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CB-Funk-Podcast #151: Selten war es so leicht, teure Hardware zu kaufen


CB-Funk-Podcast #151: Selten war es so leicht, teure Hardware zu kaufen

Nach Weihnachten fallen die Preise? Sonst vielleicht, aber nicht im Jahr 2026: Es geht steil nach oben. Bei RAM, SSDs und auch Festplatten war das schon im späten Herbst bemerkbar, jetzt sind endlich auch (?) Grafikkarten an der Reihe. Also suchen wir alle unser Heil in DLSS 4.5 und Multi Flame Generation ×6? Nun ja …

CB-Funk: Die einhunderteinundfünfzigste Episode

Fabian und Jan blicken in dieser Episode auf die jüngsten Entwicklungen im Markt für Hardware und insbesondere Gaming-Grafikkarten und fragen sich angesichts der Erkenntnisse unweigerlich: Kann, darf oder muss DLSS in Zukunft als Quasi-GPU-Upgrade herhalten? Und war DLSS 4.5 Super Resolution (Test) zur CES 2026 ein angemessener Ersatz für den abberaumten Blackwell-Refresh RTX 50 Super?

Auf ihre „Kosten“ kommen in dieser Woche auch alle Zuhörer, die sich mal wieder einen Deep Dive gewünscht haben: Fabian erklärt Jan (und euch), warum der „Raymarching Benchmark“ Radiance auf einer GeForce RTX 5090 in Full HD nur 2 FPS erreicht – und das für Spieler aber kein Thema sein muss und schon gar keinen Aufreger wert ist. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und Hausaufgaben nicht vergessen!

Wir beantworten eure Fragen

Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!

CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer

CB-Funk lässt sich nicht nur über den in dieser Notiz eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und hören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und ebenso auf Deezer.

An dieser Stelle folgt der obligatorische Hinweis: In die meisten Podcast-Player lässt sich CB-Funk außerdem via RSS einbinden. Die entsprechende URL lautet: https://computerbase.podigee.io/feed/opus.

Übersicht zu den bisherigen Episoden

Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.



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Animal Crossing 3.0 schon jetzt verfügbar!


Die Animal Crossing-Reihe erfreut sich schon seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Mit der Veröffentlichung von New Horizons im Jahr 2020 erreichte sie einen neuen Höhepunkt. Und auch wenn seitdem nicht viel passiert ist, könnte das heutige Update Spieler in Scharen zurückholen.

Animal Crossing: New Horizons wurde genau zur richtigen Zeit veröffentlicht. Gleich zu Beginn der Pandemie bot das Spiel den Menschen eine Möglichkeit, sich digital zu vernetzen, als persönliche Treffen selten waren und die Menschen zu Hause blieben. Als sich die Pandemie dem Ende zuneigte und die Menschen zu ihren Gewohnheiten vor der Pandemie zurückkehrten, wurde es in der Welt von Animal Crossing jedoch still. Aber das ändert sich genau jetzt.

Animal Crossing für die Switch 2

Seit der ersten Ankündigung der Switch 2 haben Animal-Crossing-Spieler auf Neuigkeiten zu ihrer Lieblingsreihe gewartet. Aber die Ereignisse kamen und gingen ohne ein Wort. Das heißt, bis vor einer Woche. Und während einige Spieler über das Fehlen eines komplett neuen Spiels enttäuscht sind, wird New Horizons eine Switch-2-Version erhalten. Aber das ist noch nicht alles. Alle Spieler werden im Januar ein kostenloses Update erhalten, das einige meiner größten Probleme mit dem Spiel behebt.

Die Switch-2-Version wird fünf wesentliche Verbesserungen und Features enthalten. Die erste ist eine verbesserte Grafik und Auflösung. Das Spiel wird mit einer Auflösung von bis zu 4K laufen, wenn es an einen Fernseher oder Monitor angeschlossen ist. Dies wird zu einer signifikanten visuellen Aufwertung führen. Außerdem können Spieler die Mausfunktion des rechten Joy-Con nutzen, um ihre Häuser zu dekorieren. Was auf dem Papier wie eine kleine Verbesserung klingt, könnte für diejenigen, die regelmäßig Stunden damit verbringen, ihre Inseln und Häuser zu dekorieren, von großer Bedeutung sein.

