Apps & Mobile Entwicklung
Philips Smart Lighting HDMI Sync Box 2.1: Philips-Hue-Konkurrent bekommt nun auch HDMI 2.1

Signify, zu dem die Marken Philips Hue und WiZ gehören, bringt eine neue, günstige HDMI-Sync-Box für den Fernseher, die nun wie die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K auch HDMI 2.1 erhält. Je nach Größe des Fernsehers kostet sie 150 oder 170 Euro, während das Modell von Philips Hue immer noch knapp 290 Euro kostet*.
Signify vermarktet die WLAN-basierten Smart-Home-Geräte von WiZ inzwischen unter „Philips Smart Lighting (connected by WiZ)“. Signify erweitert dieses Angebot nun um die HDMI Sync Box 2.1, die im Vergleich zum eigenen Vorgänger, der WiZ HDMI-Sync-Box, auch HDMI 2.1 verarbeiten kann, um mit dem zugehörigen TV-Lightstrip den Bereich hinter dem Fernseher in einer farblich passenden Ambiente-Beleuchtung erstrahlen zu lassen.
8K mit 60 Hz und 4K mit 120 Hz möglich
Die Philips Smart Lighting HDMI Sync Box 2.1 synchronisiert die Beleuchtung in Echtzeit mit den Inhalten, die über HDMI auf dem Fernseher dargestellt werden. Bei der Nutzung von Apps direkt auf dem Fernseher findet demnach keine Synchronisation zwischen Bild und Beleuchtung statt. Sie unterstützt Bildsignale mit bis zu 8K bei 60 Hz und 4K bei 120 Hz. Der Vorgänger konnte über HDMI 2.0 maximal 4K mit 60 Hz verarbeiten. Außerdem kann der im Lieferumfang enthaltene Lightstrip nun auch kalt- und warmweiße Lichteffekte wiedergeben. Er verfügt über 60 LEDs pro Meter und kann für die Ambiente-Beleuchtung an allen vier Seiten der TV-Rückwand befestigt werden.
Preis und Verfügbarkeit
Die HDMI Sync Box 2.1 soll ab Juni 2026 erhältlich sein. Signify bietet zwei Varianten an:
- Für 55″ – 65″ TVs: 149,99 Euro
- Für 75″ – 85″ TVs: 169,99 Euro
Bei MediaMarkt früher und günstiger
Im Rahmen einer Promotion ist die Sync Box mit einem TV-Lightstrip für 55 bis 65 Zoll große Fernsehgeräte aber auch schon früher und günstiger erhältlich, nämlich für 139,99 Euro. Das Angebot gilt vom 15. bis 31. Mai in den Filialen von MediaMarkt und online auf mediamarkt.de*.
Die neu aufgelegte HDMI Sync Box 2.0 wird ebenfalls ab Juni 2026 in nunmehr drei Varianten zu gestiegenen Preisen erhältlich sein:
- Für 40″ – 55″ TVs: 89,99 Euro
- Für 55″ – 65″ TVs: 109,99 Euro
- Für 75″ – 85″ TVs: 129,99 Euro
Neue Leuchten und Light Bars
Philips Smart Lighting erweitert sein Portfolio darüber hinaus um mehrere Produkte, die alle über das WiZ-Ökosystem zusammenarbeiten und sich in ihrer Farbdarstellung synchronisieren lassen. Zu den Neuheiten zählen mehrere LED-Leuchtstreifen als RGB-, RGBIC- und RGBICWW-Varianten sowie ein flexibler Neon-Leuchtstreifen und tragbare Akzent- und Tischleuchten.
Die Gradient-Stehleuchte und Light Bars geben fließende Farbverläufe beispielsweise an Wänden wieder. Sie können auch zur Erweiterung des synchronisierten TV-Bilds genutzt werden. Die Tischleuchte Squire soll hingegen mit einem kleinen Design sanfte Akzente setzen und bietet die Möglichkeit, Wall-Washing-Effekte an unterschiedliche Orte im Haushalt zu bringen.
Preise und Verfügbarkeit
- Gradient Stehleuchte (ab Juni 2026): 94,99 Euro
- Doppelpack Gradient Light Bars (ab Juni 2026): 64,99 Euro
- LED-Leuchtstreifen (ab Juni 2026):
- RGB-, RGBIC- und RGBICWW-Varianten, 3 bis 20 Meter: ab 21,99 Euro
- Neon Flex Lightstrip, 5 bis 10 Meter: ab 89,99 Euro
- Tischleuchte Squire, verfügbar in schwarz und weiß (ab Juni 2026): 39,99 Euro
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Far Cry-Serie: Lizzy Caplan stößt zur Serien-Adaption
Die kommende Serienadaption von Far Cry nimmt weiter Gestalt an. Verantwortlich ist FX, ein in den USA bekannter Kabelsender aus dem Disney-Konzern, dessen Produktionen international in der Regel über Disney+ laufen. Nach Rob Mac stößt nun auch Lizzy Caplan zum Cast der Anthologie-Serie, die auf Ubisofts Shooter-Reihe basiert.
