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Claude kann jetzt auf Adobes Creative Cloud Tools zugreifen
Claude wird zur Super-App:
Spotify, Booking und mehr direkt im Chat

Claude wird für Creatives zum Gamechanger
Seit Juli 2025 ist das Connector-Verzeichnis von Claude auf über 200 Integrationen gewachsen, von Produktivitäts- und Design-Tools bis hin zu Alltagsdiensten. User verbinden mehrere Apps gleichzeitig und nutzen sie innerhalb einer einzigen Konversation. Jetzt kommen populäre Creative Apps dazu.
In der offiziellen Ankündigung erklärt Anthropic, dass Claude kreativen Profis vor allem dabei helfen soll, Ideen schneller zu entwickeln, manuelle Aufgaben zu reduzieren und komplexe Projekte zugänglicher zu machen. Entscheidend dafür ist die Integration in Tools, die Kreative ohnehin nutzen. Das Unternehmen betont, dass Talente nicht durch Claude ersetzt werden sollen und sagt:
Claude can’t replace taste or imagination, but it can open up new ways of working—faster and more ambitious ideation, a more expansive skill set, and the ability for creatives to take on larger-scale projects.
Damit wird kreative Arbeit zunehmend agentisch gesteuert, während Claude Aufgaben im Hintergrund übernimmt – auch wenn die Kontrolle über komplexe Prozesse weiterhin bei den Nutzer:innen bleiben muss.
Diese Creative Workflows übernimmt Claude jetzt für dich
Die neuen Creative-Konnektoren decken ein breites Spektrum ab: Ableton liefert kontextbasierte Antworten aus der offiziellen Dokumentation, Adobe Creative Cloud ermöglicht Zugriff auf über 50 Tools für Bild, Video und Design, Affinity by Canva automatisiert Produktionsaufgaben, Autodesk Fusion bringt 3D-Modellierung per Dialog, Blender lässt sich per natürliche Sprache steuern, Resolume Arena und Resolume Wire ermöglichen Live-Visual-Steuerung, SketchUp startet 3D-Konzepte direkt aus dem Chat und Splice gibt Zugriff auf lizenzfreie Samples für die Musikproduktion. Claude User können jetzt mit diesem Tool Setup konkret:
- Kreativ-Tools schneller verstehen und nutzen: Claude fungiert als On-Demand-Tutor:in für komplexe Software. Die KI erklärt Funktionen, führt durch Workflows und macht auch anspruchsvolle Techniken verständlich, von 3D Setups bis hin zu Audio oder Designprozessen.
- Tools mit Code erweitern: Mit Claude Code lassen sich individuelle Skripte, Plugins oder generative Systeme für bestehende Software erstellen. Ob Shader, Animationen oder parametrische Modelle, der generierte Code ist dokumentiert, anpassbar und direkt einsetzbar.
- Workflows über mehrere Tools hinweg verbinden: Claude übernimmt die Rolle einer zentralen Schnittstelle. Formate werden übersetzt, Daten strukturiert und Assets synchron gehalten, sodass Projekte nahtlos zwischen Design, 3D und Audio Tools weitergeführt werden können.
- Ideen entwickeln und direkt weiterverarbeiten: Mit Claude Design lassen sich Konzepte schnell visualisieren und iterativ verbessern. Ergebnisse können anschließend direkt in andere Tools exportiert und dort weiterbearbeitet werden.
- Wiederkehrende Produktionsarbeit automatisieren: Claude übernimmt mehrstufige Aufgaben wie die Stapelverarbeitung von Assets, das Aufsetzen von Projektstrukturen oder Änderungen an ganzen Szenen und reduziert so manuellen Aufwand deutlich.
Alle User von Claude können die neuen Connectors nutzen und direkt im Interface aktivieren, vor allem über Web und Desktop. Die mobile Nutzung ist aktuell noch eingeschränkt und befindet sich in der Beta.