Und wenn Ihr häufig Probleme habt, deine Dorfbewohner zu finden, kannst du ein brandneues Megaphon benutzen, um sie zu rufen. Sie antworten dann und verraten Ihnen ihren Standort. Verabschieden Sie sich von der endlosen Verfolgung von Dorfbewohnern.

Die letzten Verbesserungen betreffen das Multiplayer-Gameplay. In der Switch-2-Version könnt Ihr bis zu 12 Freunde gleichzeitig auf Eure Insel einladen. Darüber hinaus könnt Ihr die Kamera Eurer Konsole verwenden, um Eure Freunde und ihre Reaktionen während des Spiels zu sehen. Bitte beachtet, dass Eure eine Nintendo-Online-Mitgliedschaft benötigen, um diese Funktion langfristig nutzen zu können.

Das kostenlose Update New Horizons

Macht Euch keine Sorgen, wenn Ihr keine Nintendo Switch 2 besitzt. Normale Switch-Spieler werden nicht im Stich gelassen, und jetzt könnt ihr euch ein großes Update für euer Spiel runterladen. Das Update ist kostenlos, Ihr müsst also für nichts extra bezahlen.

Externen Inhalt erlauben

Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.

Eine der wichtigsten Änderungen ist die Einführung eines Hotels am Pier. Das Hotel wird Gäste von nah und fern anziehen, die eine erstklassige Behandlung und einen erstklassigen Service erwarten. Schmückt ihre Zimmer und schaltet dabei neue Möbel und Kleidung im Geschenkeladen des Hotels frei.

Und wenn Ihr Euer Spiel zum ersten Mal seit langem wieder startet und feststellt, dass einige Teile Eurer Insel nicht mehr zu Eurem Stil passen, macht Euch keine Sorgen! Resetti feiert mit diesem Update ein Comeback. Aber dieses Mal wird er Euch nicht ausschimpfen, weil Ihr das Spiel ohne zu speichern ausgeschaltet habt. Stattdessen wird er Euch helfen, Teile Eurer Insel zurückzusetzen und aufzuräumen.

Aber das ist noch nicht alles für diejenigen unter Euch, die wirklich gerne dekorieren. Mit dem neuen Update habt Ihr Zugang zu drei Trauminseln, die Ihr mit euren Freunden oder alleine besuchen und gestalten könnt. Hier sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt, und Ihr könnt neue Stile ausprobieren, ohne Eure Hauptinsel entwurzeln zu müssen.

Eine weitere große Änderung, auf die ich mich persönlich freue, ist die Möglichkeit, endlich in großen Mengen zu craften. Während man früher jedes Päckchen Köder einzeln herstellen musste, kann man sie jetzt alle in einem Zug herstellen.

Zu guter Letzt führt das Spiel mehrere neue Objektinteraktionen und die Integration von amiibos ein. Mit den richtigen amiibos können Sie neue Gegenstände und Dorfbewohner beschwören, die von The Legend of Zelda, Splatoon und LEGO inspiriert sind.

Sowohl die Nintendo Switch 2-Version als auch das kostenlose Update sollten eigentlich erst am 15. Januar erscheinen. Es scheint jedoch, als konnte es Nintendo kaum erwarten und hat das Update schon jetzt freigegeben.



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Welcher Streaming-Dienst ist der Beste?


Der Streamingmarkt in Deutschland ist vor allem eines: unübersichtlich. War es vor einigen Jahren noch Luxus, für Inhalte zu zahlen und ein Sky-Abo abzuschließen, ist es heute nahezu Standard. Damit einher geht der schleichende Tod des linearen Fernsehens. Doch Masse ist nicht immer gleich Klasse. Wer alle Dienste abonnieren will, zahlt ohnehin zu viel und kann kaum so viel konsumieren, wie verfügbar ist. Doch welchen der acht großen Streamingdienste in Deutschland sollte man nun buchen? Wir zeigen Euch, was Netflix, HBO Max, Sky & Co. inhaltlich auf der Pfanne haben – aber auch technisch.

