In dieser Woche stehen erneut sechs Anwendungen zum kostenfreien Download bereit. Da die Angebote zeitlich begrenzt sind und die Apps bald wieder kostenpflichtig werden, empfiehlt sich ein rascher Zugriff.
In den beiden App-Stores von Google und Apple, dem Play Store und dem App Store, findet sich eine schier endlose Anzahl an Anwendungen. Einige dieser Apps sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Viele kostenpflichtige Apps gibt es zeitweise auch ohne Gebühr, wenn sie Teil eines speziellen Angebots sind. Wir haben einige der spannendsten Apps, die aktuell gratis erhältlich sind, für Euch zusammengestellt.
Kostenlose Pro-Apps (Android)
Business Card Maker: Logo Card (5,99 Euro) – Wer eigene Visitenkarten gestalten möchte, findet in diesem Programm eine einfache Lösung. Neben einer breiten Auswahl an Templates besteht die Option, weitere Bausteine – zum Beispiel QR-Codes – zu integrieren. Die Speicherung der fertigen Entwürfe ist anschließend im JPG- oder PDF-Format möglich. (4,4 Sterne, 1.420 Bewertungen)
DJ Mixer PRO – DJ Musik Mixer (10,99 Euro) – Derzeit bietet sich die ideale Möglichkeit für jeden, der einmal in die Rolle eines DJs schlüpfen möchte. Durch diese App tragt Ihr eine nahezu voll ausgestattete Remix-Station ständig bei Euch. Eine Auswahl an Tracks und Beats zum sofortigen Loslegen ist bereits enthalten. Zudem ist das Komponieren eigener Beats ebenso möglich wie die unkomplizierte Aufnahme Eurer Werke. (4,2 Sterne, 1.450 Bewertungen)
Countdown Widget – Time Until (0,89 Euro) – Mit dieser Anwendung behalten Nutzer wichtige Termine und die verbleibende Zeit stets im Auge. Sie erlaubt das Anlegen von Countdown-Widgets, die direkt auf dem Startbildschirm positioniert werden können. Positiv fällt zudem auf, dass sich das Design individuell anpassen lässt und die Bedienung dank einer aufgeräumten Oberfläche sehr intuitiv gelingt. (4,0 Sterne, 295 Bewertungen)
Gratis Premium-Apps (iOS)
Window Puzzles (2,99 Euro) – In diesem Spiel geht es vor allem darum, Kunstwerke zusammenzusetzen, die wie bunte Glasfenster aussehen. Dabei schiebt man die vorgegebenen Fragmente exakt in die dafür vorgesehenen Formen. Langeweile kommt so schnell nicht auf, da insgesamt 126 verschiedene Motive darauf warten, gelöst zu werden. (5,0 Sterne, 4 Bewertungen)
Warheads (0,99 Euro) – Dieses Spiel richtet sich besonders an Freunde klassischer Unterhaltung. Es macht aus iPhones und iPads klassische Retro-Arcadeautomaten. Laut Entwickler erwartet den Spieler eine opulente Optik mit vielen Explosionen und eindrucksvollen Effekten. Inhaltlich besteht die Aufgabe darin, herabfliegende Raketen abzuwehren. Weiteren Spaß bieten Power-ups, die ebenfalls aus der Luft auf das Spielfeld fallen. (4,7 Sterne, 10 Bewertungen)
Effects Studio (0,99 Euro) – Mit dieser App lassen sich Fotos im Handumdrehen in kleine Kunstwerke verwandeln. Verschiedene Filter und Effekte sorgen dafür, dass Farben und Stimmungen nach Belieben verändert werden können. Schon mit wenigen Handgriffen erhält das Bild ein völlig neues Aussehen. Wirklich interessant ist die App jedoch hauptsächlich für Nutzer, die eine Affinität zur Kunst haben. (4,7 Sterne, 39 Bewertungen)
Gratis-Apps und ihre Fallstricke
Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos verfügbar. Doch leider ist es häufig so, dass Entwickler nicht angeben, wie lange diese Angebote Bestand haben. Wenn Euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.
Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Denn manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die ihr achten solltet.
