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Apps & Mobile Entwicklung

Lieblings-Gadgets: Jans Logitech MX Anywhere 3S


Über Jahre war ich von kompakten mobilen (und günstigen) Mäusen, die ich mir angesehen habe, genervt. Vieles wirkte billig, klapprig, teils brauchte es einen proprietären Dongle, das im Zweifel nicht dabei war. Doch nun begleitet mich seit fast zwei Jahren die Logitech MX Anywhere 3S, denn sie hat mich absolut überzeugt.

Warum ich die MX Anywhere 3S liebe?

Den ersten Kontakt mit der Logitech MX Anywhere 3S hatte ich zu deren Vorstellung im Mai 2023. Auf den Markt kam sie im Juni 2023. Der UVP lag bei 99,99 Euro – sehr viel Geld für „so wenig“ Maus?

1. Optik, Haptik und Verarbeitung

Nachdem ich bereits zahlreiche andere mobile Nager ausprobiert hatte, viele in der Tat auch deutlich günstiger, war ich direkt vom Design, der Verarbeitung und der Haptik angetan – Metall-Mausrad inklusive. Und ich bin es auch heute noch, denn knapp zwei Jahre später sieht die Maus trotz der vielen Außeneinsätze und Rucksack-Aufenthalten immer noch gut aus und auch der Griff zu den gummierten Seiten lässt die Finger nicht klebrig zurück.

2. Sensor-Zuverlässigkeit

Genauso überzeugt hat mich ihre Unerschrockenheit gegenüber verschiedenen Oberflächen: Ob im Hotel auf einem Glastisch, im ICE oder auf dem Teppichboden auf dem Messegelände der Computex in Taipeh: Sie verrichtet zuverlässig, wenn auch nicht immer gleichbleibend perfekt ihren Dienst. Aber die Maus war immer, wenn es drauf ankam, die bessere Alternative zum Touchpad.

Die Logitech MX Anywhere 3S auf einem Glastisch im Hotel auf Dienstreise
Die Logitech MX Anywhere 3S auf einem Glastisch im Hotel auf Dienstreise

3. Multi-Point-Pairing

Der dritte Punkt, der mir die letzten Jahre immer und immer wieder positiv aufgefallen ist: Die Maus kann mit drei Hosts parallel gekoppelt werden, der Wechsel erfolgt über einen Button an der Unterseite. Warum das so praktisch ist?

Mein Zenbook S16 ist seit Sommer 2024 gekoppelt auf „Position 1“, doch die Maus nehme ich auch immer wieder zur Hand, wenn es darum geht, ein Notebook-Testmuster in der Redaktion zu testen (dessen Touchpad nervt). Also muss das Pairing mit dem Zenbook S16 überschrieben werden? Nein!

Flux Position 2 oder 3 ausgewählt, dann gekoppelt – und los geht’s. Und wenn ich zurück am Zenbook S16 bin, reicht die Auswahl von Profil 1 und es geht so weiter, als hätte es das Testmuster nie gegeben.

Die Logitech MX Anywhere 3S im ICE der Deutschen Bahn
Die Logitech MX Anywhere 3S im ICE der Deutschen Bahn

4. Laufzeit und USB-C-Laden

Vierter und letzter Punkt: Akkulaufzeit und Laden. Die Laufzeit ist hoch, ich lade die Maus eigentlich nie, weil ich es muss, sondern nur weil ich gerade daran denke. Und das Praktische: Sie lädt über USB-C. Auf Reisen habe ich nur noch ein 100-Watt-USB-C-Netzteil dabei, das lädt wahlweise Notebook, iPhone oder die Maus.

Fazit

Zum aktuellen Marktpreis von circa 65 Euro würde ich, sollte meine MX Anywhere 3S den Geist aufgeben, wohl wieder zu der Maus greifen. Viele mobile Mäuse haben mich in der Vergangenheit genervt, aber diese hat mich in den letzten knapp zwei Jahren immer und immer wieder überzeugt.

In der Kategorie „Lieblings-Technik“ berichten wir in Zukunft in unregelmäßiger Abfolge von IT-Produkten, die wir im beruflichen oder privaten Umfeld „lieben gelernt“ haben. Es handelt sich nicht um klassische Tests, sondern bewusst subjektive Eindrücke, die dafür über einen langen Zeitraum gewonnen worden sind. Habt ihr selbst Erfahrungen mit der Logitech MX Anywhere 3S gesammelt? Was ist eure Meinung zu diesem Punkt?