Und damit Ihr nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, nehmen wir in der Regel den Listenpreis der Dienste an. Oftmals gibt es aber Bundle-Möglichkeiten, beispielsweise in Kombination mit einem TV-Streamingdienst oder einem Handyvertrag. Wichtig: Alle Daten beziehen sich auf Januar 2026. Preise und Inhalte können sich jederzeit ändern. Wenn Euch also etwas besonders wichtig ist, überprüft die Information noch einmal, bevor Ihr ein Abo bucht.

Netflix

Tarife & Kosten

  • Standard mit Werbung: ab 4,99 Euro pro Monat
  • Standard-Abo: 13,99 Euro pro Monat
  • Premium-Abo: 19,99 Euro pro Monat

Technik und Nutzung

  • Streams: 2 (Werbung, Standard), 4 (Premium)
  • Auflösung: Full HD bei Werbung und Standard, 4K im Premium-Tarif
  • Dolby Atmos: an ein Ultra-HD-fähiges Abo gekoppelt
  • Downloads: 2 Geräte (Werbung, Standard), 4 Geräte (Premium)

Bundles

  • Sky Entertainment Plus (Netflix inklusive, Upgrades möglich)
  • Telekom MagentaTV (Netflix je nach Paket)

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

Riesenmix aus Serien, Filmen, Reality, Dokus, Comedy, beispielsweise Stranger Things, Wednesday, Squid Game, Bridgerton, Dark

Einordnung: Netflix ist die Mutter der Streaming-Dienste

Netflix ist der Dienst, der in Deutschland am ehesten das Gefühl vermittelt: „Ich finde immer irgendwas“. Das ist ein Vorteil, aber auch ein Problem: Die Menge wirkt manchmal wie ein endloser Gang im Supermarkt, in dem Ihr am Ende doch wieder bei den gleichen drei Marken landet. Netflix spielt deshalb seine Stärke über die Oberfläche aus. Startseite, Vorschläge, „Weiter schauen“ und die aggressive Vermarktung neuer Originals sorgen dafür, dass Ihr selten lange suchen müsst.

Der günstige Einstieg läuft über Werbung – für viele Haushalte verlockend. Wenn Ihr aber Wert auf Komfort legt, kommen schnell die bekannten Haken: Werbung nervt nicht nur, sie geht oft mit Einschränkungen einher. Der zweite Punkt ist Audio und Bild. Netflix ist bei Top-Produktionen technisch stark, aber Dolby Atmos ist an ein Ultra-HD-fähiges Abo gekoppelt. Wer nur abends eine Folge in Full HD schaut, kann beim Preis sparen. Wer Premium-TV plus Technik will, zahlt Premium.

Inhaltlich lebt Netflix von zwei Säulen: globale Hits, die sofort Gesprächsthema sind, und eine breite Backlist, die ständig rotiert. Wenn Ihr einen Dienst sucht, der als Hauptabo funktioniert, weil er von allem etwas hat, ist Netflix genau das. Als Zweitabonnement neben einem Markendienst wie Disney+ wirkt Netflix dagegen oft wie der große Gemischtwarenladen, der immer dann glänzt, wenn Ihr gerade keine klare Idee habt, was Ihr schauen wollt.

