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Digitalkonferenz SXSW: Warum sich selbst Tech-Vordenker um den Menschen sorgen


SXSW-Keynote-Speaker Rohit Bhargava

Auf der weltgrößten Digitalkonferenz South-by-South-West (SXSW) wurde in Austin der Fortschritt der Technologie gefeiert. Doch gleichzeitig mehrten sich Sorgen um den Menschen: Welche Rolle bleibt für ihn?

Die Lücke, die in der Gesellschaft klafft, zeigt sich bereits, wenn man durch die Stuhlreihen der Zuschauer der SXSW blickt: Hier die Tech-Enthus

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Online Marketing & SEO

Googles testet „Strongest match“ Label für Ads in der Suche


Suchende auf Google sehen bei Ads bald die Labels „Strongest match“ und „Strong match“. Damit sollen User die besten bezahlten Informationen finden und Advertiser passende Zielgruppen erreichen.

Jede Werbung auf Google soll relevant für die Suchenden sein. Trotzdem passen manche Anzeigen, die den User auf den Suchergebnisseiten ausgespielt werden, noch besser zur Anfrage und Suchintention der suchenden Person als andere. Deshalb möchte Google die am besten passenden sowie immerhin noch gut passende Ads mit entsprechenden Labels versehen.


Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

Neue Labels für Google Ads: Mit Matches zu mehr Werbeinteraktion

Während Google die Werbeformate für das KI-Suchzeitalter revolutioniert und mit Conversational Discovery Ads oder Highlighted Answers im AI Mode für das zeitgemäße Zusammentreffen von Werbetreibenden und Suchenden sorgt, werden die klassischen Search Ads mit einem neuen Label versehen. Zumindest jene, die besonders gut zur Suchanfrage passen. Zunächst nur in den USA und nur für eine kleine Gruppe von Usern, rollt Google die Labels „Strongest match“ und „Strong match“ aus.

Über das neue Experiment berichtet Ginny Marvin von der Google AdsLiaison auf X. Demnach sollen die Labels zu einigen Search Ads hinzugefügt werden, die, wie der Name schon verrät, bestmöglich mit den Suchanfragen matchen. Dabei werden Signale der Relevanz und Qualität von Anzeigen ausgewertet, um diese als mögliches Match einzustufen. Wann genau eine Ad zum „Strongest match“ und „Strong match“ wird, gibt Google noch nicht an. Womöglich spielen Faktoren wie Markenbekanntheit, Keyword Matching im Text – oder Visual Matching bei der Bildersuche –, die Nähe zur suchenden Person etwa bei Anfragen zu Restaurants oder Händler:innen und Aktualität eine Rolle.

Das Ziel dieser Labels ist laut Ginny Marvin einfach erklärt: Advertiser können dank der Labels als passende Anlaufstellen für User identifiziert werden und auf Zielgruppeninteraktionen mit relevanten Intentionen für ihr Business hoffen. User sollen schnell die relevantesten Informationen passend zur Suchanfrage ausmachen können. Das bezieht sich aber nur auf die bezahlten Ergebnisse, welche viele Nutzer:innen ohnehin überscrollen könnten.

Google Search als Wachstumsfaktor: Advertiser wollen Suchenden begegnen, Google verdient immer mehr

Nichtsdestotrotz ist der Search-Ad-Bereich für Google und Werbetreibende besonders vielversprechend. Mehr als fünf Billionen Suchanfragen bedient Google pro Jahr. Und das Suchaufkommen wird nur größer, befeuert durch die Möglichkeiten der KI-Suche.  „Google Search is AI Search“, betonte Googles EMEA-Chefin Debbie Weinstein kürzlich auf der Google Marketing Live in Dublin und verwies auf 2,5 Milliarden AI Overviews User und mehr als eine Milliarde AI Mode User pro Monat. Die Zahl der AI Mode-Suchen, im Schnitt dreimal länger als traditionelle Anfragen, hat sich jeden Monat seit dem Launch verdoppelt. Nach Jahrzehnten der Suche in Fragmenten, also Keywords, können wir alles suchen – in natürlicher Sprache. Und so fragen die Menschen auch mehr.

Von mehr Suchanfragen und mehr Verweildauer profitiert Google im Werbebereich enorm. 77,3 Milliarden US-Dollar Umsatz kamen allein im ersten Quartal 2026 im Bereich Google Advertising bei Alphabet an. Das sind über zehn Milliarden US-Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit neuen Formaten und neuen Labels zu möglichen Optimierungen der Werbe-Performance in der Suche dürfte die Summe in Jahresfrist nur noch höher ausfallen. Ob die Labels „Strongest match“ und „Strong match“ sich durchsetzen werden, muss sich indes noch zeigen. Advertiser dürften sich über diese Prädikate für ihre Ads freuen – zumindest jene, die sie auch erhalten.


Googles AI-Werbung jetzt mit AI Max für Shopping und AI Brief fürs Targeting

Google-Schriftzug blurred
© Mitchell Luo – Unsplash

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Nur für Buddies: Bekommt Threads jetzt Close Friends?


Threads testet offenbar Buddy Lists. Nutzer:innen könnten Beiträge künftig nur mit ausgewählten Kontakten teilen und so persönlichere Inhalte in kleineren Kreisen veröffentlichen.

Auf Instagram können User diverse Formate schon länger mit engen Freund:innen teilen, etwa Stories, Feed Posts, Reels, Live-Videos und Notes. Jetzt arbeitet offenbar auch die Schwesterplattform Threads an einer Funktion für kleinere und persönlichere Kreise.