In-App-Käufe
Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Bei einigen kostenpflichtigen Apps bleibt das jedoch ebenfalls nicht aus. Besonders dann, wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, solchen Aspekten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Berechtigungen
Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen diese oftmals weiter. Wenn Ihr also auf Nummer sicher gehen wollt, achtet darauf, dass Ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Euren Standortdaten interessiert sein.
Jetzt weiterlesen
TÜV: Das beliebteste E-Auto landet auf dem letzten Platz
High-End-SSD im Test: Drei Lesertests beleuchten die Samsung 9100 Pro ausführlich
Ende 2025 hatten drei ComputerBase-Leser die Chance, im Rahmen einer Marketing-Aktion eine Samsung SSD 9100 Pro zum Testen zu erhalten. Die Community-Mitglieder Paris, AlanK und Ayo34 haben sich dabei alle Mühe gegeben, Samsungs aktuelles NVMe-Flaggschiff gebührend auf den Prüfstand zu stellen. Das ist eine Erwähnung wert.
Gefordert war, die Samsung SSD 9100 Pro mit dem Fokus auf AI-Anwendungen im professionellen Umfeld zu testen, also nicht einfach nur die Ladezeit in Spielen zu ermitteln.
Der Test von „Paris“
Den Anfang machte Paris. Nicht nur für die Benchmarks, sondern auch zu deren Vorbereitung nutzte er ChatGPT-5.2 um ein vollautomatisches Testkonzept zu erarbeiten und Gemini 3 Pro um dieses auszuwerten. Dabei war der Aufwand dahinter nicht in wenigen Minuten erledigt, sondern Paris saß geschlagene 30 Stunden an seinem Konzept, um ein vorzeigbares Ergebnis abzuliefern.
Meine Rolle reduzierte sich dabei oft auf gesunden Menschenverstand und eine Portion Skepsis – die technische Fehleranalyse und -behebung führten die KI-Modelle jedoch erstaunlich eigenständig durch, inklusive cleverer Rückfragen und der Anforderung von Logs oder Screenshots. Trotz der derzeit noch erforderlichen manuellen Eingriffe ist die Leistung der beiden KI-Modelle erstaunlich und eine echte Bereicherung im (Arbeits-)Alltag.
Paris
Das Ergebnis ist ein so umfangreicher Lesertest, dass er als PDF in seinem Leserartikel Samsung 9100 Pro im KI-Härtetest: Gen 5 vs. Gen 4 vs. SATA als Download angehangen wurde.
Sein Hauptaugenmerk lag auf KI und virtuellen Maschinen. Unter anderem letzteres konnte ihn begeistern, da die hohe Random-Write-Performance dafür sorgt, „dass Hintergrundprozesse das aktive Arbeiten im Vordergrund, sei es KI-Interaktion, Coding in der IDE oder Videoschnitt, nicht ausbremsen“.
Als Testsystem nutzte er folgende Komponenten:
CPU: Intel Core Ultra 9 285K
RAM: 64 GB DDR5-5000
GPU: Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
Systemlaufwerk: Crucial T705 mit 1 TB und PCIe 5.0
AlanK hat für seien Benchmarks ein mATX-Gehäuse von Lian Li genutzt. Bei dem verwendeten Mainboard sitzen drei SSDs unter einem großen Asus-Kühler, während die vierte auf der Rückseite ungekühlt ihren Dienst verrichtet. Zwei laufen dabei mit voller PCIe-5.0-Geschwindigkeit und die anderen beiden nutzen PCIe 4.0.
AlanK ging es damit auch um den Aspekt Temperaturentwicklung, das anfangs bei PCIe 5.0 ein großes, bei der SSD 9100 Pro aber wohl kein Thema mehr war – oder?
Bild 1 von 2
ASUS ROG B850-G Strix (Bild: Asus)
Als Testsystem nutzte er folgende Komponenten:
CPU: Ryzen 7 9800X3D
RAM: 96 GB DDR5-6000
Mainboard: Asus ROG Strix B850-G Gaming WiFi
GPU: Radeon RX 9070 XT
Windows 11 Pro
Laufwerke:
Crucial T705 mit 2 TB und PCIe 5.0
Samsung 990 Evo Plus mit 4 TB und PCIe 4.0
Corsair Force MP700 mit 2 TB und PCIe 5.0
Samsung 9100 Pro mit 2 TB und PCIe 5.0
Hier ganz deutlich gesagt, die T705 und auch die MP700 Elite sind definitiv in jeder Situation heißer als die Samsung. Laufen die Samsung allein, wären sie noch kühler, da der Headspreader des B850-G ROG alle SSD abdeckt. Damit ich den Test aber nicht manipuliere, sind sämtliche Tests mit allen vier SSD entstanden.
