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E-Book-Reader von PocketBook: Der günstigere Era Lite hat dem Era auch etwas voraus


E-Book-Reader von PocketBook: Der günstigere Era Lite hat dem Era auch etwas voraus

Bild: PocketBook

Vor rund vier Jahren nahm PocketBook mit dem Era eine neue Reader-Reihe ins Portfolio auf, die vor allem durch das neue Design Aufmerksamkeit erzeugen sollte. 2024 folgte die Variante mit Farb-Display. Mit dem neuen Era Lite erscheint nun eine günstigere Ausführung, die in einzelnen Bereichen sogar besser ausgestattet ist.

Verbesserter Bildschirm

Auch beim neuen Modell des Schweizer E-Book-Reader-Spezialisten steht das Display im Mittelpunkt. Wie bereits beim ursprünglichen Era löst der 7 Zoll große Bildschirm mit 1.264 × 1.680 Bildpunkten auf, was in einer Pixeldichte von 300 ppi resultiert und damit weiterhin eine scharfe Darstellung von Schriften garantiert. Während im ersten Era noch E-Inks Carta-1200-Technologie zum Einsatz kam, verbaut PocketBook im Era Lite bereits die neuere Carta-1300-Generation, die einen höheren Kontrast sowie schnellere Seitenwechsel bieten soll.

Der Era Lite verfügt außerdem über eine Frontbeleuchtung inklusive SMARTlight-Technologie, die den Blauanteil des Lichts reduziert. Dank integriertem Lagesensor passt sich die Bildschirmausrichtung automatisch an und soll so eine komfortable Nutzung für Rechts- wie auch Linkshänder ermöglichen. Die Bedienung erfolgt weiterhin entweder direkt über den Touchscreen oder über die seitlich integrierten Tasten. Für einen zügigen Seitenaufbau setzt PocketBook auf einen Dual-Core-Prozessor.

Der neue Era Lite bietet einen internen Speicher von 16 GB, von dem nach Abzug des Betriebssystems erfahrungsgemäß rund 12 GB für eigene Inhalte verbleiben dürften. Für umfangreiche digitale Bibliotheken sollte dies problemlos ausreichen, bei Hörbüchern könnte der nicht erweiterbare Speicher dagegen vergleichsweise schnell an seine Grenzen stoßen.

Der neue Era Lite von PocketBook soll hohen Lesekomfort zu einem günstigen Preis bieten
Der neue Era Lite von PocketBook soll hohen Lesekomfort zu einem günstigen Preis bieten (Bild: PocketBook)

Erneut reichhaltige Formatunterstützung

Laut PocketBook unterstützt der Era Lite insgesamt 25 Text-, Bild- und Audioformate. Audio-Inhalte lassen sich ebenso wie per Text-to-Speech vorgelesene Texte via Bluetooth an kompatible Ausgabegeräte übertragen. Der beim Era verbaute Lautsprecher wird in der Pressemitteilung zum Era Lite hingegen nicht erwähnt, weshalb davon auszugehen ist, dass PocketBook beim neuen Modell auf diesen verzichtet.

Ebenfalls weiterhin vorhanden ist die Unterstützung für Adobe DRM und LCP DRM. Dadurch können Nutzer über die vorinstallierten Apps von Onleihe und Libby digitale Bücher per WLAN direkt aus öffentlichen Bibliotheken auf den Reader laden und lesen.

Nur gegen Spritzwasser geschützt

Mit Abmessungen von 13,4 × 15,5 × 0,78 cm und einem Gewicht von 204 Gramm fällt der Era Lite äußerst kompakt aus. Im Vergleich zum größeren Bruder mit IPX8-Zertifizierung und Schutz gegen zeitweisen Untertauchen bietet das neue Modell allerdings lediglich IPX4-Schutz gegen Spritzwasser.

Ab sofort erhältlich

PocketBook bietet den neuen Era Lite ab sofort zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 199 Euro an. Aktuell ist der E-Book-Reader allerdings ausschließlich in der Farbvariante Stone Green erhältlich.



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Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM


Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM

Die Speicherkrise hat Apple bereits zu Preiserhöhungen und der Streichung von mehreren Speicherkonfigurationen des Mac Studios geführt, auch ein künftiger M5 Ultra soll sich deshalb bisher verzögern. Intern soll der Konzern jetzt einen Mac Studio mit M5 Ultra und 768 GB an Arbeitsspeicher testen.