Disney+

Tarife & Kosten

  • Standard mit Werbung: 6,99 Euro pro Monat
  • Standard: 10,99 Euro pro Monat oder 109,90 Euro pro Jahr
  • Premium: 15,99 Euro pro Monat oder 159,90 Euro pro Jahr

Technik und Nutzung

  • Streams: 2 (Standard), 4 (Premium)
  • Auflösung: bis 1080p (Standard), bis 4K UHD und HDR (Premium)
  • Dolby Atmos: nur im Premium-Tarif
  • Downloads: in Standard und Premium, kein Download im Werbetarif

Bundles

  • Telekom MagentaTV (Disney+ je nach Paket)

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

Disney, Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographic, z. B. The Mandalorian, Andor, Loki, WandaVision, Percy Jackson

Einordnung: Disney+ ist der Marken-Streamer für Marvel, Star Wars und Familien

Disney+ ist der Streamingdienst, der am wenigsten „zufällig“ wirkt. Ihr bucht ihn nicht, weil Ihr alles schauen wollt, sondern weil Ihr sehr genau wisst, welche Marken Ihr bekommen wollt: Marvel, Star Wars, Pixar. Genau deshalb ist Disney+ auch leichter zu bewerten als Netflix: Der Mehrwert hängt weniger von wöchentlichen Überraschungen ab, sondern davon, ob Ihr diese Marken regelmäßig sehen wollt.

Die Tarifstruktur ist dabei ziemlich klar: Wer billig einsteigen will, nimmt Werbung. Wer Disney+ komfortabel nutzen will, landet im Standard. Und wer Technik als Teil des Erlebnisses versteht, wählt das Premium-Abo – dort sind 4K, HDR, mehr parallele Streams und Dolby Atmos gebündelt. Das macht Disney+ für Familien interessant. Vier Streams sind im Alltag der Unterschied zwischen „Kinder schauen im Kinderzimmer“ und „Abendfilm im Wohnzimmer“, ohne dass Ihr Euch gegenseitig rauswerft.

Was Ihr bei Disney+ weniger bekommt als bei Netflix, ist die endlose Vielfalt. Es gibt weniger „Ich stolpere über irgendwas Neues“. Stattdessen fühlt es sich oft an wie ein sehr gut sortiertes Regal mit bekannten Franchises. Wenn Ihr Eure Abos rotiert, ist Disney+ ein klassischer Kandidat: Für einen Monat rein, Marvel- und Star-Wars-Stapel abarbeiten, wieder raus. Wenn Ihr Kinder im Haushalt habt oder einfach gerne immer wieder zu den gleichen Marken zurückkehrt, ist Disney+ eher ein Dauerabo.

Amazon Prime Video

Tarife & Kosten

  • Amazon Prime: 8,99 Euro pro Monat oder 89,90 Euro pro Jahr
  • Werbefrei-Option: plus 2,99 Euro pro Monat

Technik & Nutzung

  • Streams: bis zu 3 gleichzeitig, derselbe Titel meist maximal auf 2 Geräten
  • Downloads: möglich, im Alltag mit Limits
  • UHD, HDR und Dolby Atmos: je nach Titel und Gerät

Bundles

Prime ist selbst ein Bundle mit weiteren Features – das bekannteste ist wohl die kostenlose Amazon-Lieferung.

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

Mix aus Originals und Lizenzware, dazu ein ständig wechselnder Filmkatalog, z. B. The Boys, Reacher, Die Ringe der Macht, Jack Ryan, Clarkson’s Farm

Einordnung: Prime Video ist weniger Streamingdienst als Prime-Plattform mit viel Werbung

Prime Video ist der Dienst, den viele in Deutschland nicht aktiv „abschließen“, sondern einfach mitnehmen. Genau das ist sein größter Vorteil – und sein größter Nachteil. Vorteil, weil der Preis im Kopf oft nicht als reines Streaming-Abo gerechnet wird. Nachteil, weil Prime Video dadurch selten wie ein sauber kuratiertes Produkt wirkt. Es ist eher eine Plattform: Abo-Inhalte, Shop, Leihen, Kaufen, Zusatzkanäle. Ihr müsst mehr filtern, bevor Ihr wisst, was im Abo wirklich enthalten ist.

Beim Preis kommt der nächste Knackpunkt: Prime Video ist im Prime-Paket enthalten, und es gibt eine Zusatzoption, wenn Ihr werbefrei schauen wollt. Damit kann Prime schnell teurer werden. Wenn Ihr Prime Video regelmäßig nutzt, werdet Ihr schnell Interesse an der Werbefrei-Option haben – die Werbung ist mittlerweile wirklich penetrant geworden.