AlanK
Temperatur der SSDs (Bild: AlanK)
Auch umfassende Benchmarks hat AlanK erstellt, um sich mit Paris aber nicht zu überschneiden, in anderen Szenarien. Um dabei die beiden PCIe-5.0-SSDs perfekt vergleichen zu können, hat AlanK darauf geachtet, dass die Füllstände beider Laufwerk jeweils unter 10 Prozent lagen.
Benchmarks der SSDs (Bild: AlanK)
Lohnt sich der Kauf einer PCIe 5.0 SSD? Ich würde sagen, für die meisten wohl nein. Aber ganz ehrlich, wenn man einen Rechner für 4000+ Euro zusammenstellt, kommt es auf 50 Euro mehr oder weniger vielleicht auch nicht mehr an.
Eine große und gute SSD hält man lange, vermutlich länger als eine Grafikkarte, zumindest mir geht es so. Meine älteste PCIe SSD läuft heute noch im alten NUC. Eine uralte SATA Postville Intel SSD läuft heute noch im alten Lenovo Thinkpad T230.
Das Fazit von AlanK
Der Test von „Ayo34“
Ayo34 ging es vor allem um Effizienz – nicht in Bezug auf den Stromverbrauch, sondern den Zeiteinsatz: Wie schaut es hauptsächlich mit den Ladezeiten aus? Denn was kann wertvoller als Arbeitszeit sein? Genau: Sinnvoll genutzte Arbeitszeit.
Als Testsystem nutzte er folgende Komponenten:
CPU: Intel Core Ultra 7 265K
RAM: 192 GB
Mainboard: Gigabyte Aorus Elite Z890
GPU: Nvidia GeForce RTX 4080
Laufwerke:
Samsung 990 Pro mit PCIe 4.0 (Kühlung über Mainboard)
Samsung 9100 Pro mit 2 TB und PCIe 5.0 (BeQuiet MC1 Pro Kühler)
Erste Gehversuche hat Ayo34 in Apps der Adobe Creatore Cloud unternommen. Ein weiterer Test war das Laden von LLMs im Programm LM Studio. Dabei nutzte er die drei folgenden Szenarien:
Szenario 1: Das LLM passt komplett in den VRAM
Szenario 2: Das LLM passt in den VRAM und RAM
Szenario 3: Das LLM passt nicht mehr komplett in den VRAM und RAM
Für den Bereich Gaming und DirectStorage (Community-Test) wurde das Spiel Forspoken (Test) genutzt.
Für mich ist der Test etwas ernüchternd und zeigt mir: Wer nicht genau weiß, wofür er eine PCIe 5.0 SSD braucht, braucht sie einfach NICHT!
Das Fazit von Ayo34
Die Lesertests im Überblick
Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zu den drei Leserartikeln sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie in dem entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungsberichten werden gerne entgegengenommen.
Die letzten sieben vorgestellten Lesertests im Überblick
ARPG Beast of Reincarnation: Einzelspieler mit Hund wird im 2026 postapokalyptisch
Bild: Fictions
Beast of Reincarnation stellt sich als „Einzelspieler- und Einzelhund-ARPG“ vor, das Spieler mit Begleitung noch dieses Jahr in die Postapokalypse nach Japan schickt. Emma und ihr Hund Koo sind dort die letzte Hoffnung der Menschheit in einer von einer fiesen Plage bedrohten Welt.
Was das Spiel vor allem verspricht, ist ein frisches Setting mit ungewöhnlicher Perspektive, das das Gefühl von Wärme, Vertrauen und Einsamkeit vermitteln soll. Daraus ist Beast of Reincarnation entstanden: Es schickt Spieler als Emma zur Weltenrettung nach Japan im Jahr 4026. Dort hat „Verderbnis“ das Land korrumpiert und überwuchert.