Deutlich mehr Arbeitsspeicher beim M5 Ultra?

Über Apples Pläne zum M5 Ultra und dem künftigen Mac Studio berichtet Marc Gurman von Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen im Konzern. Demnach soll der neue SoC unter dem Codenamen J775 entwickelt werden und wegen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit und den Kosten verzögert worden sein.

Der GPU-Ausbau soll sich gegenüber dem M3 Ultra nicht groß verändern. Es ist jedoch zu erwarten, dass die GPU-Architektur des M5 übernommen wird und daher auch die KI-Beschleuniger in der GPU in das Ultra-Modell wandern. Der M5 Ultra könnte sich dann deutlich von allen anderen Apple-Chips im Bereich der KI-Leistung absetzen, jedoch auch in Spielen neue Rekorde für den Konzern aufstellen.

Veröffentlichung nicht garantiert

Wie Gurman auch selbst erwähnt, steht die Konfiguration jedoch unter einem schlechten Stern: Selbst ein so großer Konzern wie Apple hat Schwierigkeiten, genug Speicherchips zu ergattern, und hat beim Vorgänger die Konfigurationen auf 96 GB limitiert. Ein 768-GB-Modell würde dementsprechend einen großen Sprung im Sortiment des Herstellers darstellen.

Preis könnte über 20.000 Euro liegen

Offen bleiben zudem auch Fragen zum Preis, denn die besagte 96-GB-Konfiguration kostet gegenwärtig rund 6.299 Euro. Beim MacBook Pro verlangt Apple nach den jüngsten Preiserhöhungen für 128 GB gegenüber der 64‑GB‑Variante einen Aufschlag von 1.760 Euro. Bei diesem Preis pro 64 GB zusätzlich zu den 96 GB könnte ein Mac Studio mit 768 GB an Arbeitsspeicher weit über 20.000 Euro kosten.

M5 Ultra folgt auf M3 Ultra

Die Ultra-Chips sind seit Einführung mit dem M1 Ultra die Speerspitze von Apple Silicon, sie vereinten bisher immer zwei Max-Chips und kombinierten so die theoretische Rohleistung. Zuletzt hat Apple dies beim M3 Ultra getan, beim M4 hat sich der Konzern nur auf die Max-Reihe beschränkt – und verkauft den M3 Ultra neben dem M4 Max im aktuellen Mac Studio.

Mit dem M5 Ultra können Nutzer dementsprechend einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen M3 Ultra erwarten, denn die Leistung in Mehrkern-Anwendungen oder GPU-Anwendungen dürfte sich beinahe verdoppeln, auch wenn die Skalierung nicht in allen Fällen perfekt sein sollte.



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Indie-Hit Meccha Chameleon: Geni(t)ale Verstecke begeistern Spieler


Indie-Hit Meccha Chameleon: Geni(t)ale Verstecke begeistern Spieler

Bild: lemorion_1224

Verstecken zu spielen macht nicht nur Kindern Spaß. Erwachsene erfreut mit diesem Prinzip Meccha Chameleon, der jüngste Indie-Hit auf Steam. Das klassische Kinderspiel erweitert der Titel um einen Pinsel und eine Farbpalette zur Tarnung. Der Kostenpunkt: Kaum mehr als 6 Euro.

Nach weniger als zwei Wochen verzeichnet der Entwickler „lemorion_1224“ 10 Millionen verkaufte Exemplare und mehr als 28.000 sehr positive Bewertungen auf Steam. Das Spielprinzip kommt also an. Das liegt an der Mischung: Kombiniert wird eine Bühne für Kreativität und soziales Miteinander.

In Mecca Chameleon teilen sich zwei bis zehn Spieler auf privaten oder öffentlichen Servern in zwei Teams auf. Das eine versteckt sich, das andere muss diese Gruppe anschließend innerhalb eines Zeitlimits aufspüren. Was die Jagd besonders macht, ist das Pinsel-Werkzeug. Damit können Spieler ihre Figur der Umgebung anpassen und sie so wie ein Chamäleon verschwinden lassen und sich ganz offen im Sichtfeld „verstecken“. Neben Farben kann auch die Haltung der Figur angepasst werden.

