Apps & Mobile Entwicklung
CPU-Marktanteile: AMD sichert sich über 40% Umsatz im Server und Desktop

AMD hat im Server erstmals 41,3 Prozent Umsatzanteil mit Epyc-Prozessoren erreicht, bei Desktop-CPUs sind es sogar 42,6 Prozent. Vor allem im Desktop ist aufgrund Intels Schwäche mit Arrow Lake-S der Anteil explodiert, im Server wächst er stetig und solide.
Noch vor einem Jahr hatte AMD beim Umsatz mit Ryzen-Prozessoren im Desktop nur einem Anteil von 28 Prozent. Damals gingen der sogenannte Unit Share und Revenue Share, wie AMD die beiden Zahlen unter Berufung auf Mercury Research heute vermeldet, noch beinahe Hand in Hand: aus 26,9 Prozent Anteil an den Stückzahlen wurde seinerzeit 28 Prozent Anteil am Umsatz. Ende 2025 sieht das anders aus. Zwar ist auch der Anteil an den Stückzahlen deutlich auf 36,4 Prozent geklettert, der Umsatzanteil jedoch sogar auf 42,6 Prozent gestiegen. Bedeutet: AMD verkauft eher die hochpreisigen CPUs im Desktop-Markt.
Im Server-Umfeld ist das schon länger so. AMD Epyc schöpft mit teuren Prozessoren den High-End-Markt ab, während Intel über die Masse die Segmente darunter bedient. AMDs Marktanteil nach Stückzahlen ist so binnen eines Jahres „nur“ von 25,7 auf 28,8 Prozent geklettert, der Umsatzanteil legte jedoch von damals schon 36,4 auf nun 41,3 Prozent zu. Dies macht weiterhin deutlich: Im Server-Umfeld dauert so eine Umstellung eine halbe Ewigkeit, Intel bedient nach wie vor unzählige Kunden und verkauft hier weiterhin Millionen Chips.
Noch weniger Wachstum bei den Stückzahlen hat AMD im Notebook – exakt ein Grund, warum Intel mit Panther Lake hier frontal angreift. Die Plattformen im Notebook sind bei AMD die schwächsten, als Gesamtpaket hat AMD den Neulingen von Intel wenig entgegenzusetzen. Immerhin konnte AMD zum Jahresende ein leichtes Wachstum von 2,2 Prozentpunkten bei den Stückzahlen verbuchen. 26 Prozent Anteil an den Stückzahlen heißt hier aber nur 24,9 Prozent Anteil am Umsatz – hier verkaufen andere die teureren Lösungen.
Im Jahr 2026 dürfte sich das genau so weiterentwickeln, da Neuvorstellungen erst später im Jahresverlauf erwartet werden. AMD wird mit neuen Epyc-Prozessoren jedoch als erstes an den Start gehen, hier dürfte potenziell noch mehr Umsatz gemacht werden können, während parallel auch der Anteil an Stückzahlen steigt. Im Desktop-Markt wird 2026 eine lange Durststrecke markieren. Da aber auch Intel nichts Neues bis Jahresende bringt, dürfte AMD weiter Marktanteile abknabbern. Im Notebook-Umfeld wird es spannend und das besonders schwer für AMD: Wenn Intel mit Partnern genug RAM für die Panther-Lake-Notebooks bekommt, dann hat AMD ein Problem. Aktuell scheint sich aber genau das zu einem Problem für Intel zu entwickeln.
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OpenWrt 25.12.2: Zweiter März-Patch bessert bei freier Router-Firmware nach
Am 5. März wurde die neue Hauptversion des auf Linux basierenden, freien Router-Betriebssystems OpenWrt in Version 25.12.0 veröffentlicht. Innerhalb von nur einem Monat wurden nun bereits zwei Patches veröffentlicht, auch, aber nicht nur wegen nötiger Fehlerkorrekturen.
Patch 2 legt Fokus auf Fehlerkorrekturen
Nachdem Patch Nummer 1 am 18. März vor allem aufgrund der gefundenen Schwachstellen veröffentlicht wurde, stellt Patch Nummer 2 nun primär Lösungen für gefundene Fehler bereit:
- APM821xx: U-Boot-Definitionen korrigiert (Netgear, WD, Meraki); PCIe-Boot auf Meraki MX60 behoben.