Ubisofts chaotische Spielereihe wandert auf den Bildschirm
Mit Far Cry wagt sich FX an eine Marke, die weniger über eine fortlaufende Handlung als über ihr Grundprinzip definiert ist. Die Spiele schicken ihre Protagonisten seit Jahren in abgeschottete, gefährliche Regionen, in denen Gewalt, Machtfantasien, Wahnsinn und schwarzer Humor oft nah beieinanderliegen. Einen Starttermin gibt es weiterhin nicht, die Richtung ist aber klar: Als Anthologie ist die Serie nicht auf eine fortlaufende Handlung mit denselben Figuren angelegt, sondern soll pro Staffel eine neue Geschichte mit anderem Schauplatz und neuer Besetzung erzählen.
Damit folgt die Adaption dem Muster der Spiele. Für FX ist das kein unbekanntes Terrain: Zu den kreativen Köpfen hinter dem Projekt gehört Noah Hawley, der mit Fargo bereits bewiesen hat, wie sich ein bekanntes Grundmotiv über mehrere eigenständige Geschichten hinweg variieren lässt.
Lizzy Caplan spielt neben Rob Mac
Neu im Cast ist Lizzy Caplan, die unter anderem aus Mean Girls, Masters of Sex, Fleishman is in Trouble und der Netflix-Serie Zero Day bekannt ist. Für Fleishman is in Trouble wurde sie für einen Emmy nominiert. Welche Rolle sie in Far Cry genau übernehmen wird, nennt Ubisoft bislang nicht. Auch zur Handlung der ersten Staffel gibt es noch keine konkreten Details.
Sie soll an der Seite von Rob Mac spielen, der durch It’s Always Sunny in Philadelphia, Mythic Quest und Welcome to Wrexham ein Begriff sein könnte. Mac ist nicht nur als Darsteller beteiligt, sondern gehört auch zu den ausführenden Produzenten.
FX, Hulu und Disney+ als Plattformen
Produziert wird FX’ Far Cry von FX Productions. Zum Start soll die Serie bei FX laufen, in den USA über Hulu verfügbar sein und international über Disney+ erscheinen. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht aber weiterhin aus. Für Ubisoft ist Far Cry damit die nächste große Marke, die für Film und Fernsehen monetarisiert wird. Ob daraus mehr wird als nur die nächste Videospieladaption bleibt abzuwarten, man bedenke die von Kritikern verrissene Assassin’s-Creed-Umsetzung und den bei Fans allgemein schweren Stand von Videospieladaptionen.
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vivo X Fold6: Das Falt-Smartphone mit optionalem 200-mm-Teleobjektiv
vivo bringt mit dem X Fold6 ein faltbares Smartphone auf den Markt, das nicht nur mit dem riesigen Display, sondern auch mit dem zusammen mit Zeiss entwickelten Kamerasystem überzeugen soll. Als zweites Smartphone der Marke kann das X Fold6 zudem den „Telephoto Extender Gen 2“ aufschnallen, der 200 mm Brennweite bereitstellt.
Motto „Unfold Pro Imaging“
Das Motto beim X Fold6 lautet „Unfold Pro Imaging“ und vivo hat in der Tat viel getan, um diesem Motto gerecht zu werden.
200 mm Tele-Brennweite mit Aufschnall-Objektiv
So ist das vivo X Fold6 das zweite Smartphone, das einen Telefoto-Extender der 2. Generation tragen kann um eine sehr hohe Brennweite bereitzustellen – und das erste Foldable.
Das erste Smartphone von vivo, das den Telefoto-Extender der 2. Generation tragen konnte, war das nicht faltbare Flaggschiff Vivo X300 Ultra (Test). Aus dessen Teleobjektiv konnten Anwender mit dem „Telephoto Extender Gen 2“ effektiv 200 mm und mit dem „Telephoto Extender Gen 2 Ultra“ sogar 400 mm Brennweite machen.
Der Hersteller nennt beim X Fold6 allerdings „nur“ den „Telephoto Extender Gen 2“, womit bei 200 mm Schluss ist.
Abgesehen der Tatsache, dass der über einen Bajonettverschluss an einer speziellen Hülle aufgesetzte Extender das Fotografieren mit den zwei anderen Kameras verhindert, weil es in deren Bildausschnitt ragt, konnte das 400-mm-Teleobjekt im Test überzeugen. Das nachfolgende Video zeigt den Zusammenbau anhand des vivo X300 mit dem Telephoto Extender Gen 2 Ultra. Beim X Fold6 ist die Hülle eine andere, der Rest aber identisch.