Meccha Chameleon
Meccha Chameleon (Bild: lemorion_1224)

Geni(t)ale Verstecke

Dass das von der Ideenvielfalt seiner Nutzer lebt, ist offenkundig. Und Ideen haben sie: Sie tarnen sich unter anderem als Pferdegenital, Kuh, Bücherstapel oder WC-Rolle, die nach Beginn der Runde plötzlich neben der Toilette hängt. Bemängelt werden nur ein paar technische Probleme, die trotz Unreal Engine 5 nicht mit der Bildrate zu tun haben. Die eigentlich nicht benannten Systemanforderungen sind niedrig, wenn die Angabe eines „Intel Core i5“ als solche gelten darf.

Kritisch sind andere Aspekte: Der Server-Browser funktioniere nicht immer zuverlässig, das Interface sei teils kompliziert und Tastenbelegungen seien fest vorgegeben. Spaß mache es trotzdem. In öffentlichen Lobbys könne es zudem vorkommen, dass sich Spieler mit rechtsradikaler Symbolik bemalen. Kritik daran wird auf Steam jedoch von anderen Nutzern mit persönlichen Angriffen quittiert. Am meisten Spaß macht das Spiel jedoch ohnehin mit Freunden, verrät ein Überfliegen der Rezensionen. Zahlreiche schnelle Updates haben bereits einige Details verbessert und neue Karten eingefügt. Einen großen Patch haben die Entwickler für den kommenden Freitag angekündigt.



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Hilft günstig gegen Hitze: Thermalright Assassin Classic mit Kühler-Fokus


Hilft günstig gegen Hitze: Thermalright Assassin Classic mit Kühler-Fokus

Bild: Thermalright

Thermalright verspricht mit dem Assassin Classic-6 SE günstige Hilfe gegen Hitze – zumindest auf Prozessoren. Der Kühler konzentriert sich auf Basics, also vor allem die Kühlung. Dabei bleibt er vergleichsweise kompakt.

Für ordentliche Temperaturen bringt der Assassin Classic-6 SE alle Zutaten mit. Vorrangig sind dies 6 Heatpipes. Sie liegen allerdings direkt auf dem Heatspreader auf, was in der Regel etwas schlechter funktioniert als sie in eine Kupferplatte einzulassen, die die Wärmeverteilung verbessert. Die beiden äußeren Heatpipes setzt Thermalright zudem etwas ab, um auch die äußeren Bereiche des Prozessors zu kühlen.

Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf das 120-mm-Format, also auf eine relativ große Lamellenfläche, schrumpft es aber auf eine Höhe von nur 152 Millimetern. Damit passt der Assassin Classic-6 SE auch in Budget-Gehäuse, die in diesem Punkt gerne Einschränkungen setzen. Größere Design-Eskapaden spart sich der Hersteller dabei und setzt dem Lamellenturm lediglich eine Abdeckung auf. RGB-LEDs oder gar ein Display stehen nicht auf der Ausstattungsliste.

Thermalright Assassin Classic-6 SE (Bild: Thermalright)

Die Belüftung übernimmt ein 120-mm-Lüfter des Typs TL-NT12. Ihn gibt es bei Thermalright nicht einzeln, er wird nur in Verbindung mit der Assassin-Classic-Serie gelistet und ist damit spezifisch den Kühlern vorbehalten. Das Modell dreht maximal mit 1.850 U/Min und wird über Gummiauflagen am Rahmen vom Kühler entkoppelt.

Bilder vom Montagematerial stellt Thermalright nicht bereit. Wahrscheinlich kommt das übliche Montagekit des Herstellers zum Einsatz, bei dem erst die Halterung und dann der Kühler montiert wird. Dazu passt, dass sich der Assassin Classic-6 SE auf aktuellen AM4- und AM5-Plattformen sowie den Intel-LGA 1200, 1700 und 1851 montieren lässt.

Preis und Verfügbarkeit

Angaben zum Preis hat Thermalright nicht gemacht. Der Kühler muss sich allerdings um die 30-Euro-Marke am Markt bewegen, um konkurrenzfähig zu sein. Das zeigt allein das Portfolio von Thermalright selbst auf: Den Peerless Assassin 120 SE in Doppelturm-Bauweise verkauft das Unternehmen im eigenen Amazon-Store ab 34 Euro, den Einzelturm Burst Assassin 120 Evo ab 30 Euro.



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