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Teure Notebooks: Lenovos Yoga Pro 7i Gen 11 ist jetzt nochmal 400 Euro teurer


Teure Notebooks: Lenovos Yoga Pro 7i Gen 11 ist jetzt nochmal 400 Euro teurer

Heute ist der Test des Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 mit Intel Core Ultra 300H und Nvidia GeForce RTX 5000 Laptop GPU auf ComputerBase erschienen. Bei der „Endabnahme“ der darin gewonnenen Ergebnisse fiel auf: Lenovo verlangt für beide Modellvarianten der neuen Serie inzwischen 400 Euro mehr als noch Anfang April.

Das entspricht 17 bei der kleineren respektive 15 Prozent Preisanstieg bei der größeren Konfiguration gegenüber den zuvor im Vergleich zur letzten Generation schon vergleichsweise hohen Einstiegspreisen.

Am 2. April rief Lenovo noch 2.700 Euro auf, jetzt sind es 3.100 Euro
Am 2. April rief Lenovo noch 2.700 Euro auf, jetzt sind es 3.100 Euro

Lenovo ist mit derart drastischen Preiserhöhung allerdings nicht alleine, im Zuge der „Speicherkrise“ kämpft die gesamte Branche mit gestiegenen Preisen für Speicher-, aber auch andere Komponenten.



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Zahlungsprobleme: Cleverbuy meldet Insolvenz an


Zahlungsprobleme: Cleverbuy meldet Insolvenz an

Bild: Cleverbuy

Die Krise des Re-Commerce-Anbieters Cleverbuy spitzt sich zu. Nach Beschwerden von Kunden über ausbleibende Auszahlungen hat das Unternehmen nun Insolvenzantrag gestellt und den Geschäftsbetrieb eingestellt. Damit erreicht eine Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt, die sich bereits seit längerem abgezeichnet hatte.

Insolvenz beantragt

Auf der Unternehmenswebsite informiert die Cleverbuy GmbH, dass „aufgrund von Zahlungsproblemen“ ein Insolvenzantrag gestellt wurde. Gleichzeitig wurde die Geschäftstätigkeit mit sofortiger Wirkung eingestellt – weder An- noch Verkauf von Elektronikgeräten ist aktuell möglich. Kunden werden ausdrücklich aufgefordert, keine Geräte mehr einzusenden.

Cleverbuy wurde 2019 gegründet und hat seinen Sitz in Krefeld (Nordrhein-Westfalen). Das Unternehmen hat sich auf den An- und Verkauf gebrauchter Smartphones und anderer Technik spezialisiert. Das Geschäftsmodell kennt man auch von anderen Anbietern dieser Art: Nutzer senden ihre Geräte ein, erhalten nach Prüfung ein Angebot und bekommen anschließend den vereinbarten Betrag ausgezahlt – oder können ihr Gerät zurückerhalten.

Es gab schon früher Probleme

Bereits 2024 warnten Verbraucherschützer vor dem Anbieter. Immer wieder berichteten Kunden, dass zugesagte Auszahlungen deutlich verspätet oder gar nicht erfolgten. Teilweise mussten Betroffene Wochen oder sogar Monate auf ihr Geld warten – entgegen den in den Geschäftsbedingungen zugesicherten Fristen. Auch Anfang 2026 häuften sich entsprechende Beschwerden erneut. Die Verbraucherzentrale Brandenburg sprach von „zahlreichen“ Fällen, in denen Zahlungen ausblieben oder erheblich verzögert wurden.

Parallel dazu verschärfte sich die rechtliche Lage für das Unternehmen. Medienberichten zufolge mussten sich Verantwortliche von Cleverbuy bereits vor Gericht verantworten. Dabei ging es unter anderem um mutmaßlich gewerbsmäßigen Betrug in 115 Fällen, bei denen Kunden entweder gar nicht oder nur teilweise bezahlt oder auch Ware mit gefälschtem Siegel als neuwertig verkauft worden sein sollen.