Adobes neuer Firefly AI Assistant setzt deine Ideen in Photoshop und Co. automatisch um

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Marktforschungsinstitut: Rheingold: Stephan Grünewald tritt zurück – und bleibt doch mittendrin
Rheingold-Gründer Stephan Grünewald
Stephan Grünewald ist keiner, der leise abtritt. Aber er tritt ab. Aus der operativen Führung zieht sich der Gründer des Kölner Marktforschungsinstituts Rheingold jetzt bewusst zurück – mit Mitte 60, nach fast vier Jahrzehnten Firmengeschichte. Im Interview mit HORIZONT erklärt Grünewald das neue Führungskonstrukt.
„Geplant ist, dass wir uns im Laufe des Jahres von der operativ strategischen Führung verabschieden“, sagt Grünewald. Stattdessen will er wi
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Tayron Kampagne: Warum sich Maulhelden vor der VW-Assistentin Ida in Acht nehmen sollten
Volkswagen bewirbt seinen Tayron mit einem sprechenden Hecht
Seit Mitte 2024 stattet Volkswagen ausgewählte Fahrzeuge mit IDA aus. Die Online-Sprachassistentin, mit der Fahrerinnen und Fahrer auf ChatGPT zugreifen können, steht im Mittelpunkt der neuen Werbekampagne für den Tayron. Ob der Hauptdarsteller in dem Werbefilm von IDA wirklich angetan ist, darf angesichts der Lektion, die sie ihm erteilt, allerdings bezweifelt werden.
Lutz Kothe, Leiter Marketing Deutschland bei Volkswagen
Mit der Kampagne ‚IDA‘ für das Volkswagen-Modell Tayron stellen wir bewusst einen innovativen Produktvorteil für die Kunden in den Mittelpunkt und machen diesen mithilfe eines intelligenten, verständlichen Storytellings erlebbar.
Lutz Kothe hat mit dem Auftritt viel vor. „Mit der Kampagne ‚IDA‘ für das Volkswagen-Modell Tayron stellen wir bewusst einen innovativen Produktvorteil für die Kunden in den Mittelpunkt und machen diesen mithilfe eines intelligenten, verständlichen Storytellings erlebbar“, erklärt der Leiter Marketing bei Volkswagen Deutschland gegenüber HORIZONT. Auch von dem Umstand, dass Volkswagen am Ende des Commercials auf die attraktiven Konditionen zu sprechen kommt, verspricht er sich einiges. „So gelingt es uns, den Tayron als innovatives Fahrzeug authentisch zu präsentieren und Interessenten gezielt anzusprechen“, sagt Kothe.
Ausgestrahlt wird der von BBDO gemeinsam mit der Produktionsfirma Anorak und Regisseur Niklas Weise entwickelte Werbefilm unter anderem auf reichweitenstarken Privatsendern wie Pro Sieben sowie Spartenkanälen wie N24 Doku und Streamingdiensten wie DAZN. Die für Mediaplanung und Einkauf zuständige Omnicom-Agentur PHD hat Werbezeiten in den kommenden fünf Wochen gebucht. Neben TV-Spots, für die Volkswagen gut die Hälfte des Kampagnenbudgets einplant, ist eine Digital- und Social-Media-Kampagne geplant, für die rund 35 Prozent des Budgets vorgesehen sind. Jeweils 5 Prozent fließen in DOOH-Maßnahmen und Funkspots.
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Social First ist gescheitert. Zeit für Earned First: Warum Marken heute unsichtbar sind – trotz maximaler Reichweite
Für optimierte Werbewirkung spielt KI eine immer größere Rolle
Der Fokus auf den Konsumenten gilt schon länger als Goldstandard im Marketing – doch genau darin könnte das Problem liegen. Warum ausgerechnet Personalisierung Marken leiser macht und „Earned-First“ zur entscheidenden Disziplin wird, erörtert Talking Head Kim Notz in ihrem Gastbeitrag.
Vor fast zwanzig Jahren haben Digitalagenturen eine Grundsatzdebatte gewonnen. Die Frage war: Was kommt zuerst – die Idee oder der Konsument? Di
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