Künstliche Intelligenz
c’t-Webinar: Windows 11 verstehen statt erdulden
Noch arbeiten viele Anwender mit Windows 10. Doch spätestens im Herbst 2026 läuft selbst der verlängerte ESU-Support aus. Wer Windows weiter nutzen will, muss auf Windows 11 wechseln. Dabei tauchen immer wieder dieselben Fragen auf: Wie gelingt der Umstieg ohne Ärger? Welche Stolperfallen lauern bei der Ersteinrichtung? Und was macht Windows 11 eigentlich besser als sein Vorgänger?
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Diese und andere Fragen beantwortet Jan Schüßler im Webinar. Er zeigt nicht nur, wie die Installation gelingt, sondern auch, wie Sie Windows 11 so manch lästige Eigenheit abgewöhnen. Seit 2014 schreibt Schüßler bei c’t über Windows und systemnahe Software – von Backup-Tools über Passwortmanager bis zu Desktop-Virtualisierern. Außerdem moderiert er regelmäßig den Podcast c’t uplink und produziert Videobeiträge für den YouTube-Kanal von heise und c’t.
Upgrade, Neuinstallation und erste Schritte
Zu Beginn begleitet das Webinar eine Beispielinstallation Schritt für Schritt. Dabei kommen beide Wege zum Zug: das In-Place-Upgrade per Windows Update oder ISO-Abbild sowie die saubere Neuinstallation. Besonderes Augenmerk liegt auf der OOBE-Phase, also der Ersteinrichtung nach der Installation. Hier erfahren Sie, wie Sie ein lokales Benutzerkonto einrichten und ein Microsoft-Konto vermeiden. Auch wer Hardware nutzt, die offiziell nicht unterstützt wird, erhält nützliche Hinweise.
Nach der Installation geht es an die Feinarbeit: sinnvolle Update-Einstellungen, Store-Updates, Datenschutzeinstellungen und das Abschalten nerviger Funktionen stehen auf dem Programm.
Was Windows 11 besser kann
Das Webinar zeigt nicht nur die Schwächen, sondern auch die Stärken von Windows 11. Dazu gehören Snap Layouts für effizientes Arbeiten mit mehreren Fenstern, der überarbeitete Explorer und die modernisierte Einstellungen-App. Auch klassische Programme wie Editor und Paint hat Microsoft überarbeitet. Widgets, das neue Snipping-Tool und Focus Sessions runden den Überblick ab.
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Das Webinar richtet sich an Windows-Anwender, die gerade umgestiegen sind oder den Wechsel planen. Grundkenntnisse im Umgang mit Windows-PCs reichen aus – Begriffe wie Taskleiste, Startmenü, Kontextmenü oder Windows Update sollten Sie kennen. Tiefes Administratorwissen ist nicht nötig.
- Termin: 22. April 2026
- Uhrzeit: 16:00 bis 18:30 Uhr
- Preis: 59,00 Euro (bis 25.03.2026)
Zur Teilnahme benötigen Sie lediglich einen aktuellen Browser. Weitere Informationen zum Webinar sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Webinar.
(abr)
Künstliche Intelligenz
Seit 3,6 Millionen Jahren beispiellos: Klimawandel verlängert unsere Tage
Der menschengemachte Klimawandel bremst die Rotation der Erde so schnell ab, wie kein anderes Ereignis in den vergangenen 3,6 Millionen Jahren. Das hat eine Forschungsgruppe aus Österreich und der Schweiz ermittelt und sieht potenzielle Beeinträchtigungen in verschiedenen Bereichen, darunter etwa die Satellitennavigation. Lediglich vor zwei Millionen Jahren war die Veränderungsrate schon einmal fast vergleichbar, aber abgesehen davon sei sie in der jüngeren Erdgeschichte nie vergleichbar gewesen. Für die Verlängerung der Tage um 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert ist demnach die beispiellos schnelle Umverteilung der Masse zwischen den Kontinenten und den Ozeanen verantwortlich.