Cleverbuy Insolvenz
Cleverbuy Insolvenz (Bild: Cleverbuy)

Zukunft offen

Die Kombination aus Liquiditätsproblemen, wachsendem Vertrauensverlust (1,2 Sterne auf Google) und rechtlichem Druck dürfte letztlich zur Insolvenz geführt haben. Ein möglicher Verkauf der Marke beziehungsweise von Unternehmensteilen an die DIS-Connect GmbH stand zwar im Raum, entsprechende Verhandlungen scheiterten jedoch. Wie es nun weitergeht, hängt maßgeblich vom noch zu bestellenden Insolvenzverwalter ab, wie Cleverbuy auf seiner Webseite verlautbaren lässt.

Für betroffene Kunden bedeutet die Situation vor allem Unsicherheit. Offene Forderungen müssen nun im Insolvenzverfahren angemeldet werden. Ob und in welchem Umfang Gläubiger entschädigt werden, ist derzeit unklar.



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Keine Umsatzbeteiligung, keine AGI: OpenAI und Microsoft erneuern Partnerschaft


Keine Umsatzbeteiligung, keine AGI: OpenAI und Microsoft erneuern Partnerschaft

Bild: OpenAI

In der letzten Finanzierungsrunde sicherte sich OpenAI bis zu 50 Milliarden US-Dollar von Amazon und eine Cloud-Partnerschaft. Die Konsequenz: Microsoft war enorm verärgert, eine Klage stand im Raum. Indem die Grundlagen der Partnerschaft erneuert worden sind, dürfte die Eskalation ausbleiben.

Von dem neuen Abkommen berichtet OpenAI in einem Blog-Beitrag. Demnach bleibt Microsoft der zentrale Cloud-Partner. OpenAI wird seine Produkte auch künftig zuerst über Azure anbieten, solange Microsoft ausreichend Cloud-Computing-Kapazitäten bereitstellen kann und will. Sofern das nicht der Fall ist, darf OpenAI nun beliebig auf Cloud-Partner ausweichen.

Beim Zugang zu OpenAIs Modellen und Diensten hat man sich darauf verständigt, dass Microsoft eine Lizenz erhält, die bis 2032 läuft. Diese ist nicht exklusiv.

Gestrichen wurde die Umsatzbeteiligung, die Microsoft an OpenAI zahlt. OpenAIs Umsatzbeteiligung an Microsoft läuft hingegen bis 2030, der Prozentsatz bleibt jeweils gleich, es existiert aber eine Obergrenze.

Interessant ist auch, dass diese Umsatzbeteiligung nun unabhängig vom technologischen Fortschritt gilt. Damit entfällt die bisherige AGI-Klausel (Artificial General Intelligence). Diese sah vor, dass Microsoft die Lizenzrechte so lange hält, bis der AGI-Status erreicht ist. Wann das der Fall ist, gilt aber technologisch als kaum definierbar. Zuletzt hieß es, ein Gremium müsse prüfen, ob ein KI-System tatsächlich eine AGI sei.

Microsoft bleibt damit größter Anteilseigner und man wird auch weiter zusammenarbeiten. Das gilt etwa für den Ausbau von Rechenzentren, die Entwicklung neuer Chips sowie Fortschritte im Bereich der Cyber-Sicherheit

Kriselnde Premium-Partnerschaft

Die Partnerschaft zwischen OpenAI und Microsoft geht also weiter. Wie Decoder unter Berufung auf einen Bericht von The Information meldet, waren es OpenAI-CEO Sam Altman und Microsoft-CEO Satya Nadella persönlich, die den Deal ausgehandelt haben.

Medienberichten zufolge hatte sich das Klima zwischen den Unternehmen zuvor deutlich abgekühlt. Angesichts des Amazon-Deals bei der letzten Finanzierungsrunde erklärten Microsoft-Mitarbeiter, diese Zusammenarbeit würde den Geist von Microsofts bis dato bestehenden Exklusivrechten und voraussichtlich auch den Vertragstext verletzen. Im Porträt des New Yorker über Sam Altman wurde ein namentlich nicht genannter Microsoft-Direktor mit der Aussage zitiert, er denke, es „besteht eine kleine, aber reale Chance, dass er [Sam Altman] als Betrüger wie Bernie Madoff oder Sam Bankman-Fried in Erinnerung“ bleiben wird.

Dass der Streit völlig aus dem Ruder läuft, dürfte aber weder im Interesse von OpenAI noch von Microsoft sein. Während OpenAI derzeit einen Börsengang vorbereitet, muss Microsoft die Zweifel beseitigen, die aufgrund der enormen KI-Investitionen aufgekommen sind.

Billboard März 2026



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