Inhaltlich ist Prime Video ein Mix aus sehr großen Eigenproduktionen und Lizenzware. Ihr findet schnell einen Filmabend, weil ständig etwas Neues hereinkommt. Gleichzeitig verschwinden Titel oft wieder, ohne dass es angekündigt wird.

Apple TV

Tarife & Kosten

  • Apple TV: 9,99 Euro pro Monat

Technik & Nutzung

  • Parallel nutzbar in der Familie (bis zu 6 Personen)
  • UHD, HDR, Dolby Vision, Dolby Atmos: je nach Titel und Gerät
  • Downloads: möglich auf unterstützten Geräten

Bundles

  • Häufig Probephasen über Apple-Hardware oder bei Telekom-Angeboten

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

Fast ausschließlich Apple Originals, wenig „Füllmaterial“, z. B. Ted Lasso, Severance, The Morning Show, Silo, Foundation, Slow Horses

Einordnung: Apple TV+ ist der kuratierte Qualitäts-Streamer – Klasse statt Masse

Apple TV ist so etwas wie das Anti-Netflix. Ihr bekommt nicht die größte Auswahl, sondern eine bewusst kleine. Apple setzt auf Prestige und Serien, die Ihr eher gezielt startet, statt sie nebenbei laufen zu lassen. Das macht Apple TV im Vergleich leicht zu verstehen: Wenn Euch die großen Apple-Originals ansprechen, lohnt sich das Abo schnell. Wenn nicht, kann es sich anfühlen wie ein sehr schicker Laden, in dem Ihr zwar alles anfassen dürft, aber nichts findet, was Ihr wirklich braucht.

Die klare Stärke ist die Qualität. Apple positioniert den Streamingdienst stark über Bild und Ton – passend zum restlichen Apple-Ökosystem. Inhaltlich ist Apple TV extrem abhängig von wenigen Aushängeschildern. Apple will, dass Ihr über einzelne Serien einsteigt, die Ihr überall empfohlen bekommt. Severance ist genau so ein Beispiel: Wer die Serie feiert, bleibt gerne ein paar Monate. Wer sie nicht startet, verpasst gleichzeitig den Hauptgrund, überhaupt zu zahlen.

Apple TV ist eher ein Premium-Zusatzdienst, den Ihr für bestimmte Serien bucht. Genau deshalb ist Apple TV in vielen Haushalten ein Rotationsabo: ein, zwei Monate rein, zwei Prestige-Serien durch, wieder raus.

Paramount+

Tarife & Kosten

  • Basic mit Werbung: 5,99 Euro pro Monat
  • Standard: 9,99 Euro pro Monat
  • Premium: 12,99 Euro pro Monat

Technik & Nutzung

  • Streams: 1 (Basic), 2 (Standard), 4 (Premium)
  • Auflösung: bis 1080p (Basic, Standard), 4K in ausgewählten Titeln (Premium)
  • Dolby Vision und Dolby Atmos: Premium, je nach Titel
  • Downloads: in Standard und Premium, nicht im Basic-Tarif

Bundles

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

Franchises aus dem Paramount-Universum, US-Serien, viel Markenware, z. B. Star Trek: Strange New Worlds, Tulsa King, 1923, Halo, Special Ops: Lioness

Einordnung: Paramount+ ist als Solo-Abo vor allem was für Fans

Paramount+ ist der Dienst, der am stärksten über Partner verkauft wird. Ihr bucht nicht „einfach Streaming“, Ihr bucht Marken. Star Trek ist dabei der offensichtlichste Magnet, dazu kommen Serien aus dem Paramount-Umfeld und immer wieder Filmfenster, die je nach Rechtepaket in Deutschland auftauchen. Paramount+ ist deshalb weniger ein „jeden Abend was Neues“, sondern eher ein Abo für Leute, die genau wissen, was sie hier wollen.

