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Cybersicherheit: Daybreak ist OpenAIs Antwort auf Claude Mythos


Cybersicherheit: Daybreak ist OpenAIs Antwort auf Claude Mythos

Bild: OpenAI

Mit Claude Mythos schreckte Anthropic die KI/IT-Welt im April dieses Jahres auf. Zwar versuchte OpenAI mit GPT 5.4 Cyber schnell zu kontern, dennoch zog der Konkurrent weit davon. Mit der neuen Cyber-Sicherheitsinitiative Daybreak will das Unternehmen verlorenen Boden im Bereich Sicherheit nun wieder gutmachen.

Neue Werkzeuge für mehr Sicherheit bei Software

Mit Daybreak will OpenAI eine Plattform etablieren, die Schwachstellen aufspüren soll, bevor Kriminelle diese für eigene Zwecke ausnutzen können. Dafür kombiniert das Unternehmen GPT 5.5 für allgemeine Aufgaben mit GPT-5.5 Trusted Access for Cyber sowie dem im März vorgestellten KI-Agenten von Codex Security. Darüber hinaus soll GPT-5.5-Cyber einen Vorschauzugriff auf spezialisierte Workflows ermöglichen, darunter autorisiertes Red Teaming, Penetrationstests und kontrollierte Validierungen.

Mithilfe dieser Werkzeuge soll auf Basis eines Code-Beispiels zunächst ein Bedrohungsmodell erstellt werden, das potenzielle Angriffspfade identifiziert und mögliche Schwachstellen sichtbar macht. Im nächsten Schritt soll anschließend die Erkennung besonders risikobehafteten Codes automatisiert werden. Für die Cyber-Abwehr verspricht sich OpenAI von der Plattform ein früheres Erkennen von Risiken, das zugleich schnelleres Handeln ermöglichen soll. Parallel dazu soll Daybreak helfen, Software bereits von Grund auf widerstandsfähiger zu entwickeln.

Cyber-Abwehr beginnt laut OpenAI bereits früher

Grundsätzlich vertritt OpenAI die Ansicht, dass erfolgreiche Cyber-Abwehr nicht allein aus dem Finden und Schließen von Schwachstellen bestehen sollte, sondern bereits während der Entwicklung tief in Software integriert werden müsse. Daybreak umfasst deshalb zusätzlich spezialisierte Cyber-Modelle. Unternehmen und Organisationen sollen dadurch schneller von der Erkennung eines Problems zur tatsächlichen Behebung gelangen.

OpenAI will Boden auf Anthropic gutmachen

Ob Daybreak eine ähnliche Resonanz wie damals Claude Mythos hervorrufen kann, bleibt abzuwarten. Im April hatte unter anderem Mozilla berichtet, dass die Zusammenarbeit mit Anthropic im Bereich Cyber-Sicherheit beim Browser Firefox zur Entdeckung von 271 teils schwerwiegenden Schwachstellen geführt habe. Damit hat der direkte Konkurrent die Messlatte für OpenAI erneut wieder ein Stück höher gelegt.



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Konkurrenz für Oura: Apple soll an einem smarten „iRing“ arbeiten


Konkurrenz für Oura: Apple soll an einem smarten „iRing“ arbeiten

Bild: Oura

Apple hat in den kommenden Jahren mit KI-Brillen, runderneuerten iPhones und MacBooks sowie einer KI-Siri im smarten Zuhause bereits viel vor. Nun soll der Konzern auch daran arbeiten, in den Markt um smarte Ringe am Finger einzusteigen und damit Oura Konkurrenz zu machen. Hintergrund könnte eine Umstrukturierung bei Apple sein.

Viele Details gibt es noch nicht, doch der für Gerüchte bekannte Nutzer Kosutami auf X hat bestätigt, dass sich ein „iRing“ in Entwicklung befinden soll. „Wenig überraschend“ nennt Kosutami das Gerücht, auch wenn es bisher nicht von anderen Quellen untermauert wird. Die Behauptung ist daher noch mit Vorsicht zu genießen.

Die Entwicklung würde jedoch gut in die Konzernstrategie passen, denn Apple soll angeblich mit KI-Brillen und AirPods mit Kopfhörern noch smarteres Zubehör für das iPhone planen. Bisher hat Apple bis auf die Apple Watch und die AirPods Pro 3 keine Hardware mit Sensoren im Programm. Die AirPods Pro 3 richten sich mit ihrer Herzfrequenzmessung sogar explizit nur an Sportler und zeichnen nachts keine Gesundheitsdaten auf.