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Wie eine Eiskunstläuferin
Um historische und prähistorische Tageslängen zu rekonstruieren, haben Mostafa Kiani Shahvandi von der Universität Wien und Benedikt Soja von der ETH Zürich die fossilen Überreste einzelliger Meeresorganismen untersucht. Anhand der chemischen Zusammensetzung der Gehäuse der sogenannten benthischen Foraminiferen könne man die Schwankungen des Meeresspiegels nachvollziehen und über Berechnungen die Schwankungen der Tageslänge ableiten, erklärt Kiani Shahvandi. Für belastbare Schlussfolgerungen sei dann noch ein spezieller Deep-Learning-Algorithmus eingesetzt worden. Damit habe man bestätigt, dass das Anwachsen und Abschmelzen kontinentaler Eisschilde große Schwankungen der Tageslänge verursacht haben. Die Rate aus den Jahren 2000 bis 2020 sei aber beispiellos.
Den Vorgang an sich vergleichen die beiden Forscher mit einer Eiskunstläuferin, die ihre Drehgeschwindigkeit beeinflussen kann, indem sie die Arme ausstreckt – und sich dann langsamer dreht – oder nah am Körper hält. Dass die beschleunigte Schmelze der polaren Eisschilde und der Gebirgsgletscher ausreicht, um die Erdrotation genauso zu verlangsamen, hat die Forschungsgruppe in einer früheren Arbeit gezeigt. Unklar war aber noch, wie die aktuelle Rate im historischen Vergleich ausfällt und „ob es auch früher schon Phasen gab, in denen das Klima die Tageslänge ähnlich rasant erhöht hat“, ergänzt Kiani Shahvandi. Jetzt habe man einen deutlichen Hinweis darauf, „dass die Rate des modernen Klimawandels zumindest seit dem späten Pliozän vor 3,6 Millionen Jahren beispiellos ist“, ergänzt Soja.
Auch wenn es gegenwärtig nur um etwas mehr als eine Millisekunde pro Jahrhundert geht, kann die Veränderung der Tageslänge praktische Folgen haben, schreiben die Forscher. Sie verweisen dabei primär auf präzise Navigationssysteme, die auf Satelliten basieren und genaue Informationen über die Erdrotation benötigen. Ob deren Verlangsamung hier konkrete Folgen hat oder haben wird, können die Forscher aber nicht sagen. Ihre jetzt im Journal of Geophysical Research veröffentlichte Arbeit zeigt aber einmal mehr, welche unerwarteten Folgen die Klimaerwärmung hat. Bis Ende des Jahrhunderts wird sich der Klimawandel demnach sogar stärker auf die Tageslängen auswirken als der Mond. Und der hat immerhin dazu beigetragen, die Rotationsgeschwindigkeit auf die heutige Tageslänge einzupendeln.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Was USB-C und Thunderbolt am Monitor können
Eine Typ-C-Buchse an aktuellen Monitoren beherrscht in der Regel USB 3.2 mit 5 oder 10 Gbit/s, nimmt DisplayPort-Signale an und liefert bis zu 65 Watt ans angeschlossene Mobilgerät. Das reicht für die meisten Mobilarbeiter, die ihr Notebook im Wechsel im Büro und im Homeoffice sowie bei Auswärtsterminen einsetzen, völlig aus.
Neuere Geräte der gehobenen Preisklasse wie die 5K- und 6K-Displays in unserem Vergleichstest verwenden USB4, Thunderbolt 4 oder Thunderbolt 5. Diese neueren Schnittstellen sind nicht nur schneller, sondern auch flexibler als ihre Vorgänger.
- USB4 und Thunderbolt 4 und 5 sind moderne, schnelle und vor allem komfortable Schnittstellen.
- Der Funktionsumfang ist bei Thunderbolt klarer definiert als bei USB4.
- Nur mit den richtigen Kabeln stehen alle Funktionen einer USB-C-Buchse bereit.
Was genau über eine Typ-C-Verbindung transportiert wird, hängt von allen Elementen der Kette ab: den Fähigkeiten des Kabels, den darüber miteinander verbundenen Geräten und der Schnittstelle, über die sie kommunizieren. Dabei reicht die Spanne von lahmem USB 2.0 mit 480 Mbit/s (brutto rund 60 MByte/s) über USB 3.2 bis Thunderbolt 5 mit DisplayPort 2.1, 240 Watt und bis zu 120 Gbit/s (15 GByte/s).
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Was USB-C und Thunderbolt am Monitor können“.