Triple-Hauptkamera mit Zeiss-Optik
Das X Fold6 lässt sich natürlich auch ohne den Tele-Extender nutzen, er ist optional als Zubehör verfügbar. Doch auch ohne dessen enorme Brennweite soll das Kamera-Setup der faltbaren Konkurrenz das Fürchten lehren. Alle drei Kameras auf der Rückseite nutzen dafür Optiken von Zeiss mit spezieller Beschichtung (Zeiss T* Coating):
- 200 MP Zeiss Hauptkamera, ? mm, 1/1.40“, f/1.68, vivo VCS, Samsung-Sensor
- 50 MP Zeiss APO Telefotokamera, 70 mm, 1/1.95“, f/2.57, Sony-Sensor (LYT-602)
- 50 MP Zeiss Ultra-Weitwinkelkamera, 16 mm, 1/2.76“, f/2.05, Isocell-Sensor (JN1)
Als Image-Processing-Unit nutzt Vivo den eigenen BlueImage Imaging Chip V3+ im Zusammenspiel mit dem SoC Dimensity 9500 von MediaTek. vivo spricht von einer zusammen mit MediaTek optimierten Version („upgraded“), vermutlich stecken höhere maximale Taktraten dahinter.
Die beiden Display
Das innere, faltbare Display des X Fold6 ist ein 8,02 Zoll messendes LTPO-Panel von Samsung (2.504 × 2.312 Pixel), das 6,51 Zoll große LTPO-Panel kommt von BOE (2.528 × 1.120 Pixel). Beide bieten 120 Hertz und lokal bis zu 5.000 Nits, minimal werden 1 Nits erreicht.
Das Smartphone ist nach IPX8/IPX9 gegen das Eindringen von Wasser und nach IP5X gegen das Eindringen von Staub geschützt.
Akku und Laden
Der Akku des X Fold6 fasst 7.000 mAh und lässt sich per Kabel mit bis zu 80 Watt und drahtlos mit bis zu 40 Watt (mit proprietärem Vivo Wireless Charger mit mindestens 40 Watt) laden. 1.000 Ladezyklen soll der Akku mit über 80 Prozent Restkapazität überstehen. Das USB-C-Ladegerät im Lieferumfang hat 100 Watt Leistung. Das Smartphone ist darüber hinaus auch in der Lage, andere Endgeräte zu laden.
Ein Start in Europa ist geplant
das vivo X Fold6 ist vorerst nur in China verfügbar, der Hersteller hat aber bereits in Aussicht gestellt, dass das Smartphone auch nach Europa kommen wird. Interessenten werden sich aber noch etwas gedulden müssen. Wie lange genau, verrät vivo zum Start in China nicht.
In China angeboten werden die Varianten 12 GB + 256 GB, 12 GB + 512 GB, 16 GB + 512 GB und 16 GB + 1 TB in den Farben Schwarz, Weiß und Blau.
Technische Daten (soweit bekannt)
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Vivo unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Im Gleichschritt mit Samsung: Micron überrascht bei HBM4 mit Milliardenumsatz

Micron wird bei HBM oft kleingeredet und kaum als Konkurrenz gesehen. Doch der erste Milliardenumsatz für HBM4 sagt etwas anderes aus. Damit ist Micron mindestens als gleichwertig zu Samsung zu sehen, denn auch die Südkoreaner haben erst in diesen Tagen die Milliardenmarke überschritten.
Zu Beginn der Woche meldeten mehrere südkoreanische Medien den Erfolg von Samsung: Seit Februar dieses Jahres habe der Konzern HBM4-Chips verkauft, die zu einem Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar führten. Das ist durchaus positiv für Samsung, denn beim Vorgänger lief es bekanntlich überhaupt nicht rund.
Bei Micron verlief die Entwicklung ähnlich. Bei HBM3E bekam man erst spät Fuß auf den Boden, das Unternehmen hatte das Marktpotenzial viel zu spät erkannt. Bei HBM4 ist das anders: Hier war das Unternehmen pünktlich zur Stelle und lieferte ebenfalls die ersten größeren Mengen Chips aus. Der sogenannte „Volume ramp“, also die Serienfertigung in hoher Stückzahl, ist mehr als doppelt so hoch wie beim HBM3E-12-high-Prozess. Und eine hohe Ausbeute wird ebenfalls schneller erreicht als beim Vorgänger.
Erste HBM4-Chips für Nvidia und AMD
Die ersten HBM4-Chips gehen zum großen Teil vermutlich an Nvidia, denn die neuen Rubin-Beschleuniger nutzen den neuen Speicherstandard. Die Rubin-GPUs setzen auf 288 GByte HBM4 in Form von acht Stapeln, das entspricht 36 GByte Kapazität pro Stapel. Dies wiederum wird realisiert durch sogenannte 12-high-Stacks, also zwölf Lagen DRAM-Chips mit jeweils 3 GByte (24 Gbit) übereinander gestapelt.
Der zweite große Nutzer von HBM4 wird AMDs Instinct MI455X sein. Samsung hatte sich als Hauptlieferant für AMD positioniert. Auf der CES 2026 zeigte AMD die Instinct MI455X erstmals ohne Kühler, gut erkennbar waren jeweils sechs HBM4-Chips an den Außenseiten, in der Mitte sitzen die direkt miteinander verbundenen GPU-Chiplets. Insgesamt wird MI455X sogar 432 GByte Kapazität bieten – ebenso besagte 12 Stapel mit je 36 GByte.
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