- ATH79: Initramfs-Boot für Huawei AP5030DN/AP6010DN korrigiert; VLAN-Tagging auf Dual-CPU-Geräten behoben.
- RAMIPS: Kernel-Dekomprimierungsfehler bei ELECOM WRC-X1800GS behoben; Initramfs-Kerneladresse für TP-Link EAP615-Wall korrigiert.
- ATH79: Entfernt unnötige WiFi-Pakete vom Mikrotik RB750r2.
- IPQ40xx: ART-Partition für Linksys Velop korrigiert; MAC-Adressen für Linksys eMMC-Geräte behoben.
- RAMIPS: MAC-Adresse für Xiaomi Mi AC2100 korrigiert.
- Lantiq xrx200 (BT HomeHub 5A): Failsafe-Modus repariert, LAN-Ports 1&2 funktionieren wieder.
- MediaTek BPI-R4: SFP+-Module nach Update wieder nutzbar.
- Realtek: D-Link Lüftersteuerungsskript korrigiert.
Auch rund um das Thema WLAN gibt es weitere Fehlerbehebungen und Verbesserungen:
- WLAN-Skripte: 160 MHz-Kanäle funktionieren jetzt korrekt; SU-Beamforming-Antennenanzahl wird richtig übergeben.
- Hostapd: Speicherleck in der Radio Resource Management-Schnittstelle behoben.
- mac80211/ath12k: Temperatur-Sensoren für QCA/IPQ-Geräte hinzugefügt.
- mac80211/ath9k: GPIO-Masken aus Device Tree korrekt verarbeitet.
- Schwere Latenzprobleme auf 2,4 GHz (bis zu 30 Sekunden Verzögerung) für viele MediaTek-Geräte behoben.
- Weitere Stabilitäts- und Multi-Link-Operation-Korrekturen für MT76-Chipsätze (MT7615, MT7915,
MT7996, MT7992, MT792x), u. a. Beacon-Monitoring, Link-Handling und Scan-Race-Bugs.
Schnelle Fehlerbehebungen
Das zweite große Update in so kurzer Zeit zeigt, dass die OpenWrt-Community die Weiterentwicklung des freien Router-Betriebssystems sehr engagiert vorantreibt. Die sehr heterogene Hardware-Basis multipliziert natürlich die möglichen Fehlerquellen, dennoch erlaubt OpenWrt den Weiterbetrieb von Hardware, die von den jeweiligen Herstellern längst nicht mehr mit Updates versorgt werden und liefert zudem Funktionalitäten, die es in der Hersteller-Software nie gegeben hat, obwohl es möglich gewesen wäre, wie zum Beispiel Mesh.
Ausblick
Die Release Notes von 25.12.2 nennen bereits weitere bekannte Fehler, die wohl mit dem nächsten Update behoben werden. Dazu zählen mögliche WLAN-Probleme beim Einsatz eines eines Google Pixel 10 und der WPA3-WLAN-Verschlüsselung sowie ein Problem beim Wechsel von einem zu einem anderen Access Point (Fast Transition) bei der gleichzeitigen Nutzung von WPA3.
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GMKtec Evo-T2: Erster Core-Ultra-300-Mini-PC startet heute ab 1.649 Euro

Der GMKtec EVO-T2, neben dem Asus NUC 16 Pro der erste angekündigte Mini-PC mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“, startet heute Abend um 19 Uhr in den weltweiten Verkauf. Die ersten 50 Käufer erhalten 60 Euro Rabatt – günstig wird das System aber auch damit nicht.
GMKtecs Evo-T2 startet ab 1.589 Euro
Während Asus den neuen NUC 16 Pro in Folge der Patentstreitigkeiten mit Nokia weiterhin nicht selbst in Deutschland in den Handel bringen kann, Händler das System also höchstens im Ausland kaufen und dann importieren können, schickt sich GMKtec an, der erste Anbieter zu sein.
Der Startschuss für den Verkauf erfolgt heute Abend um 19 Uhr (8 AM PST) im Online-Store des Herstellers. Angeboten werden zum Start Systeme mit RAM und SSD, wobei der RAM bei den X-CPUs verbaut sein muss: Intel schreibt LPDDR5X vor, der verlötet ist. Asus wird den NUC 16 Pro auch in Varianten ohne X-CPU anbieten, sie setzen dann auf regulären DDR5-SO-DIMM.