Spannend wird Paramount+ in Deutschland vor allem über Bundles. Wenn Paramount+ in einem Sky-Paket steckt, wird der Dienst plötzlich zum Bonus statt zum eigenständigen Kauf. Viele von Euch werden Paramount+ nicht separat buchen, aber trotzdem nutzen, weil es ohnehin im Paket enthalten ist. Genau so solltet Ihr es auch im Vergleich einordnen: Als Solo-Abo muss Paramount+ genug Zugpferde liefern, als Bundle-Bonus ist es sofort attraktiv.

Inhaltlich ist Paramount+ nicht so eindeutig „Familie“ wie Disney+, nicht so allumfassend wie Netflix. Es ist eher ein Spezialist – und dann am besten, wenn Ihr wegen bestimmter Marken kommt oder wenn Ihr es über ein Paket quasi nebenbei bekommt.

HBO Max

Tarife & Kosten

  • Basis mit Werbung: 5,99 Euro pro Monat
  • Standard: 11,99 Euro pro Monat
  • Premium: 16,99 Euro pro Monat
  • Sport-Add-on: plus 3 Euro pro Monat (je nach Tarif)

Technik & Nutzung

  • Streams: 2 (Basis, Standard), 4 (Premium)
  • Auflösung: Full HD (Basis, Standard), 4K UHD (Premium)
  • Downloads: 30 (Standard), 100 (Premium)
  • Dolby Atmos: im Premium-Tarif, je nach Titel

Bundles

  • Bundle mit RTL+ und waipu.tv

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

HBO-Serien, Prestige-TV, Warner-Umfeld, große Serienmarken, z. B. The Last of Us, House of the Dragon, Succession, The White Lotus, Euphoria

Einordnung: HBO Max ist der Prestige-Streamer für Event-Serien

HBO Max ist inhaltlich der Prestige-Dienst unter den großen Namen. Wenn Ihr Serien eher wie ein Event schaut statt als Dauerrauschen, ist HBO-Stoff oft genau die Kategorie, die hängen bleibt. Das merkt man auch daran, wie schnell einzelne Titel zu Gesprächsthemen werden. Der Unterschied zu Netflix ist weniger „besser oder schlechter“, sondern der Fokus: HBO Max will nicht alles abdecken, sondern sehr stark in der Spitze glänzen.

Die Preislogik ist dabei typisch für den Markt 2026: günstig einsteigen über Werbung, komfortabel im Standardtarif und technisch sowie familientauglich im Premium. Bundles sind in Deutschland ein Hebel für den Streaming-Spätzünder, noch Kunden zu gewinnen. Es ist bequem und günstiger als einzelne Abos. Als Listenpreis-Abo ist HBO Max nicht billig. Als Bundle kann es plötzlich attraktiv wirken – vor allem, wenn Ihr ohnehin RTL-Inhalte nutzt oder einen neuen TV-Streaming-Dienst wie waipu.tv sucht.

Inhaltlich ist HBO Max weniger familienzentriert als Disney+, weniger breit als Netflix, aber oft stärker in der „Hauptserie der Woche“. Wenn Ihr nur ein bis zwei Abende wirklich bewusst Serien schaut, kann HBO Max mehr Wert liefern als ein riesiger Katalog, den Ihr am Ende kaum nutzt. Steht Ihr vor der Frage „HBO Max oder Netflix“, liegt es letztlich am Inhalt, den Ihr sucht.

RTL+

Tarife & Kosten

  • RTL+ Basic: 5,99 Euro pro Monat mit Werbung
  • RTL+ Premium: 8,99 Euro pro Monat mit weniger Werbung
  • RTL+ Premium Werbefrei: 12,99 Euro pro Monat ohne Werbung

Technik & Nutzung

  • Streams: 1 (Basic), 2 (Premium)
  • Auflösung: HD, kein UHD
  • Dolby Atmos: keine Angabe
  • Downloads: ab Premium, je nach Tarif

Bundles

  • Bundle mit HBO Max oder Telekom

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

RTL- und Vox-Welt, Reality, Shows, deutsche Formate, Live-Sport-Elemente je nach Tarif, z. B. Sisi, Der König von Palma, Temptation Island, Are You The One, Reality-Marken aus dem RTL-Kosmos