Apple hat intern umgebaut

Hintergrund könnte auch eine Umstrukturierung im Konzern selbst sein. Im Zuge des Siri-Debakels der vergangenen Jahre hat Apple im Jahr 2025 intern einiges umgestellt. Statt des KI-Chefs kümmert sich jetzt etwa wieder der Software-Chef um Siri. In dem Zuge wurde jedoch auch die Abteilung für Gesundheit und Fitness zu Eddy Cue übertragen, der für Apples (Abo-)Dienste zuständig ist. Ein smarter Ring, der Gesundheitsdaten erzeugt, könnte ein seit längerem kolportiertes und angeblich von Cue forciertes Health+-Abo mit neuer Hardware flankieren.

Wieso könnte Apple einen Ring haben wollen?

Apple selbst hat die Pläne bisher nicht bestätigt, doch der Einstieg in den Ring-Markt würde Kunden ansprechen, denen eine Apple Watch, also ein zweites Display am Handgelenk, nicht zusagt. Ein Ring kann zudem angenehmer sein, gerade beim Schlafen, und dort auch über mehrere Nächte genutzt werden, bevor er aufgeladen werden muss. Eine aktuelle Apple Watch muss je nach Nutzung alle zwei bis drei Tage ans Ladekabel. Wie Bloomberg schon im Juni 2025 argumentierte, könnten smarte Ringe die geplanten smarten KI-Brillen passend ergänzen und damit das Ökosystem rund ums iPhone weiter ausbauen und gleichzeitig unterschiedliche Käuferschichten ansprechen.

Markt weiter in Bewegung

Der Markt ist zwar eher noch eine Nische, doch erst im Mai hat Oura, einer der bekanntesten Hersteller von tragbaren Sensor-Ringen, mit dem Oura Ring 5 den nach eigener Angabe bisher „kleinsten Smartring der Welt“ vorgestellt. Der Ring 5 kann beim Hersteller ab 409 Euro bestellt werden. Er verfügt über eine Akkulaufzeit von sechs bis neun Tagen und kann neben der Sauerstoffsättigung im Blut auch die Herzfrequenz messen sowie die Körpertemperatur und die generelle Aktivität des Anwenders.

Wie gut sich Smart-Rings im Alltag schlagen, hat die Redaktion in den vergangenen Jahren bereits mehrfach getestet.

Tests der Redaktion zu Smart-Ringen
  • RingConn Gen 2 Smart Ring im Test: Starke Akkulaufzeit und viele Funktionen vereint am Finger
  • Amazfit Helio Ring im Test: Das kann die Alternative zum Samsung Galaxy Ring



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Enshrouded 1.0: Der Termin für das Ende des Early Access steht


Enshrouded 1.0: Der Termin für das Ende des Early Access steht

Bild: Keen Games

Das deutsche Entwicklerstudio Keen Games feiert mit dem Survival-Rollenspiel Enshrouded einen großen Erfolg. Dabei ist der Titel noch nicht einmal fertig entwickelt. Für das Ende der Early-Access-Phase gibt es jetzt einen konkreten Termin: Am 15. Oktober 2026 erscheint Version 1.0. Parallel erfolgt der Start auf PlayStation 5.

Bereits im Januar hatte Keen Games angekündigt, dass die Early-Access-Phase im Herbst mit der Veröffentlichung von Enshrouded 1.0 enden wird. Jetzt wurde das genaue Datum bekannt gegeben. Am 15. Oktober 2026 ist es soweit. Zeitgleich soll das Spiel erstmals auf der PlayStation 5 (Pro) erscheinen. Das kurze Video liefert einen winzigen Ausblick auf die Neuerungen, die das Update bereithält. Unter anderem soll es drei neue Biome, weitere Kreaturen und neue Ausrüstung geben.

Xbox wird erst 2027 bedient

Besitzer einer Xbox Series X/S müssen sich wiederum noch bis zum kommenden Jahr gedulden. Diese Konsolenfassung befindet sich nämlich noch in der Entwicklung. Begründet wird die Verzögerung damit, dass mehr Zeit benötigt werde, „um das Qualitäts- und Leistungsniveau zu erreichen, das wir auf der Xbox erwarten“, wird der CEO Jan Jöckel zitiert. Man wolle nichts zulasten der Qualität überstürzen. Ursprünglich sollte die Xbox-Fassung zeitgleich zum Start auf PlayStation 5 erscheinen.