Mit Hund Hand in Hand
Die Protagonistin hat dabei die einzigartige Fähigkeit, diese Verderbnis zu absorbieren und zu nutzen, was sie zu einer Ausgestoßenen macht. Hier kommt das Motto „ein Spieler, ein Hund“ ins Spiel: In dieser Rolle stößt Emma auf ihren Begleiter, der von der Verderbnis infiziert wurde.
Er folgt ihr anschließend auf der Reise und hilft im Kampf. Dort ergänzt er Emmas Schwertkünste mit mächtigen Fähigkeiten, etwa indem er Dornen aus dem Boden schießen lässt. Das soll eine taktische Komponente einbringen, die dadurch unterstrichen wird, dass sich das Geschehen bei der Auswahl von Fertigkeiten stark verlangsamt. Viel davon zeigen die Entwickler in einem umfangreichen Gameplay-Video. Den Eindruck einer gewissen Fremdheit unterstreicht auch Emma. Sie kann Pflanzen und ihre Umwelt über ihre Haare manipulieren.
Spielerisch sieht Beast of Reincarnation ansonsten nach klassischem Action-RPG aus. Der Aufbau ist keine Ausnahme. Auf der Jagd nach dem „Beast of Reincarnation“ sollen beide korrumpierte Kreaturen besiegen und sich ihre Fähigkeiten aneignen. Dabei begegnen sie auch Golems, letzten Überresten der untergegangenen Zivilisation, und vielem Rätseln, darunter das ihrer eigenen Herkunft und der Natur der Plage.
Erscheinungstermin und Plattformen
Das vielversprechende Konzept entsteht bei Game Freak. Das Studio steckt hinter einigen Pokémon -Spielen und hat dort in der Regel gute Spiele abgeliefert, etwa Pokémon Sword and Shield. Erscheinen wird Beast of Reincarnation im Sommer 2026 auf der Xbox Series X|S, dem PC, als Teil des Game Pass sowie auf der PlayStation 5.
Wenn ich heute im nextpit-Podcast Casa Casi zusammen mit Timo über Apple spreche, geht es ans Eingemachte! Wir wollen nämlich herausfinden, ob 2026 ein besonders und vielleicht sogar dramatisches Jahr für Apple wird. Hört diese Woche also unbedingt rein in die neueste Episode!
Ist ein Unternehmen wie Apple eigentlich wirklich „too big to fail“? Immerhin ist der Konzern aus Cupertino zwar auf den ersten Blick breit aufgestellt, beim genaueren Hinsehen aber tatsächlich nicht viel mehr als ein „One trick pony“. Soll heißen: Ohne ein sich gut verkaufendes iPhone wird es auch für Apple kompliziert.
Deswegen wird 2026 so wichtig für Apple
Ich kann Euch aber beruhigen: Unser Smartphone-Experte Timo und ich sind heute nicht zusammengekommen, um einen Abgesang auf Apple anzustimmen. Im Gegenteil. Durch den jüngsten KI-Deal mit Google hat Apple vermutlich eine goldrichtige Entscheidung getroffen. So kann man wohl im Frühjahr bereits eine wirklich verbesserte KI-Experience aufs iPhone bringen. Allemal besser, als es noch ein Jahr selbst zu probieren, und schlimmstenfalls dann eine dennoch nicht überzeugende KI aufs Gerät zu bringen.
Externen Inhalt erlauben
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Aber KI ist sicher nicht das einzige wichtige Thema für Apple. Immerhin vermuten wir ja auch ein faltbares Smartphone von Apple, welches diesen Herbst das Licht der Welt erblicken könnte. Zudem scheint sich Apple auf eine komplett neue Veröffentlichungsstrategie einzustellen! Also ja, das könnte ein wirklich spannendes Jahr im Zeichen des angebissenen Apfels werden!
Hört gerne in unsere neue Folge rein, und wie immer freuen wir uns riesig über ein bisschen Podcast-Liebe. Teilt die Folge, empfehlt uns weiter, vergebt Sterne, wo es geht – und schreibt uns Euer Feedback. Lasst uns gerne auch wissen, was Ihr dieses Jahr von Apple erwartet. Viel Spaß mit der 177. Ausgabe der Casa Casi!
Show Notes 177
Jetzt weiterlesen
Dringend: Warum iPhone-Nutzer ihr Gerät sofort neustarten sollten