Einordnung: Deutscher TV-Streamingdienst mit Reality & Shows, aber ohne UHD

RTL+ ist in diesem Vergleich der „Deutschland-Dienst“. Nicht, weil er nur deutsche Inhalte hätte, sondern weil er sehr stark auf das setzt, was im deutschen TV-Kosmos noch funktioniert: Shows, Reality, tägliche Marken, dazu Exklusives und Vorab-Verfügbarkeit. Wer Netflix und Disney+ gewohnt ist, muss hier umdenken. RTL+ ist weniger „Prestige-Serie“, mehr „Programmwelt“. Und das kann genau der Punkt sein, warum Ihr es zusätzlich bucht – oder eben auch nicht.

Die Tarife sind vor allem über Werbung und Komfort gestaffelt. Basic ist der günstige Einstieg, Premium bringt mehr parallele Nutzung und typischerweise die Funktionen, die man im Alltag erwartet – etwa Downloads. Klarer Minuspunkt ist die Bildqualität: UHD? Fehlanzeige!

Kurz gesagt: RTL+ ist ein Dienst für alle, die deutsche Marken, Reality und Show-Welten wirklich nutzen. Für internationale Serienjunkies ist es eher ein Zweitabo. Im Bundle kann es aber überraschend attraktiv werden – etwa wenn es bei MagentaTV der Telekom einfach mit dabei ist.

WOW

Tarife & Kosten

  • WOW Filme & Serien: 9,98 Euro (bei einem Jahr Bindung 12 Monate für je 5,98 Euro)
  • WOW Live Sport: 44,99 Euro (bei einem Jahr Bindung 12 Monate für je 29,99 Euro)
  • WOW Kombi: 54,94 Euro (bei einem Jahr Bindung 12 Monate für je 34,97 Euro)
  • WOW Premium Add-on: plus 6 Euro pro Monat (Full HD, 2 Streams, Dolby 5.1, werbefreier Abruf mit Einschränkungen, kein UHD)

Hero-Inhalte & Aushängeschilder

Pay-TV-Serienwelt, Filmfenster, Sport als Kernprodukt, z. B. Fußball-Bundesliga, Formel 1, Gladiator II, Konklave, The Rookie, The Copenhagen Test

Einordnung: WOW ist das flexible Sky-Abo mit weniger Mehrwert

Sky und WOW sind in Deutschland die Sonderfälle. Die Inhalte sind weitgehend identisch, die Positionierung aber komplett unterschiedlich. WOW ist das Produkt, das Ihr ohne klassische Sky-Hardware und ohne lange Vertragsbindung buchen könnt – deshalb ist es auch Teil dieses Vergleichs.

Für den Vergleich zählt vor allem die Preislogik: Sport ist teuer, und die technischen Komfortfunktionen hängen am Premium-Add-on. Wer WOW nur als „Filme & Serien“ nutzt, zahlt deutlich weniger, bekommt aber ohne Premium nicht automatisch das Paket, das Ihr von Netflix oder Disney+ gewohnt seid. Full HD und zwei parallele Streams sind dort ein Zusatzposten, UHD gibt es gar nicht – nur über klassisches Sky.

Inhaltlich ist Sky (und damit auch WOW) stark, wenn Ihr zwei Dinge wollt: Sport live und Premium-Serien bzw. Filmfenster, die nicht überall verfügbar sind. Allerdings musste Sky mit dem Start von HBO Max Federn lassen, weil 98 Serien von HBO abgezogen wurden.

Wenn Sport für Euch wichtig ist, führt in Deutschland kaum ein Weg an WOW Live Sport oder einem Sky-Sportpaket vorbei. Wenn Ihr keinen Sport braucht, müsst Ihr sehr genau rechnen, ob WOW Filme & Serien plus Premium-Add-on Euch im Alltag mehr bringt als ein klassisches Serienabo.