Wie der App Researcher Alessandro Paluzzi auf Threads zeigt, testet die Plattform aktuell Buddy Lists. Nutzer:innen könnten damit künftig eine persönliche Liste von Kontakten erstellen und Beiträge nur mit diesen Personen teilen.


Instagram lässt User jetzt mit Bildern kommentieren
– die spannendsten Inhalte bald unter dem Post?

Instagram hFotokommentare: Ein Smartphone zeigt die Kommentaransicht der App mit einem neuen Bild-Icon im Kommentarfeld, über das Nutzer:innen künftig Fotos direkt als Kommentar teilen können.
© eigener Screenshot, Mark Specter (AdesignDot) via Canva

Buddy Lists: Weniger Reichweite, mehr Austausch auf Threads?

Buddy Lists könnten einen Nerv vieler Threads-Nutzer:innen treffen. Denn nicht jeder Gedanke, jedes Foto oder jede Meinung ist für die gesamte Followerschaft bestimmt. Wer Inhalte nur mit ausgewählten Personen teilen kann, postet oft spontaner und persönlicher. Für Threads könnte das mehr Austausch innerhalb kleinerer Gruppen fördern und Nutzer:innen dazu bewegen, häufiger Inhalte zu teilen.

Solche exklusiven Freundeskreise auf Social Media haben allerdings nicht nur Vorteile. Denn nicht jede Person möchte Teil eines besonders persönlichen Kreises sein. Instagram arbeitet daher an einer Funktion, mit der sich Nutzer:innen künftig selbst aus den engen Freund:innen anderer Personen entfernen können.

Eine ähnliche Funktion könnte mit einem möglichen Roll-out der Buddy Lists auch für Threads relevant werden. Ob und wann die Buddy Lists offiziell starten, ist bislang allerdings nicht bekannt.


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Claude Tag ist da: Einfach in Slack Claude beauftragen


Das Tool kann mit diversen Slack Channels verknüpft werden, sodass alle User Zugriff sowie Einblick in die jeweiligen Arbeitsprozesse und -fortschritte erhalten. Dafür müssen die Administrator:innen Claude Tag mit dem passenden Workspace verbinden. Es ersetzt die Claude App in Slack und ist per Opt-in verfügbar. Dann können die Admins die Zugriffsberechtigungen für Tools, Kanäle und Lernprozesse aus diesen Channels verwalten. Darf Claude Tag aus der Kommunikation im Channel Rückschlüsse ziehen, kann das Tool daraus Kontexte ableiten und sogar eigenständig künftige Aufgaben erstellen und einplanen.

Wichtig ist für die Administrator:innen zudem, dass sie ein Ausgabelimit für die Claude-Nutzung im Monat festlegen – immerhin kostet der Einsatz der Coding-KI und wird bei Claude Code nach API-Token-Verbrauch berechnet. Es gibt von Anthropic zu Beginn aber einen sogenannten Launch Credit, damit Unternehmen mit Claude Enterprise- und Claude Team-Zugang das Tool testen können. Testen sollten die Administrator:innen das verknüpfte Tool dann zunächst in einem privaten Channel, um zu sehen, ob es funktioniert.

Wenn es läuft: Claude Tag als Team-Mitglied mit KI-Wissen und Eigeninitiative

Läuft Claude Tag erstmal im Slack-Kosmos, können alle Mitarbeiter:innen dem Tool mit simplen Vorgaben per Prompt Aufgaben übertragen. Diese bearbeitet das Tool mit Support des KI-Modells Claude Opus 4.8 – sollten die neueren Modelle der Mythos-Reihe demnächst wieder freigegeben werden, könnte Claude Fable 5 zum Standardmodell für Claude Code und Claude Tag werden. Claude Tag unterteilt die Aufgaben, die es erhält, in mehrere Schritte und bearbeitet sie mithilfe der Tools, für die ein Zugriff gewährt wurde. Dann liefert das Tool in einem Slack Thread die Ergebnisse.

Vorteilhaft ist hierbei, dass Claude Tag als Team-Mitglied für alle agiert und nicht isoliert in privaten Chats. Anthropic erklärt:

[…] This means that anyone can see what it’s working on, and can pick up the conversation from where the last person left off. This makes tagging Claude very different from working within a single chat or for a single task—it’s much more like interacting collaboratively with a teammate.

Außerdem können Einzelpersonen Claude Nachrichten schicken, die das Tool privat beantwortet. Auch kann Claude Tag autonom Aufgaben über Stunden oder sogar Tage verfolgen, ohne dass die Mitarbeiter:innen einschreiten oder selbst an dem Projekt arbeiten müssen. Diese Aufgaben können sogar von Claude selbst stammen. Denn Claude Tag kann sich Kontexte merken und muss nicht mit langen Erklärungen über die Projekte informiert werden, wenn sie in einem Channel schon skizziert wurden. Bei der Zugriffsfreigabe kann das Tool ebenso aus anderen Channels Kontexte miteinbeziehen.

Wird der Ambient Mode aktiviert, kann das Tool schließlich sogar proaktiv Updates zum Arbeitsprozess teilen und den Mitarbeiter:innen auf Slack mitteilen, was sie wissen sollten. Dabei kann zum Beispiel eine Rückfrage gestellt werden, wenn einzelne Aufgaben ohne Abschluss von Teams noch nicht verfolgt worden sind.

So wird Claude Tag zu einem weiteren hilfreichen Arbeits-Tool aus der KI-Familie von Anthropic, neben Claude Code – worauf es basiert –, Claude Cowork, Claude Design und Co.


Claude Design jetzt mit Claude Code verbinden

Laptop mit Claude Code und Claude Design auf dem Screen
© Anthropic via Canva

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