Bisher größter Erfolg von Keen Games

Nach Titeln wie Geheimakte Tunguska und Portal Knights ist Enshrouded der bisher größte Erfolg von Keen Games mit Sitz in Frankfurt am Main. Bereits vier Tage nach dem Early-Access-Start im Januar 2024 wurde das Spiel über eine Million Mal verkauft. Es folgten Auszeichnungen als „Bestes Deutsches Spiel“ sowie für die „Beste Innovation und Technologie“ im Rahmen der Verleihung des Deutschen Computerspielpreis 2025. Im Januar 2026 wurde schließlich das Überschreiten von 5 Millionen Verkäufen gefeiert.

Das bisher ambitionierteste Update erhielt Enshrouded im vergangenen Herbst mit „Wake of the Water“, das der voxelbasierten Spielwelt dynamisches Wasser hinzugefügt hat.

Mehr zum Thema:

  • Enshrouded im Test: 28 Grafikkarten von Nvidia, AMD & Intel im Benchmark
Billboard März 2026



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Far Cry-Serie: Lizzy Caplan stößt zur Serien-Adaption


Die kommende Serienadaption von Far Cry nimmt weiter Gestalt an. Verantwortlich ist FX, ein in den USA bekannter Kabelsender aus dem Disney-Konzern, dessen Produktionen international in der Regel über Disney+ laufen. Nach Rob Mac stößt nun auch Lizzy Caplan zum Cast der Anthologie-Serie, die auf Ubisofts Shooter-Reihe basiert.

Ubisofts chaotische Spielereihe wandert auf den Bildschirm

Mit Far Cry wagt sich FX an eine Marke, die weniger über eine fortlaufende Handlung als über ihr Grundprinzip definiert ist. Die Spiele schicken ihre Protagonisten seit Jahren in abgeschottete, gefährliche Regionen, in denen Gewalt, Machtfantasien, Wahnsinn und schwarzer Humor oft nah beieinanderliegen. Einen Starttermin gibt es weiterhin nicht, die Richtung ist aber klar: Als Anthologie ist die Serie nicht auf eine fortlaufende Handlung mit denselben Figuren angelegt, sondern soll pro Staffel eine neue Geschichte mit anderem Schauplatz und neuer Besetzung erzählen.

Damit folgt die Adaption dem Muster der Spiele. Für FX ist das kein unbekanntes Terrain: Zu den kreativen Köpfen hinter dem Projekt gehört Noah Hawley, der mit Fargo bereits bewiesen hat, wie sich ein bekanntes Grundmotiv über mehrere eigenständige Geschichten hinweg variieren lässt.

Lizzy Caplan
Lizzy Caplan (Bild: Jana Cruder)

Lizzy Caplan spielt neben Rob Mac

Neu im Cast ist Lizzy Caplan, die unter anderem aus Mean Girls, Masters of Sex, Fleishman is in Trouble und der Netflix-Serie Zero Day bekannt ist. Für Fleishman is in Trouble wurde sie für einen Emmy nominiert. Welche Rolle sie in Far Cry genau übernehmen wird, nennt Ubisoft bislang nicht. Auch zur Handlung der ersten Staffel gibt es noch keine konkreten Details.

Sie soll an der Seite von Rob Mac spielen, der durch It’s Always Sunny in Philadelphia, Mythic Quest und Welcome to Wrexham ein Begriff sein könnte. Mac ist nicht nur als Darsteller beteiligt, sondern gehört auch zu den ausführenden Produzenten.

FX, Hulu und Disney+ als Plattformen

Produziert wird FX’ Far Cry von FX Productions. Zum Start soll die Serie bei FX laufen, in den USA über Hulu verfügbar sein und international über Disney+ erscheinen. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht aber weiterhin aus. Für Ubisoft ist Far Cry damit die nächste große Marke, die für Film und Fernsehen monetarisiert wird. Ob daraus mehr wird als nur die nächste Videospieladaption bleibt abzuwarten, man bedenke die von Kritikern verrissene Assassin’s-Creed-Umsetzung und den bei Fans allgemein schweren Stand von Videospieladaptionen.



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