Die Preise haben es aber bei GMKtec in sich: Mit Core Ultra X7 358H (Arc B390), 64 GB LPDDR5X-8533 und einer 1 TB großen SSD verlangt GMKtec 1.649 Euro. Nur wer zu den ersten 50 Käufern weltweit gehört, erhält 60 Euro Rabatt und zahlt „nur“ 1.589 Euro.
Nicht ganz eindeutig geht aus der Vorabankündigung hervor, ob es überhaupt nur 50 Einheiten zu kaufen geben wird, oder sich diese Angabe nur auf die Rabattaktion bezieht. Gegenüber ComputerBase wiederum bestätigt hat GMKtec, dass der Core Ultra X9 388H erst später folgt.
Der EVO-T2 im Überblick
GMKtec bietet den „EVO-T2 Desktop AI Supercomputer“ in zwei Varianten mit Intel Core Ultra X9 388H (Test) und Intel Core Ultra X7 358H (Test) auf den Markt bringen – also jeweils mit großer iGPU Intel Arc B390. Die CPUs sollen kurzfristig bis zu 60 Watt aufnehmen können, dauerhaft sind in drei Profilen die TDP-Klassen 54 Watt, 45 Watt und 35 Watt hinterlegt.
Darüber hinaus bietet GMKtec Dual-LAN mit einmal 10 Gbit/s und einmal 2,5 Gbit/s und auch das Kühlsystem fällt anders als bei anderen Mini-PCs aus: Nicht nur, dass es leuchtet, der zweite vergleichsweise große Lüfter ist auch von außen sichtbar. Windows 11 wird zudem mit einer OpenClaw-AI-Umgebung ausgeliefert.
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Thermalright TR100 Koralie: Künstler-Sonderedition sieht aus wie eine Häkeldecke

Das ITX-Gehäuse TR100 gibt es in einer limitierten Sondervariante, die in Kooperation mit der französischen Künstlerin Koralie entstand. Ziel sei es, „Schönheit und Seelenfrieden zu vermitteln“, schreibt der Hersteller. Das Ergebnis erinnert ein wenig an eine Häkeldecke.
Die Künstlerin Koralie verbindet Stile verschiedener Kulturen und Genres miteinander, etwa solche aus dem Mittelmeerraum und Asien. Sie wolle damit Geometrie, Natur und Emotionen in Einklang bringen. Beim handsignierten TR100 soll aus dem Gehäuse so ein „Kunstwerk“ werden. Den dunkelblauen Grundton verzieren weiße Symbole, etwa Fächer und Blumen auf vier Seiten. Es ist der nächste Versuch, ein Gehäuse zu einem Deko-Objekt zu machen, das elegant in der Wohnung platziert werden kann und aus dem Dasein als bloßer trüber Kasten zu befreien.
Innerlich bleibt alles gleich
Im Inneren bleibt das TR100 unverändert. Das Modell nimmt Mini-ITX-Mainboards auf, aufgrund des Sandwich-Layouts, bei dem die Grafikkarte mit einem PCIe-4.0-Riserkabel hinter das Mainboard wandert, aber nur 68 Millimeter hohe CPU-Kühler. Die Grafikkarte darf 70 Millimeter breit und 360 Millimeter lang sein, das Netzteil dem SFX-L-Standard entsprechen. Vorgesehen ist für das TR100 aber eher der Einsatz einer AiO-Kühlung. Hierzu passen ein 240-mm- oder 280-mm-Radiator unter den Deckel.
Als Zubehör bietet Thermaltake einen Rollkoffer zum Transport des TR100 an, sowie auch für das TR100 Koralie ein 3,9″-Display-Kit (UVP rund 135 Euro), das über dem Mesh an der Front untergebracht wird. In diesem Fall bedeutet die Installation des Bildschirms auf einen Teil des Sonderdesigns zu verzichten und damit zu leben, dass das Display in einer schwarzen Blende sitzt, die farblich nicht zum Gehäuse-Blau passt.
Kunst kaufen heißt Kunst zahlen
Die Preisempfehlung für das TR100 Koralie liegt mit rund 190 Euro deutlich höher als beim Basismodell. Im Handel gibt es die veredelte Sonderauflage laut Preisvergleich aber schon ab 154 Euro. Auch das ist ein erheblicher Aufpreis, denn das schwarze Standardmodell kann ab 107 Euro bezogen werden, bunte Varianten unter anderem in Pastelltönen liegen aktuell zwischen 115 und 132 Euro.
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