Software zwar lediglich 32 MB, doch dürften es aufgrund des Produktnamens mit dem Suffix „X3D“ viel mehr davon sein – 128 MB sind angesichts anderer Modelle denkbar.

Ryzen 9 Pro 9965X3D in PassMark-Datenbank
Ryzen 9 Pro 9965X3D in PassMark-Datenbank

Den Hinweis zum besagten Eintrag lieferte „X86 is dead&back“ auf X.

Nicht der erste Hinweis

Der Name Ryzen 9 Pro 9965X3D fällt nicht zum ersten Mal, denn bereits im Januar gab es einen Hinweis aus einer Import/Export-Datenbank. Dort wurde der Ryzen 9 Pro 9965X3D als 16-Kern-CPU mit 170 Watt TDP für den Sockel AM5 beschrieben.

AMD hat bis heute zwar keine Bestätigung für diesen Prozessor geliefert, doch lässt das Auftauchen in der Passmark-Datenbank ein baldiges Erscheinen vermuten.

Der erste Ryzen Pro mit X3D

Ohne großes Aufsehen hatte AMD die Ryzen Pro 9000 im September 2025 eingeführt. Ein Modell mit X3D-Cache war noch nicht dabei und der Ryzen 9 Pro 9945 bildete mit seinen 12 Kernen vorerst die Speerspitze der Serie. Inzwischen gibt es mit den Ryzen AI Pro 400 schon wieder Nachfolger.



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