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Künstliche Intelligenz
Interview zur Speicherkrise: „Solche Preissteigerungen kann niemand auffangen.“
Die Speichermarktkrise betrifft auch und gerade den deutschen Mittelstand. Die iX-Redaktion sprach mit Frank Benke, der beim Sondermaschinenbauer HAHN Automation Group für die globale IT verantwortlich ist.
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Seit drei Monaten herrscht Unruhe im Speichermarkt. Hauptspeicher ist knapp und teuer. Seit wann hat sich die Situation so dramatisch verschärft?

Frank Benke ist Leiter der operativen IT in der HAHN Automation Group und verantwortlich für den Betrieb einer globalen Infrastruktur in neun Ländern.
(Bild: Privat)
Preisschwankungen hat es beim Speicher immer schon gegeben. Auf Phasen mit Überangebot und geringen Margen folgten Knappheit und gestiegene Kosten. Aktuell ist die Situation aber extrem. Auf das Überangebot zu Zeiten der Coronakrise folgt seit Ende 2025 Mangel, der sich Anfang 2026 dramatisch verschärfte und zu extremen Preissprüngen führte. Teilweise haben sich die Preise verdoppelt und verdreifacht. Mindestens genauso dramatisch ist die Ungewissheit, überhaupt Waren zu erhalten.
Ist der Mangel auf Deutschland beschränkt?
Nein! Als international aufgestellter Mittelständler spüren wir die Beschaffungsprobleme an allen Standorten, auch in den USA. Die Lieferanten liefern nicht oder nur verzögert. Sie stehen unter dem Druck ihrer Zulieferer, die auch den Mangel und leere Lager beim Hauptspeicher verwalten, weil einfach zu wenige Systeme verfügbar sind.
Wo sehen Sie die Ursache?
Angebotsverknappungen nach 2024 treffen aktuell auf einen Bauboom bei Rechenzentren, ausgelöst durch die Hyperscaler und den KI-Hype.
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Wie wirkt sich das konkret aus?
Massive Preiserhöhungen von 200 und mehr Prozent und extrem kurzfristig terminierte Angebote. Generell sind IT-Budgets natürlich gedeckelt. Solche Preissteigerungen kann niemand auffangen. Die Hardwarebeschaffung ist zur Lotterie geworden. Die Ware scheint aktuell irgendwohin zu verschwinden, um schließlich in den zahlreichen neuen Rechenzentren aufzutauchen. Die Hyperscaler scheinen jeden Preis zahlen zu können.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Ein Host, der vor vier Monaten rund 24.000 Euro kosten sollte, wurde uns im Januar für 37.000 Euro angeboten, konnte aber nicht bezogen werden. Aus anderer Quelle wurde er nun für 49.000 Euro offeriert. Vernünftig arbeiten und planen kann man so nicht.
Das erinnert an die Situation auf dem Großmarkt. Tagespreise je nach Angebotslage?
So ist es. Angebote sind auf drei Tage befristet. Angebote werden aber trotzdem nicht bedient, weil andere mehr zahlen.
Wie reagieren Sie und Ihre Firma auf die Situation?
Ich habe mein Team darauf eingeschworen, die nächsten zwei Jahre so wenig wie möglich auszutauschen. Wenn unbedingt nötig, schauen wir uns auf dem Gebrauchtmarkt um. Systeme aus Leasingverträgen sind oft noch gut für etliche Betriebsjahre, sie sind preislich erschwinglich und vor allem verfügbar. Wer sich mit seinen Systemen gut auskennt, über Ersatzteilnummern und Systemkomponenten Bescheid weiß, ist klar im Vorteil. Er kann sich über diverse Quellen seinen Speicher selbst zusammenstellen. Als Quelle dient inzwischen sogar Ebay.
Wie reagiert Ihre Firma auf die Situation?
Alle aufschiebbaren Projekte werden aktuell nicht umgesetzt, sondern wurden vertagt. Gekauft wird nur das Notwendigste.
Wann wird sich die Situation wieder beruhigen?
Ich sehe erst ab 2028 eine mögliche Entspannung. Dann dürfte das Produktions-Ramp-up der Komponentenhersteller greifen. Vor allem für Memory und NVMe-Module.
Herr Benke, vielen Dank für das Interview!
(axk)
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