Kurzfazit und Best-Buy-Einschätzung

Ihr seht: Die Situation auf dem Streaming-Markt ist wirklich verfahren. Wenn Ihr jetzt vor der Frage steht, welchen Dienst Ihr für die nächsten 30 Tage buchen sollt, dann versuchen wir mal, diese Antwort in einem Satz pro Streamingdienst zu geben:

  • Netflix ist am ehesten das „Alles-drin-Paket“, wenn Ihr nur ein Hauptabo wollt.
  • Disney+ ist der Markendienst, der besonders für Familien und Fans von Marvel, Star Wars und Pixar Sinn ergibt – vor allem im Premium-Tarif.
  • Prime Video ist als eigenständiger Dienst ein gutes Preis-Leistungs-Paket, wird aber durch Werbung und Plattformstruktur schnell unübersichtlich.
  • Apple TV+ ist das Premium-Zusatzabo für wenige, sehr starke Originals.
  • Paramount+ ist franchise-getrieben und oft als Bundle-Bonus am attraktivsten.
  • HBO Max ist die Prestige-Schiene mit Fokus auf Serien-Highlights.
  • RTL+ ist die deutsche Programmwelt, die im Bundle mit HBO Max deutlich runder wirkt.
  • Sky/WOW ist der Sporthebel – technisch und preislich aber schnell ein eigenes Budgetthema.

Unsere generelle Empfehlung: Nutzt die kurzen Laufzeiten der Abos. Bucht einen Dienst für einen Monat, schaut, was er bietet, und kündigt ihn gegebenenfalls wieder, um den nächsten auszuprobieren. Hat Euch eine Serie gefesselt und es kommt eine neue Staffel, könnt Ihr den Dienst ja erneut buchen – statt ihn das ganze Jahr über sinnlos zu bezahlen.



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Speicher­preise im Check: RAM inzwischen viermal so teuer, Scalper schlagen zu


Speicher­preise im Check: RAM inzwischen viermal so teuer, Scalper schlagen zu

Mitte Januar blickt ComputerBase erneut auf die Preisentwicklung bei RAM, HDDs und SSDs. Diese haben sich gegenüber der letzten Analyse vor einem Monat nochmals verteuert. Die Stichproben zeigen, dass RAM inzwischen mehr als viermal so teuer wie im September ist. Mutmaßliche Scalper mit Angeboten auf eBay erschweren die Analyse.

Hinweise zur (geänderten) Methodik

Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicher­produkte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.

Eine Änderung gibt es: Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.

Auffällig viele Angebote bei unbekannten eBay-Händlern lassen Scalper vermuten
Auffällig viele Angebote bei unbekannten eBay-Händlern lassen Scalper vermuten

Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote fortan nicht bei der Analyse berücksichtigt.

Aktuelle DRAM-Preise

Über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel waren die Preise für Arbeitsspeicher nicht mehr sonderlich angestiegen. Diese Pause stellte sich aber als trügerisch heraus, denn Stand Mitte Januar ging es wieder kräftig hinauf. Aus dem „RAM-Preise nach 3 Monaten mehr als verdreifacht“ von Mitte Dezember muss jetzt ein „RAM-Preise nach 4 Monaten mehr als vervierfacht“ werden. Im Durchschnitt beträgt die Preissteigerung gegenüber dem September nämlich rund 344 Prozent.

Aktuelle HDD-Preise

Bei den Festplatten sind die gegenwärtig geringsten Preissteigerungen zu beobachten. Lag die durchschnittliche Teuerungsrate vor einem Monat noch bei rund 34 Prozent, sind es jetzt etwa 46 Prozent. Zwei Modelle sind sogar etwas günstiger geworden.

Aktuelle SSD-Preise

Deutlicher ist der Preisanstieg bei den SSDs. Dieser lag vor einem Monat noch bei knapp 42 Prozent, jetzt sind es bereits 74 Prozent. Dabei sind einige Modelle inzwischen mehr als doppelt so teuer wie vor vier Monaten. Laut jüngsten Berichten könnte es bei den SSDs noch erheblich teurer werden, denn der NAND-Hersteller Sandisk soll die Preise für Speicherchips verdoppeln.



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